März 2015


31.03.2015

Bild Die SBB – Sicherheit war gestern

Sind Sie ein ÖV-Benutzer oder Selbstfahrer? Ich zähle mich zu den Selbstfahrern, da mit die Öffentlichen Verkehrsmittel zu unsicher sind. Nicht...


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30.03.2015

Bild Staatsterrorismus

Sind Sie heute gut aufgestanden? Fit und ausgeruht? Die Sommerzeit verlangt von einigen ihren Tribut und lässt sie heute morgen so ziemlich alt...


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29.03.2015

Bild Kinder – Man kann , aber man muss nicht !

In letzter Zeit sind Kinder immer wieder Thema in den Medien. Entweder, weil sie sich von ihrem Handy fernsteuern lassen, weil viele es nicht mehr schaffen...


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28.03.2015

Bild Schwachsinn – made in USA

Heute widme ich meine Kommentarzeilen wieder einmal den Amerikanern. Sie sind leider nicht durch weltliche, humane Aktionen in Erscheinung getreten...


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27.03.2015

Bild Alles Lüge oder was?

Schon erstaunlich, wie sich nach dem GermanWings-Unfall die Meldungen überschlagen. Fast stündlich kommen neue „Erkenntnisse“ ans Licht,...


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26.03.2015

Bild Wer hat den Längsten?

Das Valsertal ist berühmt wegen seines Wassers, das weltweit in Flaschen abgefüllt durstige Kehlen beglückt. Zudem besitzt dieses kleine Tal eines der ausgefallensten...


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25.03.2015

Bild Aufklärung

Über den Absturz des German Wings Flugzeuges möchte ich gar nicht schreiben, das tun schon genug andere. Mich überrascht hier der allgemeine Aufschrei...


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24.03.2015

Bild Moralischer Zerfall

Die Jugendlichen von heute erscheinen vermehrt auf den Titelseiten der Verblödungspresse. Was ist denn da passiert? Eigentlich wollen sich die Erwachsenen...


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23.03.2015

Bild EU = Einfach Unfähig

Ich kann’s bald nicht mehr hören. Sobald das Wort Griechenland in den Zeitungen auftaucht, erscheint daneben sofort irgendein Milliardenbetrag...


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22.03.2015

Bild Monsanto – Weltvergifter am Pranger

Auf der Welt gibt es diverse Konzerne, die sich mit ihren Produkten am Rande der Legalität bewegen. Nach dem Gesetz machen sie eigentlich nichts Verbotenes...


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21.03.2015

Bild Die Juso

Dieser Begriff geistert immer wieder mal durch die Gazetten, wenn sie sich mit irgendeiner Aktion ins Rampenlicht stellen. Bisher wurden sie nicht so...


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20.03.2015

Bild Sonnenfinsternis

Heute muss ich mich sputen. In zwei Stunden schiebt sich der Mond vor die Sonne und bis dahin sollte ich noch ein paar Dinge erledigen. Die Medienblätter...


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19.03.2015

Bild Die Wutbürger und ihre uniformierten "Gegner"

Wer hätte das gedacht. Der brave Michel, der seit Jahren finanziell ausgesaugt wird, macht seinem Frust etwas Luft. Diese ist dann zwar schnell mit Rauch und...


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18.03.2015

Bild Die neue Fichen-Ära

Die Schweiz wird zum Schnüffelstaat. Eigentlich ist sie es schon länger, doch jetzt wurde es offiziell abgesegnet. Der Schweizer Nationalrat hat sich mit...


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17.03.2015

Bild Wahrheit?

Heute wird’s wieder einmal grenzgängig. Der amerikanische Präsident Obama war in einer Talksendung zu Gast und wurde über die UFO-Akten befragt...


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16.03.2015

Bild Palkohol

Auch wenn ich die Amerikaner gerne in den Medien übersehe, stolpert mein Blick ab und an über eine Schlagzeile. Was heisst hier eine, an Absurditäten...


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15.03.2015

Bild Enten-Zeitungen

Die Schweizer Medienlandschaft ist eine grosse Blütenwiese, auf der sich diverse Enten tummeln. Das meiste Federvieh gehört dem Blick. Er ist nach wie vor...


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14.03.2015

Bild Kuhradar

Das Schweizer Militär schaffte es wieder einmal mit einer etwas amüsanten Meldung in die Gazetten des Alpenlandes. Der Verteidigungsminister Ueli Maurer ...


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13.03.2015

Bild Australien – der geschändete Kontinent

Die Australier wollen die Homöopathie abschaffen. So ähnlich ist es im Standard zu lesen...


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12.03.2015

Bild Von unfähigen Eltern und leidtragenden Kindern

Gestern las ich den Artikel "Verwöhnte Kinder bekommen keine Lehrstelle" und einige der dazugehörenden Kommentare von Lesern...


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11.03.2015

Bild Hoffnung

Während meiner Ferienzeit habe ich sämtliche Medien gemieden. Keine Zeitung, kein Fernseher, kein Internet, dafür viel Zeit um sich mit den realen Dingen...


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10.03.2015

Bild Draghis Tsunami

Jetzt ist es so weit. Der Euro-Oberzocker Draghi schmeisst frische Druckerfarbe auf den Markt. Leider ist das Papier , auf welchen die Farbe klebt weniger wert...


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09.03.2015

Bild Sicherheit vs. Menschenverstand

So, da bin ich wieder. Ausgeruht, etwas brauner im Gesicht, ein paar Fettzellen mehr, aber dafür viel Geld weniger. Typische Ferienkonsequenzen halt...


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31. März 2015 erschienen als: Kommentar

Die SBB – Sicherheit war gestern

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Die Schweizer Bundesbahn, Top oder Flop?
By Socoa (Own work) [CC BY-SA 3.0 or GFDL ], via Wikimedia Commons

Sind Sie ein ÖV-Benutzer oder Selbstfahrer? Ich zähle mich zu den Selbstfahrern, da mir die öffentlichen Verkehrsmittel zu unsicher sind. Nicht wegen Unfällen sondern wegen der anderen Fahrgäste. Im Artikel auf 20 Minuten ist die Schweizer Bundesbahn wieder mal in den Focus geraten. Weibliche, junge Fahrgäste wurden von pöbelnden Jungspunts belästigt und die engagierte Sicherheitsfirma, respektive deren Mitarbeiter verhielten sich, sagen wir mal zurückhaltend. Solche Artikel und Erfahrungsberichte anderer ÖV-Benutzer sind nicht gerade ein Aushängeschild für die SBB. Wenn ich dann noch im Text lese, dass der SBB-Chef meint, der Zugverkehr sei die sicherste Fortbewegungsart, dann hat er recht was die Unfallzahlen anbelangt. Aber nicht mit der Sicherheit der Passagiere. Die sind während einer Fahrt dem asozialen Verhalten von irgendwelchen Deppen hilflos ausgeliefert.

Dann meint der Oberhengst von der SBB, dass die Fahrgäste ja einen SOS-Knopf drücken können oder das Nottelefon benutzen. Soso, verstehe ich das richtig, wenn man belästigt wird, dann sage ich dem Querulanten er solle einen Moment warten bis ich den Sicherheitsdienst angerufen haben, dann kann er weitermachen. Wenn ich Pech habe fährt der Zug noch viele Minuten bis zur nächsten Haltestelle was dem Pöbler genug Zeit gibt, sein unfreundliches Verhalten fortzuführen. Dass dann genau am nächsten Haltepunkt eine Truppe Sicherheitsleute wartet um mir zu helfen tönt eher nach einer Märchenstunde, aber sicher nicht nach Realität. Sollte ich unbeschadet meinen Zielort erreicht haben, ist der Spiessrutenlauf noch nicht beendet. Die Bahnhöfe der Schweiz gehören für mich zu den gefährlichsten Orten. Sie sind gross, oft unübersehlich und es gibt so viele von ihnen, dass die SBB das ganze Schweizer Militär engagieren müsste, um alle Bahnhöfe erfolgreich zu überwachen.

Aber die Schweizer Bundesbahn muss ja sparen und das wirkt sich halt auch auf die Sicherheit aus. Wenn ich mir die Damen und Herren von den Sicherheitsfirmen ansehe, dann fallen mit gescheiterte Existenzen ein, die nur mit Hilfe einer Uniform ihren Selbstwert noch aufrecht erhalten können. Ist jetzt ein wenig provokant beschrieben, aber viele von den sogenannten Sicherheitsleuten sind in der „normalen“ Wirtschaft nicht brauchbar. Entweder wegen fehlendem Intellektes, unfähig selbständig zu denken oder ganz einfach zum Kompensieren des persönlichen Minderwertigkeitskomplexes. Das erklärt auch, warum in vielen Situationen, wo der Bürger auf Hilfe angewiesen wäre, diese Sicherheits-Uniformen wegschauen oder gar weglaufen. Mit der Sozialkompetenz eines Bügeleisens sind sie meist mit einer eskalierenden Situation überfordert. Agogisch und kommunikativ unterbemittelt lassen viele die Uniform für sich sprechen, was aber von etlichen Querulanten missverstanden wird.

Es wäre aber falsch alle Sicherheitsangestellten in den gleichen Topf zu werfen. Viele wollen einen guten Job erledigen und machen das auch. Das Problem ist eher auf der logistischen Seite zu suchen. Es ist heute einfach nicht mehr ausreichend, wenn ein oder zwei Sicherheitsleute einer wilden Truppe gegenüberstehen. Bei dem ungleichen Verhältnis muss man sich nicht wundern, wenn die Uniformierten zuerst an ihre Sicherheit denken, bevor die des Zuges oder der Fahrgäste drankommt. Um wirklich Eindruck zu machen sollten sie zu sechst oder noch mehr patrouillieren. Das macht Eindruck. Da ist jedes Grossmaul plötzlich pflegeleicht wie ein Bodenlumpen. Dann hätten die Securitas-Mitarbeiter oder Angestellte von sonstigen Sicherheitsfirmen auch eher den Mut, Pöbeleien schon im Ansatz zu verhindern.

Wenn ich im Artikel lese, dass zwei Damen einer Sicherheitsfirma einer Truppe Testoteron gesteuerten Moschusochsen gegenüberstehen, dann ist die Personaleinteilung dieser Firmen grobfahrlässig. Der Verantwortliche setzt seine Mitarbeiter einer sinnlosen Gefahr aus, wenn er wie in diesem Fall zwei Damen nachts auf Sicherheitstour in einen Zug/Bahnhof schickt. Er kann froh sein, wenn seine Mädels nicht unter die Räder kommen. Bei einer Truppe von fünf bis sechs randalierenden Idioten sind zwei Sicherheitsdamen reine Kulisse ohne Nutzen für die anderen Fahrgäste. Hier handeln die Verantwortlichen wirklich leichtsinnig und gefährden so sinnloserweise die Gesundheit ihrer Mitarbeiter.

Ich kann mich jedenfalls nicht auf die Arbeit der Sicherheitsfirmen verlassen. Unzählige Geschehnisse bezeugen mein Unwohlsein im öffentlichen Verkehr. Der Schweizer Schauspieler Beat Schlatter musste vor ein paar Wochen die schmerzliche Erfahrung machen wie es ist, schutzlos und hilflos einem Schläger ausgeliefert zu sein. Solche Sachen können nur passieren, weil die SBB sich krank spart. Früher waren die Haltestellen mit Personal besetzt, heute mit Automaten. Früher hatte es viel mehr Zugpersonal, heute nur noch Stempeluhren. Leider ist die Schweizer Bundesbahn dem Renditevirus verfallen. Eigentlich ist sie ein Dienstleistungsbetrieb, der dem Fahrgast den bestmöglichen Service, Sicherheit und Pünktlichkeit bieten sollte. Dafür ist es mir auch egal ob sie rentiert oder nicht. Als Steuerzahler finanziere ich gerne ein gutes und sicheres Bahnsystem. Die müssen nicht Profit machen, die wollen. Die SBB sollte sich wieder auf ihren eigentlichen Auftrag berufen. Das Schweizer Volk sicher von A nach B bringen. Dazu braucht es mehr Bahn-Personal und Sicherheitsleute. Die ganzen Automaten auf den Bahnhöfen, die den Billetverkauf, Verkehr, Anzeigetafeln und Durchsagen steuern sind vielleicht kostensparend, aber sicher nicht kundenfreundlich. Das kann jeder beobachten, der das Grosi hilflos vor dem Ticketautomaten stehen sieht, wie sie mit zittrigen Fingern versucht, die richtigen Eingabefelder zu bedienen. Viele brechen den Versuch ab und wünschen sich wieder einen personell besetzten Billettschalter.

Liebe SBB, geht wieder mal über die Bücher und orientiert euer Geschäftsgebahren nach den Wünschen der Fahrgäste und nicht der Aktionäre.


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30. März 2015 erschienen als: Kommentar

Staatsterrorismus

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Olivenbäume im Focus von Brüssel
By Rosa-Maria Rinkl (Own work) [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons

Sind Sie heute gut aufgestanden? Fit und ausgeruht? Die Sommerzeit verlangt von einigen ihren Tribut und lässt sie heute morgen so ziemlich alt aus der Wäsche blicken. Dafür liegt man am Abend mit offenen Augen im Bett. Wir Menschen gewöhnen uns ziemlich schnell an die verschobene Stunde, was man von der Tierwelt nicht sagen kann. Viele Bauern stöhnen unter dieser sinnlosen Zeitverschiebung und erst recht die Kühe. Aber den Brüsseler Sesselpupser ist das egal. Seit Jahrzehnten wird der einfache Bürger mit dieser unsinnigen Bestimmung genötigt und der Nutzen dieser Aktion ist alles andere als belegbar. Gemäss einer Umfrage möchten 90% der Befragten die Zeitumstellung abschaffen. Demokratie ist also, wenn der grösste Teil der Bevölkerung etwas will und ein kleiner Teil sich dafür durchsetzt. Die Brüsseler Salatköpfe könnten auch beschliessen, dass man im Sommer ausschliesslich mit der linken Zahnreihe kaut und im Winter mit der Rechten. Bei der Sonnenwende darf dann geschluckt werden. Die Zeitumstellung ist ein wunderbares Beispiel für Sinnlosigkeit und Staatsterrorismus. Der Bürger muss sich etwas unterordnen, obwohl er keinen Nutzen hat, sieht oder mindestens daran glaubt. Hauptsache die Schlipsträger können Schwachsinn durchsetzen und so ihre Macht demonstrieren.

Ein weiteres Beispiel wie der Staat die Bürger für dumm verkauft, erleben gerade die Österreicher. Ihre Banken kommen aus dem Schlammassel gar nicht mehr richtig heraus und wenn sie etwas Luft gewonnen haben, dann plumpsen sie schon wieder in das nächste finanzielle schwarze Loch. Jetzt hat der österreichische Staat die Hosen runter gelassen und seine Bürger über den Verbleib ihrer Ersparnisse aufgeklärt. Fazit für die Bewohner der Alpenrepublik, ihre Gelder sind eigentlich futsch. Der Staat übernimmt keine Garantien für Einlagen, die Banken können keine übernehmen und Brüssel will keine. Das heisst für den einfachen österreichischen Sparer, dass er sein sauer verdientes Geld irgendwelchen dunklen Kanälen opfern muss. Nützen wird es nichts, denn die finanzielle Misere der österreichischen Banken ist ungefähr so schlimm, wie die der Griechen. Der einzige Unterschied zu den südlichen Nachbarn ist, dass man bei den Griechen weiss, wie hochverschuldet sie sind und bei den Österreichern immer noch auf heile-Welt-Glauben aufgebaut wird.

Das kleine Land mit seinen noch kleineren Möchtegern-Kaisern hat es in den letzten Jahren erfolgreich geschafft, sich finanziell absolut ins Abseits zu stellen, hat mit fachlicher Unkenntnis und inkompetenten Handeln seine Wirtschaft ruiniert, dank der Vetternwirtschaft der Banken sein ganzes Vermögen verzockt und die Hauptverantwortlichen dieses Desasters entweder in die Wüste geschickt oder in einen Autounfall verwickelt. Belangen kann man keinen Sündenbock mehr. Die sind entweder schon gestorben oder stellen sich tot. Von Brüssel wird auch keine Hilfe kommen, die basteln selber an ihrem Untergang und wollen das kontinuierliche Absaufen der europäischen Währung nicht unnötig forcieren. Also bleibt das Alpenland auf sich alleine gestellt und kann seine finanzielle Schuld nur noch mit Raubrittertum am Volk finanzieren. Das heisst im Klartext, alle Sparer werden zur Kasse gebeten. Alle? Natürlich nicht. Nur diejenigen, welche sich nicht wehren können, keine Nummernkonten auf den Caymans besitzen und auch sonst keine Möglichkeiten haben, ihre Schäfchen ins schweizerische Schlupfloch zu stecken. Staatsterrorismus pur. Der ehrlich Arbeitende wird bestohlen und den Reichen wird der Hintern gepudert. In Österreich wird das Gleiche passieren wie in Zypern. Die Mittelmeerinsel diente als Blaupause und so wie das Volk dort bestohlen wurde ohne einen Bürgerkrieg auszulösen, genau gleich wird es die Österreicher treffen. Und danach wird es noch andere Länder mit der gleichen Masche treffen. Finanzielle Wackelkandidaten gibt es in Europa genug.

Ein weitere Beispiel für den länderübergreifenden Staatsterrorismus ist ein Beschluss der Brüsseller Sonnenkönige für das Fällen von einer Million Olivenbäume. Auf der italienischen Halbinsel Salento in Apulien sollen eine Million Jahrhunderte alte Oliven-Bäume gefällt werden. Sie sind am Xylella fastidiosa bacterium, welches 2013 von Amerika auf den europäischen Kontinent übergeschwappt ist, erkrankt. Doch eine lokale Aktions-Gruppe namens Peacelink zweifelt den EFSA-Bericht, der von der EU-Kommission in Auftrag gegeben wurde, an. Peacelink argumentiert, dass nicht das Xylella fastidiosa bacterium, sondern eine Pilzinfektion Schuld am Baumsterben sei. Dabei stützt sich Peacelink sich auf Forschungsergebnisse der Universität Foccia. In einem Brief an den EU-Kommissar für Gesundheit und Ernährungs-Sicherheit, Vytenis Andriukaitis, berichtet die Gruppe davon, wie sie 500 Oliven-Bäume behandelt habe. Diese hätten sich anschließend erholt. Deshalb sei ein „völliger“ Kahlschlag unnötig. Doch die EU-Kommission hält an dem Vorhaben fest.

Ich behaupte, dass die Brüsseller Vasallen einen Konkurrenten ausschalten wollen. Irgendein Lobbyist der Oliven-Mafia hat Brüssel solange geschmiert, bis die Bürohengste dem Hafer erlegen sind und sich vor den kapitalistischen Dreckskarren spannen lassen. Ich möchte wetten, dass nach dem Fällen plötzlich ein Produzent in die freie Presche schlägt und sich so dumm und dämlich verdient. Zudem ist es eine Ohrfeige an Italien. Sie liebäugeln mit den Russen und das passt den Brüsselern gar nicht. Also werden die letzten verbliebenen Devisenbringer aus Italien einer nach dem anderen gefällt. Egal ob es Heilmethoden, Forschungsergebnisse oder sonst was gibt. Wenn die EU-Banditen einem Reichtum versprochen haben, dann halten sie das auch. Egal was die Mehrheit der Bevölkerung will. Das sah man bereits bei den Energiesparlampen. Volkswillen ist sekundär, persönliche Bereicherung primär. Für Staatsterrorismus braucht es keine abgeschnittenen Köpfe, es reicht, wenn man den Volkswillen köpft. Tote Bürger kann man nicht mehr berauben, aber zurechtgestutzte Bürger schon.


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29. März 2015 erschienen als: Kommentar

Kinder – Man kann , aber man muss nicht !

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So sehen heutige Kinderspielplätze aus
By The U.S. Army Sgt. Michael J. MacLeod/Combat Correspondent/Sgt. Michael J. MacLeod (Afghan children Uploaded by PDTillman) [Public domain], via Wikimedia Commons

In letzter Zeit sind Kinder immer wieder Thema in den Medien. Entweder, weil sie sich von ihrem Handy fernsteuern lassen, weil viele es nicht mehr schaffen, eine Lehre erfolgreich zu absolvieren oder weil sie kritiklos der Konsumgesellschaft verfallen sind. Jetzt ist ein Artikel in 20 Minuten erschienen, wo sich ältere Kinder über’s Kinder bekommen auslassen. Die Kommentare der Leser zu diesem Artikel sind auch lesenswert, hat es doch einige Stimmen, die vorausschauend denken und andere bei denen ein religiöser Firlefanz das Denken übernimmt.

