Oktober 2014


31.10.2014

Bild Frauen, tut auch was!

Nachdem ich gestern über die Männerwelt hergezogen bin, kommen heute die Frauen dran. Gleiches Recht für alle. In einem Konflikt...


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30.10.2014

Bild Jetzt spricht die Frau, die 108 Mal belästigt wurde.

Heute hatte ich im Medien-Blätterwald die Wahl. Entweder ein Thema, dass sich mit Ebola beschäftigt oder einen Artikel über Frauen...


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29.10.2014

Bild Archäologen finden Zyklopenmauer der Inka mit 13-winkligem Stein

Wieder ein neu/altes Rätsel der Welt. Die perfekt gebauten Mauern sind schon länger bekannt. Wissenschaftler ...


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28.10.2014

Bild USA rekrutierten mindestens 1.000 Ex-Nazis als Spione oder Informanten

Vermutet haben es viele. Jetzt ist es offiziell. Die USA haben nach dem 2. Weltkrieg Nazischergen und...


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27.10.2014

Bild Islam soll als Schweizer Religion anerkannt werden

Auf die Gefahr hin, mich in Religionssachen zu wiederholen, muss ich bei dieser Schlagzeile nochmals meinen Senf zur Islamisierung abgeben. Der religiöse Zoo in ...


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26.10.2014

Bild Ohne Schutzkleidung: Männer räumen Wohnung von Ebola-Patient aus

SDenn sie wissen nicht, was sie tun…
Ebola und die Amis. Die Geister welche sie riefen, werden...


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25.10.2014

Bild Dieter Nuhr wegen Islamfeindlichkeit angezeigt

Satire ist lustig, Satire darf alles. Es war einmal...
Was heute in der Zeitung zu lesen ist, strapaziert meine Hirnwindungen auf's Äusserste. Nicht wegen...


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24.10.2014

Bild Frankreich: Obsoleszenz künftig Betrug

Das ist aber eine interessante Nachricht. In Frankreich wird ein Gesetz erlassen, von dem viele noch behaupten, dass es den Verursacher der Gesetzesnotlage ...


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23.10.2014

Bild Gegen Panik: USA trainieren mit EU-Kommission rasche Banken-Schließungen

Die Banken haben Stress. Ein sogenannter Stresstest, wo eigentlich keiner so genau weiss, wie der vonstatten...


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22.10.2014

Bild Sonnenfleckengruppe 2192 ein X10+ Kandidat?

Auf der Sonne braut sich was zusammen. Auf menschliche Massstäbe verkleinert könnte man es einen Furunkel nennen...


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21.10.2014

Bild Hier spukt der tote Bürgermeister von Liverpool

Jetzt wird's gruselig. Geisterjäger haben in Grossbritanien eine Geistererscheinung mit der Kamera festgehalten...


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20.10.2014

Bild Merkels Illusion vom globalen Markt treibt Deutschland in die Krise

Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel ist in den Mainstreamblättern in letzter ziemlich omnipräsent...


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19.10.2014

Bild Familiensynode im Vatikan: Homosexuelle enttäuscht von Kardinälen

Die pädophile Glaubensgemeinschaft mit Hauptsitz in Rom hat wieder erfolgreich an ihrer Lächerlichkeit gearbeitet...


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18.10.2014

Bild Wasser-Forscher Masuru Emoto verstorben

Heute fasse ich mich kurz. Die Meldung über den Tod des weltweit bekannten Wasser-Forschers Dr. Masuru Emoto hat mich berührt. Dank ihm haben wir eine ganz...


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17.10.2014

Bild «Wir werden die Salafisten jagen»

Das musste ja so kommen. Wer heute etwas gegen eine Rasse. Glaubensrichtung und Gesinnung sagt, wird schnell als Rassist, Antisemit oder einfach...


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16.10.2014

Bild Ebola in den USA: Infizierte Krankenschwester hatte im Flugzeug Fieber

Das Thema Ebola geistert permanent durch die Medien. Eigentlich wäre es wichtig, die Bevölkerung genau über...


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15.10.2014

Bild Angebliche NASA-Aufnahmen des Black-Knight-Satelliten erklärt

Ein Mysterium der besonderen Art. Dieses oder mehrere Objekte soll die Erde schon seit tausenden von Jahren...


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14.10.2014

Bild Einwanderer sollen 5000 Franken pro Jahr zahlen

Die Schöne Schweiz. Das Heidi-Land mit Kühen und Käse erweckt mit diesen Klischees fast schon einen niedlich-naiven Eindruck. Hier ist alles friedlich und schön...


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13.10.2014

Bild «Metzger gehen mit Tieren respektvoller um»

Gestern war Schlachttag. Da passt diese Meldung und ich widme mich heute unserem Fleischkonsum. Der ist, gelinde gesagt, masslos. Es gibt in den Supermärkten...


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12.10.2014

Bild Die Amtsstube wird zur Gefahrenzone

Eins und eins gibt zwei. Eine einfache Rechnung, bei der aber die Politiker reihenweise versagen. Jetzt wundern sie sich über die Gewaltbereitschaft des Volkes ...


