November 2014


30.11.2014

Bild Eine Million verdient und IV kassiert

In der Schweiz gibt es eine Institution, deren Auftrag es ist, Menschen mit einer Behinderung ein Auskommen zu ermöglichen. Man nennt sie IV...


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29.11.2014

Bild Unerhörte Nachrichten

Die Tageszeitungen werden immer dünner. Nicht dass sie weniger Worte verwenden oder ihnen die Themen ausgehen, sie berichten alle vom Gleichen. Wenn ...


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28.11.2014

Bild Heftige Koran-Kritik – ist Thiel in Gefahr?

Mit der Meinungsfreiheit ist es so eine Sache. Sie wird propagiert, sie wird diskutiert und sie wird mit Füssen getreten. Im 21. Jahrhundert...


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27.11.2014

Bild 1:35

Es ist manchmal wirklich schwer, allgemein verträgliche Worte zu finden, für ein allgemein unverträgliches Handeln. Bei den Amerikanern gehen mir langsam die Begriffe aus...


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26.11.2014

Bild Essen als Überlebenskampf

Gestern werkelte ich mit einem Freund in meinem Atelier an neuen Produkten für die Marktsaison 2015. Gegen Mittag rumorte es ordentlich...


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25.11.2014

Bild Die Computerwelt und ihre Tücken

Die nächste Grippewelle kommt. Dieses Mal ist nicht der Mensch das Opfer, sondern die Computer. Täglich geistern neue Viren durch’s Internet...


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24.11.2014

Bild Das verlogene Flüchtlingsdrama

In der ganzen Menschheitsgeschichte waren noch nie so viele Flüchtlinge unterwegs. Tägliche Meldungen in den Zeitungen über Flüchtende ...


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23.11.2014

Bild Politisch-religiöse Absurditäten

Bei den ganzen Hiobsbotschaften aus der ganzen Welt, gibt es Emotionsstufen, die beim Leser ein regelrechtes Wechselbad der Gefühle auslösen...


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22.11.2014

Bild Kommentar: Volksboykott gegen den Rundfunkbeitrag – der Massenabzocke endgültig einen Riegel vorschieben!

Gestern durfte ich wieder einmal einen Artikel lesen...


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21.11.2014

Bild Bund warnt vor Helmkameras auf Pisten

Dash-Cams und Helmkameras sind voll im Trend. Eigentlich alle Geräte, mit denen man Filmchen machen und seine Umwelt damit nötigen kann. Die kleinen Dinger ...


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20.11.2014

Bild Ein kleiner Rückblick

Letzthin habe ich einige Artikel über Frauendiskriminierung, Drohnen über AKW’s usw. geschrieben. Heute möchte ich die Ereignisse...


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19.11.2014

Bild Spüren Sie auch was?

Die Welt ist voller Menschen und daher voller Gefühle. Jede Kultur, jedes Land, jede Rasse ha ihre eigenen Bezeichnungen für Gefühle...


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18.11.2014

Bild Die fünf größten Irrtümer von Impfgegnern

Der Herbst beschert uns wieder mit den alljährlichen Wetterkapriolen und fordert unser Immunsystem immer wieder auf’s Neue heraus...


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17.11.2014

Bild Absurditäts-Barometer made in USA

Der amerikanische Absurditäts-Barometer erreicht schon bald wieder Höchststand. Also lasse ich wieder einige Meldungen von drüben ...


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16.11.2014

Bild Aliens, bitte melden!

Wir dürfen ein wenig feiern. Der Grund ist eigentlich banal und doch auch sehr speziell. Vor 40 Jahren sendeten Wissenschaftler...


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15.11.2014

Bild Weltweiter Protest gegen Aufreiss-Guru

Na ist das eine freudige Entwicklung. Schade nur, dass es so Personen braucht, um die Leute auf die Palme zu bringen...


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14.11.2014

Bild Nato meldet: Russland marschiert in die Ost-Ukraine ein

Das Thema Ukraine ist in den Gazetten nur noch selten eine Titelseite wert. Die Medien zeigen eine gewisse...


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13.11.2014

Bild Das Game, das einem die Freude am Krieg verdirbt

Es ist Krieg. Kein normaler Krieg. Zur Zeit läuft der 3. Weltkrieg. Haben Sie das bemerkt? Die Wenigsten ...


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12.11.2014

Bild Ausschreitungen: Abbas und Netanjahu beschuldigen einander gegenseitig

Die lernen’s nie. Israel macht wieder einmal alles, um sich in der Welt als absolut „gemeinschaftsuntauglich“ zu...


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11.11.2014

Bild Ihm gehts ums nackte Überleben

Mit Kunst hab‘ ich so meine Mühe. Das fängt bereits damit an, was Kunst ist und was nicht. Ich stelle selber diverse Gegenstände her...


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10.11.2014

Bild Ein Held unserer Tage

Kennen Sie Raphael Fellmer? Nein, der singt keine Schlagerschnulzen, aber seine Worte hallen in meinen Hirnwindungen nach wie ein Gassenhauer...


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09.11.2014

Bild Manager zahlen 2500 Euro für drei Tage Mittelalter

Beim Lesen dieses Artikels schwoll mir der Kamm und gleichzeitig musste ich schmunzeln. Manager in Leinenhemden, Holzpantoffeln ...


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08.11.2014

Bild Hitparade des Idiotismus

Täglich flattern Meldungen über den Bildschirm, die an Abstrusität, Idiotismus oder schlicht einfach an Dummheit...


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07.11.2014

Bild Schwere Ausschreitungen bei Massen-Demo in Brüssel

Auf die Medien ist Verlass. Heute kann man im Vorfeld schon sagen, was am nächsten Tag in den Blättern steht...


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06.11.2014

Bild Coiffeur frisiert Obdachlose gratis

Nebst den ganzen täglichen Katastrophen, die schon als normal gelten, ist diese Meldung wohltuend zu lesen...


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05.11.2014

Bild Alles Verschwörung oder was?

Manchmal sind die Zeitungen schon fast ermüdend zu lesen. Immer die gleichen Namen, immer die gleichen Lügen und immer die gleichen Skandale...


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04.11.2014

Bild UFO-Drohnen-Affäre in Frankreich: Behörden melden unidentifizierte Flugobjekte über mindestens 9 französischen Atomkraftwerken

Eine etwas verwirrende Meldung. Über neun ...


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03.11.2014

Bild USA: Frau muss ins Gefängnis, weil sie ihren Rasen nicht gemäht hat

USA, das Land der unbegrenzten Möglichkeiten, eher das Land des unbegrenzten Schwachsinns. Es ist mittlerweile...


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02.11.2014

Bild US-Forscher entwickeln Spritze zum Schlucken

Ich wünsche schon mal guten Appetit. Die neueste Entwicklung des MIT ( Massachussets Institut of Technology) ist eine Spritze...


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01.11.2014

Bild Ebola: False-Flag-Operation mit genetischen Impfungen?

Die Ebola-Hysterie schlägt täglich neue Wellen. Anstatt umfänglich über diese Seuche zu berichten, werden wir ...


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30. November 2014 erschienen in: Eine Million verdient und IV kassiert

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Finanzwillkür auf dem Buckel der Schwächsten
By Walta (Own work) [CC0], via Wikimedia Commons

In der Schweiz gibt es eine Institution, deren Auftrag es ist, Menschen mit einer Behinderung ein Auskommen zu ermöglichen. Man nennt sie IV (Invaliden-Versicherung). Mit der Namensgebung haben die Verantwortlichen manchmal so ihre Mühe. Dasselbe mit der Krankenkasse. Das Einzahlen in diese geldfressenden Verwaltungsapparate garantiert eine Krankheit oder Invalidität. Da zahle ich lieber nichts ein, doch das geht nicht. Alle MÜSSEN ihr Geld dort abgeben, egal ob es einer will, ob jemand krank ist oder ob man sich es überhaupt leisten kann.

Im neuen Artikel auf 20 Minuten wird die gerecht Verteilung der IV-Gelder beschrieben. Wer viel einzahlt, soll auch viel bekommen. Aber nur, wer sich lückenlos seit dem 20. Lebensjahr finanziell schröpfen liess. Hier fängt schon das erste Problem an. Dank der personalverantwortlichen Führung diverser Unternehmen, haben einige Arbeitnehmer Einkommenslücken, welche für die IV ein gefundenes Fressen sind. Sobald man irgend Etwas erfüllt, dass eine Kürzung der IV-Rente rechtfertigt, wird abgezogen bis zur Unterhose. Die Bürohengste haben primär die Aufgabe, Kosten zu sparen, egal ob Bezugsberechtigte dabei drauf gehen. Im Gesetz gibt es keinen Paragraphen der es verbietet, den Menschen so viel Geld abzuknöpfen, bis sie an ihrer Armut zugrunde gehen. Das ist nicht kriminell sondern gewinnoptimierend.

Ich habe selber einige Jahre für diesen Verein arbeiten müssen/dürfen. Meine Tätigkeit war Menschen in einer Umschulung, ich unterrichtete Netzwerktechnik, ein neues Arbeitsgebiet zu ermöglichen, weil sie aufgrund einer Behinderung ihren alten Job nicht mehr machen konnten. An und für sich eine sehr schöne Aufgabe, die ich gerne gemacht hatte, zumal jede Widereingliederung eines Klienten für mich schöner war, als der monatliche Zahltag. Einige kamen demoralisiert, perspektivlos und teilweise stark in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt. Wenn man solchen Menschen zu einem neuen „Leben“ verhelfen kann, mit der Ausbildung, mit sozialer Betreuung und schlussendlich den ganzen Bewerbungsmarathon erfolgreich besteht, ist der Dank in den Augen und die neu gefundene Lebensfreude wunderbar anzuschauen.

Die Ausbildungsplätze werden von der IV finanziert, also kommen die immer wieder und kontrollieren, ob wir Dozenten und Bereichsleiter auch gute Arbeit machen. Gut heisst in deren Sinne, die Leute durch die Prüfungen peitschen, bei Misserfolg mit Repressalien drohen, Berichte so zu verfassen, dass die Leistungen gekürzt werden konnten und das absichtliche verschleppen von Eingabefristen. Spart alles Geld und kann woanders zum Fenster rausgeschmissen werden. Die Ausbildungsmassnahmen dauerten in der Regel ein halbes Jahr und solange wurden die Kosten gutgesprochen oder eben nicht. Meine Aufgabe war es die Klienten zu beurteilen, einen Bericht zu verfassen, der eine weitere Schulung begründet und die Leistungen der Unterrichteten akribisch genau zu notieren.

Aufgrund der langen Wartezeiten, bis die IV-Tippsen den on/off-Schalter ihrer Schreibmaschinen gefunden haben, schrieb ich meine Bericht früh und schickte sie umgehend zu den entsprechenden „Sachbearbeitern“. Dort blieben die Papiere erst mal wochenlang liegen. Die Klienten sahen den Endtermin ihrer IV-Renten immer näher kommen und anstatt mich auf die fachlichen Inhalte zu konzentrieren, durfte ich sowie meine Kollegen immer wieder Kriseninterventionen erledigen, weil die Klienten panisch wurden. Sie wussten nicht, mit welchem Geld sie den nächsten Monat die Miete, Essen und sonstige Lebenshaltungskosten bezahlen sollten. Die IV frustriert regelmässig ihre Bezüger. Spart auch Geld, wenn einer verhungert, sich umbringt weil er eh schon depressiv war und die, sorry, beschissene Zahlungsmoral der IV im den Rest gibt. Meistens kam ein Bescheid so zwei drei Tage vor Ablauf einer Massnahme. Wenn er positiv war, dann gab’s Geld für das nächste halbe Jahr, und wenn negativ, durfte der Klient innert drei Tagen schauen, wie er seine Rechnungen bezahlen kann. Praktisch keiner schaffte das. Bleibt nur der Suizid oder Obdachlosigkeit. Ich durfte einige Nervenzusammenbrüche erleben, weil die Klienten mit der Zahlungsmoral seitens der IV nicht umgehen konnten. Diese Leute sind eh schon filigran in ihrer Psyche. Man muss sich nur vor Augen halten, dass sie aus ihrem normalen Alltag herausgerissen wurden aufgrund von Unfall oder Krankheit, finanziell in der Regel in Bedrängnis kommen, Job verlieren, vielleicht auch noch die Familie, Wohnung, Auto und so weiter. Solche Menschen brauchten eigentlich eine stabile, verlässliche Unterstützung, damit sie sich vollends auf die Umschulung konzentrieren können und sich nicht dauernd mit dem Pleitegeier rumschlagen müssen.

Jetzt bin ich selber in der Situation, dass ich nicht mehr meinen Beruf ausüben kann und seit knapp einem Jahr im Krankenstand bin. Laut Gesetz(!) muss ich mich nach einem halben Jahr Krankheit bei der IV anmelden. Egal ob ich eine Leistung beanspruchen will oder nicht. Einfach mal so zur Datenerfassung. Tolles System. Macht sich sinnlos Arbeit, stapelt tonnenweise Papiere, die noch gar nicht nötig wären, aber schaffen es nicht einmal die aktuellen Bezüge sozial gerecht zu Verteilen. Es können Leute mit sechsstelligem Einkommen noch IV beziehen? Sogenannte IV-Millionäre. Ich kenne andere Menschen, die eine Rente bekamen weil sie nicht mehr körperlich einer Arbeit nachgehen können und diese wurde aufgrund von „Sparmassnahmen“ komplett gestrichen. Begründung: sie haben sich nicht genug um eine Wiedereingliederung im Arbeitsmarkt bemüht. Aha. Dann sollen mit bitte diese Paragraphenreiter mal sagen, wie ein Rollstuhlfahrer mit einer Sehstärke von knapp 15% und mit 55 Jahren einen Job bekommen soll? Nicht mal Gesunde haben einen.

Es gibt Momente, da würde ich am liebsten zu den Pappnasen gehen und ihnen die Meinung geigen. Aber sie verschanzen sich hinter schusssicherem Panzerglas, Termine gibt’s nur mit hinterherlaufendem Sicherheitsdienst und die kleinen Könige und Prinzessinnen hinter den Tastaturen gebären sich wie Despoten. Sie haben die Macht und lassen es die Bedürftigen spüren. Naja, eine Genugtuung habe ich jedenfalls. Die Sachbearbeiter stehen selber derart unter der Sparknute mit überbordendem Leistungsdruck, dass sie nach 5 bis zehn Jahren selber einen Antrag ausfüllen dürfen. Ich wünsch denen jetzt schon viel Spass dabei und nicht traurig sein, wenn sie als Simulant, Taugenichts, Sozialschmarotzer und Geldverschwender angesehen werden. Andere haben solche Betitelungen auch überlebt, die Meisten jedenfalls, also nichts dabei denken und weiter betteln.

Die IV ist im Grunde eine tolle Erfindung. Respektive im Ansatz war sie das einmal. Heute sortiert und schubladisiert sie Menschen ohne Fachkenntnis, zerstört Existenzen und demoralisiert auf der ganzen Linie. Die Hauptgelder werden für den aufgeblasenen Verwaltungsapparat verbraucht, dann müssen noch technische Spielereien eingekauft werden, die keinem Klienten nützen aber die Potenz bei den Verantwortlichen steigert. Es gibt keine einheitliche Regelung von Bezügen, offiziell schon aber inoffiziell wird auf Gutdünken entschieden oder wie bedrohlich ein Bittsteller dreinblickt. Sollte ein IV-Bezüger gerichtlich seine Leistungen einfordern wollen, erstellt die IV mit eigenen bezahlten Ärzten ein Gutachten, was in ausnahmslos für die IV spricht und nie für den Klienten. Sowas wird von den Gerichten als „unabhängiges Gutachten“ betrachtet. Mit diesem Rechtsempfinden müssten die Richter selber schon IV beantragen.

Ich selber werde keine IV beziehen. Bekomme eh keine. Rückenprobleme gibt’s nicht, ich kann ja noch laufen. Aber Ausfüllen, das muss ich. Den Fragebogen, der bei jeder Gemeinde bezogen werden kann, ist gespickt mit sinnlosen Fragen. Es macht den Eindruck als müssten die Fragen-Erfinder unbedingt vier Seiten voll bringen. Dann sieht das Dokument wichtig aus. Von den zig Fragen, beziehen sich gerade mal drei auf mein Gebrechen. Der Rest will wissen, wo und wieviel Geld ich habe, wer sonst für mich aufkommen könnte und haufenweise persönliche Fragen, die meine Frau betreffen, obwohl es um meinen Rücken geht, und sonstigen Schwachsinn, der nur der Datensammelwut dient, welche stark an Stasi-Bespitzelungen erinnert. Wohin diese Angaben schlussendlich wandern, entzieht sich jeder Kontrolle und wird mit Sicherheit gegen einen verwendet werden.

Meiner Meinung nach ist das IV-System am Boden. Keine Kontrolle, keine Regeln, persönliche Bereicherung (dort verdienen die meisten zu viel, vor allem die in den Teppichetagen), Willkür, Denunzierung, Diskriminierung bis hin zu Schikanen mit Todesfolge. Offiziell hört man nie von solchen Sachen. Obligate Zahlungsnötigungen werden in der Schweiz von der Politik gehütet wie das eigene Leben. Die IV spült permanent Geld in die Kassen und die Verantwortlichen müssen sich keine Gedanken machen, woher das Geld kommt. Hauptsache es hat genug. Das Gejammere, dass die IV zu wenig Kohle hat ist schlicht erlogen. Sie wollen nur wieder die Beiträge raufsetzen, anstatt einmal in ihrem Stall richtig aufzuräumen. Aber es ist überall das Gleiche. Sobald der Staat sich als Raubritter betätigt, schalten die Hirne ab, weil das Geld von selber fliesst.

Darum hier eine kleine Anleitung, wie man/frau mit dieser Behörde umgeht:

Machen Sie eine grossen Bogen um diese Instanz. Die Chance vollends zum Krüppel zu werden ist mit der IV grösser als ohne.

Sollten Sie aufgrund eines Gebrechens auf diesen Verein angewiesen sein, dann machen Sie keine Schritte ohne Zeugen oder Anwalt.

Von allen Dokumenten Kopien machen und von einer unabhängigen kompetenten Person überprüfen lassen.

Halten Sie unbedingt die Fristen ein und fordern Sie den Sachbearbeiter auf, dasselbe zu machen.

Entstehende Folgekosten/Komplikationen aufgrund von Versäumnissen seitens der IV, detailliert protokollieren.

Nehmen Sie zu Gesprächen IMMER ein Diktiergerät mit oder eine Person, die als Zeuge auftreten kann.

Unterschreiben Sie nichts, was Sie nicht verstanden und/oder ein komisches Gefühl haben. Die IV nützt emotionale „Hochphasen“ zu ihren Gunsten aus. Habe ich oft erlebt. Machen Sie Druck. Die LariFari-Haltung gegenüber ihren Klienten macht die IV faul und hat nur den Grund, Fristen verstreichen zu lassen. Gemeint sind die Fristen der Klienten und nicht die der IV.

Seine Sie sich bewusst, dass die Mitarbeiter der IV nur Sachbearbeiter sind. Sie haben in der Regel keine medizinische Ausbildung/Erfahrung, haben grosse Wissenslücken was die Gesetzgebung betrifft und besitzen sonst keinerlei agogische Referenzen. Es sind Papiertiger ohne Gebiss, die sich nur hinter den IV-Statuten verstecken.

Bereiten Sie sich auf die Gespräche vor und verhindern unter allen Umständen den Eindruck, dass der IV-Berater alles für Sie machen muss. Je mehr Sie selber tätigen können, umso sicherer können Sie sein, dass die Aufgaben auch erledigt wurden.

Wenn ein IV-Paragraphenreiter sich auf irgendwelche Texte beruft und sie damit festnageln will, lassen Sie sich diese Texte zeigen, ausdrucken und erklären. Einzelne Worthülsen haben einen immensen Einfluss auf den weiteren Ablauf der IV-Bürokratie.

Alle Dokumente, die Sie betreffen/beurteilen müssen Sie erhalten und lesen können. Fechten Sie Ungereimtheiten an. Man will Sie nur schnell in eine Schublade manövrieren um den Paragraphen-Raster anwenden zu können. Individuelle Einschätzungen sind bei der IV verhasst. Zeigen Sie sich einzigartig und fordern auch eine entsprechende individuelle Behandlung/Abklärung.

Ein Briefkopf mit einer Anwaltsadresse bewirkt oft Wunder. Die IV wartet gerne ab, mit welchen Geschützen man auffährt. Wenn sie merkt, dass der Klient weiss was und wie er es will, dann spuren sie auch entsprechend. Alles andere kostet sie nur.

Akzeptieren Sie NIEMALS Gutachten, die von der IV selber erstellt wurden. Ich muss, glaube ich, nicht mehr erklären warum.

Sollten Sie mit einem IV-Berater unzufrieden sein, dann lehnen Sie ihn ab. Fachliche Inkompetenz reicht in der Regel als Grund, weil die Schreibtischtäter keine besitzen. Wie bereits gesagt, sie sind Tippsen und Bürogummis und könnten in den meisten Büros arbeiten. Dass sie bei der IV gelandet sind hat nichts mit beruflicher Qualifikation zu tun sondern mit einer freien Stelle.

Sollten Sie an einen kompetenten Berater gelangen, dann schätzen Sie sich glücklich. Es gibt sie. Aber man muss suchen. Ich habe sehr schöne Erfahrungen machen dürfen, wenn die Kommunikation stimmt, fachlich argumentiert wird, Fristen eingehalten werden und man schlussendlich merkt, dass der Berater ein grosses Interesse hat, den Klienten die bestmöglichen Chancen zu bieten. Das sind in der Regel agogisch ausgebildete Fachpersonen die wissen, wie wichtig ein stabiles Umfeld ist, um eine erfolgreiche Integration in die neue Berufswelt zu ermöglichen. Doch leider sind solche IV-Mitarbeiter dünn gesät. Die kosten zuviel und sind unangenehm in ihrer Argumentation bei der krankhaften Kostenoptimierung.

Ich wünsche allen Lesern eine gute, langanhaltende Gesundheit und dass Sie nie in die Situation kommen, so ein IV-Gebäude betreten zu müssen. Das ist der grösste Gesundheitsschutz.


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29. November 2014 erschienen in:20 Minuten

Unerhörte Nachrichten

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Die Welt wird von der Gier geritten
By Boardman Robinson [Public domain], via Wikimedia Commons

Die Tageszeitungen werden immer dünner. Nicht dass sie weniger Worte verwenden oder ihnen die Themen ausgehen, sie berichten alle vom Gleichen. Wenn man heute eine Zeitung liest, ist das Multi-Tasking-Informations-Beschaffung. Man stöbert durch ein Massenblatt und hat zeitgleich die anderen auch gelesen. Der einzige Unterschied bei der Berichterstattung der diversen Blätter ist das parteiliche Vokabular und die diktierte Zielsetzung, welche Meinung man beim Leser fördern möchte. Deshalb schreibe ich heute über Themen, die in den Gazetten totgeschwiegen oder vom Redaktions-Schredder gefressen wurden. Die folgenden Berichte sind mit Sicherheit unvollständig, sachlich nicht belegbar, teilweise aus den Fingern gesogen und schlicht nicht ernst zu nehmen. Aber was schreib‘ ich, man kennt das ja zur Genüge aus den Massenblättern.


Fukushima

Die Reaktorkatastrophe in Fukushima ist beendet. Keine Zeitung berichtet mehr darüber, also muss dort nichts mehr los sein. Wenn man auf Google-Map den Landstrich rund um das AKW sieht, kommt der Verdacht auf, dass dort noch nie etwas gestanden hat. Kein Haus, keine Anlagen, geschweige denn einen Atomreaktor. Alles wurde sauber mit dem Pixel-Bagger aufgeräumt. Vor Ort wurde ebenfalls sauber gemacht. Dabei stellt sich mir die Frage, warum wird zuerst das Kühlwasser in Tanks gefasst, wenn es anschliessend ins Meer gepumpt wird? Die Japaner schmeissen eh alles ins Meer, also warum dieser Umweg? Bei den Massen an Brennstäben und dem ganzen extrem verstrahlten Bauschutt nutzen sie vermutlich die tiefst gelegene Müllhalde der Welt. Sie liegt ja vor der japanischen Haustüre und heisst Mariannen-Graben. Bisher waren mehr Menschen auf dem Mond, als am tiefsten Punkt der Erde (11 km tief). Wenn also so wenig Menschen dort unten waren, werden in Zukunft auch nicht mehr dorthin gehen. Technisch und finanziell zu aufwendig. Der beste Platz um seinen Müll zu entsorgen. Kann und wird niemand kontrollieren.


US-Westküste

Der ganze radioaktive Müll aus Fukushima, der gemütlich auf der Wasseroberfläche Richtung Osten schipperte, hat die amerikanische Westküste schon letztes Jahr erreicht. Dasselbe mit den Millionen an Kubikmetern verstrahltem Wasser. Keine Zeitung berichtet darüber. Aber mit etwas Rechnen und logischem Denken kann man getrost auf die nichtssagenden Blätter verzichten. Millionen an angeschwemmten, toten Meeresbewohnern und kranken Tieren zeugen klar von einer Verstrahlung des Pazifiks. Die US-Regierung hat 14 Millionen Jod-Tabletten verteilt, aber nicht gesagt für was die sind und ob sie überhaupt was nützen. Die jährliche Maximalbelastung von radioaktiver Strahlung wird täglich überschritten. Egal ob in Japan, rund um Fukushima oder an den Sandstränden Kaliforniens. Personen, die sich über einen längeren Zeitraum in den kontaminierten Gebieten aufhalten, müssen sich über ihre Zukunft keine Gedanken machen. Sie haben keine mehr.


Freihandelsabkommen

Die ganzen Vasallenverträge mit den Amerikanern werden von den europäischen Hampelmännern solange mit Worthülsen überkleistert, bis der eigentliche Text unter Tonnen von blumigen Schilderungen, schlecht versteckten Lügen und einer beispiellosen Volkswillen-Ignoranz komplett begraben wird. Ist den Verantwortlichen recht, dann findet die Verträge auch niemand mehr. Gibt’s diese Papiere überhaupt. Bis jetzt wurde nur davon gesprochen, nichts gezeigt aber über die Schmerzgrenze hinaus propagiert. Wenn also keine Verträge da sind, wie soll man Europa dann einklagen können, wenn den Amis was nicht passt? Spätestens dann müssten die Verträge offengelegt werden, damit sich die Gerichte damit befassen können. Aber ohne diese Zettel wird es für die Rechtsprechung schwer. Auf was beziehen sich dann die Richter, Kläger und Anwälte? Spielen die Bingo und wer die erste Reihe hat, darf was sagen? Oder Scrabble? Wenn die Gerichtsverfahren so ablaufen wie die Verhandlungen, dann wird ausser warmer Luft nichts passieren. Abgesehen davon, ist ein Vertrag rechtsgültig, wenn man den Inhalt nicht kennt und auch nicht unterschrieben hat?


Drohnen über AKW’s

Die Überflüge reissen nicht ab. Mittlerweile sind nicht nur französische Atomkraftwerke betroffen, sondern auch die Deutschen. In den Medien wird aktives Totschweigen zelebriert. Und die Wenigen, welche etwas darüber veröffentlichen, faseln die ganze Zeit von Drohnen. Der Begriff ist gesellschaftsfähiger wie UFO, obwohl er eigentlich völlig falsch ist. Aber so Bezeichnungen wie UFO, Bilderberger, Chemtrails und solche Sachen lösen in den Redaktionen Pusteln aus, die dann zu ganz unansehnlichen Artikeln führen. Das erklärt warum sich viele Zeitungen als krankes Geschwür präsentieren. Heilung ist keine in Sicht. Wer nur noch mit Informationsmüll hantiert, muss sich nicht wundern, wenn er krank wird. Gibt’s eigentlich ein redaktionelles Antibiotikum? Oder sind die Chefredakteure schon Therapieresistent wie die Krankenhauskeime?
Auf alle Fälle sind die milliardenschweren Militäreinrichtungen nicht in der Lage, auch nur ein AKW vor solchen Überflügen zu schützen. Sie machen auch nichts. Es gibt genug einfache Techniken, um diese „Drohnen“ vom Himmel zu holen. Aber scheinbar ist das französische Militär nicht mal fähig einen fussballfeldgrossen Luftraum zu beherrschen. Das allein spricht für die militärische Handlungsfähigkeit der Franzosen. Oder eben, es sind keine Drohnen und die Dinger entziehen sich jeglicher Manipulation. So wie die Flugobjekte über den Meilern schwirren und die Gallier nichts machen (können), tippe ich auf eine Technik, die nichts mit uns Menschen zu tun hat. Und wenn sie schlau sind, auch nichts zu tun haben wollen.


Europas Vernichtung

Haben Sie was darüber gelesen? Nein? Ich auch nicht. Also nehme ich die medial unerwähnten „Fakten“ und zähle sie zusammen. Hunderte Milliarden Euros flossen aus Deutschland irgendwohin. Sowas nennt man ausbluten. Das machen die Metzger wenn sie ein Tier schlachten, bevor es zerlegt wird. Die Gro-Ko-Metzgerei macht dasselbe mit Deutschland. Die UFO-verwöhnten Franzosen haben das gleiche Problem. Ihre Regierung hat das französische Vieh bereits ausbluten lassen und der Obermetzger Holland tranchiert die Wirtschaft wie einen Weihnachtsbraten. Nimmt mich Wunder, wer vom politischen Weihnachtsmann Geschenke erhält, vor allem was. Auch die Italiener sind in Feststimmung. Eigentlich immer. Im italienischen Parlament herrscht permanenter Karneval wie in Venedig. Alle verstecken sich hinter Masken, hofieren mit ihren korrupten Aktionen und haben keinerlei Ambitionen, wenigstens einmal in hundert Jahren eine funktionierende Regierung aufzustellen. Ich warte auf den Tag, bis ein zweiter Nero den italienischen Thron besteigt. Fast wäre es Berlusconi gelungen. Aber er fiel bei der Gesellenprüfung für Sonnenkönige durch. Beim Thema Volljährigkeit hat er nicht aufgepasst. Kann man die Prüfung wiederholen?


3. Weltkrieg

Steht auch nichts darüber in den Zeitungen. Sie berichten zwar über die einzelnen Schlachten wie in der Ukraine, Syrien, Somalia usw., aber den eigentlichen Krieg erwähnen sie nie. Wie soll man da einen Überblick behalten. Bei jeder Fussball-WM sind die Blätter voll mit Statistiken und Tabellen. Man kann sogar auf die Resultate wetten. Warum machen die Medien das nicht mit dem 3. Weltkrieg? Statistiken über Bewaffnung und Personal, Strategien über Angriff und Verteidigung, Dazu Kriegshelden auf Abziehbildern, die man dann im Panini-Klebebuch zu den entsprechenden Truppen reinklatschen kann. Auf den Pausenplätzen diskutieren dann die Kids, wer am meisten killte und nicht wer am meisten Tore schoss. Vielleicht gibt’s sogar noch Noten für die Kür und Pflicht. Oder den künstlerischen Wert. Je nach Aufprall-Winkel wirkt ein Projektil im Kopf des Opfers unterschiedlich. Bestnoten erhält das Zerplatzen, ist spektakulär, fotogen und anatomisch aufschlussreich. Ein einfaches Einschussloch zwischen den Augen wirkt dagegen schon langweilig.
Da könnten die Blätter ihre Auflagen wieder nach oben korrigieren. Sie müssten aber noch einzelne Begriffe dem militärischen „Neusprech“ anpassen. In der NATO sagt man nicht mehr töten sondern neutralisieren. Tolle Umschreibung eines Toten. Im wahrsten Sinne des Wortes. Die Leiche kann sich nicht mehr für eine Partei entscheiden, also ist sie neutral. Ich hoffe nur, dass diese Wortwahl von den Schweizern nicht verstanden wird. Sonst sind die schon lange tot.