Grundsätzlich bin ich auch der Meinung, dass es heute schon sehr egoistisch ist, wenn man sich mit Kindern eindeckt. Bei aller Romantik und Lebenserfahrung welche einem die Kleinen bescheren können, ist der grundsätzliche Kinderwunsch doch nur auf purem Egoismus aufgebaut. Die kinderwollenden Eltern blenden sämtlichen Widrigkeiten aus, welche sie dem Kind zumuten. Wohlgemerkt, diese Widrigkeiten haben wir Erwachsenen gemacht, gedankenlos und verantwortungslos. Ich möchte mal die Eltern hören was sie sagen, wenn der Nachwuchs die Erzeuger fragen, warum sie ihren ach so geliebten Kindern eine so desaströse Welt hinterlassen. Viele Heranwachsende haben gemerkt, dass wir den Planeten zerstören, bald wegsterben und sie die Suppe auslöffeln lassen. Das ist feige und unverantwortlich.

Unsere jetzige und die vorgängige Generation hat auf der Welt über 450 Atomkraftwerke aufgestellt, von denen schon zwei in die Luft geflogen sind. Weitere werden sicher folgen. Zudem erleben unsere Kinder den Zerfall der für sie alten Atomanlagen. Sie dürfen sich mit den strahlenden Ruinen rumschlagen und verseuchen lassen. Vom Atommüll will ich noch gar nicht reden. Hier haben wir gründliche Arbeit geleistet, um unseren Kindern das Leben schwer zu machen. Dann haben wir die allgemeine Umweltverschmutzung. Die Ozeane werden zugemüllt, die Flüsse sind vergiftet, Abfälle werden einfach so verbrannt, Regenwälder werden abgeholzt, der Elektronikschrott türmt sich über unsere Ohren auf und zuguterletzt machen wir zur Zeit aus dem ganzen Planeten einen einzigen Kriegsschauplatz.

Egal wohin man schaut, überall wird gekämpft, getötet, demonstriert, niedergeknüppelt und eingesperrt. Was soll ich da meinem Kind sagen, damit es unbeschadet durch die Welt kommt? Am Besten daheim einsperren und jeglichen Kontakt zur feindlichen Aussenwelt abblocken. Aber das kann’s ja auch nicht sein. Die Kleinen sollen Erfahrungen sammeln für’s Leben. Besser heisst es heute Fertigkeiten erlangen, die ein Überleben sichern können. Denn ein normales Leben kann unser Nachwuchs nicht mehr erleben. Sobald sie geboren wurden, sind sie im grossen System registriert und als Leibeigene für die Obrigkeiten eingetragen. Das merken sie, sobald sie das erste eigene Geld verdienen und fassungslos zuschauen müssen, wie wildfremde Menschen ihnen die Hälfte ihres Lohnes einfach wegnehmen. Als Dank dürfen sie dann noch erfahren, wie sie mit ihrem eigenen Geld belogen, betrogen und krank gemacht werden.

Aber damit ist Torweg noch längst nicht geschafft. Als Nächstes müssen die Kinder erfahren, dass es wichtiger ist vom Staat zu einer obligatorischen Killerausbildung verdonnert zu werden, als mit staatlicher Unterstützung die Grundgesetze harmonischen Miteinanders zu erlernen. Die Schulen kann man für das nicht gebrauchen. Dort wird hauptsächlich Sinnloses gelernt, was die wenigsten Kinder später für’s Leben brauchen können. Nach 10 Jahren Schule wissen sie immer noch nicht, wie unser Geldsystem funktioniert, wie man die Steuern umgehen kann, wie sie sich dem Konsumzwang erwehren können und wie man persönliche Talente fördert. Dafür wissen sie im Kindergartenalter schon, wie Penisse und Vaginas aussehen, für was sie da sind und wann sie den Erwachsenen zu Verfügung stehen müssen. Als Kind hat man es heute wirklich nicht einfach. Einerseits ist man dazu verdonnert den Erwachsenen zu vertrauen, sie füttern einen, und andrerseits sind genau die Vertrauenspersonen diejenigen, welche Sie dauernd verarschen und belügen. Unzählige Scheidungskinder können ein Lied davon singen was es bedeutet, zwischen den Fronten zu stehen und zu merken, wie die eigene unschuldige Person als Machtinstrument missbraucht wird. In diesem Bezug erreicht die Unmündigkeit der Eltern höhere Sphären als die der Kinder. Ich kenne einige Personen, die schwanzgesteuert durch die Welt wandeln, ihre Gene rumschleudern und wenn es dann einschlägt, keine Verantwortung übernehmen können. Triebgesteuerte Egomanen mit einen überbordenden Defizit an Sozialkompetenz, sag ich da nur. Oder Die Damenwelt, welch sich Kinder wünscht, aber es dann nicht fertig bringt, die naturgegebenen Möglichkeiten auszuschöpfen. Da tragen die Frauen zwei prall gefüllte Nahrungsbehälter mit sich rum, pumpen ihre Milch aber ab, schmeissen sie weg und verfüttern dem Kind die überzuckerten und schädlichen Babyprodukte aus der Nahrungsmittelindustrie. Um die ganze Kindervegiftung noch abzurunden, werden den Babys im zarten Alter von einem halben Jahr sechsfach-Impfungen verabreicht, welche das Kind dem Tode näher bringt als dem Leben. Damit die Kleinen ja nicht zu gesund werden, darf man die Giftinjektion mehrmals wiederholen.

Fazit: Die meisten Menschen haben es verlernt, ihr Kind natürlich zu fördern und zu ernähren. Lebenserfahrung können die Erwachsenen mit Bild-Niveau auch nicht weitergeben und die Erde verantwortungsvoll unserem Nachwuchs zu übergeben, ist sowieso längst eine Sache der Unmöglichkeit. Wir Erwachsenen haben eine kinderunfreundliche Welt kreiert, mit all ihren perversen Auswüchsen und bürden unserem Nachwuchs einen unmenschlichen Überlebenskampf auf. Man muss nur schauen, wie viele der Erwachsenen wirklich glücklich sind. Der grösste Teil der Menschheit leidet Hunger, hat verschmutztes Wasser, lebt in Kriegsgebieten, ist auf der Flucht und wird von den Obrigkeiten ausgeraubt. Tolle Voraussetzungen für unsere Kinder. Wenn wir schon nicht für eine gesunde Erde und ein friedliches Miteinander sorgen können, wie sollen wir dann gesunde Kinder mit Sozialkompetenz gross ziehen? Das funzt irgendwie nicht!


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28. März 2015 erschienen als: Kommentar

Schwachsinn – made in USA

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USA, nein danke
By Dedeche (Own work) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Heute widme ich meine Kommentarzeilen wieder einmal den Amerikanern. Sie sind leider nicht durch weltliche, humane Aktionen in Erscheinung getreten, sondern überboten sich täglich mit ihren Auswüchsen einer kranken Gesellschaft. Da wird sich in absehbarer Zukunft auch nichts ändern. Das Sammelsurium an Geisteskrankheiten, welches sich in den Steuerzentralen amerikanischer Macht tummelt, würde ganze Bücher füllen. Oder man könnte den Kongress als Anschauungsbeispiel verwenden, wie man etwas NICHT macht. Leider eifert das einfache Volk dem irrsinnigen Handeln der Obrigkeiten nach mit dem einzigen Unterschied, dass die Schlipsträger machen können was sie wollen ohne dafür belangt zu werden und der einfache Bürger vorsorglich mal erschossen wird.

Aber fangen wir mal bei der Grossmutter an, die ihre Enkelin zu Tode laufen liess. Anscheinend als pädagogische Massnahme gedacht, musste ein kleines Mädchen so lange laufen, bis es sich zuerst übergab und anschliessend an Erschöpfung starb. Die Grossmutter will nichts bemerkt haben und sagte sogar aus, dass sie eine Zeit lang mit dem Mädchen mitgelaufen sei, was ich bei der Körperfülle dieser Grossmutter schlicht bezweifle. Sie rennt keine zehn Meter bevor sie nicht unter dem eigenen Gewicht zusammenbricht. Jetzt bekam die sportliche Grossmutter lebenslänglich aufgebrummt. Ob sie das zu Höchstleistungen motivieren kann, wage ich zu bezweifeln.

Eine weitere Kuriosität ist der amerikanische Geheimdienst. Anhand unzähliger Medienberichte weiss man, dass diese Institutionen alles andere als sinnvolle Einrichtungen sind. Sie sperren Leute ein, ohne Gerichtsbeschluss oder Beweise, sie foltern Menschen um die eigenen perversen Triebe ausleben zu können und sie verschleudern Milliarden an Dollars um dann im entscheidenden Moment das Wichtigste zu verpennen. Tolle Geheimdienste. Jetzt sind ein paar neue pikante Details ans Tageslicht gekommen. Die persönlichen Leibwächter von US-Präsident Obama sind mit Prostituierten in ihren Hotelzimmern erwischt worden. Ein anderer Polizist hat sich eine jahrelange Beziehung mit der Ehefrau eines Flüchtigen gegönnt. Der wurde nun angezeigt, aber nicht vom Flüchtigen sondern von dessen Ehefrau. Ein weiteres Schmankerl, dem ehemaligen Direktor der Alkohol-, Tabak-, Waffen- und Sprengstoffbehörde (ATF) wird vorgeworfen, beim Geschlechtsverkehr ein Hotelzimmer zerstört zu haben. Tja, wer die scharfen Sachen nicht verträgt, soll die Finger davon lassen.

Eine weitere Absurdität ist folgende Story: US-Drogenbeauftragte liessen sich in einem kolumbianischen Aussenbüro der Behörde «laute» Sex-Partys mit Prostituierten von Dealern finanzieren – und das in den Räumlichkeiten der US-Behörde. Rudelbumsen im Dienste der nationalen Sicherheit. Dasselbe machten Ermittler in Bangkok. Sie hielten sich Prostituierte als Sekretärinnen, auf Staatskosten versteht sich.

Die kleinen Nachwuchs-Amis eifern ihren grossen schiesswütigen Cowboys nach. Bei Problemen wird zuerst geschossen, dann gefragt. Das hat sich auch ein 12-jähriger zu Herzen genommen und kurzerhand seinen Bruder erschossen, einen anderen verletzt und nachdem das Problem anscheinend immer noch da war, hat er sich selber auch noch um die Ecke gebracht. Auslöser für das Töten war ein Streit über das Essen, welches die drei Geschwister gemeinsam gekocht hatten. Konfliktlösung der besonderen Art. Zum Glück liegen in den USA überall Schusswaffen herum, die man bei Bedarf sofort zur Hand hat.

Ein Wilderer hat in Stadtpärken freilaufendes Wild erlegt. Nicht weil er Hunger hatte, sondern zum Trophäen sammeln. Die Behörden brauchten mit 17 Mann ein Jahr, bis sie den bogenschiessenden Jäger dingfest machen konnten. Dem sage ich effizient. Nun verdonnerte ihn ein Gericht zu einer Zahlung von 3000 Dollar oder 70 Tagen Haft. Dieses Urteil war für den Wilderer nicht gerade stimmungshebend, denn nach der Verhandlung meinte er zu den Medienvertretern nur kurz: „verpisst euch!“

Ein weiteres Beispiel der tragischen Lächerlichkeit ist der Umgang mit der Todesstrafe. Die Amis tun sich immer noch schwer, einen Verurteilten innert kürzester Frist zu töten. Sie haben tausende von Mittelchen, welche einen Menschen innert Sekunden umbringt, aber beim exekutieren muksen sie rum, als hätten sie noch nie einen Menschen ermordet. Jetzt hat der Staat Utah beschlossen, die Todeskandidaten wieder mit einem Erschiessungskommando ins Totenreich zu befördern. So wie die amerikanische Finanzlage aussieht, müssen die Hinterbliebenen vermutlich noch die Patronen zahlen. Leider entziehen sich so die Behörden dem genüsslichen Voyeurismus, den sie sonst so gerne beim Todesk(r)ampf eines Verurteilten beobachten konnten. Aber da wird ihnen sicher wieder was einfallen, würde mich wundern wenn nicht.

Zuguterletzt noch die Meldung, die aufgrund des Flugzeugabsturzes völlig in den Medien untergegangen ist. Die USA bringen tonnenweise Kriegsmaterial an die Ostfront. Ganze Konvois bewegen sich durch Deutschland und werden von den Medien völlig ignoriert. Die Deutschen merken es anscheinend immer noch nicht. Ihr Land wird präpariert für einen grossen Krieg. Die Amis dekorieren „ihr“ Germany zum Schlachtfeld und es ist ihnen schlicht egal, wieviel Deutsche sie dabei verheizen. Man darf sich die Frage stellen, wen wird der „Feind“ angreifen? Den nordamerikanischen Kontinent der weit entfernt ist oder die ländliche Idylle deutscher Landschaften, die man mit Bomben wunderbar umgestalten kann. Das wissen die Amis bereits aus dem 2. Weltkrieg. Die Konfrontation mit Russland wird ungehindert vorangetrieben, nur die Medien verpennen diese Entwicklung und die Politiker verraten nach wie vor ihr eigenes Volk. Der deutsche Michel geniesst seinen Schönheitsschlaf mit gesellschaftlicher Ignoranz und amerikanischen Traumbildern aus dem Lügenland. Manchmal weiss ich wirklich nicht wer verblendeter ist, die Amis oder die Deutschen. Ich glaube beide, jeder auf seine eigene, spezielle Art, die aber am Schluss unausweichlich zum Chaos führen muss, hüben wie drüben.


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27. März 2015 erschienen als: Kommentar

Alles Lüge oder was?

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Tochter der Lufthansa
By germanwing [Public domain], via Wikimedia Commons

Schon erstaunlich, wie sich nach dem GermanWings-Unfall die Meldungen überschlagen. Fast stündlich kommen neue „Erkenntnisse“ ans Licht, die bezeugen sollen, wie das Unglück passieren konnte. Jetzt hat man schon einen Schuldigen gefunden, dem man seine ganze Trauer und Wut aufbürden kann. Der Copilot vermag sich nicht mehr gegen die Denunziation zu wehren, das dürfen jetzt seine Hinterbliebenen. Sie sehen sich mit „Tatsachen“ konfrontiert, die weder bewiesen noch schlüssig sind. Aber die Medien, Politiker, Anwaltschaften und Bild-Leser wissen es besser und haben ihren Sündenbock. Die mediale Schmutzwäsche mit Vorwaschprogramm.

Nachdem die Behörden bei den vergangenen Flugzeugunglücken mehr als gepfuscht und geschlampt haben, wollen sie jetzt dem Pöbel Resultate liefern, am besten bevor die ersten Fragen auftauchen. So hat der französische Weichkäse Holland schon von 150 Toten gesprochen, bevor das Flugzeug gefunden wurde. Dann war in der Nähe ein Flugmanöver mit französischen Militärmaschinen. Die wurden bis jetzt nirgends erwähnt. Haben die mit dem Absturz zu tun? Versehentlich den falschen Knopf gedrückt? Der Bürgermeister der nahen Gemeinde Meolans Revel, Thierry Brown, sagt zur AFP-Reporterin Isabelle Malsang, dass zum mutmasslichen Zeitpunkt des Absturzes drei Mirage-Kampfjets in der Region beobachtet wurden. Diese Jets hätte man anfunken und zu den Koordinaten der GermanWings-Maschine leiten können. Dafür wäre genügend Zeit gewesen. Die Jetpiloten hätten den Absturz zwar nicht verhindern können, aber für die Aufklärung wären sie wichtige Augenzeugen gewesen.

Ein weiterer Punkt ist das Trümmerfeld. Nach Medienberichten sollen sich die Trümmer auf einer Fläche von mehreren Quadratkilometern verteilen. Wie kann so ein grosses Gebiet mit Flugzeugteilen übersäht sein, wenn der Flieger in einen Berg gekracht ist? Normalerweise bleibt von einem Flugzeug nicht viel übrig bei einem Crash mit einem Berg. Vor allem nicht bei einer Absturzgeschwindigkeit von ca. 800 Stundenkilometern. Das Trümmerfeld wäre nicht grösser als ein Fussballplatz. Aber scheinbar gibt es Indizien, die ein anderes Bild des Absturzes aufzeigen. Ein Helikopterpilot der Armée de l’air, die in Orange stationiert ist, das ca. 30 Minuten von der Absturzstelle entfernt liegt, dass Zeugen ihm gesagt hätten, sie hörten eine Explosion und sahen Rauch. Zudem meinte der Pilot: "Die Zone in der Trümmer gesucht werden ist ziemlich lokal", sagte er, "aber Teile wurden flugaufwärts gefunden, was etwas beunruhigend ist". Dann ist da die Sache mit dem fehlenden Speicherchip im Flugschreiber. Wie kann es sein, dass ein Pilot den Flugschreiber manipulieren kann? Die Dinger sind derart fest verschlossen, da braucht man schon eine gute Werkzeugkiste um sie zu öffnen. Zudem hätte die Zeit gar nicht gereicht. Und wo ist denn der zweite Flugschreiber? Wo sind die Datenrecorder? In einem Flugzeug werden diverse Aufzeichnungsmethoden verwendet. Bevor man alle Aufzeichnungsgeräte gefunden hat, werden aufgrund eines unvollständigen Flugschreibers schon die Unfallursache bestimmt. Die Behörden arbeiten ja schneller als der Schall. Die Weiterverbreitung der „Fakten“ an die Medien geschieht sogar in Überschallgeschwindigkeit. Es könnte fast der Eindruck entstehen, dass die Behörden das Volk so schnell mit Infos füttern wollen, bevor kritische Gedanken aufkommen.

Damit die ganze Suizidstory des Copiloten glaubhaft wirkt, finden die Suchtrupps sicher noch einen Abschiedsbrief oder sonst einen Zettel, mit dem man bequem die Selbstmordtheorie untermauern kann. Heute gehört es ja zum guten Ton, dass man bei einer solchen Aktion seinen Ausweis liegen lässt. Wieso dieses Mal nicht einen Abschiedsbrief, wäre mal was Neues und für die ermittelnden Behörden äusserst vorteilhaft.

Zum Schluss will ich noch die Sensationsgier der Medien anprangern. Vor allem, dass sie, bevor der Suizid vollends bewiesen ist, den Copiloten als Mörder brandmarken, ihn namentlich in den Medien breitwalzen, natürlich mit Foto und so die Hinterbliebenen dem öffentlichen Mob ausliefern. Die Eltern, Freunde und sonstige Personen, welche den Copiloten gekannt haben, wird damit eine zusätzliche Bürde aufgehalst. Sie haben eigentlich schon genug mit dem Verlust zu tun. Ihnen geht es nicht anders als den hunderten von Hinterbliebenen der Passagiere und Bordbesatzung. Alle haben einen tragischen Verlust zu beklagen, da braucht es nicht noch die Vorverurteilung des Piloten. Aber die Medien und der Mob waren noch nie für Feinfühligkeit bekannt. Die Sensationsgier will befriedigt werden. Also kann man ruhig ein wehrloses Opfer zum Schuldigen machen. Das gibt der befangenen Meinung genug Futter, um nicht weiter darüber nachdenken zu müssen. Zudem erlaubt es das vorzeitige Verurteilen des Piloten eine enorme Kostenersparnis bei der Aufklärung und die Fluggesellschaft ist als eventueller Mitschuldiger fein aus der Sache raus.

So wie wir bei den vergangenen Flugzeugkatastrophen belogen und nicht aufgeklärt wurden, so wird es bei diesem Vorfall gleich ablaufen. Auf der Strecke bleibt wie immer die Wahrheit und das Vertrauen an die Behörden. Ich kann jedenfalls die bisherigen „Fakten“ nicht so recht glauben. Ob wir je die wirkliche Wahrheit erfahren werden, ist eher unwahrscheinlich. Aber man kennt das ja mittlerweile.


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26. März 2015 erschienen als: Kommentar

Wer hat den Längsten?

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Das (noch) natürliche Valsertal
By Adrian Michael (Own work) [GFDL or CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Das Valsertal ist berühmt wegen seines Wassers, das weltweit in Flaschen abgefüllt durstige Kehlen beglückt. Zudem besitzt dieses kleine Tal eines der ausgefallensten Bäder. Die Architektur dieses Thermalbades ist, diplomatisch ausgedrückt speziell. Ich war einmal dort, genoss die verschiedenen Bassins mit den unterschiedlichen Wassertemperaturen und konnte die Bauweise mit einheimischen Felsen bewundern. Die dunklen Töne des Steines sind Geschmackssache, die Farbgebung ebenfalls. Darum scheiden sich auch die Geister, wenn es um die Beurteilung des Mineralheilbases geht.