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11.10.2014

Bild «Eigentlich möchte ich einfach nichts machen»

Das Thema Jugendarbeitslosigkeit ist vielen Blättern nur eine Randnotiz wert. Den Politikern noch weniger. Dabei sind die Jungen es, welche zukünftig die Welt...


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10.10.2014

Bild USA: Washingtons aufgeblähter Verteidigungshaushalt

Stammgast in meinen Kommentaren sind die USA. Deshalb widme ich ihnen heute wieder meine ganze...


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09.10.2014

Bild «Ich habe nur noch auf die Likes geachtet»

Heute werden wir sozial. Das Thema Facebook geistert seit dessen Existenz durch das Internet. Es gibt...


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08.10.2014

Bild Die Welt aus den Fugen – aber es geht uns gut

Uns geht es gut. Schön. Es ist toll wenn, in den Medien solche Meldungen kursieren. Wäre ich selber nie darauf...


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07.10.2014

Bild Umstrittene Astrobiologen präsentieren weiteren "außerirdischen Organismus"

Heute verlassen wir die Erde und begeben uns in unendliche Weiten. Die Nachricht, dass eventuell eine...


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06.10.2014

Bild Obama-Vize blamiert Merkel: USA haben EU zu Sanktionen gegen Russland gezwungen

Was alle schon wussten, weil es die Spatzen von den Dächern trällerten. Aber die Polit"grössen" ignorierten...


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05.10.2014

Bild „Nationale Interessen“ gegen China: USA rüsten die Philippinen auf

Die Welt ist voller Gegensätze. Die Sonne scheint, es ist angenehm warm, ein schöner Herbsttag...eigentlich...


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04.10.2014

Bild Wer Polizisten anspuckt, soll ins Gefängnis

Dieses Thema habe ich schon mehrfach behandelt. Leider ist die Entwicklung der Polizeiarbeit, von meiner Sicht aus, in die falsche Richtung gegangen...


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03.10.2014

Bild Territoriale Integrität verletzt: Türkei schickt Armee nach Syrien und in den Irak

Manchmal ist die Welt schon kompliziert. Da dürfen die Amerikaner in fremdes Gebiet einfallen, Leute umbringen...


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02.10.2014

Bild Macht korrumpiert auch die Ehrlichen

Eine, finde ich, interessante Studie. Der Mensch hat in den letzten paar tausend Jahren verschiedene Gesellschaftsformen, Strukturen und Mentalitäten...


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01.10.2014

Bild Baustelle

Meine Webseite wird mit jedem Eintrag grösser. Aus diesem Grund muss ich den Aufbau, Gestaltung und Archivierung neu überarbeiten. Danach sollte die...


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31. Oktober 2014 erschienen in:Lebenskreise

Frauen, tut auch was!

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Wikimedia Commons

Nachdem ich gestern über die Männerwelt hergezogen bin, kommen heute die Frauen dran. Gleiches Recht für alle. In einem Konflikt braucht es in der Regel zwei Kontrahenten. Einer der agiert und einer der reagiert. Welcher von beiden welche Rolle übernimmt ist oft im ersten Moment nicht klar ersichtlich.

Dazu ein kleines Beispiel, dass ich letzthin erlebt habe. Ich war in einem Geschäft Besorgungen machen. An der Kasse empfing mich eine Frau, bei der mir schlicht die Worte fehlten. Sie war ein Bild von einer Schönheit. Georg Schramm würde vermutlich sagen, sowas haben die Griechen früher in Stein gemeisselt. Da stimmte alles. Und hier begann der Konflikt. Diese Frau war so schön anzusehen, dass ich mich zwingen musste, sie nicht die ganze Zeit anzuglotzen. Gerne hätte ich ihr ein Kompliment gemacht, aber im gleichen Moment dachte ich mir, dass sie das vermutlich zigmal jeden Tag hört. Und irgendwann nervt’s auch wenn es Komplimente sind. Also was mache ich? Ich verzichtete darauf ihr etwas Wertschätzendes zu sagen, da ich das Gefühl hatte, sie dann in eine Ecke zu drängen und zu einer Reaktion zu zwingen. Das will ich nicht. Also blieb ich still, hielt meine Blickrichtung unter Kontrolle und fand es schlussendlich schade, dass wir heute immer noch nicht emanzipiert genug sind, Männer wie Frauen, einfach ohne Hintergedanken jemanden ein Kompliment zu machen.

Übrigens, der eine oder andere aufmerksame Leser wird sich jetzt vielleicht fragen, warum ich als verheirateter Mann eine andere Frau anschaue. Ich darf das. Meine Frau darf auch einem knackigen Hintern nachschauen, wir können sogar darüber diskutieren, warum der oder die so schön ist oder was einem besonders gefällt. Wir leben auf einem Planeten voller Menschen. Da wäre es schade, wenn man die ganzen Schönheiten aus moralischen Gründen nicht anschauen darf.