Klimaerwärmung

Stimmt. Es ist November und draussen hat es 14 Grad. In den Supermärkten bekommt man saisonale Produkte während des ganzen Jahres und die Frauen kleiden sich im Winter, als wäre morgen die Sommer-Sonnenwende. Wo bitte schön ist denn da das Problem? Steigender Meeresspiegel? Ist doch die Chance. Venedig ist am Untergehen und zig Städte können sich als neues „Venedig“ präsentieren. Mit der Gondel über den Kurfürstendamm dümpeln, Segeltörn unter dem Eiffelturm oder Canyoning in Manhattan. Die Tourismus-Strategen sollen ein bisschen Fantasie zeigen und die Freizeitgesellschaft mit ihren Werbeversprechungen überschwemmen. Heute machen sie auch Kohle mit Kriegstouristen, also können sie sicher auch abgesoffene Länder vermarkten.
Dasselbe mit der Tierwelt. Warum in die Ferne schweifen um exotische Tierarten zu sehen? Sie kommen zu uns. Vor Jahren erwehrte ich mich in Asien unzähliger Moskitos und nun saugen die mich im heimischen Garten aus. Tropenfeeling am Bodensee. Fehlen nur noch die Affen auf den Bäumen. Aber die kommen noch, respektive sie sind schon da. Aber momentan trauen sie sich noch nicht aus den Affenhäusern in Berlin und Brüssel. Zur Zeit weht ihnen ein kalter Wind entgegen. Da warten sie lieber ab, bevor sie aus dem Gehege gekrochen kommen und man sie auf die Bäume jagen kann. Doch mit der Klimaerwärmung wird das nicht mehr lange dauern. Wenn’s in den Gebäuden politisch zu heiss wird, kommen sie zum Vorschein so nach dem Motto: Die Ratten verlassen das sinkende Schiff! Dann warten aber bereits zig-Millionen deutsche Kammerjäger auf die Nager. Der Vergleich von Politikern mit Ratten ist naheliegend. Im Mittelalter verbreiteten die Nager die Pest, was Tod und Verderben millionenfach verursachte. Heute verbreiten sie Gesetze, die das Gleiche machen.
So gesehen hat die Klimaerwärmung was Gutes. Neue Märkte erschliessen sich und die Ratten werden vom Wasser direkt vor unsere Mistgabeln getrieben. Das wird ein Spass.


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28. November 2014 erschienen in:20 Minuten

Heftige Koran-Kritik – ist Thiel in Gefahr?

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Islam (grün)– Christentum(rot) Stand 2006
By Dbachmann, Wikimedia Commons

Mit der Meinungsfreiheit ist es so eine Sache. Sie wird propagiert, sie wird diskutiert und sie wird mit Füssen getreten. Im 21. Jahrhundert sollte man meinen, wir haben das Barbarentum hinter uns gelassen und wir können als mündige Erdbewohner unsere uneingeschränkte Meinung zu diversen Themen Kund tun. Aber weit gefehlt. Die heutige Meinungsfreiheit existiert nur als Wort, aber nicht als Eigenschaft einer demokratischen Kultur.

Aber da fängt das nächste Problem an. Wir leben in einer Diktatur mit imperialistischen Auswüchsen. Wer zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort etwas sagt, der ist in der Regel tot oder eingesperrt. Dabei spielt es keine Rolle was man von sich gibt. Irgendeine verhinderte Hirnverdrahtung findet immer etwas, wo er sich darüber aufregen kann. Allen voran die Politiker und Glaubensfanatiker, egal welcher Religion. Sobald man sich kritisch zu deren Idealen äussert, findet man sich schnell auf der Abschussliste.

Neuestes Beispiel dafür ist der Satiriker Andreas Thiel. Er traute sich etwas über den Koran zu sagen und nun geht der Überlebenskampf los. Es sind schon Leute von Radikalen umgebracht worden, die weit weniger provokativ über den Islam gesprochen haben. Mit Thiels Aussagen müsste er in hundertfacher Ausführung auf der Erde wandeln, damit alle Rachegelüste der Fanatiker befriedigt werden könnten. Die Tötungsfantasien der Fundis sind unerschöpflich.

Ihre Erfahrungen aus Jahrhunderte langem Massakrieren Andersdenkender, könnte ganze Bibliotheken füllen. Der Vatikan hat eine und nutzt dieses Wissen bis in die heutige Zeit, aber eher stümperhaft. Schauen wir uns die Tötungsbereitschaft vieler Religionsanhänger an. Laut WHO und NWO sollte die Erdbevölkerung auf 500 Millionen reduziert werden. Christen und Muslime arbeiten seit Jahrhunderten daran, die Menschheit zu dezimieren, kommen aber aufgrund der Vermehrung nicht so recht mit ihrem Ziel voran. Sie sollten ihre Strategie überdenken und als gutes Beispiel vorangehen und sich selber ihrem Gott näher bringen. Das hat den Vorteil, dass man am Himmelstor nicht ein Ticket lösen und Ewigkeiten warten muss, bis die Jungfrauen aufgebraucht oder alle Engelswölkchen besetzt sind. Die Letzten beissen die Hunde, also rechtzeitig im Lichttunnel losmarschieren, bevor die himmlischen Regale leer sind.

Wie funktioniert eigentlich das himmlische Management? Muss man sich einschreiben, auf eine Warteliste setzen lassen, oder wie am Flughafen einchecken? Bei den vielen Toten pro Tag muss das himmlische Gewusel gigantisch sein. Kann man vorbestellen, damit man nicht so lange warten muss?
Wenn man dann nach einer Ewigkeit das Himmeltor passiert hat, was ist dann? Abzweigung links führt zu den Jungfrauen und rechts geht’s zum Sessellift der einem zu den Wölkchen hochschaukelt. Da würde ich schon gerne vorher einen Augenschein nehmen, für welche Richtung ich mich entscheiden würde. Der Gedanke an die vielen Jungfrauen hat schon etwas an sich, aber ich glaube, das ist nur eine billige Werbemasche. Sex sells! Bei den unzähligen Toten, die sich auf die Mädels gefreut haben, glaube ich nicht, dass es freie Plätze hat. Wo kommen den die vielen Jungfräulichkeiten her? Gibt’s dort oben eine Klonfabrik? Zudem frage ich mich, was die Neuankömmlinge mit den Damen anstellen? Findet im Himmel die grösste Orgie statt und was machen sie mit den Frauen, nach Gebrauch? Werden die recycelt? Kompostiert oder sonst was? Sie müssen eine perfekte Entsorgungslogistik haben. Bei den Millionen bisher verbrauchten Jungfrauen müssten die schon zum Himmel rausbaumeln und/oder sich am Himmelstor stapeln.

Die Anderen, die auf dem rechten Weg wandeln, befinden sich plötzlich in einem Gewusel von übergewichtigen Engeln, die alle halbnackt irgendwelche Melodien ins Horn tröten. Das muss ein Höllenlärm sein. Was machen eigentlich die Engel sonst noch ausser wie Moskitos dauernd um den Kopf zu schwirren? Für was sind die da? Zum Essen, Poppen, Verscheuchen? Ich denke sie tröten einem die ganze Zeit das Trommelfell zu. Der Christ hält ja nichts von Freuden. Auf der Erde hat er sich ständig gegeisselt und irgendwelchen Doktrinen unterworfen, dann wird es im Himmel gleich weitergehen. Die Engel blasen so falsch in ihre Flöten, dass dies als Höllenqual angesehen werden kann. Für was anderes kann man die fetten kleinen Balgen ja nicht gebrauchen. Gibt’s Fliegenklatschen im Himmel?

Wer ist eigentlich der Boss dort oben? Wenn das Machtgeplänkel im Himmel gleich ist wie auf der Erde, na dann gute Nacht. Chefanwärter sind ein gewisser Gott, ein Allah, ein Mohamed, ein Jesus und wie sie alle heissen. Jeder meint der Beste zu sein und können sich seit Jahrtausenden nicht darüber einigen, wer im Himmel das Sagen hat. Die sind ja noch schlimmer als die Kasper in Brüssel. Die sollen’s machen wie die Amerikaner. Eine Amtsperiode sind die Allahs dran und nach einer getürkten Wahl wieder die Götter. Kommt eh nicht gross drauf an, weil beide in der Regel nur zusehen und sich an den Schlachtereien ihrer Untertanen ergötzen. Wie die Republikaner und Demokraten. Jeder will besser sein, aber schlussendlich killen Beide ihre Untergebenen.

Wer nicht schwindelfrei ist, kann die Treppe zur Hölle nehmen. Gibt’s im Islam auch so eine Grillecke? Die Christen haben es sich gut eingerichtet. Man hat die Wahl. Oben oder unten. Wem das Getröte im Himmel zu laut ist oder eben man an Höhenangst leidet, kann in den Kelleräumen des himmlischen Reiches sein Glück finden. Immer schön warm, nicht so laut und vor allem kein Chef, der immer glaubt einem alles vorschreiben zu müssen. Der Boss des Kellerabteils ist wenigstens ehrlich. Er steht zu seiner Hässlichkeit, macht keinen Hehl aus seiner Geschichte und lässt den Menschen , so wie er ist. Nur die im Himmel machen einen auf Scheinheiligkeit, kleiden sich weiss um ihre Verfehlungen zu kaschieren, so wie die Ärzte auf Erden, sprechen die ganze Zeit von Moral und Nächstenliebe und sind schlicht machtlos, wenn es um das perverse Treiben im Namen ihres Glaubens auf der Erde geht. Würde mich schon interessieren, wer denen da oben ihren Posten verschafft hat. Jeder Personalberater auf der Erde hat mehr Fach-Kompetenz als die Pappnasen auf Wolke sieben.

Und was ist eigentlich mit den ganzen Tieren? Haben nur Menschen Zugang zum himmlischen Reich? Und Pflanzen? Kommt ein Kopfsalat auch in den Himmel? Oder muss eine fleischfressende Pflanze automatisch in die Hölle? Wenn die Menschen im Himmel mit Jungfrauen und Engeln überschüttet werden, summen dann unzählige Bienchen um die himmlischen Pflanzen? Hat mein verstorbener Hund einen Floh-Engel bekommen? Oder schwirren nur noch geflügelte Knochen durch den Hundehimmel?

Ich hätte so viele Fragen über das himmlische Reich, aber kein einziger Glaubensfetischist kann mir Auskunft geben. Alle verblümeln ihre Aussagen so, wie es in ihr Weltbild passt, respektive sich mit den triebgesteuerten Wünschen deckt. Von einem einheitlichen Konsens kann keine Rede sein. Solange dies so ist, werde ich mich hüten irgendeiner Ideologie nachzueifern. Es ist wie in der Politik. Alle versprechen das Heilige vom Himmel und am Schluss erkennt man, dass alles nur gelogen war. Aber man wählt die Lügner wieder, weil sie ihre Unwahrheiten so schön verpacken können. Mit den Göttern ist es das Gleiche. Obwohl niemand die himmlischen Versprechungen bestätigen konnte, rennen immer noch unzählige den Lügengebilden hinterher und schmeissen ihr selbstbestimmtes Leben weg. Sie lesen die Bibel oder den Koran wie eine Werbebroschüre einer politischen Partei und findet sich was, dass in den eigenen Kram passt, wird gewählt. Genitalgesteuerte wählen die Jungfrauenfraktion und Pädophile die Engelspartei. Wie wäre es hier mit einer GroKo? Die Christen kennen sich auch mit Jungfrauen aus, die haben sie früher verbrannt und die Muslime haben ein grosses Wissen, wie man Kinder missbraucht. Eine grosse himmlische Einheitspartei.

Aber solange man sich auf Erden nicht über die Gemeinsamkeiten im Klaren ist, so wird dies im Himmel ebenfalls nicht funktionieren.


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27. November 2014 erschienen in: Lebenskreise

1:35

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Das Resultat amerikanischen Handelns
By Signaleer at en.wikipedia [Public domain], from Wikimedia Commons

Es ist manchmal wirklich schwer, allgemein verträgliche Worte zu finden, für ein allgemein unverträgliches Handeln. Bei den Amerikanern gehen mir langsam die Begriffe aus. Die Gräueltaten dieser Schlächterbande sprengen schon fast den gesunden Menschenverstand. Man muss beim Lesen wirklich oberflächlich bleiben um nicht an den Tragödien aus und mit den USA zu verzweifeln. Dazu möchte ich ganz klar unterscheiden. Es gibt die Amerikaner, für welche das Töten gleichbedeutend ist wie ein Gang zur Toilette und es gibt die Amis, welche zum Töten ihren Kopf hinhalten müssen.

Geht eigentlich noch jemand in die USA zum Ferien machen? Ja? Dann möchte ich Sie fragen, wie viele Tote es noch geben muss, bis sich ihr Rechtsempfinden über den eigenen Egoismus stellt und Sie sich von diesem Land abwenden. Die beliebteste Ausrede ist dann: Das Land ist so schön und kann ja nichts dafür, wenn die Leute so handeln. Grundsätzlich stimmt das schon. Amerika hat einzigartige Naturlandschaften. Aber es ist manchmal schon schwierig diese Schönheiten zu finden, wenn die Landschaft mit Fördertürmen zugepflastert ist, oder Tote als Kulissen-Statisten herhalten müssen.

Ich persönlich habe langsam nur noch Verachtung für diejenigen übrig, die mit den grössten Weltverbrechern noch liebäugeln. Wer sich dann noch hinter die Machenschaften der Amis stellt, dem empfehle ich einen Termin beim Psychiater. Ignoranz, Egoismus, soziale Verwahrlosung und einen Rechtsempfinden unterster Schublade sind im Handgepäck enthalten, wenn man heute noch zu den Schlächtern gehen kann. Jetzt werden wieder einige durch die Nüstern schnauben und über mich fluchen. Machen Sie nur. Das zeigt das Unverständnis gegenüber en menschrechtsverletzenden Fakten. Man bringt sein Geld und sein Leben zu den Amis und kommt mir mindestens einem weniger zurück. Schlimmstenfalls verliert man Beides. Aber das ist den Touristen egal. Sie würden sich sogar noch als Kollateralschaden zur Verfügung stellen, nur um ihr eingeschränktes, opportunistisches Weltbild zu erhalten.

Und wieder ein Raunen vor europäischen Monitoren. Ich gebe zu, extra provokant zu schreiben, aber vielleicht wird dem einen oder anderen einmal klar, dass mit jedem Euro, den man rüber bringt, das weltweite Schlachten der Amerikaner unterstützt. Zudem muss jedem Ami-Touristen eines bewusst sein. Die US-Regierung macht alles um die eigene Bevölkerung zu Vergiften, siehe Fracking oder die verstrahlte Westküste. Haben Sie das Gefühl, dass ihre Gesundheit und das wohlbehaltene Zurückkehren aus den Ferien den Amis wichtig sind? Oder dass sich jemand um die Aufklärung kümmert, wenn Sie als Leiche aus den Ferien heimkehren? Das ist denen so egal, wie sie jeden Tag weltweit ca. 1000 Menschen töten. Dort wird auch nichts aufgeklärt. Sie verschwinden in den Statistiken der Terrorbekämpfung und werden als legitimes Opfer registriert.

Die neuesten Meldungen bestätigen diese Vermutungen. Ein 12-Jähriger wird von der Polizei über den Haufen geschossen, der Freund des in Fergusson getöteten wurde ebenfalls umgebracht, eine Dreijährige knallt ihre Mutter beim Windeln wechseln ab und eine kleine Schwester erschiesst beim Spielen(!) ihren Bruder. Was spielen den die Kleinen in den USA so? Russisches Roulette? Die Kinder dort drüben können vermutlich vorher schiessen, bevor sie das erste Wort sprechen können. Zur typisch amerikanischen Lebenserfahrung gehört der Umgang mit Waffen. Das fängt bei den Kindern an. Ab und zu erledigt sich ein Waffen-Instruktor selber, wenn er einem Kind eine Maschinenpistole in die Hände gibt. Dem trauere ich keine Träne nach. Höchstens den Hinterbliebenen, die mit der Dummheit des Instruktors leben müssen.

So wie die Denkensart der Amerikaner schrottreif ist, so zählt das Gleiche für ihre Produkte. Sie bringen Sachen auf den Markt wo sie genau wissen, dass es tödliche Unfälle geben wird, wägen die Gerichts- und Schadenersatzkosten gegenüber den Verkaufszahlen ab und sollte die Bilanz ins Schwarze treffen, dann werden die Toten billigend in Kauf genommen. Die Europäer dürfen sich jetzt schon darauf freuen, als lebende Versuchskaninchen herhalten zu müssen. Mit TTIP müssen wir alles fressen was von drüben kommt, sonst hagelt es Klagen. Musste deshalb Chuck Hagel zurücktreten? Wird er oberster Ankläger der Amis? Nomen est omen.

Aber den kritiklosen Konsumenten ist das egal. Hauptsache er hat seine genmanipulierten Kellog’s Corn Flakes, seinen Apple-obsoleten Schrott, die fahrenden Särge von Chrysler und Co und vor allem die penisverlängernden Waffenarsenale der amerikanischen Rüstungsindustrie. Wer sich Besitzer von solchen Sachen nennen darf, den lade ich ein die Augen aufzumachen und das Gehirn einzuschalten, sofern noch möglich. Und wieder ein entrüstetes Schnauben!

Ich setz noch einen oben drauf. Dank den Amerikanern mit ihren „Friedensbemühungen“ sind auf der Welt Millionen an Flüchtlingen unterwegs. Die Europäer müssen die ganzen Völkerwanderungen irgendwie bewältigen. Da hätte ich eine Frage: Wie viele Syrer, Iraker, Iraner, Somalier, Lybier usw. haben die USA aufgenommen? Gibt es überhaupt noch Muslime in Amerika? Oder sind die alle schon in Guantanamo oder erschossen? Die neuesten Zahlen einer Menschenrechtsorganisation sprechen eher für’s erschiessen. Die Erfolgsquote der Drohnenangriffe von unserem Friedensnobelpreisträger, liegt bei ungefähr 1 zu 35. Das heisst, für einen getöteten, ich betone mutmasslichen, Terroristen starben 35 unschuldige Menschen, wovon ein viertel immer Kinder sind. Das nennen die Amis „chirurgische Militäroperationen“ Wenn die in den Krankenhäusern auch so operieren, haben sie bald keine Kunden mehr, die sie totoperieren können.

1:35 ist eine beachtliche Bilanz. Die Dunkelziffer dürfte einiges höher sein. Nicht an getöteten Terroristen sondern an unschuldigen Opfern. Wenn man noch die Schäden dazu nimmt, welche mit der Uran-Munition angerichtet wird, inklusive am eigenen Personal, dann komme ich bald auf eine Quote von 1:100. Darauf können die Schlächter stolz sein. Wenn jetzt ein Friedensnobelpreisträger ungestraft 1000 Menschen pro Tag auf der Welt umbringen kann, dann frage ich mich was passiert, wenn eine gehörnte Hillary Clinton auf den Machtsessel steigt. Dann kommt zuerst mal die Rache an den Männern, dann an alle, die einen russischen Namen haben der ähnlich tönt wie Lewinski und zum Schluss werden von ihr noch diejenigen gekillt, die in kein eindeutiges Muster passen, die sind eh verdächtig. Sie handelt nach dem Motto, wer tot ist kann keinen Ärger machen.

Für die amerikanische Regierung und ihre Anhänger passt ein Spruch besonders:

Wenn Dummheit Fahrrad fahren könnte, müssten die noch bergauf bremsen.


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26. November 2014 erschienen in: Lebenskreise

Essen als Überlebenskampf

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Fresstempel für Anspruchslose
By Mehrezsatouri15 (Own work) [CC-BY-SA-3.0 ], via Wikimedia Commons

Gestern werkelte ich mit einem Freund in meinem Atelier an neuen Produkten für die Marktsaison 2015. Gegen Mittag rumorte es ordentlich in der Bauchgegend und wir beschlossen, anstatt wie sonst in ein Sandwich zu beissen, dieses Mal in ein Restaurant zu gehen um was Warmes zu essen. Ich musste sowieso noch etwas einkaufen uns so gingen wir in eine grosse Migros-Filiale, mit integriertem Restaurant. Die Migros ist in der Schweiz der grösste Lebensmittel-Verteiler, hat fast in jedem Ort ein Geschäft und ist einer der grössten Arbeitgeber.

Wir fuhren also zu dem Einkaufstempel, machten schnell noch die Besorgungen und steuerten das Restaurant an. Es war gerade kurz nach zwölf und viele Handwerker, Schüler und sonstige Gäste bevölkerten die Shopping-Kantine. Wir fanden einen Platz, mein Kollege ging sein Tablet mit Essbaren beladen, während ich auf dem Platz wartete und die anderen Gäste beobachtete. Genau genommen schaute ich auf deren Teller um einen Anhaltspunkt für meine Bestellung zu haben. Ein Menu machte Appetit und das dazugehörende Rahmschnitzel mit Nudeln sah nicht übel aus. Nachdem mein Kollege mit einem Steak und Pommes zum Tisch zurückkehrte, war ich an der Reihe.

Am Eingang der Schöpf-Station schnappte ich mir das Tablet und steuerte den Getränkeautomaten an. Ich entschied mich für ein Gemisch aus Sinalco und Cola. Mit dem Halbliter-Glas in der Hand fand ich schnell den roten Schriftzug auf gelben Hintergrund und machte es halbvoll. Dann wollte ich den Rest mit Cola auffüllen. Ich drückte das Glas schon gegen den Hebel und das braune Gesöff sprudelte. Plötzlich merkte ich, was ich da ins Glas leerte. Cola Light. Pfui deibel. Sofort das Glas weg und reingeschaut, ob sich die chemische Brühe mit dem Sinalco verträgt. Dem war nicht so. Unten schwamm die gelbe Brause und das leichte Cola schwabbte darüber und wollte sich partout nicht mit der gelben Plörre vermischen. Wusste gar nicht, dass die Light-Version wirklich was mit dem Gewicht zu tun hat.

Naja, was soll’s. Ich ging zur Grillstation um mein Rahmschnitzel zu ordern. Was ich dann sah, liess meine Essenslaune im Sturzflug in den Keller sausen. Die zwei Schnitzel auf dem Grill brutzelten wie Fleisch halt brät, aber der Rest machte nicht mehr unbedingt den Eindruck eines kulinarischen Genusses. Das Bain-Marie (das sind die rechteckigen Chromstahlbehälter, die in einem Wasserbad stehen) mit der Champignon-Rahmsauce war fast leer und der Koch, besser betitelt als qualifizierter Aufwärmer, holte einen 2-Liter Plastikbeutel mit etwas beigem drin aus dem Wärmeschrank. Er schnitt den Beutel auf und kippte den Inhalt in das fast leere Bain-Marie. Der eingetrocknete Saucenrand wurde sogleich wieder reanimiert.

Der Koch schöpfte meinen Teller, überreichte ihn mir und wünschte einen guten Appetit. Er meinte es sicher gut, aber bei mir kam das, nach der Saucen-Wiederbelebung, schon fast mit britischem Humor an. An der Kasse durfte ich die bisherigen Erfahrungen satte 14 Franken bezahlen, nur für den Teller. Die chemische Plörre, die sich immer noch nicht mit dem Sinalco vertagen wollte, kostete nochmals extra. Ich ging um 18 Franken ärmer wieder an den Tisch zurück, wo mein Kollege unmotiviert die Pommes in sich reinstopfte. Die Frage "schmeckts?" ersparte ich mir. Sein Gesicht sprach Bände.

Jetzt war ich an der Reihe. Das Messer schnitt ins Fleisch, wo sich sofort eine neue Farbe dazugesellte. Die beige Sauce bekam rötliche Schlieren und der Teller erinnerte schon eher an einen Chemieunfall. Ich schob das Stück Fleisch in den Mund. Mir tat Augenblick die Sau leid, welche für dieses verhunzte Stück Fleisch ihr Leben hergeben musste. Die Sauce schmeckte so, wie der Plastikbeutel, aus der sie kam. Dann wagte ich mich an die Nudeln. Meine Befürchtungen wurden um Längen übertroffen. Die Konsistenz war spachtelbar und der Geschmack unauffindbar. Dazu hatten die Teigwaren noch kein Salz, aber unzählige Fettaugen auf den Nudeln glotzten mich unentwegt an.
Nachdem ich die Hälfte des Tellers runtergewürgt hatte, schmiss ich das Handtuch. Der Spruch: "Hunger ist der beste Koch" stimmt nur, bis das Hungergefühl verschwunden ist. Danach mutiert so ein Teller zum moralischen Zankapfel. Aufessen oder stehen lassen. Mein Selbsterhaltungstrieb entschied sich für "stehen lassen". Mein Kollege hatte mit gleichen kulinarischen Herausforderungen zu kämpfen. Auch sein Teller blieb halb voll. Ich probierte aus reinem Leichtsinn noch eine Pommes von ihm und bereute es augenblicklich, mir so ein gelbes Vierkantstäbchen in den Mund geschoben zu haben. Wusste gar nicht, dass Pommes Frites gustatorisch so vielfältig sein können. Geschmacklich war alles enthalten, was eine Küche so hergibt. Von Altöl bis hin zu Fisch-Nuancen.

Wir verliessen alsbald fluchtartig das Restaurant. Draussen empfingen uns Nieselregen und ein kalter Wind. Eine Wohltat nach den geschmacklichen Irritationen.

Diese Erfahrung aus der Gastronomie-Welt war eigentlich ein Schock. Ich gehe selten auswärts essen, jetzt weiss ich wieder warum. Die Sparmentalität der Grossküchen ist schon jenseits der kulinarischen Schmerzgrenze. Alles wird fertig eingekauft und nur noch aufgewärmt. Da frage ich mich, für was ein Koch drei Jahre lernen muss, wenn seine Hauptqualifikation das Aufschneiden von Plastikbeuteln ist. Der andere Schock ist die Tatsache, dass jeden Tag die Leute in so einen Fresstempel gehen, sich mit dem Einheitsbrei mästen lassen und das auch noch bezahlen. Ist die kulinarische Erwartung bereits so weit gesunken, oder sind die Geschmacksnerven schon längst abgestorben, aufgrund der vielen chemischen Zusatzstoffe?

Die Gastronomie in der Schweiz muss ja so vor die Hunde gehen. Entweder beherrscht man verschiedenste Sprachen, um eine Bestellung aufzugeben oder man klemmt sich eine Wäscheklammer auf die Nase, um den Teller doch noch leer zu kriegen. Ein Armutszeugnis für die eigentlich sehr gute schweizerische Küche. Man muss heute wirklich sehr genau suchen, um ein Restaurant zu finden, wo man gerne einen Betrag zahlt um satt zu werden. Kein Wunder, schiessen bei uns die Döner-Läden wie Pilze aus dem Boden. Gegenüber dem Kantinen-Food ist so ein Kebap oder Dürüm ein 5-Sterne-Essen und zudem noch billiger. Über den Nährwert schweige ich mich mal aus.

Es ist in meinen Augen wirklich bedenklich, wenn man Nahrungsmittel absichtlich so ungeniessbar herstellt. Jeder Koch hat Geschmacksnerven und MUSS realisieren, wie unappetitlich sein Essen schmeckt. Aber wenn der Chef lieber viel verdient, als die Gäste mit seinen Künsten zu verzaubern, dann verkommt die schweizerische Gastronomie-Kultur und wandelt sich zu reinen Kalorien-Tankstellen. Aber scheinbar ist das der Zeitgeist. Die immer grösser werdende Oberflächlichkeit in der Gesellschaft hat auch Einzug in die Küchen gefunden. Deshalb schmeckt ein Kantinen-Menu in Zürich gleich wie in Bern oder Chur. Die Lebensmittel kommen alle vom gleichen Hersteller.

Diktaturen habe schon in verschiedensten Gesellschaften Fuss fassen können. Dass dies auch in den Küchen passiert, hätte ich nie gedacht.


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25. November 2014 erschienen in: Lebenskreise

Die Computerwelt und ihre Tücken

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Der Computer…unendliche Weiten
By Morburre (Own work) [GFDL or CC-BY-SA-3.0-2.5-2.0-1.0 ], via Wikimedia Commons

Die nächste Grippewelle kommt. Dieses Mal ist nicht der Mensch das Opfer, sondern die Computer. Täglich geistern neue Viren durch’s Internet und Übersicht hat vermutlich schon lange keiner mehr. Egal ob System-Administratoren, Anti-Viren-Entwickler oder der einfache Benutzer solcher Kisten. Die Masse der PC-Anwender kümmert sich nach wie vor nicht gross um die Sicherheit. Und die welche das machen, hinken den Viren-Programmierern in der Regel immer hinterher, was irgendwo in der Natur der Sache liegt. Zuerst muss was krank sein, bevor man es verarzten kann.

Aber hier fängt schon der Zirkus an. Fast jedem Internet-Surfer ist es schon passiert, dass plötzlich ein Fenster aufgeht und ein Programm glaubt, die Allerweltslösung für PC-Probleme zu haben. Sollte wider Erwarten des Programms die Kiste optimal funktionieren, werden kurzerhand massenhaft Fehlermeldungen generiert die einem Glauben machen sollen, man stehe kurz vor dem gefürchteten System-Kollaps. Otto Durchschnitt-Benutzer, zu Beginn hoch erfreut über so viel Anteilnahme seitens eines Programmes, klickt schnell mal auf den fast aus dem Monitor springenden Button „Klick mich“. Fenster gehen auf, schliessen wieder, die Festplatte rattert sich durch die Sektoren und dem Otto bleibt nichts anderes übrig, als der Anweisung auf dem Bildschirm zu folgen – „Bitte warten…“

Nach einer gefühlten Ewigkeit erscheint die Meldung, dass der Computer mit einer Unzahl an Viren, Fehlern und sonstigen Sachen verseucht ist. Um der Sache die nötige Dramatik zu verleihen, werden noch diverse Hinweise rot geschrieben. Am grellsten blinkt der „jetzt kaufen-Button“ mit den dazugehörenden Eingabefeldern. Der freundliche Hinweis, dass nach einer Bezahlung die Software sämtliche Fehler bereinigt, gleicht dem Gefühl einer Pistole im Nacken. Schnell füllt man die Felder aus und „klick“ ist man 20 Euro ärmer und eine Erfahrung reicher. Was mit einem gemütlichen Surfabenteuer für die nächsten Ferienziele angefangen hat, endete in einem Survival-Tripp für den Computer. Nachdem der Freischaltschlüssel per Mail gesandt wurde, liess sich das Programm zur weiteren Arbeit ermuntern. Aber das einzige was passierte, war das unmittelbare Erscheinen eines Fensters nach der Installation, dass der PC wieder in Ordnung sei. Hat jetzt die Software was gemacht oder nicht. Bei der gezeigten Anzahl Fehler müsste die Kiste glühen. Aber sie schnurrt friedlich vor sich hin.

Solche Systemoptimierer, Aufmotzprogramme und Beschleunigungs-Tools sind das eigentliche Problem der Virenwelt. Wer heut im Netz surft muss stetig auf der Hut sein, um nicht einen Klick zu machen, den er später bereut. Und trotzdem kann es passieren, dass man sich was einfängt und die Kiste zwangsbeglückt werden soll. Surfen ist wie Spazieren im Minenfeld. Ein falscher Klick und das war’s. Es ist eigentlich ein Wunder, dass das Internet mit dem ganzen Datenmüll überhaupt noch funktioniert. Laut einer Studie sind über 90% des Datenverkehrs Spam, Viren und „selbstständig“ agierende Programme. Eigentlich nichts, was man zum Surfen im Internet direkt braucht. Aber genug um das Netz laufend an seine Grenzen zu bringen. Es ist eigentlich ein Wunder, dass die vielen Milliarden Datenpakete pro Tag die Empfänger unbeschadet erreichen.

Hier hört bei den Meisten das Verständnis für die Computerwelt auf. Man kann ja noch nachvollziehen, wie die Festplatte ihre Runden dreht, aber dass dabei Gigabyte an Daten rumgeschoben werden entzieht sich der virtuellen Vorstellungskraft eines Users. Dasselbe mit den ganzen Diensten und Programmen im Hintergrund. Da kann es schnell passieren, dass ein übereifriger Homo Sapiens Digitalis Optimus irgendwas löscht, das er nicht versteht und in seinem Aufräumwahn den Computer ins Nirwana schickt. Dann helfen solche PC-Optimierer auch nichts mehr.