Jetzt will ein Valser den baulichen Exhibitionismus toppen und einen über 300 Meter hohen Wohnturm aufstellen. Zielpublikum sind Reiche und Verwöhnte, die dort wohnen sollen. Damit den geplüschten Kapitalisten nicht schon beim Hinfahren wegen der unzähligen Kurven schlecht wird, sollen sie mit dem Hubschrauber hinfliegen dürfen. Spätestens jetzt sträuben sich mir die Nackenhaare. Ein so schönes, ruhiges und immer noch urchiges Tal der Alpen einen Jetset-Anstrich zu verpassen, ist in meinen Augen ein Verbrechen an der Natur. Der hohe Wohn-Spargel ist schon grenzwärtig, sein Aussehen unterscheidet sich erheblich von den umliegenden Berggipfeln. Aber wenn dazu dann das permanente Geflabber der Blechlibellen kommt, verliert dieses beschauliche Tal seine Ursprünglichkeit. Jeder der es nicht glauben kann, dass Hubschrauberlärm ziemlich nerv tötend sein kann, darf mal während des WEF in Davos im Rheintal wohnen. Der Himmel ist von einer permanenten Geräuschkulisse durchzogen, die einem ein gemütliches Gartensitzen ziemlich schnell vermiesen. Dieselbe Befürchtung habe ich im Valsertal. Dort sind die Berghänge viel dichter beieinander und die Rotorengeräusche werden durch die engen Berghänge massiv verstärkt. Da sag‘ ich nur Idyll ade.

Das ist aber nur die eine Seite des Problems. Wer die Reichen und Möchtegernschönen kennt weiss, dass sie ihren verwöhnten Hintern mit allerlei Sinnlosigkeiten ausstaffieren müssen, die ebenfalls in das kleine Tal gekarrt oder geflogen werden müssen. Gehen wir mal davon aus, dass dieses Projekt ein voller Erfolg wird, dann ist der Wohnturm nur die erste Baumassnahme. Die Kapitalisten wollen keine Annehmlichkeiten missen, auch wenn sie in den tiefsten Bergen sind. Also werden Golf- und Tennisplätze folgen, eigene Tiefgaragen für die importierten Edelkarossen, Swimmingpools en masse und an der Dorfstrasse des kleinen Örtchen Vals werden Armani, Fuzzi und Co ihre Filialen eröffnen. Der einfache Bewohner dieses Dörfchens darf dann seinen Wocheneinkauf ausserhalb machen, da die Lebensmittelverteiler die hohen Mietkosten nicht mehr stemmen können. Dasselbe wird mit den Wohnungen der Einheimischen passieren. Die Mietpreise werden in die Höhe schiessen, weil die Oligarchen gerne noch eine Ausweichswohnung zur Verfügung haben, sollte die Sekretärin nebst der Familie auch noch mitkommen.

Wer’s nicht glaubt, dass sich eine Entwicklung derart negativ für ein kleines Tal auswirken kann, der schaue sich das Engadin an. Die Einheimischen können sich die Wohnungen nicht mehr leisten, das ortsansässige Gewerbe wandert ebenfalls aus, weil es die Mieten für Infrastruktur und dergleichen nicht mehr bezahlen kann. Ich wurde auch schon angefragt für das Verputzen einer Ferienwohnungssiedlung. Auf meine Frage, warum nicht die Einheimischen Betriebe diese Arbeit übernehmen, erhielt ich zur Antwort, es hat keine mehr. Alle Handwerker müssen „importiert“ werden. So eine Entwicklung, nur um die Reichen zu hofieren, ist in meinen Augen verwerflich. Das einheimische Volk wird deportiert und das verwöhnte Gästevolk kann sich die leeren Wohnhäuser unter den Nagel reissen. Deshalb wirkt St. Moritz in umliegende Ortschaften meist wie ausgestorben. Nur zu den Ferienzeiten herrscht das pralle Leben. Ansonsten verkommen diese Ortschaften zu Geisterstädten.

Die gleiche Entwicklung befürchte ich in dem kleinen Valsertal. Nur noch eine Hand voll ausgesuchter Kapitalisten darf und kann dort wohnen. Einkaufen tun die eh nicht, sondern lassen sich ihre Froschschenkel und Sushipampen einfliegen. Aus diesem Grund werden die Dorfmetzgerei, Bäckerei, Beizen und sonstige Lokalitäten, die für das einheimische Volk gedacht waren, verschwinden. Dafür gibt es dann an jeder Strassenecke Souvenirshops.

Eigentlich wünsche ich jedem innovativen Geschäftsgedanken viel Glück und Erfolg, aber hier hoffe ich auf das Gegenteil. Nicht weil ich dem Initiator den Erfolg nicht gönne, sondern weil die unberührte und natürliche Bergwelt nur noch einer gut betuchten Gästeschaft zugängig wird. Es gibt immer mehr Berglandschaften, die sich nur noch um Reiche kümmern und die Einheimischen lässt man verkümmern. Die Schweiz ist zu klein, als dass sie sich den Ausverkauf ganzer Bergtäler noch leisten kann. Ich hoffe die Bewohner dieses Tales wehren sich bei der Abstimmung gegen dieses Projekt und wollen, dass dieses wunderbare Stück Erde allen zugänglich bleibt und nicht einer kleinen Kundschaft, die sich nur für ein paar Wochen im ganzen Jahr blicken lässt.


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25. März 2015 erschienen als: Kommentar

Aufklärung

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Klärende Infos ?
By Amada44 (own work, inspired by this PNG file) [Public domain], via Wikimedia Commons

Über den Absturz des German Wings Flugzeuges möchte ich gar nicht schreiben, das tun schon genug andere. Mich überrascht hier der allgemeine Aufschrei unserer Massen- Medien über eine lückenlose Aufklärung der Absturzursache. Dieses Geschrei hörte ich in der Vergangenheit des Öfteren. Da stellt sich mir schnell die Frage, ist es heute überhaupt erwünscht, von wem auch immer, dass die Flugzeugkatastrophen der jüngsten Geschichte lückenlos aufgeklärt werden? Was ist mit den letzten drei Maschinen passiert? MH17 ist einfach spurlos verschwunden und man lässt es darauf beruhen. MH370 wurde, wie auch immer, vom Himmel geholt. Die Schuldzuweisungen gehen über drei Ecken, doch für eine Aufklärung scheint sich niemand wirklich zu interessieren. Was ist denn mit den Flugschreibern passiert? Verschwinden die auch ganz plötzlich oder deren Inhalt?

Was ist eigentlich mit dem Missbrauchsskandal in England passiert? Hat der sich verlaufen? Kein Blatt schreibt was darüber, nicht mal auf der Impressumsseite. Laufen jetzt dort die Ermittlungen oder wanderten zig Millionen Pfund zwischen diversen Konten hin und her? Oder was ist mit den unzähligen ungeklärten Morden durch die amerikanische Polizei? Mit den entführten mexikanischen Studenten, die sich plötzlich tot sahen? Die Leichenberge der ungeklärten Mordfälle werden immer höher, während sich die Aufklärungsrate im Minuszins bewegt. Da wird man schon langsam stutzig.

Warum wird nicht akribisch über die Verstrickung der USA mit den Konfliktherden der Welt recherchiert? Warum darf Kanzlerin Merkel immer noch im Bundestag auf dem Catwalk der Eitelkeiten auftreten? Sie müsste nach dem Gesetz grundsätzlich im Kerker schmoren, so oft wie sie ihren Eid und Versprechungen gebrochen hat. Aber nichts passiert, keiner der öffentlich-rechtlichen Sender bringt was darüber. Sie hätten den Auftrag des Volkes, das sie finanziert, und kommen dem in keinster Weise nach.

Bei dieser ganzen Nicht-Aufklärerei bleibt mir eigentlich nur ein Gedanke: Die wollen uns immer noch für dumm verkaufen. So gesehen hat sich seit dem Mittelalter nichts geändert. Damals wurde Wissen in einer anderen Sprache niedergeschrieben, welcher der Pöbel mächtig war und heute wird ein Stumpsinn verzapft, der einen Informationsgehalt einer Seifenblase besitzt. Es wäre für das Volk einiges billiger, wenn die Sendeanstalten einfach die Klappe halten und als Draufgabe den ganzen Laden dicht machen würden. Bei dem heutigen Wahrheitsgehalt eines Vakuums, sind die ganzen öffentlich-rechtlichen Sender rausgeschmissenes Geld. Damit könnte man besseres anfangen.

Dasselbe mit den Gerichten, Staatsanwälten und sonstigen Winkel-Advokaten. Wieso klären die nicht auf? Für das sind sie schliesslich da, respektive wurden dafür eingestellt. Aber sie bügeln vermutlich den ganzen Tag ihre Roben. So schön poliert, wie zum Beispiel die Karlsruher Richter vor den Kameras erscheinen. Im Hinterzimmer wird dafür gehandelt als sei Jahrmarkt. Wenn ein Delinquent einen gewissen Promi-Status besitzt, ein gewisses Sümmchen bereit ist für seine Unschuld zu investieren, dann gibt es gewisse Richterentscheide, die vollends von einem reinen Gewissen entfernt sind. Dass die sich überhaupt noch vors Volk trauen? Der Kopftuch-Entscheid der Karlsruher Rotkappen hat wenig bis gar nicht zur Glaubwürdigkeit des obersten Gerichtes beigetragen. Sie verbannen die abendländische Kultur in Form eines Genagelten am Kreuz aus den Schulzimmern und hofieren dafür eine fremde Kultur, die mit uns so viel am Hut hat, wie wir mit abgeschnittenen Köpfen.

So gesehen haben wir eine Zwei-Klassen-Gesellschaft im Recht und in der Information. Wer sich’s leisten kann kauft sich seine Absolutionsbriefe, den armen Schlucker trifft’s dafür mit voller Härte. Bei den Medien das Gleiche. Die wahren und wichtigen Informationen laufen über ganz andere Kanäle, als wir mit der Flimmerkiste empfangen können. Das einzige, was uns vor dem Informations-Müll schützen kann, ist eine differenzierte Wahrnehmung der Inhalte und man sollte sie grundsätzlich als manipulativ ansehen. Die vermehrt erscheinenden unabhängigen Nachrichtenportale, die aber leider auch vermehrt von irgendjemanden vom Netz genommen werden, bilden eine starke Opposition gegen die allgemeine Volksverblödung der Massenmedien.

Leider sind den kleinen Blättern die Mittel für eine umfassende Aufklärung einer Sache schnell am Limit. Aber dank unzähligen Informations-Idealisten gibt es genug Infos im Web, um sich ein Bild einer Sache zu machen. Der Wissenshungrige macht sich auf die Suche, der Uninteressierte lässt sie sich servieren.


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24. März 2015 erschienen als: Kommentar

Moralischer Zerfall

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Heiss begehrt, zu wenig verwehrt,
By --Opihuck (talk) 23:03, 28 November 2011 (UTC) (Bundesgesetzblatt 2011 I, S. 1545) [Public domain], via Wikimedia Commons

Die Jugendlichen von heute erscheinen vermehrt auf den Titelseiten der Verblödungspresse. Was ist denn da passiert? Eigentlich wollen sich die Erwachsenen immer ins Rampenlicht stellen, zumeist auf Kosten der Kinder, aber nun sind sie selber in den Fokus der Berichterstattung gerückt. In der Schweiz stehen momentan die Kids mit Balkanwurzeln am Pranger. Auf 20 Minuten springen einem Schlagzeilen wie “Ein Mädchen, das die Pille nimmt, ist eine Nutte“ oder “Chumm, du Schlampe, ich schlan dich kaputt!“ Dem sage Sympathiebekundungen der besonderen Art. Wie kommen eigentlich Jugendliche darauf so was von sich zu geben? Wenn ich mich an meine Schulzeit erinnere, ging es da oft auch nicht zimperlich zu und her. Verbale Drohungen, Raufereien und Mobbing waren schon vor 40 Jahren in der Schule Alltag. Der einzige Unterschied war, die Buben haben sich untereinander verklopft, während die Mädchen irgendwo am Rand standen und unter sich blieben. Ab und an durften sie sogar in der Pause mitspielen, was aber den eigentlichen Grund hatte, eine weibliche Körperberührung zu erhaschen, weil die Mädels irgendwie eine Anziehung ausstrahlten. Einfach so ein Mädchen berühren ging gar nicht, wenn man nicht zum Gespött werden wollte, also kaschierte man das mit Spielen oder Hänseleien. Eigentlich eine ganz normale Entwicklung, wenn man plötzlich herausfindet, dass nicht nur Fussball die Emotionen hochwiegeln kann.

Das waren noch Zeiten, wo in einer Klasse neun von zehn Schülern Schweizer waren. Der Rest passte sich ziemlich schnell an. Die meisten ausländischen Kinder kamen aus Italien oder Spanien und integrierten sich in Windeseile. Heute sieht es komplett anders aus. Der überwiegende Teil der Kinder sind Ausländer und die Schweizer Kids haben alle Hände voll zu tun, ihre Identität zu bewahren. Das fängt bei der Sprache an und hört beim sozialen Miteinander auf. Ich weiss von Lehrern, dass sich die Schweizer in Gruppen vom Rest der Klasse absondern, weil sie mit den archaischen Ansichten ihrer südländischen Klassenkameraden nichts anfangen können. Sie sind mit der Brutalität in der Sprache und im Handeln schlicht überfordert. Das passt nicht ins Weltbild ihrer Erziehung. Viele wollen sich vor der Verrohung schützen, wissen aber nicht wie, weil sie bei den Erwachsenen keine Hilfe bekommen. Die sind selber mit dieser Situation am Anschlag, können sich nicht vor den rabiaten Schülern behaupten und haben Angst vor deren Eltern. Ich weiss von einigen Elterngesprächen, wo die Polizei im Nebenzimmer präsent war, weil es im Vorfeld verbale Drohungen gegeben hat. Und hier sind wir beim eigentlichen Problem.

Ich war über dreissig Jahre auf dem Bau und habe den Wandel der Arbeiterschaft und ihre Mentalität live mitverfolgen können. Waren es früher Italiener und Spanier, die manchen Schweizer in Sachen Loyalität und Gewissenhaftigkeit bei der Arbeit in den Schatten stellten. Einige von den südländischen Arbeitern zähle ich heute noch zu meinen Freunden und wir erlebten harte und schöne Zeiten auf dem Bau. In den letzten Jahren meiner baulichen Tätigkeit wandelte sich die Mentalität auf einer Baustelle radikal. Die neue Arbeiterschaft aus dem Balkan, meist Flüchtlinge aus dem Kosovo-Krieg, machten aus den Baustellen eine rechtsfreie Zone. Seit dieser Zeit musste man alles Werkzeug verstecken/versorgen, wurde man bedroht wenn man ein Machtwort gesprochen hat und Arbeitsanweisungen waren schlichtweg für die Katz. Sie wussten schon alles, konnten alles und das Resultat war entsprechend unbrauchbar. Ich habe mich sogar einmal weichkochen lassen und einem Flüchtling aus dem Kosovo eine Bleibe besorgt und ihn in meiner Firma angestellt. Die anfängliche Dankbarkeit hielt solange wie der erste Zahltag. Nach bereits einem Monat wollte er mehr Lohn, eigene Arbeitszeiten und sich die Arbeit aussuchen. Danke dafür. Diesen Mitarbeiter loszuwerden war dann nochmals eine ganz andere Geschichte.

Das Gedankengut bei vielen Balkanesen ist, einfach gesagt, primitiv. Materialismus steht an oberster Stelle, der wird mit Betrügereien erreicht, Mitmenschen sind in deren Augen Freiwild für weiss ich was und Frauen sind Sexspielzeuge mit Haushalts- und Gebährfunktion. Wenn solch ein Gedankengut vom Familienoberhaupt, dem Mann, an die Jungen weitergegeben wird, muss es einen nicht wundern, wenn es in den Schulen so aussieht wie heute. Die Kids wissen es nicht besser und machen alles nach, was sie von den Eltern, in diesem Fall der Vater, vorgezeigt bekommen. Wenn mir ein Serbe auf der Baustelle sagt, dass die Kundin, wo wir arbeiteten, eine Schlampe ist, die er mal so richtig durchvö… will und sie es nicht besser verdient hat, was denkt man, was die Kinder von diesem Lustmolch mit auf den Weg bekommen? Sozialkompetenz? Mitgefühl?

Die Schweizer hatten mit ihrer sozialen Denken solange die Oberhand, wie ihre Anzahl in den Klassen oder Baustellen grösser war, als die der Balkanesen. Ende der 90er kippte dieses Verhältnis und man konnte eine Verrohung der Mentalität und Sprache beobachten. Leider verpasste es die Schweizer Politik, hier einzugreifen und die Grundwerte, die jeder Schweizer von Kindsbeinen an erlernte aufrecht zu erhalten. Aufgrund inkompetenter Immigrationsentscheide und Gesetze wurde der Verfall der Moral erst möglich. Zudem sind die Schweizer eigentlich Weicheier. Zuwenig Rückgrat um sich durchzusetzen, opportunistisch wenn’s einen Vorteil verspricht und verschwiegen wenn er das Maul aufmachen sollte. Da hatten es die Balkanesen mit ihrer Brutalitätsmasche einfach. Die Schweizer wurden derart eingeschüchtert, dass sie ihre Tugenden vergassen und sich dem Diktat der archaischen Rüpel unterwarfen.

Aber leider ist auch hier wie in vielen anderen Fällen eher eine Minderheit, die so unsozial agiert. Viele Einwanderer aus dem Balkan haben sich wunderbar integriert und die Schweizer Mentalität mit ihrer verbinden können. Diese leiden jetzt auch unter den Machos. Die Kids ahmen das unterbemittelte Sozialverhalten des Vaters nach und werden dabei noch von ihm bestätigt. Was soll da der Lehrer noch ausrichten können? Er kann sich nicht mal richtig verständlich ausdrücken, weil die Rabeneltern kein Deutsch können und auch nicht lernen wollen. Aber sie besitzen einen Schweizer Pass. Wie dumm muss eine Einwanderungsbehörde sein, wenn sie die Staatsbürgerschaft vergibt an Leute, welche die Landessprache nicht können, die Gesetze nicht befolgen/wissen und keinerlei Integrationswillen beweisen? Eben Weicheier-Schweizer.

Wir haben diese Asozialen ins Land gelassen, haben nicht kapiert, dass sie unser Sozialsystem untergraben und ignorieren, dass sie das mitmenschliche Handeln, das die Schweizer seit Jahrhunderten betreiben und auszeichnen, zerstören. Deshalb leben ja so viele Stars gerne in der Schweiz, weil sie sich hier noch frei bewegen und sich als Mensch fühlen können. Aber die Zeit des vertrauten Miteinanders ist vorbei. Ich gehe am Abend nicht mehr weg, weil die Chance von so ein paar pubertierenden Moschusochsen verprügelt zu werden grösser ist, als eine freundschaftliche Bekanntschaft mit ihnen zu machen. Zudem habe ich das Vertrauen in die Polizei verloren. Dort sind die grössten Weicheier. Wenn’s brenzlig wird, verstecken sie sich in ihren bunten Spielzeugautos und füllen Parkbussen aus oder hauen gleich ganz ab. Das Prügelopfer darf dann selber sehen, wie es zurechtkommt. Aber wehe es wehrt sich und vermöbelt die Angreifer. Dann trifft ihn die Härte des Gesetzes mit voller Wucht. Die Angreifer hingegen dürfen machen was sie wollen, sie werden höchstens als Opfer schwieriger Verhältnisse angesehen und mit zigtausenden an Steuergeldern verwöhnt, durchgefüttert und verhätschelt. Das eigentliche Opfer bleibt sich selber überlassen und darf sich mit seinen Verletzungen durch’s Leben schlagen, ohne Hilfe versteht sich. Die wird dem Schläger gegönnt, weil er so arm ist.

Ich wehre mich gegen Ausländerfeindlichkeit. Alle in einen Topf zu werfen wäre zu einfach. Aber die, welche zu den archaischen Verhältnissen beigetragen haben, sollte man mit aller Härte begegnen. Sie zerstören die über Jahrhunderte aufgebaute Sozialkompetenz der Schweizer und die Fähigkeit Mitgefühl und Respekt zu zeigen. Solche Individuen gehören ausser Landes gebracht, denn sie wissen die Gastfreundschaft nicht zu schätzen. Den Behörden wünsche ich mehr Einsicht, dass sie die Schweizer Werte hochhalten und sich nicht von ein paar Vasallen einschüchtern lassen. Das ist ihre Aufgabe und für das werden sie bezahlt. Also macht euren Job, so wie wir Schweizer es von euch erwarten.