Aber eben, schauen nicht glotzen. Wenn eine Frau perfekt aussieht, hat sie etwas Wunderbares in die Wiege gelegt bekommen. Eigentlich. Aber heute ist Schönheit leider immer noch eine Strafe. Die hübsche Verkäuferin hat mit Sicherheit kein einfaches Leben. Einerseits weil sich alle nach ihr umdrehen, das kann dem Ego ja noch gefallen, aber gleichzeitig fühlt man sich in der heutigen Moral als Freiwild. So eine schöne Person kann sich nachts mit Sicherheit nicht frei bewegen. Bei den vielen triebgesteuerten Moschusochsen ist ein nächtlicher Heimweg vergleichbar mit dem Überqueren eines Minenfeldes. Ein falscher Schritt und das war’s. Warum ist das so?

Die Männer sind grundsätzlich visuell orientiert. Wenn sie irgendwo ein Stückchen weibliche Haut sehen, fängt die Testosteronpumpe an zu laufen. Das sozialverträgliche Denken verabschiedet sich und man wandelt lusttrunken dem Objekt der Begierde hinterher. Wenn dann noch die Triebe in einer Bullenrunde gegenseitig hochgeschaukelt werden, kombiniert mit Imponiergehabe, dann hat eine Frau alleine schlechte Karten.

Das ist der einzige Grund, wo ich das Tragen einer Burka verstehen kann. Ich glaube Mohammed hat das auch so gemeint, als er empfahl die Frauen zu verschleiern, um sie vor den gierigen Blicken der Männer zu schützen. Viele Musliminnen bestätigen das. In einigen Interviews habe ich gelesen, dass sich die Frauen erst auf die Strasse wagen, wenn man sie nicht erkennt. Die Verschleierung gibt ihnen Sicherheit. So gesehen machen Burkas Sinn. Aber es bezeugt auch, wie der Mann nicht fähig ist mit seinem Hormonhaushalt umzugehen und die Frauen zwingt sich mit Maskeraden zu schützen. Der ganze religiöse Hintergrund lasse ich mal aussen weg.

Hier könnten die Frauen etwas machen. Wenn ich heute durch die Strassen laufe und sehe, wie sich die Weiblichkeiten anziehen, dann wundert es mich nicht, dass es immer wieder zu Übergriffen kommt. Hier muss ich als Mann euch Frauen mal ins Gewissen reden:
Ist es nötig, dass ihr euch so knapp bekleidet zeigt? Ihr zieht euch an, als ginget ihr anschaffen, stellt eure Reize zur Schau, erwartet oft, dass der „Schneckenbonus“ euch einen Vorteil bringt. Ihr stellt heute eure Weiblichkeit zur Schau, als wäre es ein Konsumartikel. Ihr spielt mit ihr und wundert euch wenn die Hengste euch reihenweise hinterherlaufen und belästigen.
Wisst ihr, dass wir Männer primär visuell auf „Jagd“ gehen? Und dass, je mehr Haut zu sehen ist, die Wertschätzung immer weiter sinkt. Bei uns Männern ist eine Frau die sich nur knapp bekleidet schnell zur „Schlampe“ degradiert, ein leichtes Opfer, die will es ja, und so weiter. Manche Frauen geniessen die geifernden Blicke der Zuchtbullen. Aber dieses Verhalten ist in der Wertschätzung eher destruktiv. Also liebe Frauen, zieht euch was an. Tragt eure Würde mit Selbstbewusstheit in die Welt und nicht mit einem offenen Dekolleté. Komplette Verhüllung ist auch keine Lösung. Dann seht ihr aus wie ein Verpackungswerk des Künstlers Christo.

Ein anderes Problem, warum sich Frauen heute nicht frei bewegen können ist die Tatsache, dass der Mann seine Rolle in der Gesellschaft verliert. Tönt lapidar ist aber elementar. Hier nochmals ein Appell an die Frauen:
Ihr könnt‘ alle Männerberufe ausüben, das stimmt. Aber müsst ihr auch? Habt ihr euch mal überlegt was es für den Mann heisst, immer mehr Berufe zu verlieren oder Fähigkeiten, die ihn als Mann auszeichnen und sich so definieren kann? Zu meiner Lehrzeit gab es noch keine Lastwagenfahrerinnen oder auf dem Bau eine Maurerin anzutreffen war schlicht undenkbar. Gerade auf dem Bau spielen sich männliche Tragödien ab. Hier konnte sich der Mann mit seiner Muskelkraft, seinem Werken und untereinander behaupten. Es gab ganz klare Strukturen auf dem Bau und das Gesetz des „Bauältesten“ galt. Jeder Mann hatte seine Rolle und konnte sich mit ihr identifizieren. Heute wurschteln Frauen auf dem Bau rum, die meiner Meinung nach nur Chaos fabrizieren. Das habe ich öfters beobachten können. Mit Chaos meine ich nicht die fachliche Arbeitsqualität, da sind Frauen den Männern ebenbürtig, nein, ich meine da kommt ein einzelnes Östrogen-Mädel auf eine testosterongeschwängerte Baustelle. Das Resultat kann sich jeder selber vorstellen.