Eigentlich sind die heutigen Kisten viel zu komplex für den Durchschnitzverwender. Er ist gezwungen sich auf die Programme verlassen zu müssen, die ungefragt was rumschrauben, irgendwas installieren und sogar einen Neustart fordern. Die Meisten glauben den Bildschirmangaben und machen brav das, was das Programm von ihnen fordert. Es bleibt einem auch keine andere Wahl. Keiner kann sagen, was zum Beispiel die ganzen Windows-Updates machen, respektive installieren. Die Menge an Updates dieses Betriebssystems lassen die Vermutung zu, dass die Firma „Winzig-Weich“ nur darum so viele Mitarbeiter hat, weil sie sonst mit den Software-Pflastern nicht nachkommen würden.

Wäre ein Auto im gleichen Zustand wie das Betriebssystem bei Auslieferung, hätte ich ein Fahrgestell mit Motor und Lenkung. Fahren kann ich ja schon mal und mit wöchentlichen Updates gibt’s dann noch eine Karosserie, Blinker, Bremsen, Innenausstattung, wobei diese selber wieder mit Pflastern vollgeklebt sind. Hier muss ich dem Bill Gates schon ein Kränzlein widmen. Wie man es schafft ein unfertiges, fehlerhaftes, aufgeblasenes und teils unlogisch agierendes Programm weltweit zu verkaufen, ist eine Meisterleistung. Millionenfach über’s Ohr gehauene Kunden, die auf PC-Supporter angewiesen sind und viele Netzwerke, welche eigentlich nur funktionieren, weil sich der verantwortliche Systemadministrator permanent mit seinem Support an den Rand eines Herzinfarktes bringt.

In meiner Zeit als System-Admin von mittelgrossen Netzwerken habe ich einige lustige/nervige Windows-Eigenschaften erlebt und mich immer wieder gefragt, wie man mit so einem Schrott-Programm Milliarden scheffeln kann. Alternativen gibt es in Form von Linux . Aber das bedingt ein Einarbeiten in diese Software. Bei der heutigen Daddel-Mentalität kann man das nicht mehr vom Benutzer verlangen. Der will nach dem Einschalten sofort loslegen und die Welt mit seinen Mails und sonstigen Datenpakete beglücken. Auch bei Windows ist ein Erlernen der Software so ziemlich sinnlos. Wenn man glaubt die rudimentären Sachen kapiert, respektive gefunden zu haben, dann kommt schon wieder eine neue Version auf den Markt und die Lernerei beginnt wieder von vorne. Die Microsofties erfinden jedes Jahr das Rad neu und verstecken/verändern Programmeigenschaften, die eigentlich gut sind und ausnahmsweise Sinn machen. Wie neulich bei Windows 8 der „Start-Button“. Millionen haben sich seit Jahren an diesen Knopf gewöhnt und die Redmonder glauben ihn irgendwo verstecken zu müssen.

Die oben genannten Fehler und Ungereimtheiten dieses Betriebssystems machten mich misstrauisch. Wenn ein Programm so fehlerhaft ausgeliefert wird, glaube ich nicht, dass mit den ganzen Service-Packs und Updates seriös gehandelt wird. Niemand weiss genau, was diese Updates alles installieren. Man vertraut darauf. Dabei vergessen viele, wie stark der Billy mit all den Geheimdiensten (NSA, CIA), Weltzerstörern (US-Militär), Umweltvergiftern (Monsanto) und Terroristen (US-Regierung) zusammenarbeitet. Wer’s nicht glaubt soll mal recherchieren, wo der Billy-Boy überall involviert ist. Da wird’s einem schlecht.

Von daher glaube ich nicht an die Seriosität seines Handelns, geschweige denn seines Betriebsystems. In meinen Augen ist das der grösste Virus der Welt. Was glauben Sie, welche Geheimdienste ihre Schnüffelprogramme via Windows auf ihren Rechner platziert haben? So ziemlich alle aus den Staaten. Wer ICQ hat(te), darf sich sogar über den israelischen Mossad freuen. Wer sich sonst noch auf der heimischen Festplatte tummelt mag ich gar nicht nachdenken, sonst dürfte ich den PC nicht mehr einschalten. Aber man merkt nichts, sieht nichts und somit ist die Computerwelt scheinbar in Ordnung. Einzig die immer wieder ratternde Festplatte macht misstrauisch und ist ein Hinweis darauf, dass der PC mehr Daten schaufelt als ich ihm gesagt habe. Bei den SSD-Festplatten fällt sogar dieser Indikator weg.

Mit der heutigen Benutzer-Mentalität haben es die Schnüffelprogramme immer leichter. Die Benutzer tummeln sich hauptsächlich nur noch auf der grafischen Benutzeroberfläche und alles was sich darunter befindet, ist entweder zu kompliziert oder zu versteckt, als dass man sich stundenlang mit den Innereinen eines Betriebsystems auseinandersetzen will. Dazu kommt die schlampige Haltung gegenüber den eigenen Daten. Sicherungen sind etwas für den Stromverteiler und nicht für die Festplatte. Und sollte diese unerwartet voll sein, was viele iPhone-Nutzer kennen, dann kauft man sich ein neues Teil. Ganz Clevere schmeissen ihren Dateninhalt auf einen Cloud-Server. Anstatt auf dem heimischen Gerät werden die Daten irgendwo gespeichert. Auch hier sieht man den naiven Seriositäts-Glauben des Durchschnittsusers. Er schaufelt seine Bilder, Texte, vertrauliche Inhalte und sonstiges Allerlei auf einen fremden Server, von einem fremden Anbieter, der in einem fremden Land ist und sich auf fremde Gesetze beruft. Und so einer „fremden“ Instanz wird das Hinterste und Privateste anvertraut. Es wäre das Gleiche, als wenn ich meine persönlichen Dokumente, Kontodaten und sonstige Informationen über mich irgendeinem Wildfremden geben würde, keine Ahnung hätte wo er wohnt, ob er vertrauenswürdig ist und keine Garantie habe, ob ich je meine Daten wieder bekomme. Würde keiner machen, aber bei den virtuellen Wölkchen machen es viele. Ich kann mir das grosse Gejammere jetzt schon vorstellen, wenn sich eine Wolke verdünnisiert hat und alle Daten weg sind.

Deshalb meine Empfehlungen:

Nie persönliche und wichtige Daten ins Netz laden. Sie haben keine Kontrolle darüber, was der Anbieter damit macht. Machen Sie regelmässige Backups auf eine eigene, externe Festplatte.

Updates, respektive die automatische Installation abschalten und nur manuell durchführen. So können Sie bei einem fehlerhaften Update, die Schritte einzeln Rückgängig machen.

Sollte der PC was installiert haben, dass Sie nicht wollen, dann würgen Sie die Kiste ab, reissen den Stromstecker raus oder sonst was. Windows archiviert alle Änderungen beim Runterfahren und wenn es abgewürgt wird, startet es mit der letzten, als bekannt funktionierenden Version wieder neu.

Nach Möglichkeit trennen sie die PC-Arbeit. Ich habe eine Kiste für das Internet und auf dieser habe ich keine Daten, nur Programme. Diese steht in der sogenannten DMZ, das heisst nicht im eigenen Intranet sondern zwischen Internet und meinem Hausnetz. Ein andere PC ist mein Büro und dieser steht im Intranet . Beide Kisten sind separat mit einer Firewall gesichert.

Wenn Sie erfahrener Anwender sind, dann ändern Sie die Ports. Das sind Schnittstellen, über welche die einzelnen Programme kommunizieren.

Lassen Sie keine anderen Personen an ihren Daten-PC. Und wenn dann nur mit eingeschränktem Benutzerkonto. Niemals mit einer Administratoren-Berechtigung rumwurschteln lassen. Klicken Sie NIEMALS auf Mail-Anhänge, deren Absender Sie nicht kennen. Egal ob JPG, EXE, PDF, GIF, alle Anhänge können mittlerweile verseucht sein. Dasselbe gilt bei den vielen Aufforderungen irgendeiner Bank mit ungefähr folgendem Text:“ ..zur Bestätigung ihres Kontos bitte den Button drücken.“ Dasselbe mit: „…Sie haben gewonnen!“

Installieren Sie ein Anti-Viren-Programm. Meine besten Erfahrungen habe ich mit Avira gemacht. Nicht mal die Kaufversion, sondern schon die Freeware. Man bekommt zwar immer wieder Werbung, aber das Programm ist schlank, schnell und müllt nicht das System zu wie McAffee, Norton oder Panda.

Der beste Schutz ist ein generelles Misstrauen gegenüber allen Software-Lobpreisungen. Nichts anklicken, ohne gelesen zu haben und wenn man was nicht versteht, besser sein lassen. Dazu eine Festplatten-Spiegelung, die bei Bedarf einfach wieder zurückgespielt wird und die gecrashte Kiste funktioniert wieder.

Sollte sogar einmal ein Mitarbeiter von Microsoft anrufen und Sie nötigen wollen, irgendetwas runterzuladen, zu installieren oder sonstige Angaben zu machen, dann gönnen sie sich den Spass und erzählen dem „Supporter“, dass Sie mit Windows 3.11 arbeiten. In der Regel bekommen Sie ein Hörspiel geboten, dass Sie selber mit dummen Fragen zum Schenkelklopfer befördern können. Abgesehen davon, der „Supporter“ sitzt in der Regel in Indien, spricht perfektes Englisch oder sogar Deutsch und will nur ihre Zugangsdaten um den PC als „Zombie“ zu benutzen. Amüsieren, aber nichts installieren.

Diese Empfehlungsliste ist mit Sicherheit unvollständig. Aber mit Skepsis und Vorsicht hält man sich den meisten Ärger vom Hals. Dazu noch einen abschliessenden Tipp, den ich selber von einem sehr erfahrenen Administrator bekommen habe: Öfters mal wieder Block und Bleistift benutzen. Das ist oft schneller und einfacher. Zudem ermöglicht es das Erhalten einer Fähigkeit, die man einmal lange geübt hatte: das Schreiben von Hand.


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24. November 2014 erschienen in: Lebenskreise

Das verlogene Flüchtlingsdrama

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Flüchtlinge auf Lampedusa
By Sara Prestianni / noborder network [CC-BY-2.0], via Wikimedia Commons

In der ganzen Menschheitsgeschichte waren noch nie so viele Flüchtlinge unterwegs. Tägliche Meldungen in den Zeitungen über Flüchtende erreichen langsam einen Sättigungsgrad, der Mitleid leider in Fremdenhass mutieren lässt. Aufgrund der immer weiter wachsenden Zahl von fliehenden Menschen, wächst die Unsicherheit beim einheimischen Volk und sie wissen nicht, wie sie mit den ganzen Flüchtlingen umgehen sollen. Angeheizt wird die Diskussion mit aufreisserischen Schlagzeilen, welche die Flüchtlinge als Wirtschaftsschmarotzer, Kriminelle, Unruhestifter, Drogendealer, Ebola-Kuriere und Halsabschneider betiteln. Die Masse der Michels verlässt sich immer noch auf die Berichterstattung der Verblödungsblätter und sobald ein Text ihren inneren Frust beschreibt, wird gleichzeitig mit dem Finger auf die Schuldigen gezeigt, egal ob sie wirklich schuldig sind oder nicht. Aber in der Massenmeinung ist das Wort Flüchtling allmählich als Schimpfwort etabliert worden.

Das haben wir den lieben Journalisten zu verdanken, die mit brauner Tinte ihr Gedankengut unters Volk verteilen, bis jeder nur noch in einem Ausländer einen Feind sieht. Das führt mitunter zu paradoxen Szenerien. Letzt Woche haben Rechtsextreme und Hooligans gegen Salafisten, im Grunde gegen jeden Muslim, demonstriert, wollen alle aus dem Land werfen und in einer Grölpause geht man schnell zur Frittenbude und lässt sich von einem solchen Ausländer den Magen füllen. Möglichst noch mit einem Döner, dem urtypisch deutschen Snack. Man stopft sich den Junk-Food in die Birne und bevor man runtergeschluckt hat wird schon wieder „Ausländer raus“ durch den vorgekauten Döner geschrien. Ist das Toleranz, Dummheit oder einfach nur kollektives Gejohle?

Um hier ein wenig Klarheit zu vermitteln, möchte ich die Geschichte der Flüchtlinge erläutern. Nicht Einzelschicksale, sondern generell dass Flüchtlings-Phänomen.
Seit es Menschen gibt, gibt es auch Flüchtlinge. Als wir noch mit Lendenschurz und Keule unterwegs waren, flüchteten wir, falls die Wunschhöhle schon von einem wilden Tier bewohnt oder wenn das Wasserloch von einer grösseren Sippe beansprucht wurde. Flucht ist also ein natürliches Verhalten, das einzig dem Lebenserhalt dient. Heute hat sich daran nichts geändert. Die Ursachen sind teils die Gleichen geblieben. Viele Menschen haben nach wie vor keinen Zutritt zu sauberem Wasser und nach drei Tagen ohne Flüssigkeit macht man den Schirm zu. Also flüchtet man zur nächsten Wasserstelle. Dasselbe mit der Nahrung. Millionen von Menschen flüchten von Essensration zu Essenration. Hier haben sie wenigstens drei Wochen Zeit, bis der Körper seinen Dienst versagt. Einzig die wilden Tiere sind verschwunden und machen Bomben und Sprengfallen Platz. Das Resultat ist ebenfalls das Gleiche. Die heimische „Höhle“ wird unbewohnbar was wiederum eine Flucht nach sich zieht.

Dann hören die Flüchtenden vom reichen Europa, wo es immer Geld hat, wo die Geschäfte so voll mit Konsumgütern sind, dass nicht einmal alle verkauft werden können und sogar weggeschmissen werden. Alle sind schön angezogen, die Autos glänzen , jeder ist satt und am Himmel fliegen grosse Vögel, die einen überall hinbringen wohin man will. Jetzt mal ehrlich, wenn ihre Heimat zerbombt wurde, die Familie kurz vor dem Verhungern ist und ihr ganzes Hab und Gut verloren haben, würden Sie nicht auch dorthin gehen, wo das Überleben ihrer Familie eine grössere Chance hätte. Oder würden Sie in ihrem zerstörten Haus bleiben mit der Gefahr, dass ihre Liebsten vergewaltigt, getötet, verschleppt oder gefoltert werden? Ich glaube es ist verständlich, wenn jeder versucht in dieser Situation sein Heil in der Flucht zu finden.

Dabei ist es ja nicht so, dass die Flüchtlinge einen Familienausflug machen mit anschliessender Kreuzfahrt über das Mittelmeer. In der Regel kratzen sie die letzten Groschen zusammen, um sie den mafiösen Schleppern zu geben in der Hoffnung, dass ihre Familie überlebt. Dann beginnt die Reise in einem Schlauchboot, völlig überbelegt und mit ungewissem Ausgang. Mittlerweile arbeiten die Menschschlepper mit den europäischen Politikern zusammen und versenken die Flüchtlingsboote mitten auf dem Meer. Die Schlepper werden von Schnellbooten abgeholt und die Zurückgelassenen lässt man absaufen. Für die Politiker und Militär wäre es ein Einfaches, einen Korridor über das Mittelmeer zu errichten, um den Flüchtlingen eine sichere Überfahrt zu gewähren, aber das machen sie nicht. In ihren Augen ist jedes gesunkene Boot weniger Arbeit. Sonst müssten sie mal zu denken anfangen, wie man die vielen Flüchtlinge unterstützen kann, ohne das eigene Volk zu brüskieren. Aber eben, das mit dem Denken in den Führungsetagen ist so eine Sache.

Dabei sind viele Deutsche selber Flüchtlinge. Sie sind sogar in der Flüchtlingsgruppe vertreten, die am meisten verurteilt wird. Die sogenannten Wirtschafts-Flüchtlinge. Haben selber volle Supermärkte, bekommen vom Staat Gratis-Geld, haben ein Dach über dem Kopf. Sie sind aber immer noch unzufrieden und wollen mehr. Da kein Feind in der Nähe ist, die Wohnung bewohnbar, das Auto mit symbolischen Materialismus vollgestopft und die Kinder nach wie vor auf dem Handy daddeln können, muss man unbedingt seinen sich eingeredeten, mittellosen Standard verbessern und ins angrenzende Ausland flüchten. Ich habe es jetzt extra ein wenig überspitzt ausgedrückt, aber eines müssen wir Europäer uns gefallen lassen. Die grössten Wirtschaftsflüchtlinge sind wir selber. Nicht die, welche ums nackte Überleben kämpfen.

Früher prangerten wir die vielen Spanier, Italiener, Türken und sonstige Arbeiter aus dem Süden als Wirtschaftsflüchtlinge an. Dabei sind die wenigsten Einheimischen bereit, die Drecksarbeit zu machen, welche wir den Ausländischen Arbeitern gerne aufgetragen haben. In meiner Zeit auf dem Bau waren 8 von 10 Arbeitern Ausländer und machten sich wirklich schmutzig. Die Einheimischen sah man höchstens mit Krawatte oder im Bauwagen. Selten im Dreck. Mittlerweile geht es dem europäischen Volk so schlecht, aufgrund länderübergreifender, politischer Inkompetenz, dass sie selber zu den verhassten Flüchtlingen werden. Jetzt haben wir wieder die gleiche Situation wie vor tausenden von Jahren am Wasserloch. Die Sippe der einheimischen Flüchtlinge ist grösser als die Dazugekommenen. Also werden die neuen „Mundräuber“ verjagt, respektive durch die Medien denunziert.

Sind wir immer noch solche Barbaren? Da wird in verschiedenen, heilig gemachten Büchern die Nächstenliebe propagiert und in der Realität betrifft die Nächstenliebe nur die eigene Nasenspitze. Wir glauben immer noch, dass die Flüchtlingswelle ein Problem ist, übersehen aber, dass nur die Politiker ein Problem daraus machen. Würden sie nicht Milliarden an Steuergeldern zum Fenster rausschmeissen, alle hätten genug, sogar die neuen Flüchtlinge. Dasselbe mit dem Platz. Da stöhnen Gemeinden und Kommunen über die hohen Flüchtlingszahlen. Kein Wunder, wenn man alle auf kleinem Raum zusammenpfercht, sieht es schnell überbevölkert aus. Auch hier haben die Politiker versagt. Aber das hat System.

Die geschürte Unzufriedenheit des eigenen Volkes ermöglicht den Ausbau des Überwachungsstaates. Man hetzt jeden gegen jeden auf und darf dafür das Verteidigungs-Budget aufstocken. Sie wollen keinen sozialen Frieden. Denn wäre er da, könnten sich die Leute mit den kriminellen Machenschaften in Berlin und Brüssel auseinandersetzen. Aber so sind sie mit dem gezüchteten Feindbild „Ausländer“ vollends beschäftigt und werden erfolgreich von den politischen Kungeleien abgelenkt. Die HoGeSa-Fetischisten lassen sich so vor den politischen Dreckskarren spannen und merken es nicht.

Es würde mich interessieren, was passiert, wenn jeder Hooligan und Rechtsextreme sich plötzlich für die Flüchtlinge einsetzen würden? In Brüssel, Berlin, Paris und überall dort, wo die politische Elite den Fremdenhass für ihre Zwecke instrumentalisiert, bräche die Panik aus. Schnell organisierten sie verkleidete Geheimdienstler, die sich als Salafisten ausgeben und gezielt gegen das einheimische Volk vorgehen. Nur damit die Fremdenhass-Flamme nicht erlischt. Diese Strategie konnte man in der Ukraine, Türkei, Syrien, Hong Kong und Griechenland sehr gut beobachten. In diversen YouTube-Filmchen sieht man blonde Radikale, die viele Sprachen beherrschen, ausser arabisch.

Es wird Zeit, dass der Michel schnallt, dass die Flüchtlingswellen politisch gewollt sind um im eigenen Land eine Destabilisation zu erreichen. Einzig zum Zweck, die politische Führung zu schützen und von ihren unlauteren Methoden abzulenken. Ein perverses Treiben, dass bereits tausenden Unschuldiger das Leben gekostet hat. Ich gehe sogar soweit zu behaupten, dass zum Beispiel die italienische Regierung einen Deal mit den Schleppern hat, wieviele Boote nach Lampedusa kommen dürfen und wie viele versenkt werden. Sie haben ja bereits beste Verbindungen zur Mafia und helfen ihnen seit Jahrzehnten Industriemüll, radioaktiven Abfall und Gefahrengut im Meer zu versenken. Da liegt es auf der Hand, dass diese guten geschäftlichen Beziehungen gepflegt werden. Was versenkt wird ist schlussendlich egal, Hauptsache man kann seinen Ferienpalast in der Toscana mit vergoldeten WC-Deckeln verzieren oder mit Minderjährigen ausschweifende Partys feiern.

So gesehen sind Flüchtlinge kein Problem, sie werden zu einem gemacht. Solange wir das Gesülze von problematischen Immigranten den Zeitungen und ihren Diktierern abkaufen, solange wird weiter Hass geschürt und auf den Buckeln derer entladen, die eigentlich nur ums nackte Überleben kämpfen. So wie wir mittlerweile auch.


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23. November 2014 erschienen in: Lebenskreise

Politisch-religiöse Absurditäten

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Symbole des Glaubens oder sonst was
By Pradyumnas741 (Own work) [CC-BY-SA-4], via Wikimedia Commons

Bei den ganzen Hiobsbotschaften aus der ganzen Welt, gibt es Emotionsstufen, die beim Leser ein regelrechtes Wechselbad der Gefühle auslösen. An manchen Tagen müsste man zuerst sich mit Drogen vollpumpen, um nicht nach spätestens zwei Titelseiten einen Hirninfarkt zu erleiden. Führend im internationalen Schwachsinn sind die Amerikaner. Meldungen aus dem Land der unbegrenzten Dämlichkeiten erinnern schon eher an Episoden aus der bekannten Serie „die Simpsons“.

Eine Meldung, die wieder mal ein Kopfschütteln erzeugte, dass der Nacken nachher wehtat. Da waren mehrere Menschen Jahrzehnte lang unschuldig eingesperrt, weil ein 12-jähriger einen Blödsinn erzählt hatte. Man mag sich gar nicht vorstellen was ein Mensch durchmacht, wenn er unschuldig weggesperrt wird. Und ich möchte wetten, dass viele Insassen in den USA unschuldig sind. Es geht den Amerikanern nicht um die Verurteilung eines wirklich Schuldigen, es geht ihnen mehr darum, irgendjemand ein Delikt in die Schuhe schieben zu können, damit ein anderer als Held dasteht.

Das machen sie auch mit anderen Sachen so. Sie prangern die weltweite Umweltverschmutzung an und sind selber eine der grössten Weltverdrecker. Sie geben Putin die Schuld an der Destabilisierung der Ukraine und haben das aber selber mit 5 Milliarden finanziert. Sie beschuldigen andere Staaten gegen das Völkerrecht zu verstossen, dabei bringen sie selber Mord und Totschlag in friedliche Gebiete. Soll ich weitermachen? Die Liste könnte endlos weitergeführt werden. Nebst der ganzen Kriegstreiberei auf der Welt, lassen sie das eigene Volk, im wahrsten Sinne des Wortes , verrecken. Das amerikanische Volk braucht Lebensmittelmarken, um nicht zu verhungern und die Regierung gibt Billionenbeträge für die Rüstung aus. Besser darstellen, wie einem das eigene Volk egal ist, kann man nicht. Oder doch?

Die europäischen Politiker sind jedenfalls darum bemüht. Da dürfen einfach die Stromhersteller fast 400‘000 Menschen den Saft abdrehen. Draussen hat es um die 5 Grad, ok man braucht keinen Kühlschrank mehr, aber es sind Menschen, die Opfer einer kriminellen Forderung wurden. Der Strom wird nicht einfach immer teurer, das kann er gar nicht. Es sind die Gewinnerwartungen der Raffgierigen. Sie schrauben die Preise immer mehr nach oben, lügen das Blaue vom Himmel wegen der Kosten und scheren sich einen Dreck um die Menschen, welche mit Frostbeulen in den kalten Stuben sitzen. Und die Politiker lassen sie gewähren. Hauptsache sie können ihren dekadenten Hintern mit der Sitzheizung, in der volksfinanzierten Staatskarosse grillen. Dass der Gabriel nichts von der kalten Jahreszeit spürt ist verständlich. Die angefutterten Fettrollen isolieren sehr gut und die wenigen Meter zwischen Sitzheizung und vorgewärmten Bundestagssessel reichen nicht aus, um ihn die aktuelle Jahreszeit fühlen zu lassen. Für den Gabriel ist immer Sommer. Seit fünf Jahren ist er Sonnenkönig der SPD. Regiert am Volk vorbei, füllt seine eigenen Taschen, läuft mit braunen Mundwinkeln seinen Strom-Kollegen hinterher und macht so ziemlich alles um Deutschland komplett von den Weltkarten zu löschen. Die Amis helfen ihm dabei und die Merkel gackert wohlwollend. Pfuideibel ab so viel Abschaum.

Die Krönung menschlicher Perversionen verdanken wir ebenfalls den Amis. Sie haben sich ihren Wunschfeind gebastelt und verkaufen der Welt diesen als IS. Dabei bekommen sie grosse Unterstützung von der Hirnlosigkeit dieser Fanatiker. Wo nichts in der Hirnschale ist, kann man Unmengen an Müll reinschütten. Entweder macht das der McCain oder die von ihm ernannte IS-Spitze. Das Resultat ist dasselbe. Jetzt mussten wieder viele Unschuldige dran glauben, weil sie nicht aus dem Koran lesen wollten/konnten. Diese wurden einfach von den Muslim-Zombies abgeknallt. Ich lege mal die Vermutung nahe, dass die IS-Schlächter verzweifelt jemand suchen, der ihnen aus dem Koran vorliest, weil sie selber zu blöd dafür sind. Die können gar nicht lesen, geschweige denn das Gehörte verstehen. Ohne Hirn ist so manches nicht möglich. Und das merken sie ab und zu. Aus Frust, dass der grösste Teil der Menschheit und vermutlich auch Tierwelt intelligenter ist als sie, killen sie alles, was ihnen ihre Dummheit vor Augen hält.

Am deutlichsten sieht man das anhand der vielen Kriegstouristen, die laut johlend in den Krieg ziehen und kurz darauf bibbernd wieder in Mamas Schoss wollen. Tja, am Computer sieht alles so bunt aus, gelle, und in der Wirklichkeit gehört zu den bunten Farben auch ein Schmerz. Diese Radikalkur hat manchen die Augen geöffnet, aber in der Regel war es dann schon zu spät. Der Sprengstoffgürtel zerlegte den Heimreisewilligen in seine Einzelteile oder man durfte als Übungsobjekt für die zukünftigen Halsabschneider herhalten. Viele Frauen erlagen dem Märchen von 1001 Nacht und zogen ebenfalls in den (schein)heiligen Krieg. Die Romantik wich auch hier schnell Vergewaltigungen, Zwangsheirat und Verstümmelungen. Muss man als Frau lesbisch sein, um an den 72 Jungfrauen im Himmel Freude zu haben? Oder gibt’s da ein paar Jünglinge für die Damenwelt. Steht da im Koran was darüber? Oder gibt’s noch andere Buchungsmöglichkeiten für Lebensmüde?

Da wäre ein Hotel in London. Das "Bermondsey Square Hotel" in London hat einen neuen Besitzer. Ein muslimischer Multimillionär will das Haus ab sofort nach den Regeln der Scharia führen. Da heisst es umdenken beim Kofferpacken. Anstatt das kleine Schwarze wird das ganz Umhüllende eingepackt, für den Herrn gibt’s anstatt eine Anzug einen Sprengstoffgürtel und die Kinder können im hauseigenen Heiratsbasar abgegeben werden. Bezahlt wird mit Steinen, die man gleich bei Bedarf reklamierenden Kunden an den Kopf schmeissen kann.

Grundsätzlich habe ich nichts dagegen, wenn andere Kulturen ihren Traditionen frönen. Jeder hat das Recht, solange nicht andere darunter leiden, die nichts damit zu tun haben wollen. Aber hier wird die Grenze ungenau. Wenn eine selbsternannte Scharia-Polizei in Deutschland ungehindert durch die Gassen marschieren darf, unbescholtene Bürger mit ihren Idealen nötigen, dann kommt meine Toleranz ganz schön ins Wanken. Ich würde gerne Verständnis für den Islam aufbringen, aber die Korananhänger haben kein Verständnis für mich. Diskussionen unmöglich, andere Weltsichten akzeptieren unmöglich, Toleranz unmöglich und Respekt absolut unmöglich. Ich würde mich freuen, wenn endlich mal ein Muslim den Mund aufmachen würde und mit Weisheit, Liebe und Respekt den Kontakt zu Nicht-Muslimen suchen würde. Das könnte einige Vorurteile auflösen. Aber dazu braucht es etwas, was ich bis jetzt bei keinem einzigen Muslim gesehen habe. Sozialkompetenz.

In der Vergangenheit haben viele Glaubensvertreter sie gehabt. Während tausenden von Jahren lebten Muslime, Christen, Hindus, Buddhisten und sonstige Gläubige friedlich zusammen. Wer daran zweifelt, darf mal die Geschichte von Damaskus studieren. Dort war über sehr lange Zeit ein Multi-Kulti an verschiedensten Glaubensrichtungen. Alles friedlich und jeder lies den anderen leben. Erst die krankhaften Machtansprüche, Glaubensauslegungen und Gier weniger Deppen trieben einen Keil zwischen diesen Frieden. Wenn dann noch in den letzten Jahrzehnten die übrig gebliebene Sozialkompetenz aus den Hirnen gebombt und mit Hasstiraden weiter angestachelt wurden, müssen wir uns nicht wundern, wie es heute mit der Toleranz zwischen einzelnen Glaubensrichtungen aussieht. Die Christen sind da nicht besser wie die Halsabschneider. Erinnern wir uns an Irland in den 70er und 80ern. Dort gaben sich jedes Jahr sinnlos die Katholiken und Protestanten regelmässig eins auf die Rübe. Gebracht hat es nichts, ausser dem eigenen Ego. Und dem lieben Gott ist es eh egal, wenn sich die Deppen gegenseitig die Köpfe einschlagen, sonst hätte er schon lange reagiert. Egal ob Allah oder Gott, ist ja scheinbar das Gleiche. Nur die radikalen Idioten schnallen das nicht. Ich weiss nicht was passieren muss, damit der ganze Glaubenswahnsinn endlich aufhört. Solange kein Gott sich die Mühe macht und dem unmenschlichen Treiben ein Ende setzt, solange wird jeder selbsternannte Prophet seinen Müll in die Welt schleudern und sich immer besser als andere sehen. Und da es meiner Ansicht nach gar keinen Gott gibt, wird der Wahnsinn weitergehen, bis die Letzten geköpft oder gekreuzigt wurden.

Schöne Zukunftsaussichten.


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22. November 2014 erschienen in:Neopresse

Kommentar: Volksboykott gegen den Rundfunkbeitrag – der Massenabzocke endgültig einen Riegel vorschieben!

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Mit den eigenen Waffen schlagen
By Frank Vincentz (Own work) [GFDL or CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons

Gestern durfte ich wieder einmal einen Artikel lesen, welcher der ausgebeuteten Arbeiterseele richtig gut tat. Der Autor Florian Schmidt veröffentlichte auf Neopresse seinen persönlichen Aufruf zum ReGIERungsboykott. Ist an und für sich nichts Neues, einige Tastenkünstler haben das System schon angeprangert, aber in dieser Form erreicht für mich dieser Artikel eine neue Stufe des pflichtbewussten Ungehorsams gegenüber den gewählten und selbst ernannten Volksplünderer.