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23. März 2015 erschienen als: Kommentar

EU = Einfach Unfähig

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EU, nein danke,
By IoannesM (Own work) [Public domain], via Wikimedia Commons

Ich kann’s bald nicht mehr hören. Sobald das Wort Griechenland in den Zeitungen auftaucht, erscheint daneben sofort irgendein Milliardenbetrag. Wenn man dann noch liest, dass Brüssel plötzlich „irgendwo“ 2 Milliarden „findet“, dreht sich mir der Magen um. Was haben die Kasper von Brüssel überhaupt noch im Griff? Ich ja kann noch verstehen, wenn man in einer Hosentasche einen 5-Euro-Schein findet, aber zwei Milliarden einfach so? Die junker’sche Schnapsdrossel findet nicht mal den eigenen Verstand, wie soll er da noch 2 Mia. entdecken? Die Glaubwürdigkeit von Brüssel ist mittlerweile tiefer , als alle Negativzinsen zusammengerechnet. Wer so unkontrolliert, geschweige denn unseriös mit den europäischen Steuergeldern umgeht, gehört eigentlich ins Gefängnis, im Optimalfall in eine Irrenanstalt.

Dazu kommt noch die Berichterstattung der Medien, die dem gegeisselten Rechtsempfinden der Europäer regelmässig eins runterhauen und sich dann noch wundern, warum niemand mehr ihre Käseblätter liest. Die Redakteure müssen so was von vollgedröhnt sein, dass jegliches Realitätsempfinden unter den Kilos an Schnupfmitteln zusammenbricht. Die deutschen Wirtschaftsnachrichten, eigentlich ein Blatt, das noch ab und an den Begriff Zeitung verdient, stolpert ebenfalls über die redaktionellen Linien. Mit der Schlagzeile EU findet überraschend zwei Milliarden Euro und kann jetzt Griechenland retten eifern sie dem Blödheitsfaktor einer Bildzeitung erfolgreich nach. Was soll der Schwachsinnstext?

Griechenland wurde bis jetzt 240 Milliarden nachgeschmissen. Einem Land, das sich in die EU mit Hilfe von getürkten Bilanzen und erlogenen Zahlen reingeschummelt hat. So ein Land verdient kein Vertrauen sondern die Aufteilung an die Gläubiger. Die alte Regierung gab den Startschuss für die europäische Blutsaugerei und die jetzigen Popstars der griechischen Politszene machen vermutlich dort weiter, wo die Alten aufhören mussten. Ändern wird sich in Griechenland nichts. Die Armen werden ärmer und die Reichen mästen sich mit den Euromilliarden. Und nun diese Schlagzeile, dass 2 Milliarden Griechenland retten. Halloho…240 Mia. Euro haben das nicht geschafft, wie sollen 2 Mia. das erreichen? Wer so einen Bockmist rauslässt muss wirklich vollgedröhnt sein. Bei so viel Idiotismus in Brüssel müssen die das weisse Zeugs mit Lastwagen hinkarren.

Was wurde eigentlich aus den 240 Milliarden? Mit dem Geld hätte man ganz Griechenland aufkaufen können. Geschweige denn sanieren. Aber anstatt wirklich aufzuräumen, werden dem Volk ein paar Politrocker vorgesetzt, damit jeder sehen/glauben kann, dass sich bei den Griechen was ändert. Wer’s glaubt wird seelig. Das einzige was sich dort ändert sind die Kontenstände einiger weniger Oligarchen. Der Rest wird arm gehalten. Wo kämen denn die Griechen hin, wenn man plötzlich in den Medien zufriedene Rentner, satte Kinder und lachende Unterschichtler sehen würde? Die Milliardenschieberei käme ins Stocken, denn wie will man zufriedene Gesichter noch zufriedener machen? Also wird weiter brav geschaut, dass die griechischen Bürger verwahrlost aussehen, damit man in Brüssel weiter anzapfen kann.

Die ganze Griechenlandmasche stinkt mittlerweile derart zum Himmel, dass die in Brüssel nur noch mit Gasmasken rumlaufen dürften. Aber der Gestank dort unterscheidet sich nur unwesentlich von dem in Griechenland. Man sieht’s ja an den Pressebildern, es fühlen sich alle sauwohl. Suhlen sich alle im Schlammassel der Verlogenheiten, schmieren sich gegenseitig die Lügen ins Gesicht und lächeln dann medienwirksam in die Kameras. Dieses Schmierentheater wird nur noch durch die Perversionen in der Ukraine getoppt. Auch dorthin werden Milliarden verfrachtet, einfach so. Wohin diese verschwinden ist ebenso unbekannt, einzig die neuen Klamotten der ukrainischen Regierung könnten einen Verdacht aufkommen lassen. Aber dort ist es wie in Griechenland. Das einfache Volk darf sich von den Schuhsohlen ernähren, welche vorher die Demokratie zertreten haben.

Aber das ist Brüssel. Sie füttern weiter die unersättlichen Rachen der Obrigkeiten und lassen sich dafür vor jeden Karren spannen. Für die grössten Schlammlöcher ist der Draghi zuständig. Die monatlichen 60 Mia. Euro verschwinden ebenso in irgendwelchen Kanälen und keiner weiss oder sagt genau wohin. Das ist meiner Ansicht nach die grösste Verarschung des europäischen Volkes seit es Europa gibt. Der ESM war nur die Vorstufe, jetzt geht’s richtig ans Eingemachte. Die Banken ergaunern sich die Gelder und nützen sie für weitere Betrügereien am Volk. Eigentlich ist die ganze Verbrecherbande aus Brüssel, Berlin und Frankfurt in den Medien mit ihren Delikten omnipräsent, wenn aber täglich von unlauteren Methoden berichtet wird und rechtlich nichts passiert, ist irgendwann dieses Handeln rechtens und keiner kann mehr dafür belangt werden. Soweit sind wir heute. Die können machen was sie wollen, jeder Normalbürger wird härter bestraft, wenn er eine Tafel Schokolade klaut, als die Vasallen, die täglich das europäische Volk um Milliarden erleichtern.

Aber solange die Richter und Polizei von denen gesponsert werden, solange dürfen sie sich in Sicherheit wähnen. Dabei sind das unserer Gelder, mit denen man uns eigentlich vor solchen Gangstern schützen sollte. Aber eben, die Stellen welche für Recht und Ordnung sorgen sollen, sind genauso korrupt wie die Brüsseler Schnapsnasen. Von denen kann man schlicht nichts erwarten ausser, dass sie einen unschuldigen Bürger zusammenschlagen und ihn dann noch einbuchten wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses, weil er blutverschmiert auf dem Boden liegt.

Ich hoffe, dass die Zeit der Lügen und Geldverschwendung bald vorbei ist. Es ist manchmal fast nicht mehr zum Aushalten, wie wir für dumm verkauft werden. Aber die Schmerzgrenze beim Michel ist scheinbar noch nicht erreicht. Bis es soweit ist, werden weitere Milliarden verschleudert, Protzbauten hingeklotzt, geisteskranke Individuen an die politische Spitze gehievt und das Volk ausgeraubt bis es nur noch das nackte Überleben besitzt. Ob es der Bürger dann schnallt, da bin ich mir noch nicht so sicher.


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22. März 2015 erschienen als: Kommentar

Monsanto – Weltvergifter am Pranger

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Die Saat des Bösen,
By Karen Eliot [CC BY-SA 2.0], via Wikimedia Commons

Auf der Welt gibt es diverse Konzerne, die sich mit ihren Produkten am Rande der Legalität bewegen. Nach dem Gesetz machen sie eigentlich nichts Verbotenes, aber unter moralischen und humanen Betrachtungsweisen, sind sie so ziemlich die grössten Dreckschleudern der Welt. Ein Megakonzern, der sich keinen Deut um Gesundheit, Natur, Gerechtigkeit und Verantwortung kümmert ist Monsanto. Schon gehört? Der amerikanische Konzern bringt so ziemlich alles auf den Markt, was eigentlich verboten werden sollte. Zudem zeigt er ein Geschäftsgebaren, dass man ebenfalls als kriminell ansehen kann. Aber mal der Reihe nach.

Monsanto ist der Hersteller und Vertreiber von Roundup. Dieses Mittelchen killt alles Grünzeug, dass nicht genetisch dagegen immun gemacht wurde. Im Volksmund heisst so ein Produkt Unkrautvernichter. Hauptbestandteil dieses Giftes ist Glyphosat. Man findet es in den verschiedensten Unkrautvernichtungsmitteln und diese stehen in unzähligen Baumärkten und Gärtnereien in den Gestellen zum Verkauf bereit. Der einfache Hobbygärtner, meist zu faul zum Unkraut jäten, spritzt diese Plörre Literweise in seinem Garten rum und verseucht so seine Umwelt, auch die des Nachbarn. Studien haben ergeben, dass Glyphosat mittlerweile in allen Urintests von Menschen nachgewiesen werden kann und das weltumspannend. Sogar die Forscher, welche diese Untersuchung durchgeführt hatten, fanden das Gift in ihrem Körper.

Monsanto weist jede Schuld von sich und behauptet immer noch, dass ihr Gift bedenkenlos für Mensch und Natur ist. Aha, wenn es also so bedenkenlos ist, warum killt es dann alle Pflanzen? Sogar die Schweizer sind auf die Werbemasche reingefallen und haben auf der Webseite des Bundes das Alles- killende-Mittel unter „Pflanzenschutzmittel“ aufgeführt. Auf dieser Webseite findet man über 90 Mittelchen, in denen Glyphosat enthalten ist und die vom Bund empfohlen werden. Die Schweiz hat schon genug nackte Felsen, brauchen die noch mehr davon? Wenn man sich die Böden in den USA ansieht, welche jahrelang mit dem Gift besprüht wurden, sieht man heute nur noch Wüste. Dort wächst nichts mehr, nicht mal der Soja, der extra genetische verändert wurde, damit er die giftigen Duschen überhaupt überlebt.

Kritische Stimmen werden mundtot gemacht, mit Klagen überzogen oder in ihrer wissenschaftlichen Arbeit diskreditiert. Deshalb traute sich niemand mehr gegen Monsanto ins Feld zu ziehen. Jetzt hat aber, wunderlicherweise, die WHO eine Studie veröffentlicht, welche Roundup mit Krebs in Zusammenhang bringt. Bei Monsanto herrscht momentan das nackte Entsetzen. Jetzt hat es doch einer gewagt, dem Weltkonzern vor die Füsse zu spucken. Irgendjemand hat dort die WHO verärgert und diese rächt sich nun. Die genauen Hintergründe werden wir wohl nie erfahren, aber man kann sich ausrechnen, dass die grössten Raffgier-Kapitalisten wie Bill Gates, Buffet, Soros, die bei diesem Konzern in den Teppichetagen wandeln, irgendeinen Bock geschossen haben, dass die WHO nun die Hand beisst welche sie füttert. Die erwähnten Herrschaften sind auch Geldgeber der WHO und sind sehr darauf bedacht, dass diese Weltgesundheitsorganisation ihre Gesetze und Empfehlungen im Sinne von Monsanto, respektive den finanziellen Interessen der Kapitalisten gestaltet. Und jetzt pinkeln sie den Schlipsträgern ans Bein. Die WHO wird mir plötzlich sympathisch.

Hier mal kurz eine Aufzählung, was dieser Konzern eigentlich ist. Er macht einen Jahresumsatz von ca. 16 Milliarden Dollar, wovon das Unkrautgift den grössten Profit abwirft. Dann lässt Monsanto alles genetisch Entschlüsselbare patentieren. Heilpflanzen, Agrarpflanzen, Tiere und vermutlich auch bald den Menschen. Das hat zur Folge, dass Bevölkerungen, welche die Pflanzenwelt mit ihren heilenden und satt machenden Eigenschaften nicht mehr direkt aus der Natur beziehen dürfen, da diese nun patentrechtlich geschützt sind. Sie müssen nun bei Monsanto oder einen Vertrieb des Konzerns die Nutzpflanzen, respektive die Inhaltsstoffe kaufen. Zuwiderhandlungen werden drakonisch bestraft. Dasselbe gilt beim Saatgut. Praktisch alles von diesem Weltvergifter ist genetisch verändert und kann nicht mehr selber keimen. Die Bauern müssen Jahr für Jahr das überteuerte Saatgut kaufen und bringen sich selber in eine Anhängigkeit und Ruin. Sie können auch nicht anderes mehr anpflanzen, weil die grossflächige Roundup-Spritzerei jegliches Wachstum anderer Pflanzen verhindert. Sie MÜSSEN ihr Saatgut von Monsanto beziehen. So wurden allein in Indien hunderttausende Bauern abhängig gemacht, die mittlerweile total verarmt sind, sich das Saatgut nicht mehr leisten können und sich haufenweise selber wegen Perspektivlosigkeit umbringen. Darauf kann Monsanto stolz sein. Das gleiche Spiel in den USA und Brasilien. Ruinierte Bauern mit Böden, die für nichts mehr zu gebrauchen sind als zur Wüste zu werden.

Doch die Natur ist cleverer als die Deppen von Monsanto. Alarmierende Veränderungen sind in den verseuchten Gebieten im Gange. Dort haben sich einzelne Pflanzen auf das Gift eingestellt/mutiert und überwuchern so ziemlich alles, was nicht betoniert ist. Kein Unkrautvernichter hilft, Unkraut jäten nützt nichts weil die Flächen zu gross sind und die Pflanzen haben sogar einen Abwehrmechanismus entwickelt, der bei Hautkontakt zu schmerzvollen Verätzungen und starken allergischen Reaktionen führt. Monsanto hat so gesehen Millionen Hektaren an wertvollem Ackerland unbrauchbar gemacht, was dem Welthunger nicht gerade dienlich ist. Ich warte, bis hier die ersten Klagen kommen, denn dann kann der Konzern seine Türen dicht machen. Die grossflächige Verseuchung des Bodens kann mit einer Nuklearkatastrophe gleichgesetzt werden. Roundup besitzt eine Halbwertszeit von bis zu 35 Jahren. Da kann sich jeder selber ausrechnen wie lange es dauert, bis der Boden wieder bedenkenlos genutzt werden kann. Die daraus entstehenden Kosten oder Klagen kann der Weltvergifter nicht stemmen und bedeutet seinen Untergang, leider ist es dann schon zu spät, denn die Welt ist bereits komplett vergiftet.

Für den kleinen Mann bleibt eigentlich nur eine Möglichkeit, dem unlauteren Handeln dieses Konzern Einhalt zu gebieten. Er muss ich wieder bücken und das Unkraut aus seinem Schrebergarten von Hand ausreisen. Sämtliche Produkte, die Glyphosat enthalten sollten nicht mehr gekauft werden und Saatgut sollte man wieder selber herstellen. Denn Monsanto kämpft gegen die Artenvielfallt und will, dass nur noch das von ihnen selber hergestellte Saatgut verwendet wird. Man sieht es jetzt schon am Gemüse in den Supermärkten. Die Auswahl wird immer kleiner und einheimische Sorten verschwinden zusehends. Das ist nicht Zufall sondern gewollt.

Also liebe Hobbygärtner, Bauern und Endkonsumenten, achten Sie bitte auf eine Artenvielfalt, betreiben Sie biologischen Anbau und beissen Sie auch mal in einen Apfel, wenn er ein paar Flecken hat und nicht so hochpoliert glänzt. Ihre Gesundheit wird es ihnen danken und Monsanto wird aufgrund sinkender Umsatzzahlen hoffentlich irgendwann von der Bildfläche verschwinden. Es wäre ein Segen für die Welt und für viele gebeutelte Bauern. Als Draufgabe können Sie sich noch mit Hilfe des Filmes ein Bild von diesem Konzern machen. Bluthochdruck garantiert.


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21. März 2015 erschienen als: Kommentar

Die Juso

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Sex sells,
By JUSO Schweiz (lgbt_klein Uploaded by Fg68at) [CC BY 2.0], via Wikimedia Commons

Dieser Begriff geistert immer wieder mal durch die Gazetten, wenn sie sich mit irgendeiner Aktion ins Rampenlicht stellen. Bisher wurden sie nicht so richtig wahrgenommen, denn manche Vorschläge zu Politik und dem Leben könnten vereinzelt allergische Reaktionen auslösen. Neuester Vorstoss ist das Zeigen von Pornos im Schulunterricht. Spätestens jetzt blieb der Begriff Juso in meinen Hirnwindungen hängen und ich schaute mal im Internet, was das für eine Truppe ist. Angefangen beim Namen, der diverse Interpretationsmöglichkeiten zulässt. Jubelnde Sonnenkinder, Junkers Sonderschüler oder jugendliche Sucht-Opfer könnte das Kürzel heissen, aber sie nennen sich Jung-Sozialisten.

Wer ist denn bei diesem Verein dabei. Zuoberst auf dem Treppchen steht Fabian Molina. Der Jungspunt ist gerade mal 25 Jahre alt und hat sich innerhalb von acht Jahren zur Spitze gemausert. Er nennt sich Präsident und hat vom Leben so viel Ahnung wie ich vom Kinder kriegen. Seit 2011 studiert er Geschichte und Philosophie, was meiner Ansicht nach ein Gütesiegel für Inkompetenz ist. Wer Geschichte studiert ignoriert die Tatsache oder weiss sie schlichtweg nicht, dass die Geschichtsbücher voll von Unwahrheiten sind. Geschichte schrieben immer Siegermächte, welche die Ereignisse zu ihren Gunsten umformulierten. Diese Erkenntnis ist anscheinend noch nicht zu Herrn Molina vorgedrungen. Seit vier Jahren lernt er etwas, das keinen Nutzen hat und meist auf Lügen aufbaut. Damit das Ganze doch noch einen glaubhaften Anstrich erhält, toppt er die Sinnlosigkeit seines Lernens mit Philosophie. Das ermöglicht wenigstens, aus den versteckten Unwahrheiten der Geschichtsbücher, rhetorische Schönredephrasen zu kreieren. Ausserdem ist in den Unis bekannt, dass Philosophie für diejenigen ist, welche sich vor Arbeit scheuen und ihre Zeit mit etwas Belanglosen füllen müssen.

Apropos belanglos, in seinem Lebenslauf sucht man Arbeitserfahrung vergebens. Zeitungsausträger und Call-Center-Mitarbeiter sind nicht gerade die Disziplinen, welche eine fundierte Lebenserfahrung darstellen können, wie ich es von einem Präsidenten erwarte. Und wenn man dies nur zwei Jahre macht, erst recht nicht. Von was lebt der Herr Molina eigentlich? Wer neben dem Studium noch so viel Zeit hat Präsident zu sein, der nimmt meiner Ansicht nach das Studium nicht ernst genug und braucht es nur, um die Zeit totzuschlagen. Wer bezahlt sein Studium, seinen Lebensunterhalt und sonstigen Lebensfreuden? Er selber vermutlich nicht. Ich habe jedenfalls nicht derartiges gefunden.

Aber lassen wir mal den Präsidenten auf seinem Thron. Auf der Mitgliederliste sieht man eine Hand voll Geschäftsleitungen, einen Zentralsekretär, einen Vizezentralsekretär und eine Vizepräsidentin. Wow, was für Titel. Wenn ich dann die Namen dahinter im Browser eingebe und auf Resultate hoffe, dann sehe ich nur Einträge auf diversen sozialen Plattformen. Naja, so wie die Mädels von heute permanent auf ihr Display glotzen bleibt halt nicht viel Zeit für Vernünftiges. Dasselbe bei den etlichen Geschäftsleitern. Die stehen auf irgendeiner Sprosse und wollen nach oben, für das sind Leitern ja da. Ob sie dies mit respektvollen Handlungen erreichen bleibt für mich fraglich. Sicher nicht mit dem Vorstoss, in der Schule Pornos anschauen zu können. Wo wir wieder beim Thema wären.

Was muss in den Köpfen für ein Rauschzustand herrschen, dass man auf so eine Idee kommt? Da war mindestens eine Linie zu viel dabei. Würde mich mal interessieren, wie sie das im Schulstoff integrieren möchten und die Schüler dafür begeistern können. Da ist der pädagogische Rohrkrepierer vorprogrammiert. Die Jugendlichen von heute wissen meist, dass Pornos mehr Schein als Sein darstellt und die ganze Sexualisierung der Jugend langsam auf den Sack geht. Die Möchtegernerwachsenen haben ihre Hormone selber nicht unter Kontrolle und glauben, dass die Jugend von heute auf so einen schulischen Schwachsinn angewiesen ist. Dasselbe mit den Plüschgenitalien im Kindergarten. Was soll denn der Blödsinn? Hier ein Tipp an Herrn Molina in Sachen Geschichte. In einigen Büchern ist sehr gut beschrieben, wie unterforderter Intellekt auf die schwachsinnigsten Ideen kommen kann. Wer in seinem Leben ausgelastet ist, fabriziert gar nicht solche Gedanken. Das können nur diejenigen, welche zu viel Zeit, Geld und Langeweile haben. Zudem ist der Gedanke mit den Pornos in den Schulen nicht zu Ende gedacht. Das Ziel der Juso’s ist es mit diesem Vorschlag das Aufzeigen, dass es im richtigen (Sex)Leben anders läuft. Dann müsste auch sozial korrekte Sexszenen gezeigt werden, damit die Schüler den Unterschied erkennen. Aber von so was hört man nichts. Gut kann ich irgendwie verstehen. Ich möchte meinem alten Biologielehrer auch nicht beim Schäferstündchen mit seiner Frau zuschauen müssen. Das übersteigt die Grenze des Ekelfaktors um Längen.