Der heutige Mann verliert immer mehr seiner eigentlichen Rolle, respektive die Frauen nehmen ihm immer mehr Möglichkeiten weg, wo er sich noch definieren konnte. Jetzt werden sich vermutlich einige Fragen, warum sich der Mann so „definieren“ muss. Tja das ist immer noch ein Überbleibsel aus der Steinzeit. Das können wir ebenso wenig ablegen wie unseren Bartwuchs. Wir können nur lernen damit umzugehen, wenn man uns den Freiraum lässt. Die meisten Naturvölker haben das schon lange gelernt. In jedem Dorf gab/gibt es ein Frauenhaus und ein Männerhaus. Keiner durfte zum anderen. Die Häuser sind ausschliesslich nur für Gleichgeschlechtliche. Ebenso Berufe die nur ein Mann ausüben darf oder eine Frau. Sie haben erkannt wie wichtig es ist, dass der Mann seine definierte Rolle hat, ebenso die Frau. Solche Volksgruppen kennen praktisch keine Übergriffe an Frauen. Der Mann hat es gar nicht nötig sich so zu beweisen, er kennt seine Rolle.

So eine Kultur würde uns in der westlichen Welt auch gut tun. Ich hatte schon öfters den Gedanken, einen Männerclub zu eröffnen, wo sich nur Männer treffen. Das hat nichts mit Ausgrenzung zu tun sondern mit sozialem Frieden. Viele Frauen haben das mittlerweile geschnallt, dass wir Männer einen Freiraum brauchen um uns zu entwickeln, zu messen, zu fördern und konkurrieren. Das sind natürliche Verhaltensweisen im Denken eines Mannes und das braucht Raum. Sei es im Beruf, Zu Hause oder in der Gesellschaft.

Eine andere Möglichkeit des sozialen Friedens ist die Befriedigung des Mannes. Wenn sein Trieb Überhand nimmt und der Verstand nur noch rudimentär funktioniert, ist eine ejakulierende Erleichterung eine Wohltat. Man(n) kann wieder normal denken. Jeder Mann kennt das. Er wacht am Morgen auf und sein bester Freund erwartet ihn schon. Auch das hat seine steinzeitliche Wurzel. Wenn der Jäger am Morgen die Höhle verliess, wusste er nicht, ob er am Abend wieder nach Hause kommt. Also werden am Morgen seine Gene verteilt, als wäre es das letzte Mal. Das hat sich bis heute erhalten. Darum ist ein „Morgenständer“ keine Aufforderung zu wildem Sex, kann es sein, sondern einfach den Schuss loswerden und in den Tag starten. Nichts mehr. Viele Frauen habend das erkannt und es macht ihnen Spass, dem Mann das zu geben, dass er sozialverträglich und ausgeglichen ist. Das heisst jetzt aber nicht, dass ihr Männer von euren Frauen erwarten könnt‘, dass sie jeden Morgen Hand anlegen oder sonst was. Das wäre wieder Nötigung. Wenn sie nicht mag, dann handelt nach dem Motto: selbst ist der Mann.

Leider kommen beim Thema Selbstbefriedigung moralische Werte, Körperbewusstsein und Ehrlichkeit zum Tragen. Dank der medizinischen und religiösen Vollidioten haben die meisten Männer ein Schuldgefühl bei der Selbstbefriedigung entwickelt. Wäre dem nicht so, könnten sich viele notgeile Mannsbilder selber helfen. Aber eben. Masturbieren gilt als Schwäche, unmoralisch, verblödent, rückenmarkschädigend, hirnzerweichend, schwanzabfallend und so weiter und so fort. Solange solche Glaubenssätze in den männlichen und weiblichen Köpfen rumgeistern, werden Übergriffe weitergehen, weil der Mann mit seinen Trieben nicht umgehen kann. Hand auf’s Herz ihr lieben Frauen, wer von euch akzeptiert, dass der Mann sich einen runterholt? Ich behaupte mal die Wenigsten. Warum eigentlich? Ihr setzt euch selber so einem Stress aus. Und der Mann kann ein wachsendes Lustverlangen nicht einfach abstellen, die wenigsten können das.

Als liebe Frauen, gebt dem Mann den Raum, den er braucht. Zieht euch wieder was an, dass man eure Augen nicht in der Bluse suchen muss und lasst den Männern doch bitte ein paar Berufsgruppen, wo sie noch unter sich sein können. Wir möchten euch als Göttinnen verehren, also verhaltet euch dementsprechend. Seid gnädig und verständnisvoll. Denn eines ist ebenso sicher, wir Männer opfern uns für euch. Sollte eine Situation für euch lebensbedrohend sein, wird sich euer Mann vor euch stellen und sein Leben für euch riskieren. Das haben wir immer schon gemacht und werden es gerne weiter tun, wenn ihr uns das Gefühl gebt, weiter Göttinnen zu sein mit all der Liebe, Verständnis und Wohlwollen, die wir so an euch schätzen.


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30. Oktober 2014 erschienen in:20 Minuten

Jetzt spricht die Frau, die 108 Mal belästigt wurde.