Was macht diesen Artikel so lesenswert? Auf der einen Seite der klar erkennbare Frust eines Bürgers über die korrupten, ungesetzlichen Zustände in den politischen Führungsetagen. Und andrerseits biete der Autor gleich etliche Aktionsmöglichkeiten, damit sich beim Lesen nicht gleich wieder das bekannte Gefühl der Ohnmacht und dem schutzlos ausgeliefert sein einstellt. Das hebt ihn von den vielen Nörgler-Berichten ab. Es ist schon in Ordnung, wenn man Missstände beschreibt und die Leser aufklärt. Doch leider haben sich mittlerweile, in meinen Augen, zu viele Autoren dem Nörgeln verschrieben, beschmeissen den Leser mit unbequemen Fakten und lassen ihn am Schluss mit einem Frustgefühl zurück.

Diese Masche haben nicht nur Autoren entdeckt, denen eine gerechte Politik und Gesetzgebung wichtig ist, sondern auch Schreibtrolle, die ins gleiche Horn tröten, aber mit anderen Absichten. Die vielen Autoren, welche unzählige Missstände beschrieben haben, machen dies sicher mit der Hoffnung, dass ihr Text ein Umdenken beim Leser ermöglicht oder mindestens, dass man sich Gedanken macht über einen Umstand, den man bis jetzt als normal akzeptiert hat, aber in Wahrheit ein Verbrechen darstellt, wie die im Artikel beschriebene GEZ-Gebühr. Ein weiterer grosser Teil von Autoren schreibt ebenfalls über staatliche Ungerechtigkeiten aber mit dem Hintergrund, ihre Bücher zu verkaufen oder sich selber als Verschwörungs-Entertainer gerne hinter einem Rednerpult lamentieren sehen/hören.

Eine weitere Gruppe von Autoren, denen möchte ich lieber Tastatur-Nutten sagen, schreiben ausschliesslich das, was ihnen diktiert wird. Die politische Führung hat leider eines bemerkt: das Volk ist sich den vielen Ungerechtigkeiten bewusst. Das Gefühl der Machtlosigkeit gegenüber den Berliner und Brüsseler Vasallen hat System. Dieses Gefühl lähmt. Man kann ja eh nichts machen. Da kommen die Schreib-Huren zum Zug. Damit das Gefühl der Lähmung nicht schwindet und weiterhin das Volk sedieren kann, werden Horrorberichte geschrieben über Zustände, die einem ans Mittelalter erinnern. Einzig mit dem Ziel, die Bürger noch unfähiger zu machen, gegen das System aufzubegehren. Wer einen immer grösseren Berg an Missständen sieht, gibt jeden Revolutzer-Gedanken schon im Vorfeld auf. Das Demoralisieren des Volkes hat System und dient einzig dem Machterhalt und der persönlichen Bereicherung. Persönliche Bereicherung daher, weil die Politiker ihre Aufgabe nicht im Sinne des Volkes und des Grundgesetzes machen, also verdienen sie ihren Lohn nicht sondern stehlen ihn. Würden sie ihre Arbeit gut machen, ich würde sogar noch spenden.

Aber eben, von „guter Arbeit“ sind sie so weit entfernt, dass sie nicht mal den Horizont ehrbaren Handelns erkennen. Deshalb sind solche Artikel wichtig, die nicht nur anprangern, sondern gleich noch die Lösung präsentieren. Aber scheinbar hat die Regierung Mühe, wenn das Volk sich gegenseitig Paragraphen empfiehlt, wie man sich vor Raubrittertun schützen kann. Die Kommentatorin „Alessa“ schreibt dazu:

„Seid vorsichtig wenn ihr vorgefertigte und / oder mit Paragrafen gespickte Schreiben and GEZ, Gerichtsvollzieher und Co. schickt sonst kann‘s euch passieren, dass ihr ganz schnell der Volksverhetzung beschuldigt werdet. So geschehen bei mir heute Morgen.“

Es wäre noch interessant zu wissen, was sich an diesem Morgen bei ihr abgespielt hat, respektive was sie veröffentlichte, damit die Behörden auf sie aufmerksam wurden. Aber die Anmerkungen der NEOPresse-Redaktion zu diesem Artikel spricht für sich:

„Obenstehendes ist nicht als Handlungsaufforderung oder Handlungsempfehlung seitens NEOPresse zu verstehen! Der Autor gibt lediglich seine persönliche Einschätzung wieder. Für persönliche Schäden durch Beschreiten des dargelegten Rechtsweges kann NEOPresse nicht haftbar gemacht werden!“

Eigentlich ein Armutszeugnis der vermeintlichen Presse- und Meinungsfreiheit. Da kommt ein Autor, beschreibt rechtliche Grundlagen, denen sich auch der Staat bedient, aber bei einer expliziten Sensibilisierung der Leserschaft über solche Rechtsgrundlagen, muss sich eine Zeitung mit dem zitierten Text vor Repressalien schützen. Nennt man das Freiheit oder eher Diktatur? Aus diesem Grund möchte ich auch ein Lob an NEOPresse aussprechen. Die meisten Blätter hätten diesen Artikel nicht veröffentlicht, weil sich sonst irgendwelche Tasten-Prostituierte vor ihren Parteikollegen rechtfertigen müssten. Da sieht man, wie wichtig unabhängige Medien sind. Die trauen sich noch was.

Bleibt zu hoffen, dass viele Bürger ebenfalls Mut beweisen und sich nicht von der kriminellen Geschäftspraktik des Bundes überrumpeln lassen. Dabei ist es nicht mal so wichtig, dass man einen Prozess gewinnt. Wenn jeder Bürger auf die Hinterbeine steht kommt es gar nicht soweit. Man könnte so eine Klage-Flut mit einer juristischen DDos-Attacke vergleichen. Wenn Millionen von Bürgern die Geldeintreiber und ihre Auftraggeber verklagen, bricht das juristische System aufgrund von Überlastung zusammen. Genau gleich wie beim Computer. Zu viele Seitenaufrufe bringen jeden Server zum Absturz. Die Gerichte sind personell gar nicht in der Lage, Millionen an Klagen zu verarbeiten. Da kann man einen Schuldspruch in ungefähr 200 Jahren erwarten. Da nützt auch keine personelle Aufstockung was. Für jeden neuen Richter kommen automatisch Rekurse und Berufungen ins Spiel, die den Klageberg kontinuierlich anwachsen lassen.

Der Autor hat es richtig beschrieben. Nicht nur die Politiker können sich auf das Gesetz berufen, auch der einfache Bürger kann das. Und davon sollte er endlich Gebrauch machen.


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21. November 2014 erschienen in:20 Minuten

Bund warnt vor Helmkameras auf Pisten

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Sind Kameras gefährlich?
By Fernost (Own work) [Public domain], via Wikimedia Commons

Dash-Cams und Helmkameras sind voll im Trend. Eigentlich alle Geräte, mit denen man Filmchen machen und seine Umwelt damit nötigen kann. Die kleinen Dinger sind schon so gut in der Auflösung, Gewicht und Handhabung, dass man als Laie schon passable Qualitäten erreicht. Fest montierte Versionen, wie zum Beispiel auf Helmen oder auf dem Armaturenbrett sind im östlichen Europa gang und gäbe. Dort setzt man sie aus versicherungs-strategischen Gründen ein.

Vorneweg noch schnell zur Erklärung. Dash-Cams sind Miniatur-Kameras. Früher hatten die Geheimdienste solche Apparate, heute sind sie Massenware und für jedermann/frau erschwinglich. Extremsportler nutzen sie gerne, um ihre Heldentaten im Internet zu verbreiten, Base-Jumper, das sind die, welche dem Tod ganz tief in die Augen schauen wollen und sich mit Spezialkostümen in die Tiefe stürzen, dokumentieren so öfters mal ihre Selbstüberschätzung. Die grösste Verwendung finden die kleinen Aufzeichner jedoch im Strassenverkehr.

In Russland sie die Dinger fast in jedem Auto zu finden. Bei einem Unfall bekam früher meist der Recht, welcher besser die Polizei schmieren konnte oder einen Rang innehatte, der ihn unangreifbar für die Justiz machte. Die Dash-Cams haben hier einiges verändert. Aufgrund der permanenten Aufzeichnung können Unfallhergänge lückenlos rekonstruiert werden. Oftmals sogar aus verschiedenen Perspektiven. Für die Versicherungen und Polizei müssten diese Beweismittel eigentlich wertvoll sein, aber die tun sich schwer damit.

Wie die Diskussion in der Schweiz. Eigentlich könnte auch im bergigen Heidiland alles aufgezeichnet werden. Gut, machen sie ja schon. Die unzähligen Überwachungskameras befördern einen zum Monitor-Star, sobald man das Haus verlässt. Da sollten die vielen kleinen Kameras im Verkehr, Sport, Arbeit und so weiter einen wertvollen Dienst leisten können, respektive ergänzend zum staatlichen Schnüffelprogramm wirken. In Russland wurden einige Beobachtungen zufällig gefilmt, die sonst nur Augenzeugen berichten könnten, wie ein Flugzeugabsturz, Kometen, unerklärliches Himmelsleuchten und vieles mehr. So gesehen können die millionenfach täglich gemachten Filmchen wichtige Zeitdokumente darstellen. Viele Personen, die etwas Ungewöhnliches sehen, könnten mit das augenblicklich dokumentieren. Vielleicht lassen sich so langsam die ganzen Rätsel um UFO’s , Geister und sonstigen Dingen, die bisher hauptsächlich auf Zeugenaussagen beruhten, filmisch belegen und erklären.
Ausserdem würden später Historiker anhand der vielen gefilmten Zeitdokumente schnell erkennen, dass die damalige Medienwelt die Realität ganz anders schildert, wie die gefilmten Tatsachen eigentlich zeigen.

Könnte hier der wahre Grund sein, warum sich einige Regierungen mit der gesetzlichen Zulassung der Aufnahmegeräte als Beweismittel und im täglichen Einsatz so schwer tun? Haben sie eventuell Angst davor, dass ihre mittlerweile Terrabyte dicken Schwindeleien die Geschichtsbücher erreichen? Dank den Handy- und Kamerabildern vieler Menschen werden sie schlussendlich an ihren Betrug am eigenen Volk erinnert und das ist unangenehm. Da hilft auch keine ARD oder ZDF mehr. Die zusammengeschnippelten Beiträge aus der Ukraine wurden von den vielen Aufnahmen auf YouTube sofort als Kriegshetzerei und Falschmeldung entlarvt. So gesehen ist es verständlich, wenn die Politiker dem Volk das neue Spielzeug verbieten wollen. Nachrichten dürfen nur die vom Volk gesponserten Sender veröffentlichen.

Ein anderer Aspekt, der die kleinen Aufzeichner fragwürdig erscheinen lässt, ist der Persönlichkeitsschutz. Ist es uns egal, wenn wir täglich von tausenden Linsen gefilmt werden? Ist das Verantwortungsbewusstsein der Leute mit dem Filmmaterial umzugehen so weit fortgeschritten, dass die Diskussion um die Privatsphäre überflüssig ist? Verschiedene Zeitungsartikel sagen leider etwas anderes. Drohnen mit Kameras, die Leute in ihrem Privatbereich beobachten, wenn’s dumm läuft nackt ablichten, und anschliessend ins Netz stellen. Es muss nicht mal so schlimm kommen. Allein das Gefühl beobachtet zu werden, wenn man im Garten liegt und eine Drohne über sich schweben sieht, ist beklemmend und empfinde ich als „Hausfriedensbruch“ meiner Privatsphäre. Darf man die Dinger eigentlich vom Himmel holen? Mit Steinschleuder, Luftgewehr oder Flugabwehr-Raketen.

Ein anderes Problem für Hobby-Filmer sind die vielen Urheberrechts-Fallen. Sobald man die Kamera einschaltet, ist man für die GEMA, SUISA und wie die ganzen Inkassofirmen der Unterhaltungsindustrie heissen, Freiwild. Wehe, man filmt etwas, wo sie noch Profit heraus schlagen können, dann machen sie’s. Die ganze Abmahnhysterie wurde so nach und nach in die Höhe geschraubt. Otto Normalo käme es nie in den Sinn bei einem Grosskonzern nachzufragen, ob es egal ist, wenn das Produkt auf den Ferienbilden auftaucht. Ebenso ist es ihm egal, wenn er eine schöne Diashow erstellt hat, eine Musik aus dem Internet darüberlegt und mit Stolz der YouTube-Gemeinde präsentiert. Die Leute haben kein Problem mit Sachen, die sie im Netz finden und verwenden, Nur die Konzerne haben damit Mühe. Vor 20 Jahren schrie kein Hahn danach, aber irgendwann kam ein raffgieriger Schlipsträger auf die Idee, den einfachen Bürger mit konstruierten Urheberrechtsklagen zu beglücken. Für einige skrupellose Anwaltskanzleien wurde diese „Geschäftsidee“ zur Goldgrube.

Die weitere Entwicklung rund um die Dash-Cams wird spannend bleiben. Die Politiker fühlen sich plötzlich vom Volk „bespitzelt“ und der Polizei, den Gerichten und Versicherungen wird mit den Cams der „Handlungsspielraum“ eingegrenzt. Und das passt keinem. So wird über kurz oder lang die Kamera verboten werden, in erster Linie im Strassenverkehr. Dann werden Filmaufnahmen in der Öffentlichkeit verboten, sobald ein Bildsensor einen Politiker erspäht und Filmaufnahmen werden als Beweismittel nicht zugelassen, weil jeder von Natur aus zu Hause eine Videobearbeitungsprogramm hat und professionelle Bildfälschungen durchführen kann. Zudem werden sie bald als Gefährdung der Öffentlichkeit angesehen, weil Leute aus Geltungsdrang Risiken eingehen, die manchmal nur die Kamera überlebt.
Das sind genug Gründe um dieses Gerät zu verbieten. Und ich bin überzeugt dass viele Filmer ebenso viele Gründe finden, warum sie die Kamera trotzdem immer dabei haben. Sonst müssten die Politiker alle foto- und filmtauglichen Handys auch verbieten. Das könnte aber wiederum ein Segen sein.


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20. November 2014 erschienen in:Lebenskreise

Ein kleiner Rückblick

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Blick auf den Planeten Erde
Author : Heikenwaelder Hugo, Austria, Wikimedia Commons

Letzthin habe ich einige Artikel über Frauendiskriminierung, Drohnen über AKW’s usw. geschrieben. Heute möchte ich die Ereignisse rund um diese Themen beleuchten. Fangen wir mit den Julien Blanc an. Das war der Zuchthengst, welcher über eine etwas krankhafte Frauenansicht verfügt und diese „Weisheit“ Nachplapperern und Nicht-Selbständig-Denkenden Mannsbildern unter die Nase, respektive Genitalien reibt. De Aufschrei in der Medienwelt war danach so gross, dass einzelne Länder wie Australien, Irland, Kanada ihm die Einreise verwehrt haben. Eine Persona non grata sozusagen. Deutschland denkt immer noch über ein Auftrittsverbot nach und die Schweizer, er ist halb Schweizer-halb Amerikaner, finden ihn gar nicht so übel. Hier ein Auszug von Leserkommentaren:

Gagi schrieb: Was ist daran schlimm solche Sachen zu sagen??? Ich finde er macht das gut! Hut ab.

Karolina schrieb: Blanc ist ein geltungssüchtiger Mann, also krank. Er glaubt zu wissen wie man (n) Frauen aufreisst. Man(n) muss uns nicht aufreissen, normal ansprechen, wir sind keine Verpackung.

Ich habe selber auf den Artikel Kommt der Aufreiss-Künstler in die Schweiz? einen Kommentar verfasst, nicht wegen dem Blanc sondern weil eine Frau Gisler die Glaubwürdigkeit ihrer Organisation durch solche Aussagen untergräbt.

Mein Kommentar: "Notfalls wolle man auch mit anderen Organisationen zusammenarbeiten" sagte Frau Gisler. Hm... wenn eine Organisation sich für etwas engagiert, aber Mühe hat mit anderen Organisationen zusammenarbeiten, die ein gleiches Ziel haben, dann stimmt hier generell was nicht. Eigenbrötlerei und Selbstdarstellung scheinen immer noch wichtiger zu sein als Zusammenarbeit. Erfolgreiche Demontage der Glaubwürdigkeit.

Vielleicht merkt die Frau Gisler einmal, dass es zusammen einfacher ist, als sich einsam gegen den Wind zu stellen.

Grundsätzlich war es aber eine Freude zu lesen, wie sich Männer und Frauen zusammen gegen den triebgesteuerten Jungspunt behaupten und wie sogar politische Entscheidungen möglich wurden. Die grössten politischen Opportunisten tun sich halt mal wieder schwer damit.

Eine andere Meldung waren die Überflüge von Drohnen oder sonstigen Flugkörpern. Da hat sich nichts Neues ergeben. Einzig, dass die Flüge andauern und immer noch niemand weiss, woher die Dinger kommen. Langsam trauen sich auch einzelne Massenblätter davon zu berichten. Sie beschreiben zwar alles als „Drohnen“, weil sie Angst davor haben, den Begriff UFO, was grundsätzlich nichts mit Aliens zu tun hat, in ihren Texten zu verwenden. Aber nach klassischen Kriterien sind die Objekte UFO’s. Unbekannte fliegende Objekte. Der ganze Bezeichnungsrummel ändert aber nichts an der Tatsache, dass Flugobjekte weiterhin französische Atomanlagen überfliegen, die Herkunft unbekannt ist, die „Piloten“ nicht auffindbar sind, keine Umweltorganisation damit in Zusammenhang gebracht werden will und in der französischen Regierung und Militär sich das nackte Entsetzen eingenistet hat. Sie können nichts machen, haben keine Resultate, geschweige denn irgendwelche Beweise. In der heutigen überwachungsverwöhnten Gesellschaft ist es schon fast ein Novum, dass über sicherheitsrelevante Anlagen einfach Flugkörper erscheinen und scheinbar niemand was dagegen machen kann. Da fragt man sich schon, für was die ganzen Milliardenausgaben an Rüstungs- und Überwachungstechnik nützen, wenn einfach ein paar Freaks, ob Alien oder nicht ist egal, über den Atommeilern ihre Runden drehen können. So gesehen sind die ganzen Militärausgaben zum Fenster rausgeschmissenes Geld.

Des Weiteren habe ich Israel in einem Artikel erwähnt. Diese Bande an Egomanen haben es jetzt sogar geschafft ihren Wasserträger, die USA, gegen sich aufzubringen. Die Netanjahu-Jünger siedeln weiter wie im gleichnamigen Computerspiel und scheren sich keinen Deut um internationales Recht, Zusammenarbeit und humanitäre Hilfe. Hauptsache sie können ihr „Ding“ durchziehen und auf den Rest der Welt spucken. Dass sich hier mal etwas ändert wage ich zu bezweifeln. Sie agieren seit den 40ern so und werden das in Zukunft auch weiter machen. Es bleibt abzuwarten, wie viele Feinde sie sich noch schaffen wollen, bis sie endlich zufrieden sind.

Dann waren noch die viel Demos in Europa. Es wurde demonstriert, randaliert und verklopft. Viel Sachschaden, einige Verletzte, Verhaftungen und was war in den Zeitungen darüber zu lesen? Praktisch nichts. Jetzt gehen tausende von Menschen auf die Strasse und die Medien berichten nichts. Sind die alle in den Ferien oder schon so stark mit zensierenden Drogen vollgepumpt, dass sie nur noch Nachrichten der Berliner Dealer im Bundestag schönschreiben? Die ganzen Massenblätter wie Bild, Focus, Spiegel, FAZ und weitere Toilettenpapiere demontieren sich selbst, was in den rapide sinkenden Abo-Zahlen zu erkennen ist. Aber sie glauben immer noch an ihre Berichterstattung und dass das Volk ihnen alles abkauft, was sie ihnen vorsetzen. Die Chefredakteure mutieren immer mehr zu rhetorischen Huren, die sich vor jeden Dreckskarren spannen lassen.

Zum Schluss kommt noch die Sonne. Wie bereits beschrieben fand man auf der Oberfläche den grössten Sonnenfleck seit über 20 Jahren. Ein Riesenteil, in dem die Erde etliche Male Platz hätte. Er schleuderte mehrere X-Flares Richtung Erde, aber oh Wunder, kein einziger koronaler Massenauswurf. Was eigentlich schon an ein Wunder grenzt. Hätte nur ein Einziger die Sonne Richtung Erde verlassen, wären wir heute vermutlich noch am Aufräumen. Aber er zog vorbei und verschwand auf der erdabgewandten Seite. Jetzt ist er wieder am östlichen Rand erschienen und laut Messergebnissen immer noch sehr aktiv. Jetzt heisst es wieder ca. zwei Wochen die Daumen drücken, dass die Sonne nicht unverhofft in unsere Richtung rülpst. Sonst gibt’s sehr kalte Weihnachten. Vor allem sehr dunkle.


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19. November 2014 erschienen in:Lebenskreise

Spüren Sie auch was?

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Gefühle als Wegweiser des Lebens, from Wikimedia Commons

Die Welt ist voller Menschen und daher voller Gefühle. Jede Kultur, jedes Land, jede Rasse hat ihre eigenen Bezeichnungen für Gefühle. Oft aber erstickt der Versuch, ein Gefühl zu beschreiben schon in Ansatz, weil das treffende Wort dafür fehlt. Die deutsche Sprache ist in diesem Bezug ziemlich unterentwickelt. Es ist oft sehr schwierig bis unmöglich gewisse Gefühle exakt mit Worten zu umschreiben. Das habe ich gestern wieder erlebt und möchte versuchen, es zu beschreiben.

Wir schrieben den 18. November 2014. Der Morgen zeigte sich durch und durch herbstlich mit Nebel, Nieselregen und einer unangenehmen Temperatur. In dieser Nacht schlief ich sehr unruhig, hatte wilde Träume. Vage kann ich mich an einzelne „Szenen“ erinnern. Ein grosser, schlacksiger Mann in dunklem Anzug erklärte mir eine Stradivari-Geige und spielte mir ein Stück vor – 3 stimmig. Ich wunderte mich noch, wie man mit einer Hand dreistimmig spielen kann. Grundsätzlich kann ich mit einer Geige wenig anfangen. Im Rudel tönen sie ja noch, aber einzeln erinnert es mich an eine jaulende Katze. Ich habe also nichts mit einer Geige am Hut und muss mir im Traum das Geleiere anhören. Soviel dazu.

Das Aufstehen gestaltete sich wie jeden Morgen. Ich bin ein Morgenmensch und somit zeitig aus den Federn. Aber irgendwie war etwas anders. Im Haus war alles so, wie ich es vom Vorabend in Erinnerung hatte, da wurde nichts verändert. Aber das seltsame Gefühl wich nicht von meiner Seite, im Gegenteil es verstärkte sich noch. Ich konnte den Verursacher nicht in meiner unmittelbaren Umgebung ausfindig machen, hatte auch nicht den Glauben ihn in meiner Nähe zu finden. Das Gefühl war „grösser“, umfassender. Es hatte auf mich den Eindruck, als betreffe es die ganze Welt. Sozusagen weltumspannend. Wenn ich mich selber versuchte mit dem Gefühl zu verbinden, kam ich mir sehr klein und unwichtig vor. Also hatte dieses Spüren nichts mit meiner Person zu tun, sondern war eher globaler Natur.

Der Tag zog sich träge dahin. Mein Rücken machte sich bemerkbar und ich zog es vor, diesen Tag eher ein körperliches Schonprogramm zu fahren. Das heisst, immer wieder liegende Ruhepausen um den Rücken zu entlasten. Während so einer Pause geschah etwas Seltsames. Ich lag gerade auf dem Sofa und blätterte im Medienwald durch die Gazetten. Plötzlich erfasste mich ein Schwindel, der so anfühlte, als wenn man mit zu viel Alkohol ins Bett liegt und sobald man die Augen schliesst das Karussell beginnt. Nur, ich hatte die Augen offen, keinen Alkohol im Blut und der Schwindel dauerte 3 bis 4 Sekunden, Das wiederholte sich in der nächsten Viertelstunde ein paarmal. Ich kam mir vor, als würde jemand in meinem Kopf einen Radiosender suchen. Jedes Mal wenn ich das Gefühl hatte, jetzt „rastet“ die Frequenz ein, kam der Schwindel für ein paar Sekunden zurück. Das „globale Gefühl“ wurde nach jedem „Frequenzwechsel“ stärker.

Nachdem ich diese seltsamen Gefühlsregungen ein paar Mal durchlebt hatte, kam es mir langsam komisch vor und ich sprach mit meiner Frau darüber. Ich erzählte ihr, was ich spürte, berichtete ihr vom Schwindel und von meinem Traum. Sie hörte mir geduldig zu und erklärte mir, dass sie auch so ein Gefühl hatte, dass sie sich nicht erklären kann und sich irgendwie sehr gross anfühlt. Ich war paff. Bei der Deutung von Gefühlen ist die Grenze zwischen Wahrnehmung und Einbildung manchmal fliessend und daher schwer richtig zu interpretieren. Diese Möglichkeit habe ich für mich auch in Betracht gezogen. Bekomme ich die Grippe, Fieberträume, verschwommene Wahrnehmung und dergleichen? Aber nein ,ich bin körperlich und geistig fit. Und wenn meine Frau vom gleichen Gefühl redet, dann könnte wirklich was Grösseres am Laufen sein. Nur was?

Nun möchte ich die Leser fragen. Haben Sie gestern auch etwas gespürt, dass Sie nicht so recht erklären können? Kennen Sie andere Personen, die ebenfalls über so was berichtet haben? Hätten Sie eventuell sogar eine Erklärung für das „globale Gefühl“? Haben Sie das schon einmal erlebt?

Ich habe meine eigene Theorie darüber und versuche mal sie zu erklären. Jeder Mensch hat seine eigene Energie/Schwingung. Wenn mehrere Menschen zusammen meditieren, kalibrieren sie ihre Energien, bringen sie in einen Gleichtakt. Das wurde schon in einem Experiment nachgewiesen. In Los Angeles haben sich 3500 Menschen in einem Stadion versammelt und zusammen meditiert. Ziel war es, eine positive Schwingung zu erreichen. Der Polizeichef, der von dieser Aktion nichts wusste, wunderte sich, wie ruhig es in dieser Nacht war. Die Verbrechensrate ging in der Stadt um die Hälfte zurück. Später wurde er von den Organisatoren der Meditationsveranstaltung über den Anlass informiert.

Ich vermute, der gleiche Schwingungsprozess, einfach in einem anderen Kontext, hat bei mir und meiner Frau dieses seltsame Gefühl ausgelöst. Irgend Etwas ist auf der Welt passiert, wo viele Menschen gleichzeitig daran gedacht oder sonst was haben und diese Energie hüllte die Welt ein. Ich kann nicht mit Sicherheit sagen, ob es gut oder schlecht ist, aber wenn ich auf meinen Bauch achte, tendiere ich eher ins Schlechte. Also meine These ist, gestern hat sich auf der Welt irgendwas ereignet, dass in seiner Auswirkung global ist. Ob es menschlich, irdisch oder sonst was ist, kann ich nicht sagen. Daher wäre es interessant zu wissen, ob andere Menschen dieselbe Erfahrung gemacht haben.

Wie bereits gesagt, Gefühle können sehr verfänglich sein. Sie zu interpretieren ist aufgrund der beschränkten deutschen Gefühlssprache sehr schwierig. Ich möchte hier einfach mal das Experiment starten und fragen/wissen, wer sonst noch was gespürt hat und vor allem wie. Ich glaube der Mensch erfühlt viel mehr, als er sich selber zugestehen will. Man erklärt schnell Empfindungen mit körperlichen Eigenschaften oder übersieht sie ganz einfach, respektive schenkt ihnen keine Beachtung.

Deshalb wäre es zu begrüssen, wenn wir wieder mehr über Gefühle sprechen würden und so im Gebrauch der umschreibenden Worte routinierter werden. Ich denke viele Missverständnisse, Interpretationsversuche und Deutungen könnten vermieden respektive verständlicher kommuniziert werden, wenn wir vermehrt auf unsere Gefühle achten und beschreiben würden. Sie steuern uns durch’s Leben, verhindern oder ermöglichen Begebenheiten und vor allem, sie lassen uns verlieben, was meiner Ansicht nach die „Königsklasse“ der Gefühlswelt ist.
Sie sind Botschafter, also hören wir ihnen zu.


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18. November 2014 erschienen in:Stern

Die fünf größten Irrtümer von Impfgegnern

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Lieber viel Kleider als viel Nadeln
Gary Luck Wikipedia [CC-BY-SA-3.0], from Wikimedia Commons

Der Herbst beschert uns wieder mit den alljährlichen Wetterkapriolen und fordert unser Immunsystem immer wieder auf’s Neue heraus. Jeder kennt eine verstopfte Nase oder den lästigen Husten, dazu kommen Gliederschmerzen und eine generelle Reduktion der Körperleistung. Ganz normale Abläufe bei einer Erkältung. Lästig, unangenehm und halt manchmal sogar ins Bett schmeissend. Das sind genau die Argumente, welche die Pharma-Industrie uns laufend ins Denken spritzen wollen. Ihre Handlanger, die Ärzte, machen da meist mit, weil es fette Gewinne und Provisionen verspricht.

Die grossen Medienblätter tröten ins gleiche Horn. Die verschiedenen Artikel strotzen vor Werbe-Plattitüden und man darf sich zu Recht fragen, wie viel so ein Autor für einen wohlwollenden Impf-Artikel bekommt. Aufgrund der darin enthaltenen Lobpreisungen, denke ich, sehr viel. Dass sie nicht noch gleich den Produktnamen verwenden wundert schon etwas. Aber dann wäre der Pharma-Lobbyismus zu erkennbar, und da sind die Marketing-Abteilungen der Pillen-Riesen schon vorsichtiger geworden. Jetzt verstecken sie ihre Werbebotschaften hinter scheinbar „objektiven“ Artikeln zum Sachverhalt. Wer nicht aufpasst, wird schnell zur freiwilligen Laborratte.

An und für sich ist das Impfen gar nicht so schlecht. Man nutzt die körpereigene Immunabwehr, sie wird einfach „motiviert“, um auf einen bestimmten Erreger zu reagieren. Eine einfache Sache, welche auf den natürlichen Abwehr-Mechanismus im Körper baut. Das ist auch nicht das Schlimme daran. Das Hauptproblem sind die vielen gewollten und (vielleicht) ungewollten Inhaltsstoffe. Diese schädigen den Organismus und verursachen verschiedenste Beschwerden, welche nur schwer mit einer Impfung in Zusammenhang gebracht werden können. Dazu hier eine kleine Auflistung, was man schon alles in den „ungefährlichen“ Impfungen gefunden hat.



Formaldehyd

Auf dieses Gift kann der Mensch mit folgenden Symptomen reagieren: Husten, Kopf- und Ohrenschmerzen, Nasen- und Halsentzündungen. Dazu sind allgemeine Zeichen des Unwohlseins wie Atem- und Kreislaufbeschwerden, Schwindelgefühl, Erbrechen, Schlaflosigkeit, Nervosität, Depressionen, Stressanfälligkeit, Störungen des Erinnerungsvermögens sowie allergische Erkrankungen (auch Asthma) möglich. Chronische Belastung mit ständiger Reizung der Atmungsorgane lässt die Schleimhäute anfällig werden gegenüber Pollen, Schimmelpilzen und anderen Umweltgiften. Dies führt wiederum zu weiteren allergischen Reaktionen. Als Folge chronischer Einwirkung sind auch Nieren-, Leber- und Lungenschäden möglich.



Thiomersal

Auch genannt Ethyl-Quecksilber-Thiosalicylat. Eine Quecksilberverbindung, die zur Konservierung benützt wird. Thiomersal besteht zu über 50% aus hochgiftigem Quecksilber. Das perfide an Quecksilber sind die unterschiedlichen Bezeichnungsarten, die völlig harmlos klingen wie Merzonin, Elicide oder Merfamin. Für den Körper ist Quecksilber sehr schädlich. Augen, Zahnfleisch und Lungenprobleme sind der Anfang und das zentrale Nervensystem sowie die Nieren gesellen sich bald dazu.