Wir Erwachsenen müllen die Welt mit billigstem Porno zu. Die Kids haben schon lange die Schnauze voll davon und würden am liebsten die ganzen nackten Brüste, Hintern und sonst was aus den Zeitungsregalen der Kioske entfernen. Sie wollen wieder Kinder und Jugendliche sein, die sich mit Themen ihrer Zeit beschäftigen und nicht mit den Gelüsten der Erwachsenen. Wir sind es, die den Zugang via Handy zu solchem Schmuddelzeugs ermöglichen, wir sind es, die solche Filme produzieren und konsumieren, wir sind es, die es nicht fertig bringen, die heranwachsenden Kinder mit altersgerechten Wissen zu erziehen und wir sind es, welche die Bedürfnisse der jungen Generation unter unsere Eigenen stellen, nur damit wir befriedigt werden, wenn’s geht noch mit Hilfe der Kinder. Ist ja viel einfacher, wenn der Papi zu Hause mit der Tochter in der Badewanne nicht noch lange erklären muss, zu was sein strammer Maxe alles fähig ist. Das Wissen hat die Kleine schon vom Kindergarten und der Papi kann, dank der Aufgeklärtheit seiner Tochter, sich voll ins Zeug legen. Tönt jetzt etwas provokant, ist aber schlussendlich so. Die vielen Skandale, welche nur die Spitze des perversen Eisberges bilden, bezeugen das verwerfliche Handeln der Erwachsenen. Aufklären muss man nur die Kinder, aber nicht die vielen Missbrauchsfälle.

Also liebe Juso’s, probiert es mal mit Arbeit und Sinnvollem. Ich finde es top, wenn sich die junge Generation für Politik interessiert, aber verachtungswürdig, wenn sie ins genau gleiche perverse Horn blasen wie die grossen Brüder aus den Landesparteien. Das lässt für mich nur einen Schluss zu, die Jungparteien sind nichts anderes als ein Auswahlverfahren für Nachwuchspolitiker. Wenn sich einer mit Schwachsinn an die Spitze mogelte und nicht über seine eigene Dummheit gestolpert ist, dann ist er bereit für die eigentliche Partei, die im Hintergrund ihre Sprösslinge beobachtet und fördert, sei es finanziell und ideologisch. Ich bin schon auf die nächsten Auswüchse der Jungsozialisten gespannt. Anti-Baby-Pille für Säuglinge oder Leihmutterschaft für Männer wären doch Themen, die den Zeitgeist der Juso’s treffen würde, oder nicht?


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20. März 2015 erschienen als: Kommentar

Sonnenfinsternis

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Partielle Sonnenfinsternis,
By J. Patrick Fischer (Own work) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Heute muss ich mich sputen. In zwei Stunden schiebt sich der Mond vor die Sonne und bis dahin sollte ich noch ein paar Dinge erledigen. Die Medienblätter berichten schon seit Tagen über dieses bevorstehende Ereignis mit all seinen unheilvollen Begleiterscheinungen. Da mache ich doch mit. Entscheide ich mich für Panik oder für Gleichgültigkeit? Ich glaube, für keines von Beiden, das machen schon andere. Ich setze mich einfach n den Garten und beobachte das Schauspiel. Die nächste totale Sonnenfinsternis ist erst wieder im Jahre 2081, solange kann ich nicht warten da fehlt mir schlicht die Zeit.

Nach japanischen Glauben sollte man noch alle Wasserquellen abdecken. Die verdunkelte Sonne scheint das Trinkwasser zu vergiften. Da frage ich mich, was die Japaner machen, wenn am Abend die Sonne ganz untergeht. Wird dann ganz Japan unter eine Schutzfolie gepackt? Trinken können sie das Wasser immer noch. Je nach Region verhilft es zu einem strahlenden Teint. Sollten zu viele von diesem Wasser trinken, wird es eh nichts mit der Sonnenfinsternis. Dann strahlen alle Japaner gen Himmel und beleuchten den Mond von unten.

Da haben es die Chinesen einfacher. Nach ihrem Glauben frisst ein Drache die Sonne, den man nur mit viel Lärm wieder verscheuchen kann. Also schreien heute über eine Milliarde Chinesen gen Himmel. Ob sich der Mond als personifizierter Drache damit vertreiben lässt, wage ich zu bezweifeln. Mit dieser Mythologie kompensieren die Chinesen Stille der Natur. Sobald sich der Mond vor die Sonne schiebt, verstummen die tierischen Geräusche. Vielleicht haben die Chinesen Angst vor der stillen Dunkelheit und machen deshalb so einen Lärm. Wir kennen das ja von den Kindern. Die schreien auch ab und an, wenn sie im dunklen Kinderzimmer die bösen Dämonen unter dem Bett mit ihrem Geschrei vertreiben wollen. Eine etwas neuzeitlichere Bedrohung verklickern uns die Stromkonzerne. Dort redet man sogar von einem Blackout. Damit ist nicht das Symptom gemeint, wenn man in einem Gespräche den Faden verliert, sondern der Ausfall des gesamten Stromnetzes. Scheinbar sind die Netze anfällig auf Schwankungen der Sonneneinstrahlung. Da frage ich mich, was machen die dann, wenn halb Europa unter einer Regenwolke verschwindet, die Sonneneinstrahlung um 60 – 70 Prozent abnimmt? Haben die dann auch Probleme oder wollen sie sich jetzt einfach beim grossen Sonnenfinsternis-Event einfach ein bisschen wichtig machen? Ich gebe zu, der Gedanke eines grossen Stromausfalles ist schon verlockend. Viele Menschen könnten ihre Umgebung wieder mal mit den eigenen Augen sehen und nicht nur durch das Display, in der Nacht wäre der Sternenhimmel wieder einmal erkennbar und die ganze menschliche Gesellschaft könnte sich entschleunigen und zu einem normalen „Lebenstempo“ zurückkehren. Leider hätte so ein Stromausfall auch sehr viele negative Konsequenzen. Ohne Handy drehen viele Leute durch oder sind mit ihrer eigenen Person schlicht überfordert, man müsste sich auf das Rudimentäre im Leben beschränken, was der unterhaltungssüchtigen Gesellschaft enorme Probleme bereiten würde, die meinungsmachenden Medien müssten ihre Lügen wieder mit einem berittenen Herold unters Volk bringen und die Politiker ständen plötzlich ohne ihren ganzen Machtapparat da. Bei denen würde das nackte Entsetzen ausbrechen. Kurz gesagt, wenn die Welt ohne Strom wäre, würde der Mensch wieder so leben wie vor ein paar Jahrhunderten. Für die einen wäre es ein Fluch, für viele anderen ein Segen.

Einige Weltuntergangs-Propheten mischen bei der theoretischen Wahrscheinlichkeitsrechnung ebenfalls mit und haben ihre Bücher, Bankkonten und Chaos-Szenarien unters Volk gebracht. Sollte die Welt wie sie sagen, wirklich wegen so einem Ereignis untergehen, frage ich mich, worin sie untergeht? Im Meer des Vergessens, in der Dunkelheit des Alls oder nur in der Fantasie der Untergangs-Vermarkter. Was wollen die eigentlich mit der ganzen Kohle machen, die sie jetzt den Leichtgläubigen aus der Tasche ziehen? Wenn die Welt futsch ist, kann man auch kein Geld mehr ausgeben oder habe ich da was falsch verstanden?

Ich persönlich glaube, dass ich morgen wieder einen Kommentar tippen kann und mein PC nicht mit einem Hamsterrad angetrieben werden muss. Einige könnten enttäuscht sein, dass nichts passiert ist und andere wollen dem astronomischen Ereignis in irgendeiner Form nachhelfen. Vor denen habe ich die grösste Befürchtung. Ideologisch sedierte Zweibeiner gibt es genug auf unserer Kugel, die sich für ausserwählt halten und so ein kosmisches Ereignis mit irgendeiner hirnrissigen Tat unterstreichen wollen. Von denen geht meiner Ansicht nach die grösste Bedrohung aus. Auch wenn eine Sonnenfinsternis seit Altertum her als Unglücksbote angesehen wird, ist sie ein seltenes und schönes Schauspiel. Ich wünsche alle Beobachtern eine klare Sicht gen Himmel und sollten Sie keine Brille mehr ergattern können, funktioniert ein Stück Glas, das mit einer Kerze gerust wurde ebenfalls.


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19. März 2015 erschienen als: Kommentar

Die Wutbürger und ihre uniformierten "Gegner"

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Der Tempel des Mammons,
By Kiefer. from Frankfurt, Germany (EZB) [CC BY-SA 2.0 ], via Wikimedia Commons

Wer hätte das gedacht. Der brave Michel, der seit Jahren finanziell ausgesaugt wird, macht seinem Frust etwas Luft. Dieser ist dann zwar schnell mit Rauch und Gasen durchsetzt, was ihn aber nicht hindert, seinen Anliegen endlich Gehör zu verschaffen. Gestern waren zigtausende auf den Beinen und demonstrierten in Frankfurt gegen den neuen Glaspalast der Sonnenkönige. Eigentlich fing alles ganz friedlich an. Der Deutsche ist grundsätzlich ein gemütlicher Mensch, den man nur schwer aus seiner lethargischen „Heile-Welt-Ansicht“ holen kann, aber wenn das geschieht, dann kann seine Stimmung schnell ins Negative umschlagen. Aber hier ist schon der erste Stolperstein der Meinungsmache.

Die Demonstration in Frankfurt begann friedlich und wurde von tausenden Polizisten begleitet. Dann begannen plötzlich einzelne Randalierer ihr Gewaltpotential auszuleben und die ganze Sache eskalierte. Auf mich wirkte das alles wie eine unschöne Choreografie. Die Gewalt in Frankfurt war gewollt, inszeniert und strategisch geplant. Die meisten Demonstranten waren friedliche Bürger, die ihren Anliegen Gehör verschaffen wollten. Die Gegner des Volkes, zu der sich die Polizei langsam gemausert hat, brauchen für die Medien eine Legimitation für ihre brutalen Übergriffe. Praktisch an jeder Demo finden sich Gruppierungen ein, die nichts anderes im Sinn haben als Zerstörung. Fällt einem da nichts auf? Der Durchschnittsbürger wendet sich von solchen Aktivitäten ab. Er weiss, dass sie nichts bringen und nur die Fronten verhärten. Aber wie will die Polizei und deren Verantwortlichen den immensen Personalaufwand rechtfertigen, wenn alle in Gandhi-Manier den stillen Protest praktizieren? Da würden sie ziemlich schnell blöde und lächerlich dastehen.

Also machen die Behörden das, was sie seit langem machen, wie wir aus der NSU-Affäre, Ukraine, Brasilien usw. wissen. Sie engagieren rechts- oder linksextreme Gruppen, die dann Krawall machen. Jetzt haben die Polizeikräfte ihre Legitimation um einschreiten zu dürfen und vor allem zum Drauflosschlagen. Früher, vor ca. 20 Jahren wurde auch demonstriert. Damals waren die Bürger auch friedlich und nur die Polizisten prügelten drauflos. Dafür gab’s dann in den Medien Prügel und ein Polizeipräsident nach dem anderen musste seinen Hut nehmen. Hier hat nun ein Umdenken bei den Uniformierten stattgefunden. Anstatt bei einer Demo blöd dazustehen, inszenieren sie Krawalle, die dann mit Wasserwerfern, Schlagstöcken und Tränengas bekämpft werden dürfen. Heute muss kein Polizeipräsident mehr um sein Amt fürchten. Die vermummten Krawallbrüder legitimieren den harten Einsatz der Polizeikräfte. Bis zum Schiessbefehl gegen Demonstranten dauert es nicht mehr lange. Passieren tut dann keinem Polizisten was. Aufklärung von Straftaten betreffen nur das gemeine Volk. Uniformierte, Politiker und Banker entziehen sich der Rechtsprechung. Also kann draulos geballert werden, was die Gewehr-Mündungen hergeben.

Vermutlich machen das nicht mal die deutschen Polizisten selber. Dank dem Lissaboner Vertrag dürfen Franzosen, Britten, eigentlich der Rest von Europa auf Wunsch der deutschen Regierung das demonstrierende Volk abknallen und/oder wegsperren. Ein deutscher Polizist hat vermutlich noch Hemmungen gegen seine eigenen Landsleute zuschiessen, was man von den Franzosen oder Engländern nicht behaupten kann. Sollten deutsche Regierungsmitglieder die Amerikaner bitten, etwas „aufzuräumen“ dann geht die grosse Schlachterei los, die niemals aufgeklärt wird. In den USA ist das Gemetzel bereits im vollen Gange. Dort werden pro Tag drei Menschen durch Polizeikräfte getötet, Aufklärung und Recht findet man dort nirgends mehr. Wer Pech hat, zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort zu sein, darf sich als Kollateralschaden betrachten. Das wird hier in Europa auch bald losgehen. Die Polizei, welche eigentlich das Volk vor Verbrechern schützen sollte hat sich auf deren Seite geschlagen und geht nun gegen die eigenen Bürger vor. Dabei realisieren sie nicht einmal, dass die Wutbürger auch für die Rechte der Uniformierten auf die Strasse gehen. Aber das schnallen die nicht. Ihnen wurde während der Ausbildung das Hirn aus der Schale geblasen und sie sind zu willenlosen Befehlsempfängern mutiert. Kein Polizist stellt sein Handeln in Frage, womit auch. Ohne Hirn lässt es sich schlecht denken. Die Banker und Politiker berauben seit Jahren das Volk, verschleudern das Geld in irgendwelche Kanäle, sind nachweislich in kriminelle Machenschaften verstrickt und die Uniformierten realisieren das nicht. Sogar der sedierte Bildleser hat begriffen, dass das politische Raubrittertum von Berlin und Brüssel gesteuert wird. Aber die leeren Kalkschalen mit Uniform verhalten sich naiver wie die Teletubbis. Ich wäre gerne mal bei einer Einsatzbesprechung dabei. Dort werden vermutlich die willenlosen Uniform-Zombies mit Parolen vollgepumpt, damit wenigstens noch etwas in den leeren Hirnschalen schwabbt und dann auf das Volk losgelassen.

Dass nun die Bürger wütend sind wenn sie mit Hilfe ihrer Steuergelder niedergeknüppelt werden, ist eigentlich logisch. Dass die Wutbürger nicht verstehen, wie man für 1.3 Milliarden einen Glaspalast hinstellen kann, der nur das Raubrittertum verstärkt, erklärt sich auch von selbst und dass sie weiter Milliarden zahlen müssen und selber kaum noch über die Runden kommen ist auch nicht gerade der Nährboden für sozialen Frieden. Die Obrigkeiten machen alles, um den Hass gegen sie weiter anzufachen. Das gibt ihnen die Legitimation ihren Gewaltapparat auszubauen und gegen das Volk einzusetzen. Ich hörte bis jetzt keinen einzigen Satz, der dem Volk signalisieren könnte, dass die Schlipsträger für das Volk agieren und nicht dagegen. Aber sie sind ebenso in ihrem Machtwahn derart verblödet, dass sie nicht mehr schnallen, welche strategischen Fehler sie machen. Wenn man schon das Volk ausraubt, kann man es geschickter anstellen und nicht mit so einem Protzbau dem einfachen Bürger vor den Kopf stossen. Aber eben, sie sind schon so abgehoben in ihrem Denken, dass ihre Dummheit schon einen Bachelor-Titel verdient. Deshalb werden sie mit ihrem volksverachtenden Handeln weitermachen und die Bürger werden weiter auf die Strasse gehen. Es ist traurig mit ansehen zu müssen, wie sich die Gewaltspirale immer schneller dreht und es wirklich nur noch eine Frage der Zeit ist, bis die ersten Toten zu beklagen sind. Europa war lange ein friedlicher Platz mit diversesten Kulturen. Aber dank den unfähigen Politikern und Bankern wird es zum grössten Schlachtfeld der europäischen Geschichte. Darauf können sie stolz sein.


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18. März 2015 erschienen als: Kommentar

Die neue Fichen-Ära

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Lächeln für den Schnüffelstaat,
By Swiss Federal Council Photographer: Dominic Büttner & Béatrice Devènes , via Wikimedia Commons

Die Schweiz wird zum Schnüffelstaat. Eigentlich ist sie es schon länger, doch jetzt wurde es offiziell abgesegnet. Der Schweizer Nationalrat hat sich mit 154 zu 33 Stimmen für das neue Nachrichtendienstgesetz ausgesprochen. Ich bin mir nicht sicher, ob die Damen und Herren im Bundeshaus überhaupt kapiert haben, was sie hier abstimmten. Genau gesagt, zu welchen Auswüchsen das neue Nachrichtengesetz führen kann und wird. Man sehe sich nur ausländische Geheimdienste an, wie die mit den Daten umgehen, was sie alles ausspionieren und vor allem, was es gebracht hat. Praktisch nichts.

Die Staatsschnüffler mit Käsewurzeln können jetzt so richtig loslegen. Telefone, PC eigentlich alle vernetzten Geräte anzapfen, mithorchen, zuschauen und der eine oder andere wird sich vor den Bildschirmen auch einen runterholen. Geheime Macht über andere befriedigt des öfteren das fade Sexleben von irgendwelchen Geheimdienstlern. Die grössten Perversen in diesem Sinne sitzen in den USA. Jetzt ziehen die Schweizer Prüderien nach. Vielleicht werden sie jetzt ein bisschen lockerer. Aber Engstirnigkeit wird nicht nur durch Scheuklappen ausgelöst, sie ist eine Fähigkeit der sozialen Intoleranz. Die Schweizer sind eigentlich tolerant. Bei einer Bevölkerungszahl von 8 Millionen sind rund 2 Millionen Ausländer. Und alle leben zum grössten Teil friedlich miteinander. Nur die Geheimdienste haben das Gefühl, dass dem nicht so ist.

War bis anhin ein Bewohner des Alpenlandes unschuldig und wurde erst bei Auffälligkeiten genauer unter die Lupe genommen, so wandelt sich jetzt das Blatt. Grundsätzlich sind jetzt alle schuldig/verdächtig und nur durch beobachtbare Belanglosigkeiten kann man sich vom Verdächtigen zum unbescholtenen Bürger mausern. Wer sich der Ausspionierei entzieht ist automatisch verdächtig, wer nicht nach dem Mainstream lebt ebenso und wer kritische Zeilen tippt landet sowieso im Schnüffelraster. Die Schweizer erlebten das schon einmal mit der Fichenaffäre. Es wurden Daten über unbescholtene Bürger gesammelt, die zu nichts führten ausser , dass der Steuerzahler das Vertrauen in den Staat verlor. Mit dem neuen Gesetz haben sie es meiner Ansicht nach komplett verspielt.

Aber die Schweizer sind vergesslich. In diesem Land leiden die meisten unter einer Art Alpendemenz. Der verminderte Luftdruck in den Bergen scheint im Denkstübchen eine Unterversorgung auszulösen. Gesellschaftskritische Anliegen überleben kaum eine Woche und werden mit boulevard’schen Sinnlosigkeiten aus den Hirnen gespühlt. Ich möchte wetten, dass spätestens Ende März keiner mehr von dem neuen Gesetz spricht und die meisten es wieder vergessen haben. Das kann den Initiatoren nur recht sein. Die Lobbyisten der Schnüffelindustrie haben beste Arbeit geliefert. Die 5% welche 95% des Schweizer Vermögens gehören, dürfen aufatmen. Die Polizei und der Geheimdienst können jetzt jeden hops nehmen, der am Reichtum der Obrigkeiten kratzen will. Vordergründig geht es um Terrorbekämpfung . Dieser Begriff ist aber schon derart abgelutscht, dass ihn nicht mal mehr die lokale Presse in die Lettern nimmt. Ich denke eher, dass die Ausweitung der Schnüffelbefugnisse Störenfriede ausfindig machen will, welche sich gegen den Kapitalismus, Fracking, Bankenmauscheleien und behördlichen Filz stark machen wollen.