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Wikimedia Commons

Heute hatte ich im Medien-Blätterwald die Wahl. Entweder ein Thema, dass sich mit Ebola beschäftigt oder einen Artikel über Frauen. Über Ebola habe ich schon mehrfach geschrieben, also widme ich die heutigen Zeilen unseren weiblichen Mitmenschen. Eigentlich ist es ein Text für Männer. Da kenn‘ ich mich besser aus, weil ich zu der Gattung gehöre. Aber wie es so ist, es betrifft die Männer aber leidtragende sind die Frauen, wo wir schon beim eigentlichen Thema wären.

Es vergeht praktisch kein Tag, wo nicht irgendwo in einer Zeitung steht: Frau vergewaltigt, verschleppt, verkauft, missbraucht, verprügelt, aufgehängt, geköpft, angezündet, verstümmelt, ermordet, gefoltert…soll ich weitermachen? Nein, ich glaube das reicht. Wer macht denn so Gräueltaten? Die Antwort ist einfach, wir Männer. 99% der erwähnten Taten werden von Männern durchgeführt. Wenn ich dann noch in Betracht ziehe, dass ich jetzt nur von den Medienmeldungen spreche, dazu kommen die unzähligen, nicht von der Presse publizierten Grausamkeiten, dann erreichen die Misshandlungen Dimensionen, dass ich mich für meine Rasse schämen muss.

Wir leben im 21. Jahrhundert, haben technische Möglichkeiten, wovon wir in Jugendjahren geträumt haben. Wir betrachten uns als Krone der Schöpfung, handeln aber wie die hinterweltlerischsten Idioten. Vor allem die Männer. Da ich selbst einer bin, kann ich trotzdem diese Handlungen an Frauen nicht verstehen. Ich sag’s mal in maskulinen Worten: Es ist mir unverständlich, wie man als Mann einen hochkriegen kann, wenn die Frau blutverschmiert, mit zerrissenen Kleidern, heulend, schreiend, womöglich noch der gekillte Ehemann daneben, der kurz zuvor noch vor den Augen der Frau und ihren Kindern exekutiert wurde, wie man seine Männlichkeit in so einer Situation überhaupt auf Penetrationsniveau bringen kann. Wie krank müssen solche Hirne sein. Die beschrieben Situation war und ist heute noch Alltag. Im Balkankrieg war es an der Tagesordnung und in den Gulags sind es immer noch Erziehungsmethoden. Millionen von Frauen werden jeden Tag misshandelt, speziell betonen möchte ich noch die Genitalverstümmelungen. Oft mit Hilfe von Glasscherben oder rostigen Dosendeckeln und unzählig hilfsbereiten Händen, die das Opfer komplett wehrlos machen.

Ich schätze die tägliche Zahl von Übergriffen an Frauen zwischen 10 und 20 Millionen. Wenn ich die Verbalattacken dazuzähle, komme ich schnell auf eine Milliarde. Wie gesagt das sind Schätzwerte, aber einzelne Zahlen, vor allem die Gewalttätigen ergeben hochgerechnet Millionenwerte. Eigentlich egal. Was ich damit sagen will, es braucht auch ebenso viele kranke Hirne, die eine solche Tat überhaupt fertig bringen. Also machen zwischen 10 Millionen und einer Milliarde Männer eine für die Frau sexistische Tat. Das erklärt auch, warum sich eine Frau, selbst im 21. Jahrhundert bei uns im so sicheren Westen, nachts nicht ohne Angstgefühle in der Öffentlichkeit bewegen kann.

Sind wir Männer wirklich so schwanzgesteuert, dass alles andere wichtiger ist als die Würde einer Frau? Ja, sind wir. Mit wenigen Ausnahmen. Diesen Rüffel müssen wir uns gefallen lassen. Und da meine ich JEDEN! Mich eingeschlossen. Na, die Brüskiertheit vor vielen Monitoren würde ich jetzt gerne sehen. Aber sind wir ehrlich. Wer hat sich für einen gleichen Lohn eingesetzt. Wer hat nicht schon anzügliche Bemerkungen fallen lassen, nachgepfiffen oder sonst was gemacht, wo man eigentlich wusste, dass es die Frau emotional trifft? Ich glaube, da können sich alle an der Nase nehmen. Einen anderen Beweis für die schwanzgesteuerte Denkensweise des Mannes ist das Sexbusiness. Dort wird Kohle gemacht ohne Ende. Irgendwer muss das Geld ja ausgeben, hauptsächlich sind es die Männer. Man „least“ sich das Objekt der Begierde und hat somit alle Nutzungsrechte auf Zeit. Allein das Ritual des „Deals“ befreit den Mann von sämtlichen ethischen und moralischen Grundsätzen. Eigentlich hat er die gar nicht gehabt, denn wer ins Puff geht, ist ganz klar triebgesteuert und die Sozialkompetenz bewegt sich im Lendenbereich. Der Verstand, der als Einziger noch intervenieren könnte, wird mit einem Testosterontsunami weggespült und kann nur noch rudimentäre Lebensfunktionen aufrechterhalten. Sobald der Schuss ab ist, erkennt man das „starke“ Geschlecht nicht wieder. Sprichwörtlich schlaff, schnarchend oder verstohlen wegschleichend. Wenigstens strafen sich einige selber, wenn sie sich nachher ein schlechtes Gewissen machen. Aber leider sind das viel zu wenige. Grundsätzlich finde ich ein Bordell eine sozial wichtige Sache. Wie jeder Mensch unterschiedlich ist, hat jeder einen anderen Sexualtrieb. Bei manchen ist er wirklich hoch und da macht es sozialverträglich Sinn, wenn er sich Bordell abreagieren kann. Aus diesem Grund darf man den Frauen in den Etablissements dankbar sein. Ohne sie wäre die Vergewaltigungsziffer sicher höher. Vorausgesetzt die Damen gehen ihrer Arbeit freiwillig nach. Und unter freiwillig verstehe ich, sie hätten genug zum Leben ohne diese Arbeit. Wenn sie es dann trotzdem macht, dann ist es ihr eigener Wunsch. Zuhälterei klammere ich in diesem Kontext aus. Alles andere in den Bordellen ist ebenso eine Vergewaltigung, weil es aus Not oder Zwang heraus geschieht. Haben solche Männer wirklich das Gefühl, die Frauen machen das aus „Freude“? Macht den Männern das Freude? Wo wir wieder beim Hochkriegen sind.