Nanopartikel als Wirkverstärker

Dr. Stefan Lanka (Mikrobiologe und Virologe) warnt vor dem Einbringen von Nanoteilchen in den Körper, da sie durch ihre Winzigkeit das Nervensystem und Gehirn schädigen können. Die Folgen einer solchen Schädigung sind Müdigkeit, Konzentrationsstörungen, Schlaf- und Atemstörungen bis hin zu Lähmungen und Ersticken, Multiple Sklerose, Parkinson, Alzheimer, u.v.m.



Artfremdes Eiweiß, z.b. Hühnereiweiß

Es handelt sich dabei um Reste aus dem Herstellungsprozess. Fremdes Eiweiß wirkt injiziert völlig anders als verspeist. Der Impfcocktail gelangt dabei direkt ins Blut (Impfungen werden in stark durchblutete Muskeln injiziert). Alle physikalischen und biologischen Abwehrbarrieren, wie man sie in Haut, Schleimhaut, Mandeln, Magensäure, lymphatischem Gewebe des Darmtraktes, Leber, u.v.m. findet, werden dadurch umgangen. Solche "Verletzungen" kommen in der Natur nicht vor. Der Organismus ist dadurch total überfordert. Fremdeiweiß kann zu Abstossungsreaktionen bis hin zu schweren allergischen Schocks führen.



Phenoxyethanol

Weitere Namen: Phenoxyethanol, 2-Phenoxy-1-ethanol, Phenylcellosolve, Monophenylglykol, Ethylenglykolmonophenylether. Phenoxyethanol ist eine organische Verbindung und tritt bei Raumtemperatur als farblose, viskose Flüssigkeit auf. Verwendung findet es als Konservierungsstoff. Außerdem kann es je nach Dosierung zum Beruhigen, Betäuben oder Einschläfern von Fischen verwendet werden. (!)



Viren und Bakterien

Ein Impfstoff wurde in den Anlagen der Firma Baxter in Orth an der Donau hergestellt. Er enthielt nebst des neigentlichen Impfstoffes eine Mischung aus dem aktuellen H3N2 Grippevirus sowie den tödlichen H5N1 Viren und wurde an die Firma Avir Green Hills Biotechnologie geschickt, welche dann das Material weiter nach Tschechien, Slowenien und Deutschland lieferte. Jetzt schlummern viele verseuchte Packungen in den Ländern. Die Sprecherin des europäischen Ablegers der Weltgesundheitsorganisation sagte, sie würden die Untersuchung, was in den Forschungslabors von Baxter in Orth in Österreich passierte, genau verfolgen. Zu diesem Zeitpunkt sind wir zuversichtlich, dass das öffentliche Gesundheitsrisiko minimal ist. Was die WHO unter „minimal“ versteht, ist mittlerweile bekannt.



Bevölkerungskontrolle

In den 90ern wurden in Nicaragua, Mexiko und auf den Philippinen Millionen Frauen im Alter zwischen 15 und 45 Jahren mit einer Tetanus-Spritze zwangsbeglückt. Ungewöhnlich war jedoch, dass sie weder erwachsenen Männern, noch männlichen Jugendlichen verabreicht wurden. Diese Diskrepanz fiel der römisch-katholischen Laienorganisation Comite Pro Vida de Mexico auf, die den Impfstoff untersuchte. Diverse Tests ergaben, dass die Tetanus-Impfstoffe, die für die Impfung gebärfähiger Frauen eingesetzt wurden, hCG enthielten. Dabei handelt es sich um ein natürliches Hormon, das in den ersten Stadien der Schwangerschaft produziert wird. Sobald es jedoch mit einem Tetanus-Träger kombiniert wird, bildet es Antikörper. Mit diesen Antikörpern ist es einer Frau unmöglich, schwanger zu bleiben. Die geimpften Frauen wurden darüber nicht informiert. Zum Beweis wurden Blutproben geimpfter Frauen vorgelegt, die hCG enthielten, obwohl die Frauen nicht schwanger waren. Es ist jedoch unmöglich, dass sich das Hormon hCG im Körper bildet, ohne dass eine Schwangerschaft vorliegt. Es musste demnach zuvor über einen Träger injiziert worden sein.



…und weiter geht der Wahnsinn

Die Impfung mit dem hCG-Hormon, das mit einem Tetanus-Erreger vermischt wurde, ist jedoch nicht die einzige Form der heimlich durchgeführten Sterilisierungen. In diesem Zusammenhang ist auch eine Impfkampagne der UNICEF im Jahr 2004 in Nigeria bekannt. Hierbei handelte es sich um eine Schluckimpfung gegen Polio. Diese Impfung erwies sich ebenfalls als Maßnahme, Teile der nigerianischen Bevölkerung zu sterilisieren. Auf einen Verdacht hin nahm Dr. Haruna Kaita, pharmazeutischer Wissenschaftler und Vorsitzender der Pharmazeutischen Fakultät der Ahmadu Bello Universität in Zaria Proben dieser Impfstoffe und ließ sie in indischen Labors untersuchen. Zitat Dr. Kaita:

"Einige der Substanzen, die wir in den Impfstoffen fanden, sind gefährlich giftig; und einige haben darüber hinaus direkten Einfluss auf das menschliche Fortpflanzungssystem.“

Doch die Geburtenrate zu senken, ist längst nicht mehr das perfideste Mittel der Oligarchen und Eliten. Um die Depopulations-Pläne voran zu treiben, wurden noch weitere Mittel eingesetzt. Und diese zielen längst nicht mehr „nur“ auf die Menschen in den Dritte-Welt Ländern ab. Bei uns wird man gechipt ohne es zu wissen und über die Spritze zum Schlucken habe ich bereits beschrieben.
Die gesellschaftlich-politische Entwicklung wird ebenfalls vorangetrieben. Einzelne Schulen und Vereine lassen ungeimpfte Kinder oder Mitglieder nicht mehr am Unterricht/Vereinsleben mitmachen. Wenn diese Entwicklung so weiter geht, dann stehen die Chancen gut, dass Ungeimpfte von der Allgemeinheit isoliert werden. Sie könnten eine Gefahr der Volksgesundheit darstellen. Oder man kann sich nicht versichern, wenn man nicht gechipt ist.



Danke Bill Gates

Es reicht ja nicht, dass Sie die Welt immer wieder mit einem fehlerhaften Betriebssystem nötigen. Sie und ihre Stiftung möchten auch noch bestimmen, dass nur 500 Millionen Menschen das haben dürfen. Ihre Vorstandskollegen von Monsanto unterstützen Sie dabei gerne. Jetzt wollen Sie wieder in Zentralafrika Millionen mit ihren Wundermittelchen verwöhnen. Wieder nur Frauen oder sind dieses Mal die Männer dran?
Wenn ihre Impf-Programme qualitativ so gut sind wie ihre Software, dann betreiben Sie Massenmord. Als bekennender NWO-Fan sollte ihnen das sicher recht sein. Aber Sie könnten es auch einfacher machen. Statten Sie alle Herzschrittmacher, Flugzeuge, medizinische Geräte und Fahrzeuge mit Windows aus und das Überbevölkerungsproblem erledigt sich rasch von selber.
Wetten?



Schutz

Der beste Schutz ist immer noch sich den Wetterbedingungen anzupassen. Die heutige Mode verlangt leider das Zur-Schau-Stellen des Körpers. Egal ob Winter oder Sommer. Seit der Bauchnabel-Exhibitionismus die Massen erreicht hat, verzeichnen die Ärzte zunehmend Nierenkrankheiten und chronische Erkältungen, das heisst neue Kundschaft. Man könnte schon fast auf den Gedanken kommen, dass die Pharma-Industrie hinter den Mode-Trends steckt.


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17. November 2014 erschienen in:Lebenskreise

Absurditäts-Barometer made in USA

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Wie die Flagge, so das Land
By Naval History & Heritage Command from Washington, DC, [CC-BY-2.0], via Wikimedia Commons

Der amerikanische Absurditäts-Barometer erreicht schon bald wieder Höchststand. Also lasse ich einige Meldungen von drüben über die Tastatur flitzen und hinterfrage den Wahnsinn made in usa.

Rentner verteilt Essen an Obdachlose – verhaftet
Der 90 jährige Arnold Abbott versteht die Welt nicht mehr. Er verteilte Essen an Obdachlose und Hilfsbedürftige und muss nun dafür mit einer 60 tägigen Haftstrafe und einem Bussgeld von 500 Dollar rechnen. Ein neues Gesetz in Fort Lauderdale verbietet, Lebensmittel in der Öffentlichkeit zu verteilen. Wie kann man damit rechnen, dass es so ein Gesetz gibt? Das verstösst gegen den gesunden Menschenverstand. Der amerikanischen Gesetzgeber täte gut daran dem Volk, bei seinem Amtsantritt, eine Information mitzuteilen, wie tief man den Verstand runterschrauben muss, um seine Handlungsweise verstehen zu können.

Pannen auf Atomraketen-Anlagen
Nach einer Reihe von Pannen und Problemen bei den US-Atomstreitkräften hat Verteidigungsminister Chuck Hagel umfassende Reformen und Milliardeninvestitionen angekündigt. Na da freut sich aber die heimische Rüstungsindustrie. Ich dachte sie hätten ein Abrüstungsabkommen und kein neues Wettrüsten. Aber in diesem Fall sollte man den Plänen von Mister Hagel Gehör schenken. Wenn ich mir die Infrastruktur der USA vorstelle, wie Strassen, öffentliche Gebäude, Gesundheit und Energieversorgung aussehen, dann will ich nicht weiter an die Atomanlagen denken. Wenn die im gleichen desolaten Zustand sind wie der Rest der amerikanischen Infrastruktur, dann ist es höchste Eisenbahn, dass die was reparieren. Es ist zu befürchten, dass sie nur im eigenen Land Verbesserungen durchführen. Die Kosten für die Reparatur aller Raketen im Ausland sprengt das amerikanische Budget. In Europa stehen sehr viele von den Dingern.

TTIP vernichtet über eine halbe Million Arbeitsplätze
Raten Sie mal, wo die dann wieder entstehen? Genau, in den USA. Ich weiss nicht, was das deutsche Volk eines Tages mit Sigmar Gabriel anstellen wird. Schlimmsten Falls wählen Sie ihn wieder. Die Amerikaner verleihen ihm sicher noch einen Orden für aussergewöhnliche Dienste zu Gunsten der USA. Sie haben mit dem TTIP so ziemlich alles gewonnen, was es auf dem europäischen Markt mit erpresserischen Schachzügen zu gewinnen gibt. Wir müssen ihr Gift essen, da wir sonst verklagt werden. Wir müssen ihren obsoleten Schrott kaufen, um ebenfalls nicht verklagt zu werden und wir müssen alles amerikanische Gut heissen, um generell Klagen abzuwenden. Die Australier prügeln sich jetzt schon mit den amerikanischen Tabakkonzernen, weil in Australien die Tabakwerbung in der Öffentlichkeit verboten worden ist. Wir werden uns auch darauf freuen können. Alle Gesetzesbeschlüsse, die den Umsatz einer amerikanischen Firma gefährden können, werden eingeklagt. Die Gerichte sitzen natürlich in den USA. Wo sonst.

Foto aufgetaucht: Wurde MH17 doch abgeschossen?
Pünktlich zum G20-Gipfel taucht ein neues Bild zu M17 auf. Welch‘ ein Zufall. Das Bild wurde anscheinend durch einen britischen oder amerikanischen Spionage-Satelliten aufgenommen. Na wenn die Angelsachsen das Bildmaterial in den Computern hatten, dann war Photo-Shop nicht weit. Aufmerksame Leser haben schnell bemerkt, dass die Wolkenverhältnisse nicht zum Tag passten, an dem der Abschuss erfolgte, sondern die Landschaft aus Google Earth stammte. Der Anflugwinkel stimmt so nicht und warum spiegeln sich auf dem kleinen Weiher unten rechts Wolken, wo der Himmel doch fast wolkenlos ist? Einen ausführlichen Bericht über MH17 findet man unter dem Link „Dokumente“. Grundsätzlich klärt das Bild nicht auf, sondern verärgert, weil man sich schon wieder verschaukelt vorkommt. Für wie blöd halten die uns eigentlich?

Bevölkerungsreduktion durch Impfung
Die weltweit führenden Pharma-Lobbyisten, die meisten Ärzte, propagieren als Experten getarnt, die Wichtigkeit der Impfungen. Ich wollte zu einem Artikel von anfangs Woche verlinken, aber der Inhalt „Bill Gates befürwortet Bevölkerungskontrolle mit Impfungen“ ist mittlerweile unauffindbar, respektive eine kaschierte Randnotiz. Es gibt fast keine Branche die mehr auf ein „sauberes“ Internet achtet wie die Pharma-Industrie. Kritische Texte verschwinden urplötzlich, Artikel in den grossen Gazetten werden ausschliesslich wohlwollend formuliert und über die Wirkung von Impfungen wird gelogen, dass es fast schon an Körperverletzung heran reicht. Deshalb hier nochmal einen persönlichen Appell an alle die sich, ihre Kinder oder sonst was impfen lassen wollen. Bitte machen Sie das nicht. Lesen Sie das PDF „Aluminium“, zu finden unter „Dokumente“ und studieren die enthaltenen Links. Fakt ist, wir werden mit Impfungen krank gemacht. Habe ich selber an mir erlebt und bin seitdem „impffrei“. Misstrauen Sie in einem gesunden Mass ihrem Arzt. Annähernd 80‘000 Behandlungstote im Jahr, allein in Deutschland zeugen nicht gerade vom hypokratischen Eid, eher von kapitalistischem Denken. Es ist mittlerweile wissenschaftlich erwiesen, dass Menschen mit Impfungen kränker sind als Personen ohne künstlichen „Schutz“. Also lieber im Winter Früchte, Nüsse und angemessene Kleidung nutzen. Das hilft mehr wie jede Spritze.


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16. November 2014 erschienen in:Spiegel

Aliens, bitte melden!

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Kugelsternhaufen Messier 13
By Filip Lolic [CC-BY-3.0], via Wikimedia Commons

Wir dürfen ein wenig feiern. Der Grund ist eigentlich banal und doch auch sehr speziell. Vor 40 Jahren sendeten Wissenschaftler mit Hilfe des Radioteleskopes in Arecibo eine Nachricht ins All. Sozusagen eine gefunkte Flaschenpost. Der Wunschempfänger im Kugelsternhaufen Messier 13 muss allerdings über 20‘000 Lichtjahre warten, bis er die Nachricht empfangen kann. Und dann sollte er im genau richtigen Moment, mit der exakten Position die 1679 Nullen und Einsen empfangen und richtig deuten können. Danach können wir wieder mehr als 20‘000 Jahre warten, bis die Nachricht bei uns angekommen ist. Wir haben dann die gleiche Herausforderung wie die Aliens. Unser Empfänger muss genau zur richtigen Zeit, am richtigen Ort, mit der richtigen Frequenz und mit den richtigen Wissenschaftlern ausgestattet sein. Die ganze Aktion besitzt derart viele Unsicherheiten, dass man einen erfolgreichen Ausgang der Funkerei anzweifeln kann. Zudem werden die Aliens, respektive wir, kaum etwas Dechiffrierbares erhalten. Das Signal wird auf seinem Weg immer schwächer und nach ein paar Lichtjahren verschwindet es im allgegenwärtigen Hintergrundrauschen des Alls.

Und doch scheinen wir schon Signale erhalten zu haben. Das bekannteste ist das „Wow!-Signal“. Es war ein Schmalband-Radiosignal, das der Astrophysiker Jerry R. Ehman im Rahmen eines SETI-Projekts am „Big Ear“-Radioteleskop der Ohio State University am 15. August 1977 aus Richtung des Sternbildes Schütze aufzeichnete. Die Ursache des Signals ist bis heute nicht eindeutig geklärt (Wikipedia).

Damit es uns nicht langweilig wird und die Wissenschaftler weiter über ihre ungläubigen Erklärungen stolpern können, bescheren uns irgendwelche Lichtkugeln und/oder Nachkünstler Kornkreise mit Botschaften, die kein Mensch in ein paar Stunden in absoluter Dunkelheit und unter den wachsamen Augen von Überwachungskameras so mal schnell ins Weizenfeld trampeln könnte. Wenn man die verschiedenen Kornkreise genau betrachtet sieht man in der Regel schnell, welche von Menschen gemacht wurden und welche nicht, weil es einfach technisch, zeitlich und unbemerkt für den Menschen schlicht unmöglich ist, sowas in kurzer Zeit hinzuzaubern.

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Schauen Sie bitte diese Kornmuster an, die in unmittelbarer Nähe eines Radioteleskopes entstanden sind. Dass dieses Gelände sicherheitstechnisch überwacht wird, versteht sich von selbst. Wie kann also jemand diese hochkomplexen Muster erzeugen ohne aufzufallen?

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Diese Muster sind zu kompliziert, um von ein paar Freaks in einer Nacht und Nebel-Aktion ins Weizenfeld zu stampfen. Wie will man vom Boden aus die Schattierungen so exakt „hinbiegen“? Man müsste die Halme abzählen und entsprechend ganz ablegen, schräg lassen und in sich verdrehen. Dem Menschen würde das nicht einmal am Tag mit einer Hundertschaft an Helfern gelingen. Zudem wäre der Boden übersät mit Fussspuren und unabsichtlich zertrampelten Kornären. Solche Spuren menschlichen Wirkens wurden aber nicht gefunden. Dafür entdeckte man etwas anderes. Die runde Scheibe, in der rechten unteren Ecke des Alienbildes ist eine Botschaft. Sie konnte entschlüsselt werden und enthält folgenden Text:

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Hütet euch vor den Überbringern falscher Geschenke und ihren gebrochenen Versprechungen.
Viel Mühe aber immer noch Zeit
Glaubt. Eelrijue (diese Buchstabenfolge ergab bisher keinen Sinn. Man vermutet eine Codierung, die in der Botschaft noch einen weiteren, versteckten Text enthält).
Es gibt Gutes da draussen. Wir stellen uns der Irreführung entgegen. Kanal geschlossen.

Der Text wurde ursprünglich in Englisch geschrieben/codiert.

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Die Schwierigkeiten beim Erstellen eines solchen Gebildes sind enorm. Kleinste Fehler machen das Portrait optisch ungenau, der Mensch würde Tage oder gar Wochen brauchen um nur annährend an die „Bildqualität“ heranzukommen. Zudem würden, wie bereits geschrieben, Fussspuren und sonstige Abdrücke einen menschlichen Eingriff schnell offenbaren. Aber man fand nichts.

Gehen wir also einmal davon aus, dass einige Kornkreise wirklich von einer Intelligenz gemacht wurden, gegen die wir noch Steinzeitvehikel sind. Was hätte dies für Auswirkungen auf die menschliche Zivilisation? Vermutlich eine Verheerende. Wenn wir die Geschichte anschauen, war jedes Volk dem Untergang geweiht, wenn es von einer technisch überlegeneren Rasse *besucht“ wurde. Ausnahmslos! Uns würde das Gleiche blühen. Vermutlich sind wir noch gar nicht in der Lage, die Kommunikationswege der Unbekannten zu nutzen, ihre Physik zu verstehen, weil unsere naturwissenschaftlichen Gesetze sich nicht mit den Beobachtungen vereinbaren lässt. Für die Anderen sind wir wie Filzläuse. Unterentwickelt, klein, ohne Verantwortungsbewusstsein, technisch unterlegen, dumm gehalten, schlicht – wir sind denen noch zu primitiv, als dass sie uns mit ihrem Wissensvorsprung beglücken könnten. Oder haben Sie einmal versucht einer Stubenfliege Wohlstand und Technik zu vermitteln? Das Gleiche ist zwischen denen und uns. Wir werden zwar bemerkt, aber nicht ernst genommen.

Ich glaube eher, wir dürfen zur Unterhaltung dienen. Die unbekannten Kornkreismacher werden sich in ihren Lichtkugeln den Bauch vor Lachen halten wenn sie sehen, wie wir tolpatschig und engstirnig versuchen, das Kornkreisrätsel zu lösen. Allein anhand dieser Tatsache, wie wir mit diesem Phänomen umgehen, weiss der Unbekannte, ob er mit uns aktiv in Kontakt treten soll oder sich weiter im Verborgenen hält. So wie wir uns zur Zeit verhalten, würde ich als Alien oder sonst was einen grossen Bogen um die Menschheit machen. Was würde passieren, wenn plötzlich ein Besucher kommt und sagt: ich bringe euch Wohlstand und Frieden? Er würde augenblicklich verhaftet, eingesperrt, getötet und seziert werden. Das ist die bekannte menschliche Gastfreundschaft für andere Wesen.

Dann muss es uns nicht wundern, wenn sie es genau gleich mit uns machen. Ich denke, wir werden momentan noch geduldet. Denen ist es egal, ob wir uns gegenseitig die Köpfe einschlagen, im Gegenteil, sie müssen nachher weniger aufräumen. Einzig bei der Atomenergie/Waffen halten sie den Finger drauf. Ich spekuliere mal. Für die sind wir wie Kleinkinder, die ein Feuerzeug haben. Wir können damit nicht umgehen und handeln somit verantwortungslos. Ich denke ein Atomwaffeneinsatz, würde ihren interstellaren Highway durcheinander bringen. Physik gilt auch für sie. Der EMP (elektromagnetischer Impuls) könnte ihre Flugpläne durcheinander bringen. Deshalb wurden immer wieder UFO’s über Atomanlagen oder Atomwaffenbunkern gesichtet. Einmal haben sie sogar getestet. Kurz nach Erscheinen von Lichtern über einer Atomraketen-Abschussbasis funktionierte gar nichts mehr. Die UFO’s hatten die Anlage einfach abgeschaltet. Dieser Vorfall wurde vom englischen und amerikanischen Militär zwar dokumentiert, aber in der Öffentlichkeit dementiert.
Robert Salas enthüllt erneut: UFOs legen Atomwaffen in mehreren Stützpunkten lahm! So bleibt einzig die Hoffnung, dass es die Aliens doch noch gut mit uns meinen. Oder mindestens, dass sie die Erde vor uns schützen wollen. Denn im Umkreis von vielen Lichtjahren bildet unsere Kugel die einzige „Tankstellen-Shop“ im weiten Raum. Da würde ich auch ein Auge darauf halten. Ob die Bewohner beim Schutz der Welt dabei draufgehen ist sekundär. Im interstellaren Reisebusiness sind andere Interessen wichtiger als das Überleben einer selbstzerstörerischen Rasse. Die zweibeinigen Rotzlöffel sind die reinste Plage. Lustig anzusehen aber dumm im Handeln. Sie probieren seit Jahrzehnten die Erde zu verlassen, schaffen es auch immer wieder, müllen aber gleichzeitig gedankenlos ihren Orbit zu. Wie dämlich muss man sein. Aber es passt in die gesamte Handlungsweise des Menschen. Er vergiftet ja auch sein Wasser, das er zum Leben braucht oder die Luft, seine beiden wichtigsten Lebensgrundlagen.

So gesehen brauchen sie nur zu warten, bis wir uns selber von der Bildfläche ausradiert haben. Sie dürfen dann noch den ganzen menschlichen Müll beseitigen und haben dann wieder ihren „Highway-Rastplatz“ um von dort in unbekannte Welten vorzustossen, die nie ein Mensch je sehen wird. Und warum? Weil wir es uns seit Generationen verbieten, an alles, für uns Unmögliche zu glauben und wir uns aufgrund indoktrinierter Glaubenssätze vor den Wundern dieser Welt verschliessen. Schade, dabei gäbe es noch so viel zu entdecken und zu lernen.


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15. November 2014 erschienen in:20 Minuten

Weltweiter Protest gegen Aufreiss-Guru

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Sie will nicht, gibt’s nicht!,
Heinrich Zille [Public domain], via Wikimedia Commons

Letzthin schrieb ich über den Mann und die Frau. Jetzt stand dieser Artikel in der Zeitung: Weltweiter Protest gegen Aufreiss-Guru!

Na ist das eine freudige Entwicklung. Schade nur, dass es so Personen braucht, um die Leute auf die Palme zu bringen. Was hat der Julien Blanc denn verbrochen, dass die Welt so entrüstet ist? Er bietet Flirtkurse an. Ist soweit nichts schlimmes, aber dann las ich einen Spruch, mit dem er die Damenwelt gefügig machen will (Bitte erst lesen wenn Sie 18 Jahre alt sind und die filigrane Morgenstimmung gefestigt ist):

„Wenn du als weisser Mann in Tokio bist, kannst du tun, was du willst. Ruf' einfach Pokémon, Pikachu oder Tamagotchi, schnapp' sie dir und sie wird nur kichern. Ich lief durch die Strassen und zog ihre Köpfe zu meinem Schwanz. Kopf zum Schwanz, Kopf zum Schwanz. Es ist grossartig.“

Sein Repertoire reicht bis in die bizarre Ecke:

«Geh' auf die Knie, nenn' mich Meister und flehe mich an, dich zu küssen.»

Um diese Aussagen zu unterstreichen, dürfen sich Hartgesottene das Vidoe dazu anschauen.

Dieser Herr Blanc scheint nur mit dem rudimentären Reptilienhirn zu funktionieren oder zieht die grösste Show seines Lebens ab und kassiert dafür viel Geld. Ich tippe mal auf Ersteres. Als Satire kommt er zu plump rüber und im Video ist, soweit ich es erkennen konnte, nur männliches Publikum. Also muss dieser 25-jährige Zuchthengst es wirklich so meinen, wie er es sagt.

Was ist hier falsch gelaufen. Was muss passieren, damit ein Mann auf so ein Frauenbild kommt. Soziale Verwahrlosung? Mutterkomplex? Da könnte viel passiert sein, bis man sich so eine frauenverachtende „Flirt-Methode“ ausdenkt. Was mich an der Sache mehr schockiert ist die Tatsache, dass dieser Spinner regen Zulauf hat. Seine Kurse sind angeblich voll und er jettet um die Welt um seinen Schwachsinn zu verbreiten. Es reicht nicht, dass es täglich Millionen von Männern gibt, die von sich aus, sozusagen „Naturtalente“, ihre Frauen verprügeln, nötigen oder sonst was mit ihnen anstellen. Nein, jetzt glaubt noch so ein schnöseliger Diskriminierungs-Prophet seinen verbalen Müll in die männlichen Hirne pflanzen zu müssen. Jetzt wird also Frauen-Diskriminierung geschult, ganz offiziell, vermutlich sogar mit Diplom. Was ist man dann? Qualifizierter Vergewaltiger? Oder einfach nur ein asoziales A…

Aber leider passt es in die Zeit. In den Medien wird die Frau als Sexobjekt vermarktet, als Schaufensterpuppe dekoriert, in den Musik-Videos als immer willige Gesangskulisse präsentiert und bei nichtpassender Körpernorm als Ausschuss entwertet. Da hat man es als Frau wirklich nicht leicht, sich in ein respektvolles Licht zu rücken. Der diskriminierende Gegenwind solcher Zuchthengste reicht bis in höchsten Etagen. Selbst im Schweizer Bundeshaus gibt es ein internes Ranking, wer den schmutzigsten Witz erzählen kann. Sogar der Bundesrat macht dabei mit. In anderen Regierungen wird es nicht anders sein. Ein Bild von Seehofers Blickrichtung lässt das vermuten.

Wie könnte man so einen überpotenten Jungspunt wie diesen Mister Blanc helfen? Eine amüsante Vorstellung wäre die, wenn Frauen seine Kurse buchen würden, nur Frauen. Mal sehen, wie er dann seinen Wortschatz anwenden würde. Die härtere Methode wäre das eigene Erleben seiner propagierten Entwürdigungsmethoden. Eine Sado-Maso-Party wäre dafür geeignet. Er spielt den Sklaven.

Aber das wird leider alles Wunschvorstellung bleiben. Diese personifizierte Schande der männlichen Spezies wird weiter seinen Schrott von sich geben und die Medien unterstützen ihn dabei kräftig. Bei so einer Person wäre die Zwangseinweisung in eine psychiatrische Klinik anzuraten. Ein sogenannter „Fürsorglicher Freiheitsentzug“. Fürsorglich für die Frauenwelt, denn auf solche Grossmäuler kann sie getrost verzichten, die Meisten jedenfalls.

Immerhin ist die Sozialkompetenz der Bürger und mancher Journalisten doch noch vorhanden und, oh Wunder, sie gehen sogar auf die Strasse und protestieren gegen diesen Vergewaltigungs-Fetischisten. Alle Achtung. Dazu die Schlagzeile aus „die Welt“:
„Er braucht keine Bühne, sondern einen Therapeuten“ schrieb die Autorin Julia Friese. Deren Artikel ich empfehlen kann. Sie schrieb es genau richtig. Der Mann hat ein Frauenproblem. Er hat Angst vor ihnen, er traut sich nicht gefühlvoll, sofern er das überhaupt noch kann, mit dem weiblichen Geschlecht umzugehen. Ich sag’s mal in seinem Niveau. Er ist ein emotionaler Schlappschwanz. Ein Feigling, der seine soziale Inkompetenz hinter seinen Genitalien versteckt.

Also liebe Männer, alle die einen Kurs bei diesem beziehungsunfähigen Versager buchen, befördern sich gleich selber auf das niedrigste Niveau, dass ein Mann erreichen kann. Wenn ihr glaubt, euch so in der Frauenwelt behaupten zu können, dann habt ihr gewaltig einen an der Waffel und euer Hirn ist nie über die eigene Eichelgrösse hinaus gewachsen. Füllt eure leere Hirnschale mit etwas Sinnvollem. Platz hat es ja genug. Vielleicht erfahrt ihr dann plötzlich ein Gefühl von Liebe. Keine Panik, das tut nicht weh und wenn, ist es ein süsser Schmerz. Aber sogar vor dem habt ihr Weicheier Angst. Gibt es überhaupt etwas auf dieser Welt, dass ihr selbständig zustande bringt? Könnt ihr eine Frau ansprechen ohne euch gleich in die Hosen zu machen, wenn nicht ein Kumpel dauernd im Hintergrund sexistische Parolen grölt? Hier fängt euer asoziales Problem bereits an. Alleine seit ihr sowas von feige, nichtssagend, langweilig und generell abstossend durch euer Gebaren, dass ihr euch nur in der Gruppe behaupten könnt. So etwas nenn‘ ich Versager. Alleine unfähig sich im Leben zu beweisen. Dabei haltet ihr euch für die Grössten, dass der Wahn in euren Hirnen schon krankhafte Ausmasse annimmt. Nur eure Dummheit kann den Grössenwahn noch toppen.

Aber ihr straft euch selber. Mit dieser Einstellung Frauen gegenüber, eigentlich allen Mitmenschen. Ihr werdet nie wirkliche Liebe erfahren, nie wirkliches Vertrauen haben, nie das Gefühl von partnerschaftlicher Geborgenheit spüren, nie richtige Freunde finden, auf die Verlass ist, nie die Genüsse gegenseitiger Zärtlichkeiten erleben und so weiter und so fort. Ihr wisst gar nicht, was ihr alles verpasst. Ihr seit so mit euren Egomanen-Denken beschäftigt, dass das Leben an euch vorbeizieht und ihr euch irgendwann wundert, wo es geblieben ist. Aber dann ist es zu spät.

Ich habe kein Mitleid mit euch. Es bleibt zu hoffen, dass ihr realisiert, wie ein gesellschaftliches Miteinander funktioniert und ihr euch entsprechend positiv integrieren könnt. Jeder verdient es Liebe zu erfahren, auch wenn er mal mit seiner Lebenseinstellung voll daneben lag. Aber den ersten Schritt müsst ihr tun. Sobald ihr Zuneigung mit Respekt verbinden könnt, werdet ihr die Freuden menschlichen Zusammenseins erleben dürfen. Wenn ihr das nicht schafft, wird euer Frust euch innerlich zerfressen, bis nur noch ein Häufchen Elend übrig bleibt.