Mal ehrlich, welcher Terrorist hat Interesse, in der Schweiz etwas hochzujagen? Die Kuttenträger bringen ihre geraubten Gelder alle in die Schweiz. Die zerstören doch nicht die eigene Sparsau. Die Schweizer Banken haben seit Jahrzehnten Gelder gewaschen, Kurse manipuliert, eigentlich bei allen Geschäften mit unlauteren Methoden gearbeitet. Die endlose Liste an Klagen gegen die Schweizer Banken bezeugen die Unseriosität der Geldinstitute. Da fühlt sich jeder Terrorist wohl aufgehoben. Verbrecher pinkeln sich nicht gegenseitig ans Bein. Also kann der neue Schnüffelapparat nicht gegen die paar Bartträger aus dem Nahen Osten eingesetzt werden. Nach Ueli Maurer, oberster Chef der Verteidigung sollen so im Durchschnitt 12 Verdächtige pro Jahr überwacht werden. Ein Dutzend Personen rechtfertigen diesen immensen Aufwand an Geldern und Personal? Ist der Ueli langsam paranoid oder was für Ziele verfolgt er sonst noch? Wenn man alle spärlichen Fakten über dieses neue Gesetz zusammenträgt, die Schweizer Medien sind sehr zurückhaltend mit der Berichterstattung über dieses Thema, kommt einem nur die totalitäre Überwachung in den Sinn.

Wie bereits gesagt, ab jetzt ist jeder verdächtig, er kann sich nur mit lemminghaften Agieren unschuldig machen. Wenn einer kein Handy hat oder es ausschaltet ist er verdächtig, wenn einer keine Kumulus oder sonstigen Datenbanken mit seinen Einkäufen füttert ist verdächtig, wer kritische Texte schreibt wird sowieso überwacht, wer sein Geld von der Bank abhebt, weil er ihnen nicht mehr traut wird auch verdächtig, eigentlich alle, die nicht mit dem Strom schwimmen.

Als Nächstes wird ein grosses Datencenter eingerichtet, in dem die gesammelten Werke der Schnüffler aufbereitet werden. Die USA schnippen dann einmal mit dem Finger und die Alpenbrüder liefern alle Daten. Ich warte auf den Moment, bis die erste Drohne über meinen Garten schwebt. Bin gespannt ob sie ein Schweizer oder amerikanisches Hoheitsabzeichen hat, vermutlich beides. Die Freiheit hat jedenfalls einen gehörigen Dämpfer bekommen, die Unschuldsvermutung gibt es nicht mehr und das Misstrauen in der Bevölkerung wird weiter angeheizt. Man kann sich nicht mehr sicher sein, ob man und vor allem von wem ausspioniert wird. Mein Kühlschrank kam mir immer schon verdächtig vor.


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17. März 2015 erschienen als: Kommentar

Wahrheit?

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Wurde die Raumfähre von UFO's abgeschossen?,
Zigorio (Screen Shot)

Heute wird’s wieder einmal grenzgängig. Der amerikanische Präsident Obama war in einer Talksendung zu Gast und wurde über die UFO-Akten befragt. Seine Antworten enthüllten das, was wir schon immer wussten, nämlich nichts. Hätte mich auch gewundert, wenn er plötzlich aus dem Nähkästchen plaudern würde. Auf Grenz-Wissenschaft kann man das Interview ansehen und im Vergleich das von Bill Clinton, dem die gleichen Fragen gestellt wurden. Es wäre naiv zu glauben, dass ein Präsident des grössten Lügenstaates in einer Fernsehsendung die Wahrheit sagen würde oder hat er doch?

Dafür müssen wir die Sache von einer anderen Seite betrachten. Auf der ganzen Welt erscheinen täglich unbekannte Objekte, die sich einer natürlichen Erklärung entziehen. Einzelne Regionalsender bringen solche Meldungen, aber die Mainstream-Medien verweigern jegliche Berichterstattung über solche Themen. Warum wohl? Ansonsten sind sie für jede Sensation zu haben, auch wenn sie noch so schwachsinnig tönt. Man erinnere sich an die gefakten Bilder aus der Ukraine. Hier wurde gelogen und retuschiert, dass sich die Balken bogen. Aber bei Sichtungen von unbekannten Objekten. Die teilweise von hunderten oder gar tausenden Menschen gleichzeitig am Himmel beobachtet wurden, darüber berichtet niemand. Es macht fast den Eindruck als dass die Medienkonzerne dieses Thema nicht aufgreifen dürfen. Und wenn, dann wird es mit Lächerlichkeit zugekleistert.

Genau die Masche der Lächerlichkeit ist die beste Vertuschungsstrategie. Obama ist ein schlechter Lügner. Seine nonverbale Kommunikation verrät ihn meist schon im Ansatz. Deshalb geht er den Weg der „lächerlichen Wahrheit“. Meinen Erkenntnissen und Überzeugung nach hat er in diesem Interview die reine Wahrheit gesagt. Diese klang aber derart fantastisch, dass man darüber schmunzeln musste, ob man wollte oder nicht. Seine Aussagen waren faktisch korrekt, seine Körpersprache untermauerte die Sätze, was er aber mit einer eher laienhaften, schauspielerischen Leistung zu vertuschen versuchte. Ich erkläre mal, warum ich der Meinung bin, dass Obama ausnahmsweise mal die Wahrheit gesagt hat.

Täglich passieren unerklärbare Erscheinungen am Himmel. Jeder Staat reagiert äusserst allergisch auf Aktivitäten, die er nicht kontrollieren kann. Das sieht man jetzt bei der Terrorhysterie. Aber wenn unbekannte Objekte über AKW’s kreisen, Atomabschussrampen einen Besuch abstatten, die ISS umkreisen oder Flugzeuge begleiten, dann verhalten sich die Staaten sehr ruhig. Das passt nicht in das Bild der totalen Überwachungskontrolle. Für mich heisst das, sie wissen was die Dinger sind, können oder dürfen aber nichts machen, geschweige denn die Bevölkerung aufklären. Ansonsten würden die Franzosen ihre Truppen um die AKW’s positionieren und wären aufgrund der zig Überflüge von unbekannten Objekten mindestens in Alarmbreitschaft. Aber sie machen nichts. Das kann nur heissen, sie wissen was da fliegt und dürfen/können nichts machen.

Sämtliche unbekannten Flugobjekte entzogen sich bis jetzt der menschlichen Kontrolle was heisst, sie sind uns technisch weit überlegen, ansonsten wäre uns schon das eine oder andere UFO ins Netz gegangen. Wenn nun eine Rasse einen so grossen technischen Vorsprung besitzt, wie würde sie sich gegenüber uns Menschen verhalten? Ich denke sie wissen, dass wir Zweibeiner uns solidarisch verbünden können, wenn wir eine Bedrohung von aussen erkennen. Und für uns ist alles gefährlich, was sich unserer Kontrolle entzieht. Einen globalen Konsens können die Aliens nicht gebrauchen. Der macht alle Steuer- und Manipulierungsabsichten um einiges schwerer, wenn sich die Menschheit plötzlich verbrüdert. Also besucht man die Lenker der Welt und sagt denen klipp und klar, dass sie sämtliche Forschung und Sichtungen geheim halten müssen um keine Opposition zu nähren. Im Geheimen lässt es sich viel besser mauscheln als in der Öffentlichkeit.

Ich habe grundsätzlich nichts gegen Aliens, sie stinken auf dem Häuschen gleich wie wir, aber ich bin eigentlich sehr enttäuscht von ihnen. Wer eine so fortschrittliche Technik beherrscht, der sollte doch über gewissen Praktiken stehen und einen ähnlichen Intellekt besitzen wie ihn der Stand ihrer Technik aufweist. Aber sie kungeln mit den verlogenen Obrigkeiten der Staaten, was für mich heisst, sie sind ebenso verlogen. Sonst würden sie sich nicht mit so armseligen Gestalten wie die Präsidenten der einzelnen Staaten zusammentun. Ich glaube, wir Menschen verfallen da einer romantischen Vorstellung. Wenn eine Lebensform Techniken besitzt, die für uns magisch, wenn nicht sogar gottesgleich erscheinen, projizieren wir auch einen göttlichen Verstand in deren übergrosse Hirnschalen. Aber eben, sie haben auch nur zwei Beine und sind somit in ihrem Verhalten nicht besser wie die spanischen Eroberer auf ihrer Massakrierungstour in Südamerika.

Wenn dann der Präsident scherzhaft sagt, dass wir von ihnen beherrscht werden, dann glaube ich ihm das sogar. Er ist machtlos, sein Militärapparat auch, also kann man das nur noch Lächerlich machen. Es gibt aber mittlerweile unzählige Aussagen von ranghohen Offizieren diverser Armeen die bezeugen, dass wir bereits seit langem unter einer ausserirdischen Kontrolle stehen. Einzelne behaupten sogar von 57 ausserirdischen Rassen, welche die Erde regelmässig besuchen. Die Sichtungen von verschiedenen „Bautypen“ von UFO’s untermauern diese Aussagen. Im Internet findet man haufenweise Videos von privaten Filmern, die unerklärbare Erscheinungen dokumentieren, manchmal in einer Qualität, die nur ein gut finanziertes Filmstudio erreicht. Private haben solche Ressourcen eher weniger. Deshalb lade ich Sie ein, die Serie „Der zensierte Himmel“ anzuschauen und sich selber ein Bild über die unerklärlichen Sichtungen zu machen.



Es hat einige Filme darunter, die sprachlos machen und andere, die offensichtlich gefälscht sind. Dazu habe ich noch einen Film, den ich nicht erklären kann. Er sieht sehr echt aus und wenn er es ist, dann verliere ich den Glauben an die „guten“ Ausserirdischen. Sehen Sie selbst.




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16. März 2015 erschienen als: Kommentar

Palkohol

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primärer Alkohol – sekundärer Rausch,
By Jü (Own work) [Public domain], via Wikimedia Commons

Auch wenn ich die Amerikaner gerne in den Medien übersehe, stolpert mein Blick ab und an über eine Schlagzeile. Was heisst hier eine, an Absurditäten übertreffen sich die USA heute wieder mal selbst. Kostbrobe gefällig? In 20 Minuten ist zu lesen, dass der Amerikaner Mark Phillips den Alkohol in Pulverform erfunden hat, genannt Palkohol. Aha, kann man sicher gut beim Backen gebrauchen. Ab jetzt heisst es „ein Brise Alkohol dazugeben“. Oder man bekommt ab jetzt einen Instant-Rausch. Egal, nachdem die amerikanischen Gesundheitsbehörden grünes Licht für die Vermarktung gegeben hatten, wird in der Schweiz ebenfalls über eine Freigabe diskutiert.

Eigentlich ist es egal, ob so ein neues Pülverchen auf den Markt kommt. Heute ist fast alles in Pulverform erhältlich, fehlt nur noch das Instant-Wasser. Die verschiedensten Pulverarten werden in der Lebensmittel- Pharma- und Agrarindustrie verwendet. Von den meisten weiss der Endkonsument gar nichts. Oder glauben Sie, dass wenn „natürliche Aromen“ auf der Packung steht, auch solche drinnen sind? Das einzige Natürliche sind die Pilze und Bakterien aus denen die Aromen gewonnen werden. Der weltweite Bedarf an Zitronenaroma übersteigt die jährliche Produktion. Also werden andere „natürlichen“ Aromen-Produzenten destilliert, zermahlen und getrocknet. Da der menschliche Erfindungsgeist so ziemlich alles pulverisiert, was er in die Finger kriegt, war der Alkohol in staubiger Form nur eine Frage der Zeit, bis er auf dem Markt erscheinen würde.

Laut Hersteller dieser trockenen Angelegenheit soll es vier Geschmacksrichtungen geben. Vodka, Rum, Cosmopolitan und Margarita scheinen den Zeitgeist zu treffen. Leider meinen nicht. Mir fehlt zum Beispiel das pulverisierte Bier, oder geschmacksneutral. Ein alkoholfreies Bier bestellen, schwups das Pülverchen rein und schon kann die Party beginnen. Ist irgendwie umständlich, wirkt aber sicher clever. Man könnte es auch in Pillenform rausbringen. Das erspart einem die lästige Sauferei mit den störenden Pinkelpausen.

Besorgte Gegner dieser neuen Erfindung befürchten, dass die Jugendlichen sich das Zeugs auch durch die Nase ziehen könnten. Wissen die eigentlich von was sie reden? Das Problem existiert meiner Meinung nach gar nicht. Die sollen sich mal eine zermahlene Brausetablette reinziehen. Ich wette, das machen die nie wieder. Dasselbe gilt für die Jugendlichen. Ein paar werden es ausprobieren und ihre Schleimheute ins Nirwana schicken, aber sowas spricht sich schnell rum. Wieso wird hier eigentlich wieder nur von den Jungen gesprochen? Es gibt viel mehr Alte, die ein Problem mit oder ohne Alkohol haben. Wieso erwähnt man die nicht? Hier ist das Anwendungspotential um ein vielfaches grösser. Ich denke aber dass die ältere Generation immer noch das Feierabendbier eher in flüssiger Form geniessen will als mit einer Pille und einem Glas Wasser.

Ich vermute, das Zeug ist beim Endkonsumenten ein Flop. In der Industrie hingegen wird es zum Renner. Leichteres und sichereres Transportgut, besser in bestehende Systeme integrierbar, spezielle Abdichtungen für Flüssigkeiten fallen weg und man kann es besser dosieren. Das sind alles Punkte, die in der Massenproduktion eine wesentliche Rolle spielen. So gesehen wird das Alkoholpulver den Markt erobern, aber von uns weitestgehend unbemerkt. Einzig die Vielfalt des flüssigen Alkohols wird ein Indikator für diese Veränderung sein. Je mehr die Industrie pulverisieren kann, umso mehr Gleichgeschmackliches wird aus den Regalen der Verteiler verschwinden.

Ich bezweifle jedoch die Fähigkeiten der Industrie, einen 18 Jahre alten, Single-Malt Whisky in Pulverform herausbringen zu können. Er wird keiner Degustation mit Fachnasen-und Gaumen standhalten können…hoff‘ ich.


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15. März 2015 erschienen als: Satire

Enten-Zeitungen

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Das neue Logo der Boulevard-Blätter,
Joachim Müllerchen [CC BY-SA 2.0 de], via Wikimedia Commons

Die Schweizer Medienlandschaft ist eine grosse Blütenwiese, auf der sich diverse Enten tummeln. Das meiste Federvieh gehört dem Blick. Er ist nach wie vor die meistgelesene Zeitung im Alpenland, was nicht gerade für die Intelligenz der Leser spricht. Wer so ein Blatt lesen, respektive kaufen kann, muss schon aktiv an seiner Verblödung arbeiten. Die natürliche Hemmschwelle, die einen vor solchem Schwachsinn schützt, wurde kontinuierlich abgebaut, bis man die grossen Lettern dieses Käseblattes als Wahrheit ansieht. Erschreckend finde ich die Tatsache, dass alle Bevölkerungsschichten diesen Medienschrott konsumieren, vom einfachen Bauarbeiter bis hin zum Hochschulprofessor. Sogar die Volksvertreter „informieren“ sich in diesem Verdummungsblatt. Wenn man dann parallel dazu einzelne politische Vorstösse anschaut, erklärt es sich von selber, dass ein politisch aktiver Blickkonsument meist nur hirnverbrannten Schwachsinn von sich geben kann.

Ich möchte auch einmal ohne Recherchen einfach so drauflosschreiben und das tippen, was ich aus meinen Fingern saugen konnte. Wahrheitsgehalt ist sekundär, Meinungsmache primär und die Leserverarschung totalitär. Wer in den folgenden Texten etwas Wahrheit findet ist selber schuld. Wünsche viel Vergnügen.

Bundeskanzlerin Merkel hat sich geoutet
Heute gehört es fast schon zum guten Ton, sich irgendeiner Ideologie oder Gesinnung zu verschreiben. Musik- und Filmsternchen füttern die Medien wöchentlich mit ihren Coming-outs. Nun ziehen die Politiker nach. Eisbrecher in der Politszene war damals der deutsche Aussenminister Guido Westerwelle. Jetzt zieht die Kanzlerin Merkel nach. In einem persönlichen Interview, dass sie der Bild-Zeitung gegeben hat, offenbarte sie dem Leser ihre menschliche Seite. „Ich bin devot!“ stand da in grossen Lettern. Frau Merkel gab zu, sich gerne unterwürfig zu geben, auf den Knien zu rutschen und wenn es ganz dicke kommt, sich in den Anus eines Angebeteten zu verkriechen. Das erklärt, warum die Kanzlerin so selten eine eigene Meinung besitzt, geschweige sie in der Öffentlichkeit vertreten kann. Nach dieser Offenbarung werden mit Sicherheit einige Sado-Maso-Clubs ihre Räumlichkeiten in dezenten Bundestagsfarben einrichten, um der Kanzlerin ein heimisches Ambiente bieten zu können. In einschlägigen Online-Shops kann man bereits „Angelas Handschellen“ oder den Film „die Leiden der Angie“ kaufen. Weitere SM-Utensilien sind in Vorbereitung, wie Merkels Hosenanzüge. Die kann man bald in Lack und Leder ordern.

Die USA existiert nicht
Viele vermuteten es schon lange, jetzt ist es Gewissheit. Die USA gibt es überhaupt nicht. Sie ist eine reine Erfindung der Unterhaltungsindustrie mit dem Zweck, die Welt mit Action, Science Fiction, Metzeleien und Romantik zu unterhalten. Die ganze USA ist ein einziges Filmstudio mit den diversesten Szenerien. Nichts ist echt. Zum Beispiel das Capitol in Washington. Das ist nur eine Filmkulisse. Eine dünne Blechwand, schön angepinselt aber innen komplett hohl. Dasselbe gilt für die Freiheitsstatue. Gross und Inhaltsleer. In den Daily-Soaps der amerikanischen Politik agieren nur mittelmässige Schauspieler. Unfähig einen Text auswendig zu lernen ist der Teleprompter für die Politakteure wichtiger, wie schauspielerisches Talent. Im technischen Bereich ist auch alles gefakt. Die Mondlandungen konnte man dank spezieller Linsen in einem Studio nachspielen, der Mars wird laufend schön retuschiert, damit man die ganzen Gebäude nicht sehen kann. Sie würden den natürlichen Eindruck einer unberührten Marslandschaft stören. Zudem wurden alle technischen Erfindungen aus den USA von Aliens geklaut, die entweder eine Untertassenpanne hatten oder sich unglücklicherweise verflogen. Freiwillig setzt kein Ausserirdischer seinen Tentakel auf amerikanischen Boden. Einzelne Vertreter von Aliens wurden allerdings in den USA ausgesetzt. Dies gilt im universellen Massstab scheinbar als Höchststrafe. Generell sollte man sich vor Augen halten, dass alles was man aus den USA bezieht/konsumiert eigentlich wertloser Müll ist. Technische Geräte die kurz nach dem Erwerb den Geist aufgeben oder kulinarische Absonderlichkeiten wie die Burger, welche im Nährwert weniger hergeben, wie die Verpackung in der sie stecken. Also aufgepasst, alles was von „drüben“ kommt sollte einer eingehenden Prüfung unterzogen werden oder besten Falls gar nicht wahrgenommen werden. Ist eh alles nur Kulisse.

Weltuntergangsformel
Findige Handyianer haben eine App entwickelt, mit der man den Weltuntergang berechnen kann. Diese ist ab sofort in jedem (D)App-Store erhältlich. Nach der Installation erscheint ein Menu, in dem man die einzelnen Parameter zum Weltuntergang eingeben kann. Zum Beispiel den eigenen Intelligenzquotienten. Die App berechnet dann, wie lange man auf der Erde verweilen müsste, bis man durch eigene Blödheit die Welt zugrunde gerichtet hat. Oder man gibt die persönliche Fäkalienmenge pro Tag ein und die App sagt einem dann, wie lange man auf die Welt sch… müsste, bis sie sich zu einer gigantischen Mistkugel gemausert hätte. Wenn man zur der persönlichen Berechnung noch die Anzahl Menschen auf diesem Planeten dazu nimmt, verkürzen sich die Restzeiten der Erde frappierend. Bei manchen Eingaben müsste die Welt schon untergegangen sein, bevor die App das Resultat ausspuckt. Aber bei einer seriösen Angabe der Parameter merkt man schnell, dass man selber kaum vom Untergang betroffen ist, also kann man so weitermachen wie bisher. Was nach einem kommt ist schlicht egal und interessiert keinen. Die Erben der menschlichen Rasse sollen selber schauen wie sie zurechtkommen, das mussten wir ja schliesslich auch.