Apropos Not. Ich will gar nicht wissen, in wie vielen Ehen und Beziehungen die Frau ihren Körper hinhält, nur damit der Haussegen gerade bleibt. Im schlimmsten Fall setzt es Prügel wenn sie nicht will. Wenn ich zur Rechnung von vorher noch die häusliche Gewalt dazu nehme, dann klettern die Milliarden nach oben. Sind wir Männer wirklich noch solche Tiere? Haben wir mit all unseren Errungenschaften nichts dazugelernt? Betreiben wir immer noch den ältesten Rassismus der Erde? Die Antwort ist ja, nein, ja. Wäre es anders, gäbe es nicht so viel Ungerechtigkeit gegen Frauen. Aber wir halten das System aufrecht. Frauen sollen immer noch weniger verdienen als Männer, Frauen sollen daheim am Herd stehen, Frauen sollen willig sein, wenn der Mann will und so weiter und so fort.

Mit unserem Schweigen billigen wir solche Taten und Klischees. Klar, wir in Europa können nichts dagegen machen, wenn in Indien eine wilde Horde von 20 Männern ein 14-jähriges Mädchen vergewaltigen und danach bei lebendigem Leib verbrennen oder aufhängen. Passiert dort wöchentlich. Da sind wir hier machtlos. Aber der Dreck liegt vor der eigenen Haustüre. Ein grosses Ziel wäre schon erreicht, wenn hier in unseren Landen eine Frau jederzeit unbehelligt sich frei bewegen könnte. Davon sind wir noch weit entfernt. Hier können wir ansetzen. Oder wie wäre es mit einer Wertschätzung? Ich meine nicht den Versicherungswert der Ehefrau, sondern die moralische Wertschätzung. Wer von den männlichen Lesern hat seiner Frau oder Partnerin das letzte Mal für etwas gedankt, oder unverhofft eine Freude bereitet? Je länger der Zeitpunkt her ist, umso schneller würde ich was machen. Wertschätzung und Respekt sind für mich Schlüsselqualifikationen in einer Beziehung. Wenn dies gegenseitig geschieht, ist eine lange, glückliche Beziehung fast sicher.

Also liebe Männer, zeigt den Frauen der Welt, wie ihr sie wirklich schätzt. Denn ohne sie wäre es furchtbar langweilig. Wenn ihr eine erobern wollt, dann bekommt eure Fantasie Flügel und ihr macht (fast) alles, um Erfolg zu haben, ihr erhebt sie zu Göttinnen. Wenn ihr sie habt, dann macht einfach damit weiter. Den meisten Frauen geht es nicht um teure Geschenke, sie lieben das Ritual des Verehrt werdens. Oder beweist euch als Gentleman, ermöglicht ihr einen Orgasmus ohne an eure eigene Befriedigung zu denken, massiert ihr den Rücken. Und ich meine NUR massieren. Macht einfach etwas für sie Schönes ohne Eigennutz. Seid für sie da und nicht nur für euch selber.

Wenn religiöse Ideologien mit dieser Wertschätzung in Konflikt stehen, dann würde ich die Religion überprüfen. Es kann ja nicht sein dass ein Gott ein Rassist ist und die Frau als zweitrangig einstuft. Ich glaube hätte er auch nicht. Der Mann war und ist seit Jahrhunderten für die religiösen Auslegungen verantwortlich. Also müsste der Mann hier eine Veränderung bewirken und kein Gott.