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14. November 2014 erschienen in:Deutsche Wirtschafts Nachrichten

Nato meldet: Russland marschiert in die Ost-Ukraine ein

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Militärische Nächstenliebe,
By Lostboy347 (Own work) [CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons

Das Thema Ukraine ist in den Gazetten nur noch selten eine Titelseite wert. Die Medien zeigen eine gewisse „Angst“, um von den dortigen Zuständen zu berichten. In der Vergangenheit haben sie öfters als Zeitungs-Enten die Wahrheit zerwatschelt und dadurch in ihrer Glaubwürdigkeit entsprechend Federn lassen müssen. Jetzt brüllt der Nato-Oberlöwe, Nato-Oberbefehlshaber Philipp Breedlove, wieder Invasionsparolen und ich tu mir ehrlich gesagt schwer, ihm respektive der NATO das nochmals abzukaufen.

Beim letzten Mal präsentierten sie eine Photo-Shop-Montage unterster Schublade. Ein Schwarz.weiss-Bild mit ein paar Pfeilen drauf die auf etwas deuteten. Jetzt sind die Bilder farbig, könnten aber von jedem Truppenübungsplatz kommen. Bei der Berichterstattung sollte man sich immer eine Tatsache vor Augen halten. Alle grossen Nachrichten-Agenturen der Welt, wie Reuters, ap, dpa, werden vom Militär kontrolliert. Die europäischen grossen Zeitungen beziehen ihre Meldungen von diesen Agenturen. Die Nato gibt vor, welche Nachrichten und vor allem wie sie verbreitet werden. Mit diesem Hintergrund verflüchtigt sich der Kodex über Wahrheits- und Informationsgehalt europäischer Zeitungen ins Nichtssagende.

Somit ist die Meldung über einen erneuten Einmarsch der Russen, wobei sie anscheinend keine Hoheitsabzeichen tragen, mit Vorsicht zu geniessen. Woher wissen die Beobachter überhaupt, von wo die Truppen kommen? Haben sie die befragt und die haben geantwortet: wir kommen aus Russland? Ich glaube nicht. Sie, die NATO und USA, verfolgen weiter das Programm der Destabilisation. Zuviel wurde schon investiert, als dass man jetzt einen Rückzieher macht.

Erinnern wir uns. Die USA haben nachweislich den Umsturz in der Ukraine finanziert und logistisch unterstützt. Die Medien formten Putin als Sündenbock und Naziparolen/Zeichen/Gesten wurden von ihnen salonfähig gedruckt, respektive herausgeschnitten. Dank der unzähligen Handy-Filme von direkt Betroffenen sieht man aber deutlich, wer der Aggressor ist. Sie kommen mit dem Löschen auf den vielen YouTube-Kanälen gar nicht nach. Die Masse macht’s. Dort sieht man englisch sprechende Rechts-Extreme, welche auf die ukrainische Polizei losgehen. Man erkennt ukrainische Kampfjets, die verbotene Splitterbomben gegen die eigene Bevölkerung einsetzen inklusive den zerfetzenden Auswirkungen an vielen Unschuldigen.

Eine Meldung die von den Massenmedien verschwiegen wurde, war der Transport von alten russischen T-72 Panzern an die ungarisch- ukrainische Grenze bei Záhony. Als Reporter der Zeitung RIA Novosti davon Wind bekamen, fragten sie die entsprechenden Stellen in den Ministerien. Dort wusste man von nichts oder wollte von nichts wissen. Der heutige Verbleib dieser Panzer ist unklar, vor allem der Verwendungszweck. Nach neuesten Meldungen sollen Russen mit Panzern in die Ukraine eingefallen sein.

Die Kriegstreiberei hatte in den Sommermonaten etwas nachgelassen, es waren ja Ferien, aber jetzt auf den kühlen Winter gewinnt die Story wieder an Dramatik. Für die Bevölkerung in Donezk ist es bereits eines. Was wurde denn aus den Hilfskonvois? Gibt es keine Neuen? Wieso hört man nichts von den Bewohnern in den umkämpften Gebieten? Sind die wenigen Handyfilmer bereits die letzten ihrer Art?

Eines hat die linkische, rechtsextreme Führung der Ukraine geschafft und wurde so brühwarm von den Medien verbreitet. Sie hat Europa die offenen Gasrechnungen an Russland zahlen lassen. Eine Glanzleistung internationaler Diplomatie. Probiere ich auch mal. Ich gehe in einen Supermarkt, fülle den Wagen randvoll und stelle mich vor eine Kasse. Dann frage ich die Leute, ob sie meinen Wagen bezahlen. Wenn sie es nicht machen stehe ich trotzig vor der Kasse und warte solange, bis einer mein Zeug begleicht. Wenn sowas der Jazenjuk hinkriegt, sollte ich das auch schaffen. Die Europäer sind, wie man bis jetzt gesehen hat, geberfreudig, also findet sich mit Sicherheit ein loyaler, europäischer Bürger, der meine Rechnung bezahlt. Gegenüber den Milliarden, welche die Politiker dem bettelarmen Jazenjuk in den Rachen werfen, ist mein Einkaufswagen Peanuts.

Das ukrainische Geplänkel mit bereits tausenden von Toten wird weitergehen. Man schraubt solange an einer Eskalation herum, bis irgendeiner das falsche Werkzeug nimmt. Die Medien füttern die Gehirne der Bürger mit Kriegsbildern, was sie gegenüber Grausamkeiten abstumpfen lässt. Die Unterhaltungsindustrie produziert heroische Kriegsspielereien am Laufband und auf der Leinwand wird töten als legitime Konfliktlösung propagiert. All die Punkte zusammengezählt lässt nur einen Schluss zu: Es soll Krieg geben. Alle Sinneskanäle werden darauf trainiert.

Dass die Amerikaner grosser Nutzniesser dieser geschürten Konflikte sind, liegt auf der Hand. Die rüstungsorientierte Industrie braucht neue Märkte. Frieden ist da nur hinderlich. Man zerstört systematisch gesellschaftliche Strukturen in dem man Angst verbreitet, demontiert die politische Führung und fertig ist ein neues Krisengebiet. Besonders geeignet sind Wüstengebiete, weil die dortigen Staaten von unzähligen Clans dominiert werden wollen. Da hat es immer schon ein wenig gekriselt. Die Amerikaner schütten einfach noch Säure auf die fragilen politischen Strukturen der verschiedenen Gruppierungen und schon löst sich der soziale Frieden in seine Bestandteile auf.

Deshalb wird das Feuer in der Ukraine weiter angeheizt, dasselbe im Nahen Osten und wenn Israel weiterhin so zerstörerisch politisiert, wird über kurz oder lang der grosse Knall erfolgen. Wo das schlussendlich passiert ist eigentlich egal. Die Hauptbetroffenen sind wie immer die, welche eigentlich nur in Frieden leben wollen.


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13. November 2014 erschienen in:20 Minuten

Das Game, das einem die Freude am Krieg verdirbt

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Krieg spielen macht Spass,
By Ovandevelde (Own work) [CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons

Es ist Krieg. Kein normaler Krieg. Zur Zeit läuft der 3. Weltkrieg. Haben Sie das bemerkt? Die Wenigsten realisieren,dass es rund um den Globus weltkriegsgleich kriselt. Die Kriegsschauplätze umspannen wie ein Spinnennetz die Erde und man kann nicht mehr genau sagen, wo was begonnen hat oder womöglich endet. Aber das betrifft uns ja nur am Rande. Wir können mit einem Kaffee die morgendlichen Medienlügen konsumieren, dazu den Computer einschalten, zwischendurch den Sandmann aus den Augen spülen und wenn’s drückt den obligaten Gang auf den häuslichen Thronsessel vollziehen. Alles alltägliche Abläufe, die für uns banal sind, aber für andere unvorstellbar.

Um sich ein wenig in die Welt der Not und Angst umzusehen hat das Entwicklerstudio 11Bytes ein Computerspiel kreiert, dass einem zum Kriegs-Flüchtling macht und man sich mit den einfachsten Überlebensstrategien auseinandersetzen muss. Das Spiel soll, laut Hersteller, keinen Spass machen sondern die Tragik des Krieges veranschaulichen. Man ist Mitglied einer kleinen Gruppe und muss Nahrung beschaffen, marodierenden Banden ausweichen, durchgeknallten Soldaten aus dem Weg gehen, Verletzungen verarzten und immer wieder Entscheidungen fällen, die den Tod von anderen zur Folge haben, aber dafür das eigene Überleben und das der Gruppe sichern.

Zuerst habe ich mich gefragt, was dieser Schwachsinn soll. Wir haben rund um den Globus über 50 Millionen (!) Flüchtlinge, das sind mehr als in beiden Weltkriegen zusammen, und nun glaubt eine Software-Schmiede diese Tragödie noch in einem Spiel vermarkten zu müssen. Erst im zweiten Ansatz fand ich die Idee gar nicht mehr so übel. Bis anhin schlüpfte man als Computer-Spieler immer in die Rolle eines Superhelden mit Superkräften oder Superanzug. Man durfte sinnlos in der Gegend rumballern mit meist endlos Munition, Waffen die richtige Feuerwerke verursachen und man kann so ziemlich alles kurz und klein schiessen was sich bewegt oder eben auch nicht. Das stupide Geballere kann man toppen, indem man dem Feind die Gliedmassen einzeln wegschiesst oder gleich nach Metzerart das Gegenüber fachmännisch schlachtet. Das ist die Masse der Kriegsspiele.

Nun aber muss man sich ohne Waffen und Hilfsmittel, das heisst sie sind sehr spärlich auf dem Schlachtfeld verteilt, in einer kriegerischen Umgebung behaupten. Was würden wohl die Millionen an Flüchtlingen sagen, wenn sie sehen könnten, wie ihre Tragik in einem „Spiel“ als Handlungsgrundlage dient? Ist das moralisch vertretbar? Ich bin hin und her gerissen. Einerseits finde ich es makaber, so etwas als Game zu verkaufen und andrerseits hat so ein Spiel auch aufklärenden Charakter. Dazu muss man sich mal folgendes vorstellen:

Begeben Sie sich gedanklich mal in so eine Situation.

So wie sie jetzt vor dem PC sitzen und diesen Artikel lesen. Sie müssten nun in den nächsten fünf Minuten alles was Ihnen wichtig ist zusammenpacken und mit Frau, Kind und Kegel fluchtartig ihr Zuhause verlassen. Nach diesen fünf Minuten kommen die Bösen, erschiessen den Mann, vergewaltigen die Frau und Tochter und hängen dabei noch den Sohn auf. Wie gesagt, wenn Sie das nicht wollen, müssen Sie innert dieser paar Minuten alle und alles in Sicherheit bringen. Könnten Sie das? Wissen Sie, was Sie alles mitnehmen würden? Hätten Sie überhaupt etwas Überlebenswichtiges zu Hause? Wären Sie in fünf Minuten parat? Die meisten Menschen müssen hier oft mit Nein antworten. Sie haben zu wenig Zeit um noch ein paar Habseligkeiten zusammenzuraffen, die Zeit reicht gerade um noch etwas anzuziehen und ein paar Kleider, Decken, etwas Proviant einzupacken und dann war’s das auch schon. Dann beginnt die Flucht. Sobald man die Wohnungstüre öffnet schweben alle in Lebensgefahr und das ändert sich auch nicht mehr. Hinter jeder Ecke könnte ein Feind lauern und einem um die selbige bringen. Sie schleichen geduckt mir ihren Liebsten von einer Deckung zur Nächsten, Rauchschwaden vernebeln die Sicht und machen das Atmen schwer. Es ist kalt. Dann fängt es auch noch zu regnen an. Die wenigen Kleider sind schnell durchnässt. Sie hasten durch den Schlamm, weichen Trümmerteilen aus und mehr als einmal stolpern Sie über ein menschliches Körperteil. Überall liegen Tote, teils zerfetzt, teils geschändet und oft gar nicht mehr als Mensch erkennbar sind, weil einfach ein Panzer darüber gerollt ist. Dazu der Gestank von offenen Gedärmen, Verwesung und Munition. Sie halten sich einen Lappen vor den Mund um den Brechreiz unter Kontrolle zu halten. Die Kinder fangen an zu weinen und wollen nach Hause. Sie haben jetzt aber keine Zeit den Kleinen die Situation zu erklären, Der Feind ist Ihrer Familie auf den Fersen und sie haben nur wenig Vorsprung. Also hetzen Sie weiter, tragen abwechselnd die Kinder. Nach einer endlos scheinenden Odyssee durch Trümmergebiete, Minenfelder und Häuserruinen erreichen Sie mit ihrer Familie einen vorerst sicheren Ort und können sich kurz erholen. Erst jetzt bemerken Sie, wie unzählige kleine Schürfungen, Schnitte und Prellungen ihren Körper verzieren. Der Schmerz geht Hand in Hand mit der Kälte, die immer mehr Überhand gewinnen möchten. Sie kauern sich zusammen, um sich gegenseitig etwas zu wärmen. In dieser Zeit der kurzen Ruhe wird ihnen die ganze Tragödie bewusst. Das Zuhause weg, alle Habseligkeiten weg, verbleib von Verwandten, und Freunden ist ungewiss. Hunger und Durst werden immer quälender, aber es gibt nichts. Das Wasser ist verseucht und Lebensmittel gibt es nur in den Flüchtlingslagern. Aber bis dorthin ist es noch ein weiter Weg durch kriegerisches Gebiet. Die Hoffnung sinkt und Verzweiflung macht sich breit.

Können Sie sich in einer solchen Situation vorstellen? 50 Millionen Menschen sind gezwungen, sich dieser Tatsache zustellen, zu behaupten oder zu sterben. Und das täglich.

Wenn man mit diesen Hintergedanken dieses Computerspiel zockt, dann ist der Spass sicher nicht vorhanden und das soll es, laut den Herstellern auch nicht. Es werden einem schnell die Schrecken des Krieges bewusst, die menschlichen Schicksale und Tragödien. Könnte eine therapeutische Wirkung haben. Das hat aber einen wesentlichen Haken. Man daddelt das Spiel vom bequemen Sessel aus, sitzt in einem beheizten Zimmer und kann sich je nach Bedarf das eine oder andere Zeugs in den Mund schieben. Das hat nichts mit einer agogischen Wirkung zu tun. Das ist dekadent und unmenschlich. Ich glaube, wenn man einen Flüchtling fragen würde, ob er so ein Spiel zocken möchte, dann bekäme man zuerst einen ungläubigen Blick, der sich schnell in Verachtung wandeln würde. Kein einziger Flüchtling spielt so ein Game. Genau so wenig wie ein Kriegsveteran ein Ballerspiel daddelt, dass die meisten Punkte gibt, wenn man sein Gegenüber mit der Kettensäge malträtiert.

Solche Spiele werden nur von Leuten gezockt, welche die Tragik eines Krieges nicht verstehen wollen und ihn als Unterhaltung ansehen. Je blutiger umso cooler. Solche Individuen möchten auch gerne mal selber real in den Krieg ziehen. Ist ja alles so schön bunt hier. Dazu können sie sich einem Bataillon anschliessen, welche geschäftstüchtige Soldaten den Kriegstouristen anbieten. Zur Zeit möglich in der Ukraine. Dort kann man nach bezahlen eines Betrages für die Wunschwaffe aus sicherer Entfernung ein Dorf zuammenschiessen oder einfach alles abknallen, was sich vor dem Gewehrlauf bewegt. Ein Schwede hat sich dieses „Vergnügen“ nicht nehmen lassen, zahllose Menschen getötet und ist nun stolz darauf, von den „Feinden“ mit einem Kopfgeld beehrt zu werden.

Wenn ich mir die Entwicklung der Computerspiele-Industrie ansehe, dann kann ich nur zu folgendem Schluss kommen. Sie wollen einem den Krieg schmackhaft machen mit all seinen „Vorzügen“. Vom Militär gesponserte Spiele sollen neue Rekruten bringen und Flüchtling-Games sollen die weltweite Tragödie verharmlosen. Denn wenn jemand mit vollem Bauch in der beheizten Stube sich als Überlebenskünstler sieht, dann kann das Ganze ja nicht so schlimm sein, man hat es selber ja auch in 20 Stunden durch alle Levels geschafft.

Mit diesen Spielen soll das ethische und moralische Empfinden der Spieler aufgeweicht werden. Skrupel für verwerfliche Taten fallen, man lernt im Spiel, wie man einen Menschen auf verschiedenste Art und Weise umbringen kann und der pure Egoismus wird in die höchsten Sphären gehievt. Aber das stört den Zocker nicht. Hauptsache man kann vor seinen Freunden mit den neuesten Massakrierungsmethoden angeben und wie toll man sich durch die virtuelle Kriegswelt geschlagen hat. Wenn man das dort kann, klappt das im realen Leben sicher auch.


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12. November 2014 erschienen in:der Standard

Ausschreitungen: Abbas und Netanjahu beschuldigen einander gegenseitig

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Israelische Flagge mit Sympathiebekundung,
By Gedalya AKA David Gott (Purim2012_3948 Uploaded by FunkMonk) CC-BY-2.0 via Wikimedia Commons

Die lernen’s nie. Israel macht wieder einmal alles, um sich in der Welt als absolut „gemeinschaftsuntauglich“ zu präsentieren. Nachdem sie Gaza zerbombt haben, man könnte das vergleichen mit einem Schiessbefehl in einem gefüllten Fussballstadion ohne Ausgänge , betreiben sie wieder ihre arrogante Expansionspolitik. Nur wenige Zeitungen trauen sich darüber zu schreiben. Sobald man das Wort Israel oder Jude in den Mund nimmt, respektive in die Tasten hämmert, bewegt man sich auf sehr dünnem Eis.

Wenn man etwas kritisches über Israel sagt, ist man sofort Antisemit. Dabei instrumentalisieren sie ihre Geschichte bis in die abstruseste Perversion. Sie haben im zweiten Weltkrieg viele Unmenschlichkeiten erfahren müssen, das steht ausser Zweifel. Aber von den heutigen Israelis haben nur noch sehr wenige den Krieg miterlebt, der Rest ist sozusagen ausgestorben. Doch das hindert die Nachkommen nicht daran, bei allen Anschuldigungen lauwarm mit zu tröten ohne selber je einen Antisemitismus erlebt zu haben. Hauptsache man kann mit der Masse mitjohlen und dabei sein Hirn abschalten.

Deshalb fällt es dem israelischen Geheimdienst auch so leicht, selber Terroranschläge gegen das eigene Volk zu verüben und die Schuld irgendeinem Traumfeindbild zuzuschieben. Die unkritische jüdische Masse plappert alles nach und applaudiert, egal wie menschenverachtend die Praktiken des israelischen Militärs sind. Aber wehe, man kritisiert etwas von denen. Sie sind unfähig ihr eigenes Handeln zu reflektieren und pauschal sind immer die anderen schuld. Wenn sie Raketen auf eine Schule schiessen mit dutzenden toten Kindern, sind die anderen schuld, wenn sie ihre eigenen Kinder massakrieren sind auch die anderen schuld und wenn sie Handelspartner reihenweise betrügen, dann sind die ebenfalls selber schuld.

Ich habe mir mal die Mühe gemacht und die israelische/jüdische Geschichte durchforstet. Leider konnte ich keine historischen Aufzeichnungen finden, welche die Juden in einem guten Licht darstellen. Sie unterwandern gesetzliche Strukturen, sie infiltrieren hohe Positionen in Politik und Wirtschaft, sie machen Geschäfte, wo der Handelspartner immer verliert, und sie sehen sich als auserwähltes Volk an. Von was oder wem auserwählt? Von irgendeinem göttlichen Hirngespinnst? Das kann ich mir selber auch solange einreden, bis ich mich selber für einen Gott halte. Und sie reden sich das schon über tausend Jahre ein. Dass dann die Vernetzung im Hirnstübchen eher an einen Computervirus erinnert, liegt auf der Hand.

Was haben die Juden sonst noch auf der Welt gemacht? Nichts Gutes. Jeder der mit ihnen zu tun hatte, mich eingeschlossen, macht in Zukunft einen grossen Bogen um die. Man erfährt keine Wertschätzung oder das Gefühl eines Miteinanders, sondern es schlägt einem die pure Arroganz und schon krankhafter Egoismus ins Gesicht. Man muss sich nur folgende Sachlage vor Augen halten.

Israel wurde nach dem Weltkrieg konstruiert. Das Land gab es vorher nicht. Man nahm es mit Hilfe der amerikanischen Waffengewalt einfach verschiedenen Ländern weg und platzierte die „Landesgrenzen“ wie es einem gerade passte. Doch anstatt mit den Nachbarn ein einvernehmliches Verhältnis aufzubauen, setzen die Israelis alles daran, sich Feinde zu schaffen. Um noch weiter Öl ins Feuer zu giessen, missachten sie laufend die bestehenden Grenzen und klauen immer wieder kleine Landstücke von den Nachbarn. Sie zahlen nichts dafür, sie fragen nicht, sie nehmen es sich einfach. Ist das menschlich oder politisch korrekt?

Wenn dann ein Nachbar zu reklamieren beginnt, wie Gaza, dann pferchen sie die Einwohner zusammen ohne dass sie eine Ausweichmöglichkeit hätten und schmeissen Bomben auf sie. Zudem behindern sie die Entwicklung der Nachbarn, blockieren Versorgungen für das Volk und schiessen sonst willkürlich immer wiedermal einen über den Haufen.

Diese ganzen Fakten der israelischen Geschichte und des jüdischen Volkes sind in meinen Augen nur verachtenswert. Jetzt bin ich sicher antisemitisch. Selber die grössten Schlächter sein und mit dem Finger immer auf andere zeigen. Wenn das nicht langt, dann wird auf die moralischen Tränendrüsen gedrückt und die Weltkriegsgeschichte für ihre Zwecke instrumentalisiert. Die vielen Opfer würden sich im Grabe umdrehen wenn sie wüssten, wie ihre Leidensgeschichte für unmenschliche Massakrierungen herhalten müssen. Ethik und Moral sind bei den Israelis Begriffe, an die sich andere halten müssen, nur sie nicht.

Die israelische Führung muss sich nicht wundern, wenn sie von der ganzen Welt gehasst wird. Es ist ihr sogar recht. So hat man immer genug Feindbilder und kann jeden killen, der einem nicht in den Kram passt. Aber es gibt noch genug opportunistische Länder, die lieber mit denen Geschäfte machen, in der Regel mit Kriegsspielzeug, als dass sie ihren unmoralischen Handelspartner hinterfragen. Sie wissen das, dass jeder Politiker käuflich ist und wenn nicht, dann wird er mit Waffengewalt gefügig gemacht.

Das israelische Volk und ihre Führung haben noch nie aus ihrer Geschichte gelernt, wollen nichts lernen und werden es in Zukunft auch nicht machen. Einzig was sie können ist sich feige hinter ihrer Weltkriegsgeschichte verstecken und jeden gleich anprangern, der sich traut, mal etwas Kritisches über sie zu sagen. Wenn sich sogar mal einer aus den eigenen Reihen traut, gleicht das einem Todesurteil. Neben den Amerikanern bildet Israel einen der grössten Schandflecken der Menschheitsgeschichte. Es wäre schön, wenn sich das mal ändern würde und man sich mit positiven Gedanken mit der jüdischen Geschichte befassen könnte. Schlussendlich sind es auch nur Menschen, die, wie wir alle gemeinsam auf diesem Planeten leben.


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11. November 2014 erschienen in:20 Minuten

Ihm gehts ums nackte Überleben

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Künstlerarbeit – ein Mobile *staun*,
By Wmpearl (Own work) [CC0], via Wikimedia Commons

Mit Kunst hab‘ ich so meine Mühe. Das fängt bereits damit an, was Kunst ist und was nicht. Ich stelle selber diverse Gegenstände her, die man als Kunst werten könnte. Aber zur Akzeptanz in der Szene fehlen mir ein paar Kurszettelchen, gehe auf keine Selbstdarstellungsveranstaltung und habe keine „Freunde“, die meine Arbeit mit sinnlosen Attributen zukleistern, damit sie als Kunstform überhaupt anerkannt wird.

Neuester Streich eines „Künstlers“ namens Martin Gut ist nackt in der Natur rumzulaufen. Aha! Nacktheit ist Kunst. Soso! Was für eine Ausbildung muss man machen, damit man auf so eine kuriose Idee kommt? Hirnamputieren für jedermann oder lebe deinen Schwachsinn? Für sowas ist er in eine Schule gegangen? Dann war das in meinen Augen vergeudetet Zeit. Ok, man kann mal mit seiner Kunst danebenliegen. Deshalb besuchte ich seine Webseite und schaute, mit was der Herr Gut seine Mitmenschen sonst noch nötigt.

Um das etwas verwirrende Schaffen dieses Bastelfreaks aufzuzeigen, beschreibe ich mal ein paar seiner Objekte. Da hätten wir eine Wallholz mit aufgeklebten Computertastaturen, einen Haushaltsmixer mit einem Smartphone darin, eine übergrosse Wäscheklammer, die einen Lolly hält oder eine zerlegte Festplatte, die als Mobile sinnlos in der Gegend hängt und Staub ansammelt. Was für Drogen muss man nehmen, damit man selber solche Basteleien als Kunst ansehen kann? LSD? Pilze?? Oder beides zusammen? Und wieviel Drogen muss man erst den Besuchern verabreichen, damit sie dann kunstvoll sediert, nicht beim Anblick des ersten Teiles schreiend davonrennen? Wenn man die verschiedenen Formen des Idiotismus studieren möchte, dann lohnt sich ein Besuch bei so einem selbsternannten „Künstler“.

Wissen eigentlich solche Leute was sie machen? Sind sie fähig ihr eigenes Handeln zu reflektieren? Ich glaube nicht. Sie sind so von ihren Werken und Inspiration überzeugt, dass es schon an eine Geisteskrankheit heranreicht. Wenn man dann als Bonus noch den Künstler zu seinem Werk interviewen kann, sind die Ausführungen derart mit blumigen Worthülsen gerechtfertigt, dass jeder gesunde Menschenverstand sofort in den Überlebensmodus schaltet. Soviel Schwachsinn kann die Gesundheit gefährden. Aber bei vielen sogenannten „Künstlern“ ist der Schwachsinn an der Tagesordnung und da kann nicht mehr viel im Hirn kaputtgehen. Wo nichts ist, hat’s halt Platz für Mist.

Wenn nun dieser Herr Gut nackt durch die Wälder streift und das als Kunst ansieht (vermutlich als einziger), dann frage ich mich, sind die vielen Menschen, welche täglich nackt leben auch Künstler? Oder die Menschen, die sich mit Lumpen und Zeitungen bekleiden ebenfalls? Sogar unsere Politiker sind Kunst. Solche Installationen werden Karikaturen oder Wachsfiguren genannt. Man kann sie buchen, vor einen Rednerpult stellen und so seinen Gästen als Attraktion bieten. Viele Politiker gehörten besser in einen Zoo als in ein Kunstmuseum. Aber eben, auch hier wird mit Selbstüberschätzung geprotzt. Anstatt sich selber als missglücktes Kunstobjekt zu sehen, malträtieren sie das ästhetische Auge des Bürgers mit ihrer unansehnlichen Omnipräsenz. Kunst kann manchmal fast schon weh tun.

Mit was verdient der Herr Gut eigentlich sein Geld? Gibt es Menschen, die solches Zeugs kaufen und zuhause aufstellen? Ich glaube, man muss selber mit seiner Hirnleistung derart minimiert sein, um für sowas überhaupt Geld auszugeben. Solche Leute sind, wie die Künstler, vom Realitätsempfinden so weit entfernt, wie ich vom Kinder gebären. Ich glaube ein wesentlicher Glaubenssatz in der Kunstszene ist: Es steht immer jeden Morgen irgendwo irgendein Idiot auf, den man seine Schwachsinn für teures Geld verkaufen kann. Im Falle eines Herrn Guts muss dieser Satz stimmen. Anscheinend hat er genug Kohle um seine hirnrissigen Projekte durchführen zu können. Ansonsten wäre er schon lange Sozialhilfeempfänger. Oder er hat reiche Eltern, die seine Hirngespinnste finanzieren. Ein normal arbeitender Mensch käme nie auf die Idee, solches nutzlose Zeugs zu kaufen. Man kann es nicht mal verschenken ohne Gefahr zu laufen, sich damit Feinde zu schaffen.

Also lieber Herr Gut. Machen Sie ihrem Namen wenigstens einmal die Ehre und schaffen etwas Sinnvolles. Etwas, wovon die Nachwelt sich staunend an sie erinnert. Können Sie das überhaupt? Nehmen Sie Wasserfarben und ein Stück Papier und probieren mal einen Esel zu malen. Entweder können Sie es als Selbstportrait verkaufen oder als surreales Geschmiere. Kommt eigentlich nicht darauf an. Hauptsache sie können das Werk in allen Farben umschreiben und so den Betrachter einen nichtvorhandenen Sinn einreden. Rhetorisch werden Sie’s hoffentlich draufhaben. Sonst kann ich mir nicht erklären, wie nur eines ihrer Stücke verkauft werden kann. Sie müssen die Leute regelrecht zutexten. Diese erwerben dann nur etwas, um endlich Ruhe vor ihnen zu haben.

Machen Sie uns doch einen Gefallen. Wenn Sie die Leute schon mit ihrer Selbstdarstellung nötigen, dann machen Sie das bitte in homöopathischen Mengen. Mit ihrem nackten Erscheinen haben sie bereits ihr Jahreskontingent aufgebraucht. Alles Weitere sehe ich als Zumutung und im Härtefall als Nötigung. Sogar der Tatbestand der Verleumdung ist erfüllt. Denn wenn jemand seine sinnlose Arbeit als Kunst verkauft und somit die Betrachter dazu nötigt sowas anzuschauen und dann noch erwartet, dass man das als Kunst ansieht, dann fühlt sich mein gesunder Menschenverstand zutiefst beleidigt. Ich lasse mein Kunstverständnis nicht auf so tiefes Niveau rutschen, nur damit ich ihre sogenannte Kunst verstehen kann. Mein Kunstempfinden wird durch ihre Sinnlosigkeiten verleumdet. Da möchte ich Sie am liebsten verklagen, damit die verbliebenen Menschen mit einem gesunden Menschverstand nicht auch noch durch ihren Ideen gänzlich verblödet werden. Eigentlich müsste man die Menschheit vor solchen Individuen wie ihnen schützen. Oder glauben Sie, dass Sie etwas Wertvolles ihren Mitmenschen geben? Ich glaube eher, ihre Werke und ihre Insprirationen werden wieder zu dem, was ihre Objekte vor der Fertigstellung waren –nämlich Schrott!


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10. November 2014 erschienen in:Lebenskreise

Ein Held unserer Tage

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Raphael Fellmer

Kennen Sie Raphael Fellmer? Nein, der singt keine Schlagerschnulzen, aber seine Worte hallen in meinen Hirnwindungen nach wie ein Gassenhauer. Raphael Fellmer ist Idealist, Gutmensch, Familienvater und irgendwie erinnert er mich an Ghandi. Nicht dass er sich primär für eine unabhängige Menschheit einsetzt, er ist der Ghandi von Mutter Natur. Sein Lachen, sein Einstellung zum Menschen, sein Enthusiasmus und seine Zielstrebigkeit haben mich zutiefst beeindruckt. Er schafft etwas, dass ich selbst für eigentlich fast unmöglich gehalten habe.

Er lebt ohne Geld. Tönt lapidar ist aber, wenn man es sich genau überlegt, eine sehr respektable Leistung in der heutigen materialistischen Gesellschaft. Ich habe selber längere Zeit in einer Höhle gelebt, mitten in der Natur oder war einfach mit meinen Habseligkeiten im Rucksack durch die Landschaften gezogen und habe hier und dort für etwas Proviant oder Schlafmöglichkeit jemanden geholfen. Dabei durfte ich viele, sehr schöne Bekanntschaften machen und das respektvolle Miteinander, dass uns Menschen auszeichnet, erleben. Ich schaffte es aber nicht komplett ohne Geld auszukommen. Die Schweizer Gesetzgebung hat hier ein paar ganz schön dicke Knüppel parat. Deshalb meine Hochachtung für ihn, wie er es schafft, trotz der indoktrinierten Zahlungspflicht, ohne Geld auszukommen.