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14. März 2015 erschienen als: Kommentar

Kuhradar

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Heidi’s Partisanentruppe,
By böhringer friedrich (Own work) [CC BY-SA 2.5], via Wikimedia Commons

Das Schweizer Militär schaffte es wieder einmal mit einer etwas amüsanten Meldung in die Gazetten des Alpenlandes. Der Verteidigungsminister Ueli Maurer sagte einmal vor einiger Zeit: „ Die Schweizer Armee soll zu den besten der Welt gehören.“ Na, diesem Ziel ist er anscheinend einen grossen Schritt näher gekommen. Ein neu beschafftes Radarsystem im Wert von mehreren hundert Millionen Franken ist scheinbar so genau, dass es die Kühe an den Alphängen als potenzielle Bedrohung erkennt. Würde mich noch interessieren, wie die Viecher auf dem Radar abgebildet werden. Vermutlich als Punkt mit Eutern.

Einzelne Kühe auf dem Radar kann man ja schnell als solche deklarieren, dafür müssen nur ein paar Kampfjets aufsteigen und die betreffende Region in Augenschein nehmen. Bei der Anzahl Kühen in den Schweizer Bergen, müssten die Piloten in der Luft nachtanken, die kämen gar nicht mehr vom Himmel runter. Da die Bürozeiten der Schweizer Luftwaffe klar geregelt sind, das heisst von acht bis zwölf und von zwei bis fünf Uhr, gibt es für die Piloten ganz schön Stress, wenn sie während den Öffnungszeiten der Luftwaffe die bimmelnden Vierbeiner von potentiellen Angreifern unterscheiden müssen. Da stellt sich einem zudem noch die Frage, was macht das Militär, wenn Alpabzüge sind und abertausende Rindviecher von den Bergen in Richtung Tal marschieren? Auf dem Radar müsste das wie eine Invasion aussehen.

Hier stellt sich generell die Frage, ob in einem so kleinen Land ein derart teurer Militärapparat überhaupt sinnvoll ist. Gegen wen müsste sich die Schweiz denn verteidigen? Alle angrenzenden Staaten sind um einiges grösser als die Eidgenossenschaft, haben entsprechend mehr Personal und Kriegsgerät und wir würden, meiner Meinung nach, von einem Feind aus dem angrenzenden Ausland einfach überrolt werden. Ok, den Österreichern könnten wir vermutlich noch Paroli bieten und gegenüber dem Land Lichtenstein sogar als militärische Supermacht auftreten, aber das war’s dann schon.

Bei dieser ganzen militärischen Geldverschwendung wird ein Punkt vergessen, oder extra nicht angesprochen. Die Schweiz ist die Sparsau der kapitalistischen Welt. In den letzten Jahren flossen Billionen auf unbekannte Konten und gammeln dort vor sich hin. Egal welches Land man auf der Welt anschaut, praktisch alle bringen ihre vom Volk oder Staat gestohlenen Milliarden zu den Schweizer Banken. Die Geldhäuser haben Skrupel und Moral schon vor Jahrzehnten abgelegt und hofieren alles, egal ob ein Diktator einer Bananenrepublik oder umweltzerstörende Konzerne, sie nehmen von jedem das Geld. Diese Taktik der internationalen Sparsau ist eigentlich der grösste Schutz vor einem feindlichen Angriff. Kein Diktator, Präsident, Konzernchef oder sonstige Kapitalhuren erlauben es , dass sich jemand an deren Vermögen vergreift.

So gesehen geniessen wir internationalen Schutz. Keiner traut sich die Schweizer Konten zu plündern, weil er sonst vom Eigentümer Dresche erhält. Für was brauchen wir also so einen Militärapparat? Die handvoll Düsenjäger könnten nicht mal die erste Angriffswelle aufhalten und die paar hunderttausend Soldaten ständen einer Millionenarmee hilflos gegenüber. Das Schweizer Flachland wäre überrannt bevor die Kühe vom Feind unterschieden werden könnten. Einzig die Berge würden einer feindlichen Armee etwas Einhalt gebieten.

Zivilschutz, Notvorräte, unterirdische Rückzugsmöglichkeiten und ein effizienter Evakuierungsplan der bevölkerungsreichsten Regionen der Schweiz wären meiner Meinung nach viel wichtiger als ein Kuhradar. Es braucht nur einen Atomunfall der Stufe 5 in Frankreich oder Deutschland und weite Teile der Schweiz wären in kürzester Zeit unbewohnbar. Sollte ein Schweizer Atomkraftwerk in die Luft fliegen, könnten eh alle Eidgenossen auswandern oder müssten für Jahre unter die Erde. Das sind die eigentlichen Bedrohungen des Alpenlandes. Umweltkatastrophen natürlichen oder technischen Ursprunges sind die grössten Gefahren für so ein kleines Land. Sollte das AKW Mühleberg seine Strahlung ungehindert freisetzen, dann möchte ich gerne wissen, ob das Militär drei Millionen Bewohner innert 24 Stunden evakuieren könnten und vor allem wohin.

Wir sind mittlerweile von unzähligen Bedrohungen für unser Land umgeben, aber nicht aus militärischer Sicht, sondern aufgrund der fehlerhaften Technik. Wir sind von knapp 80 AKW’s eingekreist und man kann nur hoffen, dass die Verantwortlichen besser agieren als die Marionetten aus Japan. Dort flog ein AKW in die Luft und sie stehen dem Desaster so ziemlich machtlos gegenüber. Die Schweizer Bevölkerung braucht von den 80 AKW’s nur einen grossen Störfall und wir haben grössere Probleme, als die Betreiber der Reaktoren zugeben wollen. Sie wären machtlos, unterfinanziert und schlicht unfähig, Millonen von Bürgern in einer nützlichen Zeit umzusiedeln. Auch wenn sie es könnten bleibt eine Frage, wohin mit den Menschenmassen?

Beim Eruieren der eigentlichen Bedrohungslage in der Schweiz erscheint die Meldung über das Kuhradar eher lächerlich. Dasselbe gilt für die Militärausgaben und Beschaffungspolitik. Die wahre Bedrohung ist die vom Menschen geschaffene Technik, welche anfällig ist und im Extremfall sofort unkontrollierbar wird. Hier sollte Herr Maurer auf Shoppingtour gehen und seine strategischen Helferleins einsetzen. Er sollte Massnahmenkataloge für die diversesten Katastrophenfälle erarbeiten, dem Volk präsentieren und ihm so signalisieren, dass der Schweizer Bürger im Fokus der Verantwortlichkeiten steht und nicht die Milchkuh.


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13. März 2015 erschienen als: Kommentar

Australien – der geschändete Kontinent

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Die weisse Pest zerstört Australien,
By Reto Stöckl / NASA Goddard Space Flight Center [Public domain], via Wikimedia Commons

Die Australier wollen die Homöopathie abschaffen. So ähnlich ist es im Standard zu lesen. Wer genau unter „Australier“ gemeint ist, war im Artikel nicht zu erkennen. Ich war schon ein paar Mal aus familiären Gründen in Aussie, konnte die Leute kennen lernen, ihre Denkensart und Wertvorstellungen. Sie unterscheidet sich von uns Europäern in einigen Punkten ziemlich markant. Grundsätzlich haben wir schon ein paar Gemeinsamkeiten, zum Beispiel laufen wir alle auf zwei Beinen, atmen die gleiche Luft und bewohnen den gleichen Planeten.

Aber trotzdem unterscheiden wir uns in einigen Lebensansichten und Verhaltensweisen. Die Australier besitzen keine Kultur. Hervorgegangen aus ehemaligen Strafgefangenen bilden sie mittlerweile ein Millionenvolk. Die eigentlichen Kulturinhaber, die Aborigines wurden weitestgehend ausgerottet oder in Slums verdrängt. Ich sah sehr selten einen Ureinwohner dieses Kontinentes und wenn, dann war es ein trauriger Anblick. Rassentrennung wird in Australien hoch geschrieben. Ich weiss aber nicht, ob es die Weissen sind, welche die Aborigines aus dem Alltag wegsperren oder sie selber, die mit den Weissen, welche ihr Land gestohlen haben, nichts zu tun haben wollen. Jedenfalls konnte ich kein Miteinander beobachten sondern ein Ausgrenzen.

Dann fiel mir besonders auf, dass die Australier es perfekt verstehen sich äusserlich zu verunstalten. Ich habe noch nie so viele fette und hässliche Menschen in einer derartigen Konzentration gesehen. Ich weiss nicht, was sie machen oder essen, dass dieses Resultat erkennbar wird, aber Ästhetik scheint im Wortschatz der Australier komplett zu fehlen. Das erkennt man auch im Baustil und im Unterhalt der Gebäude. Nur die Amerikaner sind noch oberflächlicher. Bauliche Qualität hat Seltenheitswert und wird mit kiloweise Farbe schöngepinselt. Die Landschaft, welche von Natur aus schön sein könnte wird solange mit Müll beworfen, bis sich der Outback optisch nicht mehr von einem Autobahnmittelstreifen unterscheidet.

Eine weitere Seltsamkeit ist die australische Küche. Ich habe sie gesucht und nicht gefunden. Wer typisch australisch essen möchte geht zum Chinesen oder Italiener. Sushi-Bars bereichern das Angebot und deutsche Metzgereien liefern wenigstens noch etwas Geschmack. Wer glaubt im grossen Land am Ende der Welt könnte man sich mit tropischen Früchten und sonstigen vor Ort produzierten Leckereien verwöhnen, wird schnell eines Besseren belehrt. Orangenplantagen verschwinden zusehends und werden durch importierte Früchte aus Brasilien ersetzt. Milchprodukte könnten sie selber herstellen, aber es wird haufenweise aus Europa importiert. Sollte man dennoch etwas gefunden haben, das in Australien gewachsen oder produziert wurde, dann verschlägt einem der Preis den Atem. Zehn Dollar für ein Kilo Äpfel ist schon normal oder fünf Dollar für eine Mangofrucht. So gesehen erklärt sich, warum die Australier mehrheitlich so dick sind. Sie können sich die gesunden Lebensmittel nicht leisten und weichen auf die labbrigen Salatblätter in den Burgern aus. Wenn man sich dann noch traut die Zusammensetzung der Nahrungsmittel zu lesen, glaubt man das Zeugs kommt von einem Chemiemulti und nicht von einem Nahrungsmittelproduzenten.

Dann fiel mir die Verhältnislosigkeit auf. Die Australier spielen anscheinend gerne Golf auf einer grünen Wiese. Rund um die Golfplätze herrscht der staubige Sand, aber mit Unmengen an Wasser werden die Plätze grün gehalten, egal ob es 40 Grad im Schatten hat. Dafür ist das Trinkwasser aus dem Hahn gechlort, dass die Magenwände bei jedem Schluck gebleicht werden. Trinken kann man es meistens, aber gesund wird das nicht sein. Ebenso wenig der selbst durchgeführte Ölwechsel am Auto. Einfach ein kleines Loch buddeln, mit dem Auto darüberfahren, Schraube lösen und die ölige Plörre im Sand verschwinden lassen. Dasselbe gilt auch beim Autowaschen. Egal wo die Karre steht, der Schaum zaubert die buntesten Blüten auf den heimischen Vorgarten.

Wenn ich in ein fremdes Land komme, lasse ich mich gerne vom Spirit dieses Landes verzaubern. In Australien spürte ich eine grosse Traurigkeit. Glückliche Menschen sind dort selten zu finden und diejenigen, die etwas Glück leben können, wird das mit allen Mitteln vergönnt oder zu Nichte gemacht. Wenn dem nicht so wäre, könnten sich die Ureinwohner ganz anders in diesem Land bewegen. Aber wenn ich als Urstämmiger beobachten müsste, wie meine Heimat verdreckt und dem Kapitalismus geopfert wird, würde ich mich auch zurückziehen und einen Ort suchen, der noch etwas menschenverträgliches zu bieten hat. Mein erster Kontakt mit einem Aborigines trieb mir die Tränen in die Augen. Die Traurigkeit und Hoffnungslosigkeit in seinem Blick erschütterte mich zutiefst. Aber wir als weisse Rasse verstehen es bestens, Traditionen und Kulturen zu vernichten und mit unserem materialistischen Schwachsinn platt zu machen. Als mich der Aborigines anschaute, fühlte ich mich sogleich schuldig.

Dass nun die Homöopathie in Australien ausgemerzt werden soll, liegt eigentlich auf der Hand. Die weissen Bewohner haben sich soweit von der Natur entfernt, sie ist in deren Augen ein Feind und kein Lebensspender, dass die zarten Wurzeln der Homöopathie keine Überlebenschance hat. Die Chemiekonzerne haben das Land fest im Griff und lassen keine Alternativen zu. Die Werbeindustrie erinnert an Göbbels Propagandamaschinerie und steuert die Massenmeinung, welche unreflektiert so ziemlich jeden Schachsinn glaubt. Der allgemeine Tenor lautet, wer sich natürlich gibt/verhaltet, stellt sich auf die gleiche Ebene wie die Eingeborenen und ist gesellschaftlich unterentwickelt. Wer möchte schon so betitelt werden, sicher nicht die weisse Rasse.

Zum Schluss möchte ich aber auch noch die Menschen erwähnen, welche sich trotz aller Unnatürlichkeiten in diesem grossen Land, noch etwas Natürlichkeit erhalten wollen. Es sind eigentlich recht viele, aber keiner traut sich so richtig dafür öffentlich einzustehen. Die gesellschaftliche Ächtung wäre vorprogrammiert. Politisch wird ebenso gegen die letzten Verfechter der Natur vorgegangen. Es gibt praktisch keinen Spielraum mehr für alternative Medizin und Behandlungsmethoden. Dabei sind Jahrtausend alte Behandlungsmethoden, Wissen über Pflanzen und Tiere und auch die heiligen Kraftorte des Kontinentes bekannt. Aber man pflastert lieber einen Weg für die Touristen, als die wertvollen, natürlichen Ressourcen dieses Landes zu schützen.

Wer sich für dieses Land interessiert, soll sich Dokus im Internet anschauen. Es ist nicht notwendig, seinen Zivilisationsmüll auf diesen Kontinenten zu verfrachten. Die persönliche Ökobilanz macht Freudensprünge, wenn man auf einen Flug nach Australien verzichtet und so hunderte Liter Kerosin einspart. Man kann dorthin fliegen, aber man muss nicht.


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12. März 2015 erschienen als: Kommentar

Von unfähigen Eltern und leidtragenden Kindern

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Unsere Zukunft?
By WikiKatzMaus (Own work) [CC BY 3.0], via Wikimedia Commons

Gestern las ich den Artikel "Verwöhnte Kinder bekommen keine Lehrstelle" und einige der dazugehörenden Kommentare von Lesern. Die Aussagen des Kinderpsychologen konnte ich in einigen Punkten verstehen, in anderen jedoch umkreisten mich etliche Fragezeichen. Grundsätzlich stimme ich dem Artikelinhalt zu. Während der letzten Jahre konnte ich selber den Zerfall von Lernbereitschaft, Moral, Anstand und kognitiven Fähigkeiten bei den Lehrlingen beobachten, was mir selber einige graue Haare bescherte und den Azubis einen Lehrabbruch.

Wären meine Erfahrungen mit den Jugendlichen stellvertretend für alle, dann kann ich nur sagen „gute Nacht“. Aber ich weigere mich, die Unfähigkeit einer grösser werdenden Masse auf alle Jugendlichen zu übertragen. Es gibt sie noch, die fleissigen und sozialkompetenten Pubertierenden, die, obwohl ihre Hormone verrückt spielen, einen erfolgreichen Lehrabschluss vollbrachten. Meine Erfahrungen mit Jugendlichen ist im grossen und ganzen positiv, denn sie machen das, was sie von zu Hause gelernt hatten und hier liegt eigentlich der Hund begraben. Die lieben Eltern.

Die grösste Unfähigkeit im alltäglichen Leben geht von den Erwachsenen aus. Dem grössten Teil der Genschleudern sollte das Kinder machen eigentlich verboten werden. Selber sozial inkompetent, unfähig lösungsorientiert zu handeln und krankhaft materialistisch veranlagt poppen sie was das Zeug hält. Ihre Unfähigkeit übertragen sie dann auf ihre Kinder und wenn’s dann mit der Erziehung nicht klappt, sind alle anderen schuld. Solche Eltern sind in der Regel lernresistent und derart von ihrem Handeln überzeugt, dass dies schon an Autismus heranreicht. Dabei kann man folgende Regel beobachten: je höher der akademische Stand umso dümmer die Erziehung. Elterliche Fachidioten, sind der Horror für die Sprösslinge, denn kaum haben sich im Bauch der werdenden Mutter die Zellen getroffen, wird die Zukunft des Kindes geplant, egal was nach neun Monaten rauskommt.

Die Kleinen sind zur Spitzenleistung verdammt ohne Rücksicht auf ihre eigentlichen Fähigkeiten. Ganz schlimm wird es, wenn die Eltern kognitiv unterbemittelt sind und ihre Kinder zu Intelligenzbestien heranzüchten wollen. Da erkennt man ebenfalls das Unvermögen der pädagogischen Massnahmen. Dabei muss ich klar unterscheiden. Es gibt viele einfache Leute, ohne Reichtum, ohne hohe Schulbildung und die bringen es trotzdem fertig wohlerzogene, verantwortungsvolle Kinder aufzuziehen, die sich wertvoll in die Gesellschaft integrieren können. Die meisten Katastrophen elterlicher Erziehung kommen aus der Mittel- und Oberschicht. Vor allem der Oberschicht. Was hier heranwächst ist in der Regel lebensunfähig und gesellschaftlich absolut unverträglich. Ich erinnere mich an einen Fall einer 14-jährigen, die nur das Haus verlässt, wenn der Chauffeur sie rumkutschiert. Wer hat hier nicht mehr alle Nadeln an der Tanne, das Kind oder die Eltern?

Es ist schon seltsam. Für jeden Hennenfurz muss man heute ein Diplom oder sonst einen Zettel präsentieren, der einen eine Qualifikation bescheinigt. Aber beim Eltern werden reicht ein vorzeitiger Samenerguss vollends. Jeder Hundehalter muss eine Grundausbildung absolvieren (in der Schweiz), damit sein Vierbeiner nicht jedem ans Bein pinkelt, aber für die pädagogische Erziehung reichen weltfremde Wertvorstellungen, die einzig von Materialismus, Egoismus und im Katastrophenfall von Narzissmus geprägt sind. Wenn solche Kinder dann eine Lehre beginnen sollen, scheitern diese an den einfachsten Dingen. Die Lehrmeister müssen dann Erziehungsfehler der Eltern ausbügeln, nur damit sich der Azubi nicht gleich am ersten Tag durch hirnloses Handeln gleich selber umbringt. Ich könnte hier vom Bau einige Schauergeschichten erzählen, wie sich die Sprösslinge auf den Baustellen bewegen und nicht im geringsten kapieren, dass ein Sturz von einem Gerüst wirklich „Game Over“ bedeutet ohne Neustartmöglichkeit. Aber das verstehen sie nicht und die Eltern noch weniger. Zudem bringen sie mit ihrem unbedachten Handeln andere in Gefahr. Fehler macht jeder und die Lehrlinge sind ja da um zu lernen. Aber wenn ich die Lernignoranz sehe und merke wie es ihnen schlicht egal ist, wenn andere durch ihr Handeln zu Schaden kommen, dann bekomme ich Kopfschmerzen. Von den Eltern darf man auch nichts erwarten. Ihr Sprössling ist über alle Zweifel erhaben und Fehler macht nur der Ausbilder. Genau aus diesem Grund bieten viele meiner Berufskollegen keine Lehrstelle mehr an. Sie wollen sich, ihre Mitarbeiter, die Baustelle, den Kunden, eigentlich ihr ganzes Umfeld vor den zerstörerischen Tugenden der unfähigen Lehrlinge bewahren.

Die Entwicklung für die Zukunft sieht so sehr unrosig aus. Handwerkliches Geschick sowie Verantwortungsbewusstsein sind bald nur noch Ausnahmeerscheinungen und werden von lebensunfähigen Fachidioten verdrängt. Jahrelang die Schulbank drücken, keinerlei Lebenserfahrung und nach dem Abschluss in die Wirtschaft gespült. Das Resultat sieht man heute bereits. Unmoralisches Handeln zugunsten persönlicher Bereicherung ist en vogue. Sozialverträgliches Agieren wird als schwach und unrentabel abgestempelt. Unsere Leistungsgesellschaft produziert am Laufband Versager im Leben und die Allgemeinheit darf dann für die Resozialisierungsmassnahmen bezahlen, die in den meisten Fällen versagen.