Es wäre schön, wenn sich die triebgesteuerten Verhaltensweisen langsam der Zeit anpassen würden. Das Höhlenmensch-Denken sollte sich aus den männlichen Hirnwindungen verabschieden. Es ist heute überflüssig und verursacht nur Schaden. Stattdessen sind Sozialkompetenz und Eigenverantwortung die neuen Messlatten. Der Verstand kann hier wertvolle Dienste leisten, solange man ihn nicht in die Lendengegend rutschen lässt. Sollte er schon dort sein, hilft vielleicht der Satz:

Man(n) kann immer, muss aber nicht.

Bekanntlich braucht es zu einem Täter auch ein Opfer. Warum die Frau zum Opfer gemacht wurde, sich machen liess und selber dazu beiträgt, dass sie zu einem gemacht wird, wollte ich ebenfalls beleuchten. Aber aufgrund des umfassenden Themas, möchte ich dafür einen eigenen Kommentar schreiben.

Zum Schluss noch der:

Warum haben Männer ein Gen mehr als Pferde?
Sie würden sonst nach dem Autowaschen aus dem Kübel saufen.


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29. Oktober 2014 erschienen in:Grenzwissenschaft Aktuell

Archäologen finden Zyklopenmauer der Inka mit 13-winkligem Stein

Bild

„Zyklopenmauer“ auf der Osterinsel,
By Valeria 04 (Own work) [CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons

Wieder ein neu/altes Rätsel der Welt. Die perfekt gebauten Mauern sind schon länger bekannt. Wissenschaftler zermartern sich die Köpfe, wie diese bis zu 200 Tonnen schweren Felsklötze so genau bearbeitet und bewegt werden konnten. Die vermeintlichen Erbauer kannten nicht mal das Rad. Wie haben sie also diese Brocken von einem 20 Kilometer entfernten Steinbruch hier her transportieren können? Um diese Frage zu beantworten muss ich ins Reich der Fantasie und Grenzwissenschaften vorstossen. Belegbare Beweise kann ich keine präsentieren, aber die Bilder allein sprechen für sich. Wie soll eine Kultur mit primitiven Werkzeugen eine Präzision erreichen, die wir nicht einmal heute mit unseren modernen Mitteln bewerkstelligen können? Dasselbe bei den Pyramiden. Auch hier kann die Rechnung über Entstehungszeit, Zweck und Aufwand nicht stimmen. Ich behaupte, der Mensch war und ist nie in der Lage, solche Monumente zu errichten. Da waren noch andere Kräfte am Werken.

Eine sehr gute Dokumentation, die aufzeigt, wie die Wissenschaft uns mit falschen Informationen füttert ist die Doku „Die Pyramidenlüge“. Hier erkennt man schnell, dass die Ägypter sowas niemals bauen konnten. Vor allem nicht mit den ganzen Kodierungen, die in den Raummassen archiviert sind. Lichtgeschwindigkeit, Pi, Kreisberechnungen, Sternenkonstellationen usw sind in den Steinen verewigt, Da fragt man sich, woher wussten die Ägypter, wie schnell das Licht ist? Wie konnten die das messen?

Ich behaupte, gar nicht. Sie hatten Hilfe. Man fand Grabbeilagen, die ein flugtaugliches Flugzeugmodell darstellten. Mindestens 5000 Jahre alt und Studenten haben dieses Modell nachgebaut und siehe da, es flog. In Peru fand man bearbeitete Steine (Diorit), die speziell hart sind, nur in grosser Tiefe vorkommen, Bohrungen und Fräsungen haben, wo heutige Maschinen immer noch überfordert sind. Man fand Höhlengänge, die wie mit einem Laserbrenner rausgeschmolzen wurden. Die Oberflächen sind versintert, was auf hohe Temperatureinflüsse hinweist. Man findet auf der ganzen Welt Bauwerke und Relikte, die kein Mensch gemacht haben kann, wie der Kristallschädel von Belize. Bei ihm gehen die Meinungen Lichtjahre auseinander. Von einer Lösung oder Erklärung sind wir immer noch weit entfernt. Warum eigentlich? Weil wir alles ausklammern, was unser Weltbild und unsere Einzigartigkeit gefährden könnte. Es passt nicht ins Gedankengut der dogmatisierten Wissenschaft, dass schon andere Hochkulturen auf der Erde verweilten und uns um lägen in der Entwicklung voraus waren. Oder kennt jemand eine Rasse, die einen ganzen Berg abtragen konnte um darauf „Landebahnen“ zu errichten? Ich glaube in den vielen Millionen Jahren der Erdgeschichte haben schon einige Hochkulturen die Erde besiedelt. Uns Menschen gibt es seit ca. einer Million Jahren (Primatenstatus eingerechnet). Seit dem letzten grossen Dinosaurierdesaster vor 76 Millionen Jahren hatte es sehr viel Platz auf dem Planeten, wo sich mindestens 70x eine intelligente Art entwickeln könnte. Wir haben auch „nur“ eine Million Jahre gebraucht. Also können es andere auch in der Zeit schaffen. Die Epochen vor den Dinosauriern habe ich noch gar nicht eingerechnet. Hier könnten hunderte Zivilisationen entstanden und wieder untergegangen sein.