Das alleine ist schon eine Meisterleistung, aber er setzt noch einen drauf. Er klappert die Abfallcontainer der Lebensmittelverteiler ab und nimmt alles raus, was noch zu verwerten ist. Eigentlich macht er sich damit strafbar. Das muss man sich mal im Hirn zergehen lassen. Essbare, frische Lebensmittel dürfen straflos weggeschmissen werden, aber die Verwertung des „Abfalls“ wird unter Strafe gestellt. Wieder ein Paradebeispiel, wie die Politiker am Volk vorbei reGIERen. Raphael Fellmer kümmert das wenig. Er findet es sträflicher, bei über 1 Milliarde hungernden Menschen etwas Essbares wegzuschmeissen. Recht hat er.

Aber auch hier ist das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht. Er bietet seine Fundstücke anderen Menschen an, welche selber mittellos sind. In einer Markthalle in Berlin hat er einen kleinen Stand errichten dürfen mit Kühlschrank und dort füllt er jeden Tag die Regale mit weggeworfenen Lebensmitteln auf. Er nennt das einen „Fairteiler“. Treffender kann man es nicht beschreiben. Die Lebensmittel gibt er gratis weiter. Das heisst, die ganze Arbeit vom Sammeln bis hin zum Regal macht er alles ohne Lohn. Seine Dankbarkeit für gratis Lebensmittel gibt er augenblicklich weiter, in dem andere Menschen von seinem Angebot unentgeltlich profitieren können.

Um die ganze Sache effizienter zu gestalten, notiert er die Fundstücke im Internet. Dort kann jeder schauen, wo es was hat. Viele Ladenbesitzer sind von der Idee begeistert und haben selber Mühe mit der Wegwerfmentalität. Sie sammeln die übrig gebliebenen Lebensmittel und geben sie ihm ab. Es bleibt zu wünschen, dass sich noch viel mehr Geschäfte dieser Idee anschliessen. Ich habe aber Bedenken, dass, wenn die Politiker schnallen wie sich das Volk selber organisiert, sie den Aktivisten irgendwelche Steine in den Weg legen. Beim Couch-Surfen ist es ja schon passiert. Nachdem viele Berliner ein freies Bett oder Zimmer für andere zur Verfügung stellen und sich mit dieser Idee international im Netz verknüpften ging es nicht lange und die Hotelier-Lobby puderte den Politikern den Hintern. Resultat: es wurde in Windeseile ein Gesetz erlassen, dass die private Übernachtungsvermittlung unter Strafe stellt. Wenn das Gratis-Lebensmittelnetzwerk zu erfolgreich wird, passiert das Gleiche. Es kommen dann die hirnlosen, uniformierten Lemminge und machen das, was sie am besten können. Das Volk nötigen, verprügeln und einsperren.

Aber selbst hier traue ich Raphael Fellmer Unglaubliches zu. Sollte es soweit kommen, dass er mit dem Gesetz in Konflikt gebracht wird, dann besticht er durch seinen Respekt und Freundlichkeit. Die Herzlichkeit, die in der Dokumentation rüberkommt ist beeindruckend. Er wird von den portraitierten Ladenbesitzer nicht nur toleriert sondern freundschaftlich empfangen und unterstützt. Ebenso von vielen Mitmenschen, die seiner Familie ein Dach über dem Kopf ermöglichen oder sonst unter die Arme greifen. Sie revanchieren sich mit gemeinschaftlicher Arbeit und machen die Sachen, welche gerne liegenbleiben. Selbst hier beeindruckte er mich. Er macht jede Arbeit mit einem Lächeln.

Raphael Fellmer zeigt eindrücklich, wie man ressourcenschonend und mit Teilen ein erfülltes Leben haben kann. Er selbst praktiziert diesen Lebensstil seit mehreren Jahren und lebt es vor, wie man es machen kann. Ich finde ihn sehr inspirierend und kam selber schnell ins Grübeln. Bei uns in der reichen Schweiz, wachsen die Kühe auf den Bäumen und in den Flüssen hat es Milch. Schön wär’s. Obwohl die Schweiz als eine der grössten Kapitalhuren der Welt gilt, lebt jeder zehnte Bewohner unter der Armutsgrenze. Bei einer Bevölkerungszahl von 8 Millionen sind das 800’000 Menschen, die ums tägliche Überleben kämpfen müssen. Und das in der ach so reichen Schweiz.

Also liebe Schweizer Leser, informieren Sie sich über das Projekt, kaufen bitte mit Bedacht ein und wenn etwas übrig bleibt, verteilen Sie es unter den Menschen. Egal ob Lebensmittel, Kleider oder sonstige Sachen. Alles was funktioniert oder irgendwie verwertbar ist, gehört in den Rohstoffkreislauf und nicht in den Abfallkübel. Dasselbe funktioniert mit Werkzeugen. Anstatt dass jeder seine eigenen Maschinen hat und die meist ungebraucht in den Kellern verstauben, teilen Sie die Werkzeuge mit anderen. Auch dafür gibt es bereits Webseiten, die sich mit dem Teilen von Gütern befassen. Car-Sharing beweist, dass solche ressourcenschonenden Ideen akzeptiert und genutzt werden. Es gibt noch unzählige Möglichkeiten, dem Konsumzwang zu entgehen. Es braucht dazu nur ein wenig Initiative, den Glauben an eine wertvolle Arbeit und die ansteckende Freundlichkeit eines Raphael Fellmers, die einem sofort selbst ein Lächeln auf die Lippen zaubert.

Ich wünsche ihm weiterhin viel Erfolg und schaue, wie ich im Land der Eidgenossen ebenfalls etwas zu diesem Projekt beitragen kann. Dazu lade ich jeden ein, sich selber ebenfalls Gedanken zu machen und welche Möglichkeiten man besitzt, die Welt mit Freundlichkeit, Liebe und Wohlwollen zu dem Paradies zu machen, das sie eigentlich für uns ist.

Hier der Link zu Raphael Fellmers Webseite: Raphael Fellmer


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9. November 2014 erschienen in:Welt

Manager zahlen 2500 Euro für drei Tage Mittelalter

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Man lernt nie aus,
By MarieLeRoseySummer (Own work) [CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons

Beim Lesen dieses Artikels schwoll mir der Kamm und gleichzeitig musste ich schmunzeln. Manager in Leinenhemden, Holzpantoffeln oder sonstigem mittelalterlichen Geschmeide. Wenn ich mir einen ZumWinkel so verstelle oder einen Gabriel wüsste ich, welche Arbeit sie zuerst machen müssten. Latrinen putzen.

Aber von Anfang an. Neueste Marketingidee, wie man mit ziemlich sinnlosen Kursen fett Kohle machen kann ist die Mittelaltermasche. Grundsätzlich bin ich selbst ein Fan von Mittelalteranlässen und besuche mindestens 20 Mittelaltermärkte im Jahr als Händler. Die Stimmung, die Kulissen, Gerüche und optischen sowie kulinarischen Spezialitäten aus dieser Zeit lassen die Besucher augenblicklich eine Zeitreise in die Vergangenheit machen. Einige Veranstalter haben den Marktwert solcher Anlässe erkannt und haben sich auf die Organisation und Durchführung derselben spezialisiert. Um die Vermarktung völlig auszuschlachten, machen nun findige Kursveranstalter Mittelalter-Seminare für Manager.

Wenn ich mir die im Artikel beschriebenen Beweggründe für einen solchen Kurs anschaue, kann ich nur den Kopf schütteln. Einziger Nutzniesser ist der Veranstalter mit einem Kursgeld von 2500 Euro pro Person. Dafür dürfen die „Topmanager“ Fronarbeit leisten, sich schmutzig machen, Blasen und sonstige Schrammen holen. Der Lerneffekt bei so einem Kurs ist mit der mittelalterlichen Kleidung vergleichbar, äusserst rudimentär. Ich konnte jedenfalls keine Aha-Erlebnisse oder sonstigen Erkenntnisse im Artikel finden.

Das hat seinen Grund. Kaderleute besitzen in der Regel wenig Sozialkompetenz, Verantwortungsbewusstsein und Selbstreflektionsvermögen. Das sind eigentlich alles Schlüsselqualifikationen, die jede Führungspersönlichkeit mitbringen sollte. Eine Vielzahl an Arbeitnehmern verlässt sich darauf, dass sie mit diesen Fähigkeiten geführt werden. Leider wachen dann die meisten aus diesen Wunschtraum auf und müssen erkennen, wie sie mit sozialer Inkompetenz, mangelnde Verantwortung und hierarchisch begründetet Rechthaberei gemobbt werden. Viele Chefs und Kaderleute sind schlicht unfähig, besser gesagt es sollte ihnen verboten werden, eine Belegschaft zu führen. Sie glauben ihre Macht allein genügt. Zu was für abstruse Auswüchse so eine Selbstüberschätzung führen kann, sieht man in der Politik.

Jetzt haben ein paar Kursanbieter das Gefühl, menschliche Qualifikationen innerhalb von ein paar Tagen mit Leinenhemden und 2500 Euro Kursgebühr den Inkompetenzen vermitteln zu können? Da allein zeigt die fachliche Kompetenz, respektive Selbstüberschätzung solcher Anbieter. Es ist schlicht unmöglich innert drei Tagen eine Kompetenz zu erlangen, die eigentlich Jahre an persönlicher Entwicklung fordert. Dazu kommt die innere Einstellung der Manager. Für sie zählt nur der finanzielle Erfolg. Dafür gehen sie sogar über „Arbeiterleichen“. Und solche Schinder sollen in einer Schnellbleiche die fehlenden Kompetenzen erlangen? Dabei fallen sie auf den billigsten Trick des Marketings rein. Sie bezahlen den horrenden Kurspreis und reden sich dabei ein, den Absolutionsbrief für ihre Unzulänglichkeiten zu erhalten. Wenn sie nach diesen drei Tagen in ihre Nadelstreifenanzüge kriechen, mutieren sie wieder zu den Kapitalhuren, die sie auch vor dem Kurs gewesen sind. Dem sage ich Geld zum Fenster rausgeschmissen.

Ich durfte selber schon Kurse führen oder als Co-Trainer begleiten. Dabei konnte ich folgendes feststellen: je höher die Position eines Kursteilnehmers war, umso mehr hatte er den Glauben, mit dem Kursgeld automatisch eine Kompetenz zu erlangen. Wenn sie dann mit persönlichen Unzulänglichkeiten konfrontiert wurden, blockten sie ab und verweigerten jegliche Demontage ihrer jahrelang aufgebauten „Schutzmauer“. Sie versteckten sich hinter ihrer Position, hinter ihrem Vermögen oder einmal sogar hinter ihrem Anwalt. Von daher zweifle ich den Nutzen solcher Kurse an. Sie bringen nichts ausser dem Besucher ein spezielles Wochenende zu bieten. Aber danach ist alles wieder wie vorher.

Wir machten Experimente mit Selbstreflektion. Dieser Begriff verschwindet heute immer mehr aus den Hirnwindungen der Menschen. In der Erziehung wird das totgeschwiegen, weil sich sonst die Eltern ja auch selber reflektieren müssten. Aber sie selber haben das nicht gelernt und wie sollen sie dann das den Kindern weitergeben? Und diese Kinder werden zu Managern und können ihr eigenes Handeln in keinster Weise hinterfragen. Sie berufen sich auf ihren Chefposten und verstecken ihre soziale Inkompetenz dahinter. Als verbale Ausrede für ihr asoziales Handeln darf die Raffgier herhalten. Wäre das nicht so, hätten viel mehr Menschen eine Arbeit und vor allem ein Vertrauen in die Führung. Da beides nicht vorhanden ist, kann man sich die fachliche und soziale Führungsqualität der Topmanager vorstellen.

Ich sollte auch wieder Kurse anbieten. Man kann richtig fett Kohle verdienen, ohne gross was zu tun und die Manager lassen jeden Blödsinn mit sich machen, solange sie nur genug dafür bezahlt haben. Mein Kursthema wäre: Finden der hintersten persönlichen Ressourcen und fördern dergleichen. Tönt spannend? Ist es aber nicht. Wie die ganzen Manager-Kurse. Versprechen die schönsten Erleuchtungen, aber das Einzige was leuchtet sind die Augen des Kursveranstalters beim Betrachten des Kontostandes. Also meine Kursteilnehmer dürfen den ganzen Tag auf der Wiese sitzen und in der Nase bohren. Einige Enthusiasten werden das Hinterste und Letzte aus sich rausholen und mit Stolz ihre gefundene Weisheit den anderen Kursteilnehmern präsentieren.

Es wäre schön, wenn die Topleute auch top denken würden. Dann könnten sie erkennen, dass solche Kurse absoluter Mumpitz sind. Eine wirklich persönliche Entwicklung ist ein Prozess über mehrere Jahre, wird von einem seriösen Trainer mit maximal drei bis vier Personen durchgeführt und betreut seine „Schüler“ auch nach dem Kurs, respektive wenn ein Teilnehmer ein Coaching braucht. So hat der Trainer einen Überblick über die Entwicklung jedes Einzelnen und kann individuell reagieren. Ein persönlickeitsentwickelnder Kurs mit zehn und mehr Personen ist Massenabfertigung. In ein paar Tagen kann man nicht gross was vermitteln, geschweige denn überprüfen.

Ich habe selbst einige solcher Kurse besucht und für mich eine Messlatte für die fachliche Kompetenz des Kursleiters zurechtgelegt. Je mehr Diplome, Zettelchen und sonstige Einrahmungen den Trainer als qualifiziert erscheinen lassen sollen, umso sicherer ist die Selbstbeweihräucherung des Kursleiters und inhaltslos der Kursablauf. Mein Lehrer hatte keine Diplome, aber er lebte das Gelernte. Er war in seinen Ausführungen und Schilderungen kongruent und nahm sich individuell für jeden Kursteilnehmer Zeit. Ich musste auch zuerst ein paar Scharlatanen auf den Leim gehen und teures Lehrgeld bezahlen, aber irgendwann trifft man den richtigen Lehrer, wenn man gewissenhaft und ehrlich mit sich selber ist. Dann sind solche Kurse für die persönliche Entwicklung eine wunderbare Bereicherung im Leben und befähigen einen sogar, das Erlernte weiterzugeben.

Ein anderer wichtiger Indikator, ob ein Kurs wertvoll ist oder nicht: Je teurer umso sinnloser.


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8. November 2014 erschienen in:Lebenskreise

Hitparade des Idiotismus

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By Kevin Marks [CC-BY-2.0], via Wikimedia Commons

Täglich flattern Meldungen über den Bildschirm, die an Abstrusität, Idiotismus oder schlicht einfach an Dummheit nicht zu überbieten sind. Ok, das stimmt so nicht ganz. Jede Woche bringt neue Blüten des Wahnsinns. Die Messskala für Hirnlosigkeit ist bekanntlich nach oben offen und wird erwartungsgemäss fast jeden Tag getoppt. Damit die Errungenschaften menschlichen Schwachsinns nicht im Sumpf des Vergessens verloren gehen, habe ich hier eine kleine Aufstellung der „besten“ Schildbürgerstreiche zusammengestellt. Die Liste ist mit Sicherheit nicht vollständig und äusserst subjektiv verfasst.

Platz 5


Australiens Premier will sich Putin vorknöpfen
Die Australier wollen was vom Putin. Sie haben vergessen das Zauberwort zu sagen. Würde aber vermutlich eh nichts nützen. Präsident Putin rechnet kurz zusammen: Australien = England, England = USA, USA = Kriegsverbrecher. Da würde ich dem Australischen Premier freundschaftlich auf die Schulter klopfen und gleichzeitig einen Besen schenken, damit er den eigenen Dreck im geraubten Land zusammenkehren kann. Oder eine Packung Ritalin. Zur Steigerung der Hirnleistung.

Platz 4


74 Peitschenhiebe – Strafe für Hündeler gefordert
Der Iran macht immer wieder mit widersprüchlichen Aussagen Schlagzeilen. Einerseits möchte man ihnen die Stange halten mit den ganzen Embargos, Sanktionen und Isolation durch die Amerikaner und andrerseits bringen sie Gesetze raus, die an menschenverachtenden Schwachsinn kaum zu überbieten sind. Man ist hin und her gerissen. Anstatt sich weltoffen zu zeigen und so den Amerikanern sowie Israelis das Wasser abzugraben, füttern sie die Vasallen mit so idiotischen Gesetzesvorlagen und katapultieren sich damit selber im internationalen Ansehen ins Mittelalter.

Platz 3


Kosmetikfirma wirbt mit behaartem Terroristen
Naja, die abgelichtete Person ist vielleicht nicht gerade ein Aushängeschild für Top-Models, aber die Behaarung ist rekordverdächtig. Wenn in den Packungen Kerosin drin ist mit Selbstentzündungsmechanismus, dann ist die propagierte Enthaarung mit Sicherheit äusserst effizient. Fehlt nur noch dass die Firma eine der vielen selbst erfundenen Lobpreisungen an das Produkt veröffentlichen wie zum Beispiel folgender Text. Herr K.M. aus P. schreibt: „Das beste Enthaarungsmittel. Allen, denen er es gegeben hat, wachsen niemals mehr Haare“.

Platz 2


Riskante Atomkraft: Japan beobachtet verstärkte Aktivität von Vulkanen
Kauft bitte jemand den Japanern eine Brille! Die Kurzsichtigkeit der Politiker aus dem Sushi-Land grenzt an Blindheit. Sie sitzen auf einem Kochtopf, der jederzeit Dampf ablassen kann und sie servieren auf dem heissen Deckel ein Softeis. So ungefähr könnte man die Handlungsweise der Japanischen Führung bezeichnen. Es reicht nicht, dass sie mit ihren kindischen Machtkungeleien den Rest der Welt verstrahlen, nein, es geht ihnen anscheinend nicht schnell genug. Vor allem die Ausrottung des eigenen Volkes. Aber das gelingt ihnen sicher noch, früher oder später.

Platz 1


Was Sie nie auf Facebook posten sollten – es aber ständig tun!
Der Focus, seniler Onkel der Blöd-Zeitung schreibt eigentlich nur manipulativen Schwachsinn. Doch ab und zu erscheint sogar eine wertvolle Nachricht, die man dieser Trollhöhle nicht zutrauen würde. Im Fokus sind die Millionen an naiven Selbstdarstellern, die gedankenlos ihre hintersten und letzten Geheimnisse im Netz offenbaren und sich danach wundern, dass andere so viel über sie wissen. Ich wünsche denen viel Glück in Zukunft, wenn sie einen neuen Job wollen, eine neue Wohnung, einen neuen Partner, einen neuen Kredit, am besten kreieren sie sich ein neues Leben. Das Alte wird zu destruktiv beim Erreichen persönlicher Ziele. Karrieren sind nicht mehr von Qualifikationen abhängig, sondern was man von sich ins Netz gestellt hat. Doch wenn es einem plötzlich dämmert, was er für einen Blödsinn man fabrizierte, ist es bereits zu spät. Das Netz vergisst nie.


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7. November 2014 erschienen in:Deutsche Wirtschafts Nachrichten

Schwere Ausschreitungen bei Massen-Demo in Brüssel

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Edinburgh 'Million Mask March', November 5, 2014,
By Brian McNeil (Own work) [CC-BY-3.0], via Wikimedia Commons

Auf die Medien ist Verlass. Heute kann man im Vorfeld schon sagen, was am nächsten Tag in den Blättern steht. Dazu braucht es keine hellseherischen Fähigkeiten. Man muss sich nur vorstellen können, wie die Politiker sich selber und ihr Land sehen. Jetzt war der „Million Mask March“. Dabei ziehen Demonstranten weltweit mit Guy-Fawkes-Masken durch die Straßen. Insgesamt waren in 481 Städten auf der ganzen Welt die Menschen unterwegs und haben protestiert.

Und was steht in den Zeitungen? Nichts. Einzig auf den Deutschen Wirtschafts Nachrichten oder russischen Seiten findet man etwas. Aber alle anderen grossen Häuser schweigen sich aus. Und das war vorherzusehen. Da läuft auf der Welt eine der grössten Massenveranstaltungen mit Millionen Demonstranten und die heimischen Blätter ignorieren das Ganze. Ein besseres Beispiel, wie die Medien gesteuert sind gibt es nicht.

Die Politiker glauben allen Ernstes immer noch, dass sie mit Zensur die Massenmeinung beeinflussen können. Leben die eigentlich noch im Steinzeitalter? Ist ihr Denkapparat schon derart mit Mist gefüllt, dass sie die öffentliche Meinung in keinster Weise mehr erfassen können? Sind sie wirklich immer noch so naiv und dumm dass sie glauben, dem Volk alles vorlügen zu können und es merkt das nicht? Da platzt mir doch schon fast der Kragen. Wenn wir schon betrogen werden, dann bitte mit etwas Niveau. Die ganzen Lügengebilde der politisch diktierten Medien ist schon so plump, dass die persönliche Intelligenz jedes Einzelnen zutiefst beleidigt ist. Früher musste man noch aufpassen und den Verstand brauchen um eine Lüge oder Betrug aufzudecken. Heute wird man mit geisteskranken und bizarren „Fakten“ gefüttert, dass man sich schon im Ansatz übergeben möchte.

Und sie glauben immer noch, dass wir alles schlucken, was man uns vorsetzt. Aber viele Bürger haben gelernt, zwischen den Zeilen zu lesen und erfahren viel mehr über Gesinnung, Pläne und Lügen mit den Texten, die nicht abgedruckt wurden. Wie jetzt mit den Demonstrationen. Das Nicht-Berichten von diesen Anlässen sagt genug über die Glaubwürdigkeit und Seriosität der Massenblätter aus. Auch über die Pläne der Verbrecherbande in Brüssel und Berlin. Die Vasallen glauben doch noch immer, dass von den Zeitungen verschwiegene Meldungen automatisch nicht passiert sind und das Volk dieselbe Einstellung hat. Dabei realisieren sie in ihrer abgehobenen Arroganz nicht einmal, dass es heute dank technischer Hilfsmittel Millionen von „Reportern“ gibt, die mit ihren Handys die verbrecherischen Aktivitäten der Obrigkeit dokumentieren. Kanzlerin Merkel ist ja Physikerin. Eigentlich müsste sie auf dem höchsten Wissensstand der Technik sein. Aber so wie die DDR mittelalterlich organisiert war, so ist ihr Fachwissen in der gleichen Zeitepoche hängengeblieben. Sonst hätte sie schon lange erkannt, dass man heute mit Zensur sich ans eigene Bein pinkelt und die Glaubwürdigkeit auf einen Minuswert rutscht.

Aber eben, wer mit prähistorischen Methoden zu regieren versucht, wird anarchistische Resultate erhalten. Es würde mich nicht wundern, wenn eines Tages die Merkel mit ihren Handlangern wie Säue durch’s Dorf getrieben werden und am Schluss auf der Schlachtbank enden. Das Volk schleift bereits die Messer. Wenn man es genau bedenkt, müssen die Sonnenkönige in den Prunkpalästen schon ganz schön zittern. Millionen von Menschen, allein in Deutschland, möchten die Verbrecherbande in den tiefsten Kerker stecken. Jeder Auftritt in der Öffentlichkeit wird mit Pfeifkonzerten und Buhrufen begleitet. Das hielt die Polit-Prominenz aber nicht davon ab, ihren Schwachsinn ins Mikrofon zu blasen. Dann sollten wir es gleich wie im Mittelalter machen. Bei jeder öffentlichen Rede ist es die Pflicht eines jeden Bürgers, die Worte der Politiker zu werten. Entweder gibt’s Applaus oder sonst fliegen unzählige Eier, faule Tomaten und Pferdeäpfel Richtung Bühne. Das wäre konstruktives Feedback. Ich glaube, wenn Frau Merkel heute vor den Rednerpult stehen würde, wäre sie mit Wurfgeschossen zugekleistert, bevor sie überhaupt Luft holen könnte. Dasselbe mit den finsteren Gestalten namens Schäuble, Gabriel, Leyen, Schulz und so weiter.

Das wäre Psychohygiene für’s Volk. Bei guter Arbeit fliegen Torten und bei Schlechter faule Eier. Die Medien könnten sich weiter darüber ausschweigen und das wäre schlicht egal. Jeder der ein Smart-Phone hat würde sich die Gelegenheit nicht nehmen lassen, eine von Kopf bis Fuss eingeschleimte Kanzlerin abzulichten und ins Netz zu stellen. Wenn ich zum morgendlichen Kaffee so ein Bild der Kanzlerin im Netz sehen würde, besser könnte der Tag nicht beginnen. Es wird Zeit, dass der ganze politische Immunitätsquatsch aufhört und die Verbrecher für ihr Taten gerade stehen müssten. Sie sollen sich vor dem Volk rechtfertigen und erklären. Das sind sie ihren Bürgern schuldig. Wir schenkten ihnen unser Vertrauen und sie schenken uns dafür Schulden. Sie haben Deutschland auf Jahrzehnte ruiniert. Die nachfolgenden Generationen kommen aus dem Schuldenschlammassel gar nicht mehr heraus. Kein einziger „Experte“ kann sagen , wie man eine Schuld von über 2000 Milliarden zurückzahlen kann. Schon allein die Last der Zinsen ruiniert jeden Zahlungsversuch. Aber unsere lieben Politiker und Zeitungen machen das, was sie am besten können. Nichts, sie schweigen sich aus. Das hat der französische Sonnenkönig Louis XIV auch gemacht. Das Volk ignoriert, verhöhnt, belogen und ausgeraubt. Irgendwann hatte der Mob die Nase voll und knöpfte sich den Sonnenkönig vor. Wollen die Politiker, dass sich die Geschichte wiederholt? Wenn ich die Parallelen von damals und heute anschaue komme ich einzig zum Schluss. Die wollen das wirklich!


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6. November 2014 erschienen in:20 Minuten

Coiffeur frisiert Obdachlose gratis

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Obdachloser in Hamburg,
Author/Photographer: Hendrike, via Wikimedia Commons

Nebst den ganzen täglichen Katastrophen, die schon als normal gelten, ist diese Meldung wohltuend zu lesen. Ein junger Friseur schneidet Obdachlosen gratis die Haare. Wie toll ist das denn. Erstens eine super Idee und zweitens genug Courage so eine Idee auch zu verwirklichen. Der 22-jährige Friseur Engels Rodriguez ging in der Stadt Zürich auf die Obdachlosen zu und bot ihnen einen gratis Haarschnitt an. Die ersten hatten noch abgelehnt, aber irgendwann sprang der Funke und sie liessen ihn sein gutes Werk machen.

Eigentlich ist es traurig, dass es in der ach so reichen Schweiz überhaupt Menschen gibt, ohne ein Zuhause und die am Rande der Gesellschaft leben. Den Politikern sind die Randgruppen egal. Sie spenden lieber für irgendwelche Waffen oder schütten etliche Millionen irgendeinem Despoten in den raffgierigen Rachen. Sie glauben etwas Gutes getan zu haben, dabei hatten sie nur das Geld des Volkes verschenkt, nicht mal ihr eigenes und glauben aber human zu handeln. Ein Politiker, der die Not und Armut im eigenen Land nicht sieht und/oder bekämpft ist in meinen Augen ein Verräter am eigenen Volk. Da kann sich jede politische Führung im jeweiligen Land an der Nase nehmen. Sie haben alle mittlerweile nur noch ihre persönlichen Vorteile vor Augen und übersehen die eigentlichen Bedürfnisse des Volkes.

Aber zum Glück gibt es noch so Menschen wie den Coiffeur Rodriguez, der etwas von seinem erfahrenen Glück an Bedürftige weitergibt. Da könnten die Politiker noch viel lernen. Wenn die Palaver-Profis mal mit offenen Augen durch ihr Land gehen würden, dann könnten sie sehen, wie viele vom eigenen Volk an der Armutsgrenze knabbern. Wer aber einen vollen Bauch hat, kann sich schwer vorstellen, wie es ist, Hunger zu haben. Oder wie man sich vorkommt, wenn man das ganze Leben gearbeitet hat und am Schluss wird man vom seiner Führung mit einem A…Tritt in die Armut befördert. Zigtausende wurden ihrer hart ersparten Pensionsgelder betrogen, beraubt oder einfach enteignet. Die Bereitschaft, das Vermögen des Volkes zu verheizen, ist bei den Schweizer Politikern auf Rekordniveau. In anderen Ländern sieht es nicht anders aus. Dank der politisch motivierten Inflation wird das zusammengesparte Vermögen immer weniger wert und der Staat kann seine Schulden so „verbilligen“. Dass in ein paar Jahren Hunderttausende nichts zu beissen haben, weil ihnen das Geld fehlt, daran denken die Sesselpupser nicht. Hauptsache sie haben ihre Millionen am Fiskus legal vorbeigeschleust, gelle Herr Bundesrat Amman. Da kennen Sie sich aus. Ist auch alles legal, aber in meinen Augen moralisch verwerflich und ein Affront gegen jeden ehrlichen Steuerzahler.

Da sind solche Aktionen, wie die des Friseurs Balsam auf die geschundene Seele der Gerechtigkeit. Es gibt noch einige andere Menschen, die ebenfalls selbstlos Bedürftigen helfen. Machen kann eigentlich jeder etwas. Man muss nur den Willen haben und aus seiner Lethargie aufwachen. Praktisch alle, die so eine Meldung lesen finden das toll und würden selber sicher gerne helfen. Aber schnell kommen einem Ausreden in den Sinn, welche meistens die Oberhand gewinnen und den Keimling guten Handelns schon im Ansatz vernichten. Schade. Dabei braucht es sehr wenig, um anderen Menschen eine Freude zu bereiten.

Ich selber bin im Jahr an Rund 100 Waren-Markten präsent und verkaufe dort meine selbergemachten Produkte. Dazu gehört auch Brot. Es kommt immer wieder vor, dass ich am Schluss noch einige Brotlaibe übrig habe. Diese verschenke ich. Oder an den Mittelaltermärkten biete ich verschiedene „Dienstleistungen“ gratis an. Vor allem bei Kindern, die zum Beispiel eine schöne Feder bei mir sehen und ihr letztes Taschengeld dafür ausgeben wollen. Da mache ich gerne einen grossen Preisnachlass. Ich muss ja nicht schon den Kindern das letzte Geld aus dem Sack ziehen, das machen bereits die Politiker. Und mir ist oft das glückliche Strahlen in den Augen eines Beschenkten wichtiger, als das Geklimper in der Kasse.

Also liebe Leser, jeder kann etwas kleines Gutes für andere machen. Es kommt nicht auf die Menge oder den Wert an, sondern um die Geste. Schenken und Teilen sind wunderbare menschliche Eigenschaften, die sogar ungeahnte Kräfte mobilisieren können. Zumindest geben diese Tugenden ein gutes Gefühl und die Erkenntnis, dass ein Miteinander zu den schönsten Fähigkeiten des menschlichen Handelns gehört.

Vorgelebt wird uns Egoismus, Raffgier, Skrupellosigkeit und sonstige unmenschliche Verhaltensformen. Jeder Einzelne hat die Wahlmöglichkeit, sich entweder dem asozialen Handeln zu verschreiben oder die positiven Eigenschaften zu fördern, die uns Menschen eigentlich auszeichnen. Jedes Geschenk ist ein Zeichen von Liebe und Wertschätzung und in der heutigen Zeit eine der wichtigsten Tugenden menschlichen Handelns. Aus ihnen können wir wachsen, uns entwickeln und das aus der Welt machen, was sie eigentlich ist. Ein Paradies, das uns gratis alles zur Verfügung stellt, was wir zum Leben brauchen. Die Natur beschenkt uns mit all ihren Gaben, nur der Mensch hat das Gefühl, dafür noch Geld verlangen zu müssen. Für was eigentlich???


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5. November 2014 erschienen in:Lebenskreise

Alles Verschwörung oder was?

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This symbol is used to represent the Anti-Illuminati (Killuminati),
By EvaKilluminati (Own work) [CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons

Manchmal sind die Zeitungen schon fast ermüdend zu lesen. Immer die gleichen Namen, immer die gleichen Lügen und immer die gleichen Skandale. Der Mensch entpuppt sich als absolut lernresistent, vor allem die Obrigkeit. Aus diesem Grund sind die vielen Verschwörungstheorien die Gewürze in der Mediensuppe. Hier kommen immer neue Geschmacksrichtungen an den Tag. Es hat für jeden Etwas. Seien es die ganzen Geheimbünde und Organisationen, die Bevölkerungsreduktion, die Erde ist ein „Rastplatz“ auf der interstellaren Autobahn für Aliens, sie soll sogar hohl sein und die „Bauwerke“ auf dem Mond, welche von der NASA mehr oder weniger erfolgreich retuschiert wurden.