Die Jungen sollten mal später die Geschicke der Welt übernehmen. Was aber mit dem asozialen und materialistisch geprägten Handeln erreicht wird, lässt in mir die abschauerlichsten Befürchtungen aufkommen. Die Wenigen, die von ihren Eltern die Tugenden des Lebens erfahren haben und gesellschaftlich die Stützpfeiler menschlichen Zusammenlebens darstellen, werden unter der Last der Unmenschlichkeiten über kurz oder lang zusammenbrechen. Deshalb finde ich es enorm wichtig, jedes jugendliche Leben optimal zu fördern, das heisst auf seine Talente und Fähigkeiten eingehen. Wir brauchen keine stumpfsinnigen Fachidioten mehr, sondern Handwerker des gesellschaftlichen Lebens.


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11. März 2015 erschienen als: Kommentar

Hoffnung

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Frühlingsbote,
By Ist der Name noch frei? (Own work) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Während meiner Ferienzeit habe ich sämtliche Medien gemieden. Keine Zeitung, kein Fernseher, kein Internet, dafür viel Zeit um sich mit den realen Dingen des Lebens zu beschäftigen. So eine Medien-Abstinenz kann ich jedem empfehlen. Sowas tut den propagandaverseuchten Hirnwindungen richtig gut. Umso interessanter wurde es nach meiner Rückkehr, wieder durch den Blätterwald zu spazieren und den Wechsel der politischen Jahreszeiten zu erkennen. War bisher der Winter in den Köpfen der Staatenlenker vorrangig, das konnte man an den frostigen Gesprächen, Beschuldigungen und Propagandabrüllereien sehen, scheint sich inzwischen eine wärmere Wetterlage in der Politszene zu etablieren.

Beim Überfliegen der Titelseiten mit ihren Überschriften glaubte ich eine Veränderung der Meinungen und Hörigkeiten einzelner politischer Landesvertreter zu erkennen. Die Sonnenkönige der EU wagen es mit zaghaften Aussagen sich nicht mehr vor den amerikanischen Karren spannen zu lassen, die deutschen Politiker scheinen vor dem Volkswillen und Meinung beeindruckt zu sein, die Griechen werden erwachsen und die USA scheinen in ihrem eigenen Sumpf aus Lügen und Intrigen unterzugehen. Was für eine freudige Entwicklung, die irgendwie Hoffnung macht. Am meisten fiel mir das bei den Amerikanern auf. Sie betreiben zwar immer noch Kriegshetze, meinen jeder müsse da mitmachen und die amerikanische Wahrheit sei die Einzige auf der Welt, aber es macht den Eindruck, als dass denen niemand mehr richtig zuhört, geschweige denn sie überhaupt noch ernst nehmen kann.

Woher kommt der Meinungsumschwung? Ich glaube nicht, dass es die ersten Schneeglöckchen sind, die sich der frühlingshaften Sonne entgegenstrecken, sondern das Realisieren der Politiker, wie sich die öffentliche Meinung immer mehr emanzipiert und immer mehr auf die politische Grundstimmung einwirkt. Seit die Sache in der Ukraine losgegangen ist, wurde das Volk mit Falschmeldungen, Lügen, Propaganda und sonstigen meinungsmachenden Mechanismen manipuliert. Das schien anfangs auch zu funktionieren. Die Gläubigkeit in die Medien war seit Jahrzehnten ungebrochen und die Obrigkeiten wollten dieses Vertrauen zu ihren eigenen Gunsten ausnützen. Sie fütterten die Volksmeinung mit immer abstruseren Lügenkonstrukten, bis sie den Bogen eindeutig überspannt hatten. Leider vergassen sie die Mündigkeit vieler Medienkonsumenten und glaubten doch lange Zeit, dass ihre Bürger so blöd seien wie die Macher von RTL oder BILD. Doch dank der internationalen Vernetzung, Handys, unabhängigen Zeitungen und investigativen Hobbyjournalisten, die in ihrer Arbeit oft um Längen besser recherchierten wie die „Profis“, etablierte sich allmählich eine Volksmeinung, die der Wahrheit näher kam als den politisch Verantwortlichen eigentlich lieb war. Sie haben das eigenständige Denken vieler Medienkonsumenten völlig unterschätzt und wundern sich jetzt über die emanzipierte Volksmeinung.

Diese Verwunderung spiegelt sich jetzt in den Titelschlagzeilen der Massenblätter. Sie probieren zwar immer noch das Bild des bösen Ostens und des guten Westens zu verkaufen, aber immer weniger fallen darauf herein. Neu eingestellte Kommentatoren der Tageszeitungen, die ihre eigenen Texte kommentieren müssen machtlos zusehen, wie sich ihre Glaubwürdigkeit in Luft auflöst und sie noch die einzigen sind, welche ihre eigenen, teils schwachsinnigen Kommentare lesen. Der mündige Bürger blättert weiter oder klickt weg. Die Verkaufszahlen sinken, die Abo-Bestellungen gehen zurück und immer mehr Verlagshäuser verlieren Jahrzehnte alte Kunden. Werbeträger wollen immer weniger mit der Propagandamaschinerie in Verbindung gebracht werden und künden die Zusammenarbeit. Die Zeitungen werden sichtbar dünner und die Luft in den Teppichetagen der Medienkonzerne ebenfalls.

Diese Entwicklung macht wirklich Hoffnung. Die heuchlerischen Politiker wollen ja wieder gewählt werden und schlagen sich plötzlich in die Richtung der Volksmeinung. Ok, sie waren noch nie für eigenständiges Denken bekannt, aber dieser Meinungsumschwung ist schon auffällig. Nützen wird er aber vermutlich wenig. Das Volk kann sehr viel verzeihen, aber so wie es aussieht nicht vergessen und das ist gut so. Wenn sich die Schlippsträger bei den nächsten Wahlen aufstellen lassen, wird ihnen ein kühler Wind entgegenblasen. Da werden einige in der Versenkung verschwinden und im Optimalfall einige neue Hoffnungsträger auf dem politischen Parkett erscheinen.

Bedenken habe ich aber bei den Amerikanern. Sie exekutieren reihenweise unliebsame Bürger aus den eigenen Reihen, sind hoffnungslos verschuldet, besitzen eine der marodesten Infrastrukturen und haben vielleicht bald eine Präsidentin, die von alkoholisiertem Männerhass geprägt ist. Ich kann nur hoffen, dass die indoktrinierte Staatsloyalität weitere Risse bekommt und die Psychopathen aus der politischen Führungsriege in die Wüste geschickt werden. Aber leider besitzen die Amerikaner keine eigentliche Kultur, die haben sie in den vergangenen Jahrhunderten weitestgehend ausgerottet, und müssen sich so auf die Wurzeln ihrer Herkunft beziehen. Da haben wir es in Europa einfacher. Dank unserer multikulturellen Vergangenheit, die unser Denken viel weltoffener prägte, haben wir ganz andere Mittel zur Verfügung um gegen die Hetze von Minderheiten vorgehen zu können. Und wie man in den Zeitungen lesen kann, auch vorgegangen wird.

Der Frühling kehrt nach Europa zurück. Das politische Eis schmilzt und die farbenfrohe Natur unserer kulturellen Gesellschaft treibt neue Blüten. Das lässt wirklich hoffen.


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10. März 2015 erschienen als: Kommentar

Draghis Tsunami

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Der Euro – Totengräber des Realwertes,
By Andrew Netzler [Public domain], via Wikimedia Commons

Jetzt ist es so weit. Der Euro-Oberzocker Draghi schmeisst frische Druckerfarbe auf den Markt. Leider ist das Papier , auf welchen die Farbe klebt weniger wert als ein Blatt Toilettenpapier, wenn’s wenigstens eine ganze Rolle wäre. Aber das hindert den Goldman-Sachs-Apostel mit italienischen Wurzeln nicht daran, die europäische Währung vollumfänglich in das schwarze Loch der Bankenmafia zu schmeissen. Dass dabei nichts mehr rauskommt, weiss jeder Astronom. Nicht mal Licht, dass etwas Erhellendes in die dunklen Machenschaften der Banken bringen könnte, verlässt so ein schwarzes Loch.

Im Artikel auf 20 Minuten findet man darüber eigentlich keine brauchbaren Aussagen, sondern nur scrabble-ähnliche Wortkonstrukte, die im Ganzen einen Artikeltext darstellen sollen. Ein einziger Satz ist mir hier aufgefallen, der eigentlich alles sagt:

„Das frische Geld kommt damit im Idealfall über die Geschäftsbanken in Form von Krediten bei Unternehmen und Konsumenten an.“

Fällt da einem etwas auf? Das Wort „Idealfall“ ist eigentlich gleichzusetzen mit dem Begriff „kaum“ oder „unwahrscheinlich“. Die Banken haben noch nie Geld nach „unten“ weitergegeben. Die hunderte von Milliarden, welche an Griechenland geflossen sind, verdunsteten bevor sie die durstige Mittel-und Unterschicht der Bevölkerung erreichten. Die sahen nicht mal einen Euro. Wo sind dann die Milliarden geblieben? Weiss keiner und die welche es wissen tun alles, damit dieses Wissen im Verborgenen bleibt. Die Bevölkerung kann nichts machen. Die einen dürfen zahlen und die anderen dumm aus der Wäsche schauen. Einen Volksaufstand gab es nicht, was die Scherenspreizer von Arm und Reich nur in ihren Vorhaben bestätigte. Und jetzt machen sie das gleiche Spiel wieder.

Pro Monat werden um die 60 Milliarden, ich schreib’s mal aus 60‘000‘000‘000 Euro an irgendwelche schwarzen Löcher verfüttert. Die Grösse dieser Zahl ist in den Medien schon derart weichgekocht worden, dass der sedierte Bild und/oder Blickleser mit RTL-Niveau diese Zahl gar nicht mehr im Hirn ankommen lassen kann. Sie übersteigt die Synapsenzahl um’s Vielfache. Da sind die Zahlen der Fussballresultate einfacher zu verstehen. Vielleicht dämmert es den finanziellen Melkkühen der Mittel- und Unterschichten, wenn eine neue Währung eingeführt wird. Die könnten dann SK, KR oder LW heissen. Ältere Leser können sich noch an diese Währungen erinnern. Damals waren sie bekannt unter den Namen Schubkarren (SK), Kofferraum (KR) oder Lastwagen (LW). Soviel Geld musste man mitbringen, wenn man etwas kaufen wollte. Man könnte auch die Geldmenge in Kilo wiegen. Für ein Kilo Euro, egal welcher Betrag aufgedruckt ist, bekommt man einen Apfel, für 10 Kilo ein Laib Brot und mit 100 Kilo einen Bandscheibenvorfall.

Die neu gedruckten Banknoten sind ausser der Darüberliegenden durch nichts gedeckt. Die jährliche Summe, welche den Banken nachgeschmissen werden ist höher als das Bruttoinlandprodukt der Schweiz. Mit dem Geld könnte man ganze Staaten sanieren. Aber beim Volk kommt wundersamer Weise nichts an. Ausser es entsteht ein Idealfall, der bei den Banken aber so selten ist, wie drei Lottosechser hintereinander. Also, wohin verschwindet das Geld? Ach ja, das schwarze Loch. Die Dinger sind schon ein seltsames Phänomen. Ihre Schwerkraft ist derart hoch, dass alle Materie auf kleinsten Raum zusammengeschrumft wird. Würde die Sonne zu einem schwarzen Loch werden, beträge der Radius gerade mal ein paar Kilometer. Jetzt hat sie einen von knapp 700‘000 Kilometern. So gesehen kann man sich ausrechnen, wie die gedruckten Euros schrumpfen werden. Von denen bleibt nichts übrig, ausser ein paar Atomen, die sich vor dem gierigen Schlund hinter dem Ereignishorizont retten konnten. Das Einzige, was ein schwarzes Loch verlassen kann ist Strahlung. Die sieht man bei Draghi jetzt schon. Er strahlt in die Kameras wie die grössten Gammaschleudern des Universums.

Irgendwer wird in den nächsten Monaten um Milliarden reicher. Ich bin es sicher nicht und mein Nachbar , glaube ich, auch nicht. Die Banken werden, schwarzen Löchern gleich, die Unmengen an Geld zusammenschrumpfen, damit es auf einzelnen Konten überhaupt Platz findet. Nach diesem Geldtsunami wird sich dann der Euro vollends verabschieden, weil der Wert auf atomare Grösse geschrumpft ist. Der Otto Normalbürger besitzt dann gar nichts mehr ausser seinem nackten Leben und die EZB verabschiedet sich vom Hartgeld, weil die Herstellung davon teurer ist als der aufgedruckte Gegenwert. Wir sind dann vollends abhängig von den Banken und ihrer computergesteuerten Kontenführung.

Meine persönliche These ist, dass mit dieser Geldschwemme das Bargeld vernichtet werden soll, damit eine vollständige Kontrolle über die Realwert erwirtschaftenden Bürger erfolgen kann. Dem neuen Trend des Volkes, welches immer mehr sein Geld von den Konten abzieht, soll so Einhalt geboten werden. Bargeld ermöglicht unkontrollierbare Autonomie. Und Selbstbestimmung ist Gift für die weltumspannenden Machtgelüste der Obrigkeiten. Also wird mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln dagegen vorgegangen. Der Minuszins ist die erste Stufe davon, die EZB- Geldschwemme die Zweite und die Dritte und Letzte wird in zwei Jahren auf uns zukommen.

Ich hoffe, dass ich mit dieser These falsch liege, aber vor zwei Jahren schrieb ich über den kommenden Negativzins, wurde belächelt und jetzt haben wir ihn. Denselben Ablauf vermute ich jetzt bei dieser Geldflut. Wir werden sehen.


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09. März 2015 erschienen als: satirische Sicherheitskritik

Sicherheit vs. Menschenverstand

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(G)lückhafte Sicherheit,
By Micah Sittig [CC BY 2.0], via Wikimedia Commons

So, da bin ich wieder. Ausgeruht, etwas brauner im Gesicht, ein paar Fettzellen mehr, aber dafür viel Geld weniger. Typische Ferienkonsequenzen halt. Dazu paaren sich Einsichten in anderen Lebensgewohnheiten, Mentalitäten sowie Geschmacksrichtungen. Das Ganze wird eingerahmt von einer gewissen Reisedauer mit Bahn, Flugzeug und Auto. Goethe sagte schon: „Reisen ist warten.“ Wenn man stundenlang seinen Hintern auf diversen Sesseln plattdrückt und mit den Augen permanent Zeitbeschleuniger ausfindig machen will, entdeckt man schon allerlei Kuriositäten. Flughäfen sind da wahre Fundgruben. Interessantes entdecken und sich selber ab und an interessant machen. Das Beobachten seiner Umgebung beschenkt einem etliche Szenerien, die an diverse Folgen des Mister Bean erinnern. Wenn man selbst zum Objekt des Interesses wird, dann an Orwells Buch „1984“. Grundsätzlich finde ich es in Ordnung, wenn auf den Flughäfen der Welt die Sicherheitsbestimmungen hoch sind. Schlussendlich nützt sie allen, die ihren Bestimmungsort „sicher“ erreichen wollen. Dafür dürfen die Behörden auch meine Steuergelder verwenden, das machen sie eh, ob ich will oder nicht. Der erste Kopfschütteleffekt stellt sich aber ein, wenn die Bespitzelungen, Kontrollen und sonstige Spioniermethoden sich von Flughafen zu Flughafen gleich unterscheiden, wie die benötigten Währungen. Da erschliesst sich mir kein Sinn mehr und die Sicherheitslücken sind teilweise so gross, dass man einen immensen Spielraum hat, der nur durch die eigene Fantasie begrenzt wird und nicht durch die löchrigen Kontrollen.

Von daher bin ich schon etwas besorgt, dass meine Steuergelder nicht richtig verwendet werden. Wenn schon Unsummen für die Reisesicherheit ausgegeben werden, dann bitte richtig. Ich habe mir ein paar Auffälligkeiten gemerkt und sogar ausprobiert. Bei keinem einzigen „Test“ bin ich aufgefallen oder sonst wie kontrolliert worden. Ich sage jetzt nicht, auf welchen Flughafen was passiert ist, ich will ja nicht eine Anleitung zum Schummeln geben, respektive wo’s am besten geht, aber aufzeigen, wie sinnlos manche Kontrollen und Sicherheitsmassnahmen sind, wenn kein internationaler Standard eingehalten respektive durchgesetzt wird.

Also liebe Geheimdienste, Sicherheitsunternehmen, Polizeistellen und Uniformierte, nehmt mal Block und Bleistift zur Hand und notiert euch meine entdeckten Schwachstellen oder beantwortet mir bitte meine Fragen. Warum muss ich beim einen Flughafen die Schuhe ausziehen, egal wie dünnwandig sie sind und beim Anderen nicht? Dasselbe Spiel mit meinem Gürtel. Warum entdeckt man bei der einen Kontrolle die Schere im Handgepäck nicht, aber dafür nimmt man mir mein kleines Bündel an 10 cm langen Kabelbindern weg? Wieso kann ich mir die Durchleuchtungsmaschine aussuchen? Ich hatte keine Lust mich vom nacktmachenden Körperscanner bestrahlen zu lassen und wechselte einfach die Kolonne, obwohl ich vom Uniformierten dorthin gestellt wurde? Hat keinen gestört.

Bei meiner letzten Reise am gleichen Flughafen nahm man mir mein Feuerzeug weg. Vermutlich aus Angst, ich könnte eine Dynamitstange entzünden. Die darf man ja scheinbar im Handgepäck mitnehmen. Auf den farbigen Verbotstafeln wo draufsteht, was man alles nicht im Handgepäck verstauen darf sind zwar Handgranaten und Feuerwerkskörper abgebildete, aber keine Dynamitstangen. Bei meinem nächsten Zwischenstop stand ich also ohne Feuerzeug da und durfte meine Glimmstengel mit fremden Flammenwerfern anzünden. Wieso haben die anderen ihre Feuerzeuge behalten können? Bei diesem Flug probierte ich dann eine einfache Methode aus. Anstatt wie beim letzten Mal an der Kontrolle meinen ganzen Hoseninhalt einzeln in die Plastikbox zu legen, steckte ich den Feuerspender einfach in die Zigarettenschachtel und siehe da, ich konnte meine Rauchgelüste wieder autonom gestalten. Dafür wurde meine Frau auf Spengstoff untersucht. Dabei bin ich derjenige, der manchmal explosiv reagiert. Verkehrte Welt.

Dann ist da noch die Sache mit den Flüssigkeiten. Hier stösst mein Verständnis an die Grenzen der Logik. In Plastiksäcke eingeschweiste Flüssigkeiten dürfen in den Flieger genommen werden. Die Inhalte kann man leicht in der Flughafentoilette mit dem mitgeschmuggelten Feuerzeug tauschen. Das hat nichts mit Sicherheit zu tun. Aber eine kleine Wasserflasche, deren Inhalt man vor dem Zollbeamten in den Rachen leert stellt ein Risiko dar? Der Sinn dieser Sicherheitsbestimmung hat sich mir noch nicht erschlossen. Auf den Flughäfen der Welt bewahrheitet sich der Spruch: „die linke Hand weiss nicht was die Rechte tut“ vollends. Ich würde als Passagier viel mehr Verständnis für die Kontrollen aufbringen , wenn ich einen Standard erkennen würde. Aber die Regeln sind so wechselhaft wie das Wetter. Wenn einer Blödsinn im oder mit dem Flieger machen will, kann er das nach wie vor. Er muss sich nur den richtigen Flughafen zum Einchecken aussuchen. So gesehen sind die ganzen Sicherheitsmassnahmen ziemlich sinnlos und verschwenden nur haufenweise Geld. Die Krönung der Absurdität ist das Konfiszieren eines Nagelklipsers. Aber in der Businessklasse wird spitzes Metallbesteck, Porzellan und Glas aufgetischt. Mit dem könnte man allerlei Unheil anrichten. Aber das typische Terroristenprofil sieht ja nach Behördendenken anders aus. Der klassische Übeltäter ist ungebildet, arm und fanatisch religiös. Es ist im verboten die westlichen Genüsse zu erleben und er bucht daher ausschliesslich die askesische Holzklasse. Aha!

Deshalb mein Appell an die Verantwortlichen der Sicherheitsschikanen. Führt eine internationale Richtlinie ein, die wirklich ein Gefühl der Sicherheit beim Fluggast erzeugt. Bis jetzt sind es nur Arbeitsbeschaffungsmassnahmen für gelangweilte Uniformierte oder ressourcenverschwendende Augenwischerei. Sie sind genauso sinnlos wie Eltern, die unbedingt mit einem Säugling einen Langstreckenflug machen müssen, damit der kleine Schreihals stundelang einem die Dezibel um die Ohren hauen kann. Bei meinen nächsten Ferien bleibe ich wieder zu Hause. Da schont man seine Nerven, die Geldbörse und sein Gehör.


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