Was ist dran an den ganzen Theorien? Ich glaube, mehr als uns lieb ist. Wir leben in einer Traumwelt, gefüttert mit Fantasien und Wünschen. Die Wenigsten erreichen ihre Vorstellungen und dem Rest bleibt nur der Frust und die Möglichkeit, daraus irgendein Gedankenmodell zu kreieren. Ich will damit nicht sagen, dass alle Theoretiker Spinner sind, nein, sondern dass Unzufriedenheit ein idealer Nährboden ist, um dem ominösen Treiben der Elite einen verständlichen Sinn zu geben. Dann erwachen die Geister und wollen mit Informationen gefüttert werden. Diese werden sogleich geliefert, aber gleich in solchen Mengen, dass man zuerst suchen muss um die richtige Nahrung für seinen „Geist“ zu finden.

Es ist wie in der Lebensmittelindustrie. Wenn man unkritisch alles in sich reinfuttert was einem die Konzerne vorsetzen, wird man krank. Das Gleiche ist es mit den unzähligen Infos zu Verschwörungstheorien. Wenn man kritiklos alles seinem Geist verfüttert, wird man irgendwann zum idealen Selbstmordkandidaten. Bei derart vielen Absurditäten, die sich auf dieser Kugel abspielen sollen, ist es eigentlich ein Wunder, dass sie sich überhaupt noch dreht.

Doch die Krux an der Sache ist die, dass fast an jeder Sache ein Fünkchen Wahrheit drin steckt. Zum Beispiel die Mondlandung, ich vermute die Amerikaner waren schon auf dem Mond, aber nicht Apollo 11. Sie schafften das erst später. Oder Area 51. Die Basis gab/gibt es sicher und es wurden dort sicherlich auch experimentelle Flugkörper getestet, aber die wirklich wichtigen Anlagen sind unbekannt. Als Futter für die Medien und Volk ist Area 51 hervorragend vermarktet. Versteckt gelegen, mit Warnschildern zugepflastert, wo’s ja so versteckt ist, Sicherheitsleute, die dem ganzen einen realistischen Touch verleihen sollen. Ich glaube nicht, dass dort was „Wichtiges“ gemacht wird, dafür ist der Fokus zu stark darauf gerichtet. Ich glaube eher, dass die wirklichen Geheimnisse ganz woanders verborgen werden.

Dasselbe mit den vielen „Zeugen“. Sicher hat es einige darunter, welche die Wahrheit sagen, aber es ist schon fast unmöglich bei der grossen Anzahl von Schweigepflicht-Brüchigen die Richtigen zu finden. Allein die Zeugenaussagen von Area 51 sind seltsam. Die Geheimdienste fackeln eigentlich nicht lange mit Verrätern. Aber solche dürfen lang und breit über ihre „Erfahrungen“ berichten. Irgendwie passt das nicht zusammen. YouTube ist voll mit „Zeugen“ und Dokumentationen zu diesem Thema.

Aber im Gesamten stimme ich einigen Verschwörungstheoretikern zu. Es läuft mehr als man uns glauben machen will. Wir werden nach wie vor dumm gehalten und müssen uns mit erleuchtenden Brotkrumen zufrieden geben. Dabei wäre die Menschheit mehr als bereit, eine neue Weltansicht zu haben. 99% haben, gelinde gesagt, die Schnauze voll und wollen eine Veränderung. Es ist schon egal was, Wirtschaft, Finanzen, Gesellschaft, Wissen, überall möchte man endlich die Wahrheit erfahren und ggf. eine Veränderung herbeiführen können. Keiner möchte vertrieben, versklavt und/oder verhungert werden. Falsch, 1% wollen das. Und sie haben alle Macht und alles Geld dafür. Wir haben das nackte Überleben und die Hoffnung, dass irgendeine von den Verschwörungstheorien wahr wird uns aus dem Elend befreit. Ich denke das ist der Grund, warum Rätseln und Unstimmigkeiten auf dieser Welt mit allerlei Fähigkeiten/Möglichkeiten ausgeschmückt werden. Es soll für jeden was Passendes dabei haben. Und so wie die heutige Unzufriedenheit ist, finden alle möglichen Theorien ihre Anhänger. Das hat schon fast religiösen Charakter.

Leider hat die Vergangenheit gezeigt, dass viele Verschwörungstheorien sich als wahr herausgestellt haben. Wenn die Tendenz weiter so bleibt, dürfen wir uns noch auf einige Überraschungen gefasst machen. Dafür sind die vielen Theorien wiederrum hervorragend geeignet. Am Anfang wird man erschlagen von den UFO-Sichtungen, Logen, geheimer Technik, Experimente und der ganzen Fülle an Informationen. Mit der Zeit entwickelt sich ein „Auge“ für die essentiellen Sachen. So kann man schnell die Spreu vom Weizen trennen. Der Rest, was hängenbleibt hat es dann oft in sich. Es gibt einige UFO-Sichtungen, die wirklich glaubwürdig erscheinen oder Bilder aus der Antarktis, welche künstliche Formationen zeigen, die dort nicht sein dürften.

Wie wäre es mit einem Ausflug zum Mars? Auf den Webseiten von den Mars-Landern hat es unzählige Fotos. Ich brauchte keine fünf Minuten und ich fand ein Objekt, das so auf dem Bild nicht stimmte. Nach einer halben Stunde hatte ich eine ganze Liste an Bildern mit fragwürdigem Inhalt. Die N(A)SA hat es angeblich gar nicht mehr nötig zu retuschieren. Eigentlich verständlich. Bei all den unscharfen und geschwärzten Bildstellen kämen sie mit Rechtfertigen nicht mehr nach. Ausserdem suchen von den 99% höchstens 1% nach auffälligen Objekten. Die Masse interessiert es nicht und der Rest bekommt seine tägliche Ration Verschwörungstheorie vorgesetzt.

Ich denke die moralische Floskel „ es kann nicht sein, was nicht sein darf“ hat ausgedient. Für die heutige Zeit passt besser „ mit dem Schlimmsten rechnen und das Beste hoffen“.


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04. November 2014 erschienen in:Grenzwissenschaft Aktuell

UFO-Drohnen-Affäre in Frankreich: Behörden melden unidentifizierte Flugobjekte über mindestens 9 französischen Atomkraftwerken

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Eines der Flugobjekte, by Zigorio (Screenshot)

Eine etwas verwirrende Meldung. Über neun französischen Atomkraftwerken sind verschiedene Flugobjekte aufgetaucht. Und dies sogar mehrmals. Geht hier etwas Seltsames vor oder ist das eine Aktion von Aktivisten oder Modellfliegern. Von Gesetz her ist das Überfliegen von Atomkraftwerken verboten. Irgendwas oder irgendwer scheint das nicht zu kümmern.

Die Behörden haben einen eleganten Weg gefunden, nicht erklärbare Flugerscheinungen mit Drohnen ab zu tun. Bei der stetig steigenden Zahl von Hobby-Piloten, die eine Vielzahl von ungemeldeten Flugbewegungen durchführen, liegt diese Erklärung Nahe. Nur, wenn jemand unwissentlich eine Straftat begeht, wie das Überfliegen von AKW’s, dann ist es seltsam, wieso das gleich bei mehreren Atommeilern der Fall war. Da deutet auf eine geplante Aktion hin. Wenn neun „Drohnen“ über verschiedenen Reaktoren mehr oder weniger gleichzeitig schweben, dann verfolgt irgendjemand ein Ziel und ist sich seines Handelns bewusst. Das ist kein unwissentlicher Ausrutscher auf dem gesetzlichen Glatteis. Da steckt mehr dahinter.

Wer könnte einen Nutzen daraus ziehen? Die Flugobjekte waren zu klein, um einen Anschlag zu verüben. Aber sie konnten genaue Bilder von oben machen. Der Aufwand ist aber fragwürdig, weil man Fotos im Internet findet. Also, wieso riskieren verschiedene Modell-Piloten eine Strafe für Informationen, die sie zu Hause gemütlich im Netz gefunden hätten? Klingt irgendwie unlogisch. Das macht kein normal denkender Mensch, vor allem nicht mehrere gleichzeitig. Diese Erklärung fallt meines Erachtens schon einmal weg.

Dann hätten wir das Militär. Zur Zeit laufen überall auf der Welt Militärübungen und das Volk wird mit Sicherheit nicht genau über die Aktivitäten informiert. Vielleicht sind das Sicherheitskontrollen um zu schauen, wie die Betreiber, Medien und die Bürger reagieren, wenn plötzlich Flugobjekte über AKW’s auftauchen. Na dann kann das Militär beruhigt sein. Es interessiert praktisch niemand. Das heisst die internationale Presse schweigt sich darüber aus. In einschlägigen Foren und Webnachrichten fand man eine Spalte darüber. Aber sonst alles „pas problem“. Die Franzosen sind wirklich cool drauf. Da stellt sich einzig die Frage, warum das Militär so eine Aktion startet. Macht irgendwie auch keinen Sinn.

Oder war es ein Flugtraining für einen Terroranschlag. Das würde Sinn machen. Wenn ein Anschlag mit entsprechend präparierten Drohnen auf mehrere Atomkraftwerke gleichzeitig verübt werden würde, bräche vermutlich Panik aus. Egal ob wirklich was passiert oder nicht. Das Militär stände mit heruntergelassenen Hosen da und die Betreiber reagieren hysterisch. Ein Anschlag in nächster Zeit wäre eine Möglichkeit und die Drohnenflüge ein Training. Wer der Urheber dieser Flüge ist, liess sich nicht ermitteln oder ob es verschiedene Personen unabhängig voneinander waren. Welcher „Feind“ es gewesen sein könnte ist eigentlich egal, denn wenn nur einer von diesen atomaren Kochtöpfen in die Luft fliegt, heisst es gute Nacht Europa.

Wenn Europa unbewohnbar werden würde, der Westwind verteilt den atomaren Todesstaub über den Rest des Kontinents bis hin nach Russland, Nahen Osten und Teile von Afrika, dann hätten wir wirklich ein Problem. Hunderte Millionen auf der Flucht. Die grösste Völkerwanderung der Menschheitsgeschichte. Der einzige Nutzniesser, der hier seine Finger im Spiel haben könnte, wären wieder einmal die Amerikaner. Aber bei all den Gräueltaten, welche die USA fabrizierten und immer noch produzieren, so einen teuflischen Plan übersteigt sogar ihre zerstörerischen Fantasien. Zudem kämen die verstrahlten Partikel irgendwann bei ihnen an und sie haben schon genug Probleme mit dem ganzen radioaktiven, angeschwemmten, Fukushima-Müll und der dadurch verstrahlten Westküste. Es wäre selbstmörderisch, zusätzliche Radioaktivität freizusetzen. Daher liegt es Nahe, dass die Amerikaner dieses Mal nichts damit zu tun haben. Oder doch?

Die plausiblen Erklärungen für die Flugerscheinungen werden langsam dünn. Bleibt nur noch die Erklärung mit exotischem Hintergrund. Die vermehrten Beobachtungen von unidentifizierten Flugobjekten rund um den Globus könnten ein Hinweis sein, dass sich bei den „Besuchern“ was tut. Die Flugobjekte in Frankreich ähneln anderen Erscheinungen wie zum Beispiel den Lichtern von Hessdalen. Oder den leuchtenden Kugeln über Kornkreisen. Spiegelnde Oberflächen könnten eine Erklärung für die französischen Objekte sein. Aber die fragile Stabilität in der Luft von Drohnen hätte eher ein arrhythmisches Flimmern verursacht, nicht ein Pulsieren.

Erklärungen wären einige vorhanden, aber jede hat ihren Haken. Es bleibt abzuwarten, ob man von offizieller Stelle etwas erfährt oder ob diese Erscheinungen sich einreihen zu den ungelösten Rätseln dieser Welt.


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03. November 2014 erschienen in:Deutsche Wirtschafts Nachrichten

USA: Frau muss ins Gefängnis, weil sie ihren Rasen nicht gemäht hat

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US-Polizei - Mit Schwachsinn klotzen nicht kleckern,
By Dickelbers (Own work) [CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons

USA, das Land der unbegrenzten Möglichkeiten, eher das Land des unbegrenzten Schwachsinns. Es ist mittlerweile den meisten klar, dass die Amis so ziemlich alles verbocken was es zu verbocken gibt. Ein Land, das seine Gesetze so hirnlos und menschenverachtend durchsetzt, ist in meinen Augen ein Vasallenstaat. Etliche Meldungen und Betroffene können bestätigen, dass zuerst geschossen wird und dann gefragt, dass Kinder behandelt werden wie Terroristen und dass Menschen, die reklamieren ohne Gerichtsbeschluss einfach verhaftet werden.

Damit niemand auf die Idee kommt, den Amis einen Lerneffekt zuzuschreiben oder daran glaubt, das sich die polizeiliche Gewalt verbessert, habe ich ein kleines Sammelsurium von Absurditäten aus dem Land der unbegrenzten Dummheit.

Mitte Oktober verhängte Richter Terry Vann eine Haftstrafe von fünf Tagen gegen Karen Holloway, die ihren Rasen nicht gemäht hat. Das Örtchen Lenoir City hat ein Gesetz, das jedem Bürger vorschreibt, wie der Garten auszusehen hat. Dann ist es nicht mehr weit für eine Anklage wegen fahrlässiger Tötung, wenn mal ein Pflänzchen aufgrund Wassermangels verdurstet oder das falsche Schneiden von Grünzeugs könnte den Sachverhalt einer schweren Körperverletzung erfüllen.

In South Carolina musste Linda Ruggles für sechs Tage ins Gefängnis, nachdem sie eine Strafe von 500 Dollar wegen loser Dachziegel nicht bezahlen konnte. Kann man die Richter eigentlich auch einklagen wegen loser Schrauben im Hirn?

Die Polizei der Stadt Thomaston im US-Bundesstaat Connecticut hat den 49-jährigen Carmine Cervellino verhaftet, weil er eine Wassermelone mit einem Messer durchstochen hatte. Zum Glück hat er sie nicht gegessen, sonst wäre er noch wegen Kannibalismus angeklagt worden.

Im Bundesstaat New Jersey wurde der Siebtklässler Ethan Chaplin vom Schulbesuch ausgeschlossen und musste sich intensiven Untersuchungen unterziehen, weil er im Unterricht mit seinem Bleistift gespielt hatte. Spielen ist neuerdings eine Terrorgefahr. Man weiss ja nie, welche oppositionellen Kräfte sich beim Spielen formieren.

In Charleston im Bundesstaat Virginia verhängte die Bundespolizei gegen den Bauarbeiter Christopher Lewis eine Strafe von 525 Dollar, weil er in der Cafeteria eines Krankenhauses vergessen hatte dafür zu bezahlen, dass er seinen Getränkebecher ein zweites Mal füllte. Wer die amerikanische Kaffeeplörre kennt fragt sich sowieso, wie man dieses Spülwasser überhaupt trinken kann.

Die Polizei von New York City nahm den Puppenspieler Kalan Sherrard fest. Sherrard führte gerade ein Puppenspiel auf, als die Polizisten ihm Handschellen anlegten. Sie beschuldigten ihn, eine gefährliche Situation zu schaffen. Hatten die Puppen einen Sprengstoffgürtel an? Oder „Miss Piggy for president“ gerufen?

Ein gerade einmal sechs Jahre altes Mädchen ist in den USA in Handschellen abgeführt worden, weil es in der Schule einen Wutanfall bekommen hat. Ein Kind als Gefährdung der nationalen Sicherheit, wow!

Mehr als 20 Mal musste sich James Tully bisher kontrollieren lassen. Er sieht einem gesuchten Polizistenmörder zu ähnlich. Der Mann kann einem Leid tun und die Polizei noch mehr.

In Indiana sorgte ein Video für Aufsehen. Polizisten schlugen die Scheibe eines Autos ein und malträtierten den Beifahrer mit einem Elektroschocker. Der 14-jährigeSohn der Fahrerin filmte den Vorfall. Fehlende Sozialkompetenz ist scheinbar eine Grundvoraussetzung, um in den USA überhaupt Polizist werden zu können.

Ein US-Polizist wurde vom Dienst suspendiert, weil er bei einer Kontrolle die weibliche Fahrerin nötigte ihm ihren Schuh zu geben, damit er daran riechen konnte. Ich wüsste einen guten Käse, den er sich in Streifen in die Nase schieben könnte. Wäre einfacher gewesen.

Wenn man diese ganzen Meldungen liest ist man schnell versucht zu sagen, das gibt’s doch gar nicht. In Anbetracht der US-Gesetze, der Umsetzung und der Strafverfolgung wundert es mich, dass die USA überhaupt noch existieren. Bei so viel Schildbürgertum stellt sich sogar die Mondlande-Frage. Ich glaube nicht, dass dieses Land überhaupt etwas Sinnvolles zu Stande gebracht hat. Sie schaffen es nicht mal den eigenen Präsidenten abzusichern. Letzthin schaffte es ein euphorischer Obama-Fan oder Hasser bis ins Weisse Haus. Der Sicherheitsdienst stolperte vermutlich über die ganzen Ausrüstungen, die im Präsidentenhaus rumliegen oder waren wieder so mit Bespitzelungen in fernen Landen beschäftigt, dass sie nicht bemerkten, wie vor der eigenen Türe das Chaos ausbricht. Kurz darauf versuchte es nochmals ein Obama-weissichwas ins Weisse Haus vorzudringen. Dieses Mal hatte der Sicherheitsdienst aufgeräumt und sie erwischten ihn bereits am Gitter. Wenn sie weiter üben und ihre Reaktionszeit verbessern, verhindern sie eine Tat bevor der Delinquent überhaupt auf die Idee kommt etwas Verbotenes zu machen. Ansätze dazu sind bereits vorhanden. Die Polizisten erschiessen zuerst einen Verdächtigen und befragen ihn anschliessend. Wenn er keine Antwort gibt ist er eh verdächtig.

Wer heute noch in die USA reist, bekommt automatisch ein Survival-Abenteuer geboten. Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten kann einem an jeder Strassenecke eine Kugel treffen, Handschellen klicken, Polizeiknüppel spüren oder einfach von Uniformierten ausgeraubt werden. Die krankhafte Paranoia der Ordnungshüter grenzt schon an eine Geisteskrankheit. Solche die bereits eine haben werden umgehend von NSA oder CIA angeworben. Dort gehen nur Geistesgestörte ein und aus. Jeder normaldenkende Mensch macht automatisch einen Riesenbogen um solche Institutionen. Wer möchte sein gesundes Hirn schon mit so irrem Gedankengut verseuchen lassen.

Ich kann nur jedem empfehlen, eine grösstmögliche Distanz von allem was von den Amerikanern kommt zu halten. Sonst findet man sich plötzlich in der Statistik der täglich ermordeten Leute wieder, die eigentlich gar nichts getan haben, aber als Kollateralschaden gerne in Kauf genommen werden. Dasselbe mit den Produkten. Es gibt fast keine Artikel mehr, die nicht extra obsolet gemacht wurden. Dazu kommen die vergifteten Konsumgüter, welche dank TTIP bald in Europa auf den Tellern landen.

Die Amerikaner, vor allem die Politiker und Wirtschaftsbosse lassen keine Gelegenheit aus um der Welt zu zeigen, wie verachtenswürdig sie eigentlich sind. Jetzt plustern sie sich mit dem Ebola-Virus auf und verschweigen natürlicherweise der Welt, dass sie selber diesen Virus gezüchtet haben und in der Welt verteilen. Sie machen immer die gleiche Taktik. Sie generieren einen Feind um ihn dann offiziell zu bekämpfen, damit jeder sehen kann, wie toll sie sind und sich für den „Weltfrieden“ einsetzen. Vietnam, Korea, Irak, Iran, Kuweit, Somalia, ISIS, Taliban, Ukraine und so weiter sind alles getürkte Aktionen, die sie selber initiiert haben und der Welt als Gefahr verkauften. Die Medien trichtern das dem Volk ins Hirn, bis es jeder glaubt. Allen voran unsere Politiker, die alles fressen was ihnen die Amis vorsetzen und wir dürfen die Zeche am Schluss auch noch bezahlen.


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02. November 2014 erschienen in:Deutsche Wirtschafts Nachrichten

US-Forscher entwickeln Spritze zum Schlucken

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die Nadelpille,
By Zigorio (Screenshot)

Ich wünsche schon mal guten Appetit. Die neueste Entwicklung des MIT ( Massachussets Institut of Technology) ist eine Spritze, die man schlucken kann. Laut den Forschern ist die Einnahme völlig schmerzfrei. Über das Ausscheiden schweigen sie sich aber aus.



Man stelle sich folgendes vor. Eine Kapsel so gross wie eine Vitaminpille, an der Oberfläche gespickt mit zig Millimeter grossen Nadeln und das Ganze in einer Gelatinehülle, die im Magen langsam aufgelöst wird. Dann kommen die Nadeln zum Vorschein, pieksen sich während ihres Weges durch den Verdauungstrakt und geben dann den Impfstoff oder sonst was ab. Wenn dieses „Nadelkissen“ dann am Anus auf Durchlass pocht, möchte ich die Gesichter der Leute sehen. Das sind Hämorriden ja noch angenehmer.

Laut den Forschern haben sie dieses nadelige Teil an Schweinen getestet. Toll! Die Tiere haben dann nach den Tests wahrheitsgetreu die Fragebögen der Wissenschaftler ausgefüllt, sodass sie zu dem Schluss kamen, die Nadelpille erzielt „gute“ Ergebnisse. Aha. Wenn Forscher der Medizintechnik von guten Ergebnissen sprechen, stellen sich bei vielen Lesern die Nackenhaare auf. Es wird nicht gesagt, bahnbrechende Erkenntnisse oder sensationelle Erfolge. Mit solchen Aussagen beweihräuchern sich die Forscher gerne selber. Aber wenn sie nur ein allgemeines Wort wie „gut“ verwenden, ist Vorsicht angesagt.

Schon beim Betrachten des Bildes mit der Kapsel frage ich mich, wer sowas freiwillig schluckt. Masochisten, Technikhörige und Zwangsbeglückte vermutlich. Wobei die letzte Gruppe den grössten Anteil ausmachen wird. Dann stelle man sich vor, wie diese kleinen Nadeln im Darm genüsslich an der Schleimhaut entlang schrammen und unzählige Mikroverletzungen hinterlässt. Die Schweine konnten sich nicht so genau artikulieren um den Wissenschaftlern zu sagen, dass die Dinger sehr schmerzhaft sein können. Das Gequieke unserer Schnitzellieferanten kann man als Wissenschaftler, der nicht fliessend schweinisch spricht, schnell missverstanden werden.

Nebst der Möglichkeit, innerlich aufgeschlitzt zu werden, braucht es zum Schlucken auch ein grosses Vertrauen gegenüber den Inhaltsstoffen. Genauer gesagt, gegenüber den Pharmakonzernen, welche die Mittel produzieren. Aber da happert’s. Bis jetzt wurde man betrogen, belogen und vergiftet. Tolle Voraussetzung um eine neue medizinische Technik zu akzeptieren. Aber das Vertrauen kann verbessert werden. Wenn man als Bürger in den Gewehrlauf eines Polizisten oder Soldaten blickt mit der Wahl: Medizin schlucken oder Blut spucken, dann ist das Vertrauen in die Pharma-Industrie schnell auf Rekordniveau. Sie wollen ja nur unser Bestes. Nämlich unsere Gesundheit ruinieren. Dass man dazu noch Geld verdienen kann mit dem Vergiften von Menschen, ist die Krone des kapitalistischen Handelns. Unterstützt werden sie von unseren lieben Politikern, die ohne Umschweife jeden zum Staatsfeind erklären, der sich nicht an die Regeln der Pillenmafia hält.

Was kann man mit den Dingern alles machen. Sie können mit verschiedenen Substanzen gefüllt werden. Je nach Körpertemperatur oder Säuregehalt im Magen werden neue Injektionen ausgelöst. Oder durch Bestrahlung. Dazu ein kleines „fiktives“ Szenario. Eine wild gewordene Bande von Bürgern zieht marodierend durch eine Stadt. Unverständlich für Politiker und Polizeikräfte über so viel Undankbarkeit ihnen gegenüber wird schnell zu erzieherischen Massnahmen gegriffen. Man muss die verwirrten Bürger wieder auf den rechten Weg bringen. Also postiert man ein Fahrzeug mit einem Sender darauf. Dieses funkt kurze Impulse aus, genau in der Frequenz, um die Nadelpille zu aktivieren. Daraufhin sondert das kleine Chemiearsenal einen Stoff aus, der die revoltierenden Bürger augenblicklich sediert, bewusstlos macht oder gleich ganz tötet. Die Giftschränke der Pharma-Riesen sind voll mit Mittelchen, die jeden Menschen innert Sekunden zum willenlosen Zombie oder komplett Bewegungsunfähig machen. Und so wie sie bis jetzt agiert haben, werden sie diese Substanzen auch gegen uns einsetzen. Alles andere würde mich zutiefst wundern.

Die Entwicklung zeichnet sich schon länger ab, wie auch der Eifelphilosoph in seinem Artikel „Soylent Green“ wunderbar beschrieben hat. Eigentlich sind die menschenverachtenden Zeichen der Industrie unübersehbar und es ist eigentlich ein Wunder, dass die immer noch so kriminell handeln können. Aber da kommt ein anderer menschlicher Faktor zum Tragen, der jetzt wissenschaftlich belegt ist. Sobald der Mensch eine Information erhält die sein Weltbild ins Wanken bringen kann, schaltet das Gehirn auf Durchzug. Ganze Hirnregionen werden abgeschaltet, damit ja kein kritischer Gedanke den persönlichen Frieden stören kann. Das erklärt auch, warum die vielen Verschwörungstheoretiker als solche betitelt werden und ihre Aussagen nicht mal den Rand des Verständnisses erreicht. Was hat sich die Natur dabei gedacht, uns solch ein „Filterprogramm“ zu installieren? Genetische verankerte Verblödung? Genau aus diesem Grund können all die Vasallen des menschlichen Untergangs ungestört ihr Vernichtungswerk fortführen und das wird von den natürlichen Realitätsverweigerern noch applaudiert.

Wenn wir noch lange in dem Zustand der lethargischen Glückseeligkeit verharren, wird man uns mit manipulativen Substanzen vollpumpen, das letzte Geld geraubt, der noch verbliebene Gerechtigkeitssinn aus dem Körper geprügelt und das soziale Miteinander mit inquisitorischen Methoden in Hass umgewandelt. Diese Prozesse sind bereits alle am Laufen und haben Millionen an Opfern gefunden. Wer heute durch die Strassen geht sieht schnell, wer noch selber denken kann oder wer sich von seinem Smart-Phone das Leben diktieren lässt.


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01. November 2014 erschienen in:Lebenskreise

Ebola: False-Flag-Operation mit genetischen Impfungen?

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Ebola-Satire erlaubt?, by Zigorio

Die Ebola-Hysterie schlägt täglich neue Wellen. Anstatt umfänglich über diese Seuche zu berichten, werden wir infusionsgleich an den Medientropf gehängt, wo irgendein Verantwortlicher sagen kann, wieviel Informationen da durchfliessen dürfen und wie viele in den Schubladen der Zensur verschwinden. Das Resultat ist unübersehbar. Unsicherheit, Panik und Misstrauen werden so geschürt und fördern eher den Ausbruch in unseren Landen als es ihn verhindert.


Das zweite Problem ist, wenn dann doch ein Informationströpfchen den Wissenskreislauf der Gesellschaft erreicht, ist die beruhigende oder therapeutische Wirkung der Information fraglich. Denn es wird keine einheitliche Nachrichtenpolitik praktiziert, sondern ein Wischiwaschi von Fehl-und Falschinformationen, dass sich jeder selber ausmalen muss, wie es wirklich um diese Seuche steht. Dass dann soviele Meinungen und Ansichten geboren werden wie es Menschen hat, liegt nahe. Wenn man aber Informationen aufgrund von fehlenden Fakten selber interpretieren muss, gehen die Meinungen Lichtjahre auseinander. Deshalb ist es nicht verwunderlich, wenn einerseits Weltuntergansszenarien beschworen werden und auf der anderen Seite sogar die Ebola-Seuche selbst überhaupt in Frage gestellt wird.

Es geht mitunter soweit, dass sich Leute satirisch über diese Seuche äussern. Schnell taucht die Frage auf: darf man das? Ist Satire über alles erhaben und darf für jedes Thema eingesetzt werden. Bei religiösen Angelegenheiten wurde mir die Antwort schnell gegeben, aber wie sieht es mit einer Seuche aus?
br> Im Netz fand ich dieses Video der Impfkritiker. Zuerst war ich schon etwas irritiert. Satire über Ebola? Doch beim Weitersehen dieses Beitrages, fiel mir dann der hinterfragende Unterton auf. Ist die Seuche wirklich so, wie sie in den Medien beschrieben wird? Wer ist Nutzniesser von dieser Seuche? Welche Pläne stecken hinter dieser Seuche? Der Film wirft einige Fragen auf, die nicht so einfach vom Tisch gekehrt werden können. Leider hat der Otto Normalbürger praktisch keine Möglichkeit, die Medienmeldungen zu überprüfen. Man ist auf die Nachrichten von den Zeitungshäusern angewiesen. Und deren Wahrheitsgehalt kennen wir mittlerweile.

Wenn die Botschaft des Filmes stimmt, dann ist die Ebola-Seuche eine der grössten Verlogenheiten der letzten Zeit. Einzig zum Zweck gemacht, alle Erdbewohner zu impfen. Mit oder ohne Zustimmung. Der Impfstoff scheint eine genetisch veränderte Substanz zu sein, die nicht den Ebola-Virus zum Ziel hat, sondern etwas anderes, wo keiner weiss was. Was haben die da oben wieder mit uns vor? Ich könnte jetzt eine ganze Sammlung von Verschwörungstheorien präsentieren, die eine solche Impfung rechtfertigen würden. Aber Beweise habe ich dafür keine, höchstens Indizien. Also bleibe ich mal still und hoffe auf Kommentatoren, die eine Idee haben, wofür das Ganze dienen soll.

Grundsätzlich glaube ich aber, dass es für uns schlecht aussieht. Entweder können wir uns mit einer globalen Seuche rumschlagen und wenn nicht dann mit einer weltumspannenden Impfaktion. Ich weiss nicht was schlimmer ist. Eine Krankheit, die mit einer 50-50% Chance einen unter die Erde bringen kann oder eine Impfung wo ich nicht weiss was drin ist, was sie mit mir macht und wo ich stechen lassen muss, ob ich will oder nicht. So wie die Pharmakonzerne bis jetzt unmoralisch und mörderisch gewirtschaftet haben, traue ich ihnen auch eine Massenvernichtung der Menschheit zu.

Sorry, ihr Tablettenkönige, aber bis jetzt habt ihr nur gezeigt, wie euch der Mensch egal ist und nur der Profit interessiert. Dann könnt‘ ihr nicht erwarten, dass ich vorbehaltslos von euch eine Spritze akzeptiere. Beweist zuerst, dass ihr vertrauenswürdig seid, dann können wir weiterreden. Aber dieses Wort ist in eurem Geschäftsdenken so unbekannt, wie für einen Banker das Wort Verantwortung.

Also liebe Leser, macht euch bitte einen Eindruck von diesem Video und kommentiert eure Meinung: Gibt es die Seuche in dem Aussmass, wie es uns die Medien verklickern wollen? Welchen Zweck verfolgt die Impfung? Wer ist bereit genetisch verändertes Material in seinen Blutkreislauf spritzen zu lassen? Und zu guter Letzt, darf man Satire über ein solches Thema machen?



Hier ist noch ein weiterer Film zu Ebola und über das Impfen.


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