Der schwerwiegendste Punkt, der eine Beteiligung des Menschen an solchen Objekten ausschliesst ist die globale Verknüpfung. Die grössten und genauesten Bauwerke sind die Ältesten. Man kann hier von 10‘000 Jahren ausgehen, ich persönlich tippe auf noch älter. Wie ist es möglich, dass die Erbauer um den Globus eine Linie zogen und auf dieser Linie die diversen Monumente errichteten? Ein Punkt fängt bei der Osterinsel an und hört in Angkor Wat auf. Das sind über 20‘000 km schnurgerade Linie. Wie konnten die das machen? Diese Linien kann man von Stonehenge, Machu Picchu und vielen anderen historischen Orten ziehen. Alle Bauwerke liegen auf Linien, die nur mit Flugobjekten aus dem Orbit so präzise angeordnet werden konnten. Deshalb meine Überzeugung, wir sind gar nicht so einzigartig. Es gab schon mehrere Hochkulturen vor uns. Sie kamen und vergingen. Vulkanausbrüche, Meteoriteneinschläge, Wetterkatastrophen und was es alles noch für natürliche Desaster gibt, haben diese Kulturen immer wieder dem Untergang geweiht. Nun sind wir an der Reihe. Uns wird es auch nicht ewig geben und danach wird wieder etwas Neues entstehen. Die Sonne, unser Lebensspender hat erst die Hälfte ihrer Lebenszeit verbraucht. Sie ist also in den besten Jahren und wird noch einige evolutionäre Entwicklungen beleuchten können. Wir Menschen werden auf diesem Planeten nur einen „Ausrutscher“ in der Entwicklung darstellen. Wir arbeiten ja effizient an unserem Untergang. Andere Arten haben schon hunderte Millionen von Jahren Entwicklung hinter sich und werden, hoffe ich, auch den Menschen überleben.

Es wäre schön, wenn die Menschheit ihre Geschichte als Ganzes wahrnehmen würde und nicht nur Teilaspekte die gerade in irgendeine Ideologie passen oder grossen Gewinn versprechen. Dann wären die Geschichtsbücher mehr mit Wahrheit gefüllt als mit manipulativen Lügen. Ich denke, langsam wird es Zeit, dass der Mensch erwachsen wird und seine Geschichte akzeptiert, auch wenn er seine geglaubte Einzigartigkeit verliert, die er eh noch nie gehabt hat.


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28. Oktober 2014 erschienen in:der Standard

USA rekrutierten mindestens 1.000 Ex-Nazis als Spione oder Informanten

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Nazis auf Werbetour,
By Ain92 (Own work, via Wikimedia Commons

Vermutet haben es viele. Jetzt ist es offiziell. Die USA haben nach dem 2. Weltkrieg Nazischergen und sonstigen Kriegsverbrechern Unterschlupf gewährt. Allen voran die Geheimdienste. Sie rekrutierten so ziemlich alles, was eine braune Gesinnung hatte, egal welcher Rang bekleidet wurde. So wundert es nicht, dass in der Ukraine so viele Nazis aufmarschiert sind. Etliche sprachen englisch.

Die USA verbrüdern sich mit allem, was sie für ihre Zwecke einsetzen können. Seien es Diktatoren, Halsabschneider oder Massenmörder, alles hat seinen Wert und wird benutzt. Da wundert es nicht, dass praktisch alle verwerflichen Methoden ihren Ursprung im Land der unbegrenzten Möglichkeiten haben. Die meisten wissen, dass die CIA mit Drogen handelt, die NSA die ganze Welt bespitzelt, das amerikanische Militär Krieg und Verderben auf der Welt verbreitet und sämtlichen Kriegsgründe erstunken und erlogen sind.

Deshalb ist selbst diese Meldung mit Vorsicht zu geniessen. Putin soll Krebs haben. Einige Deutsche Blätter hatten an diesem Morgen diese Meldung auf ihren Seiten und kurz darauf verschwanden sie wieder. Die Meldung kam sicher von den USA. Wahrheitsgehalt ungewiss. Die Medien veröffentlichten sofort diese Schlagzeile und wurden sich dann aber bewusst, dass diese Nachricht auch gefälscht sein kann. Also löschten einige Blätter den Eintrag. Sie waren schon in der Vergangenheit über die lästigen Enten gestolpert, die überall in der Medienwelt rumwatscheln.

Das würde dem Westen ja passen wenn Vladimir Putin ohne Fremdeinwirkung von der Bildfläche verschwinden würde. Aber es ist auch möglich, dass die Russen diese Nachricht absichtlich verbreiteten. Bei einem Machtwechsel in Russland bringen sich die Lobbyisten und politischen Vertreter in Stellung um so schnell wie möglich mit der neuen Führung zu opportunieren. So sehen die Russen schnell, wer in welche Richtung pfeift und sie können ebenfalls ihre Strategen in Position bringen. Wenn dann der Herr Putin plötzlich genesen ist, haben sie viele politisch-taktische Informationen.

Sollte Präsident Putin wirklich krank sein, dann hat er einen schleichenden Tod vor sich. Ich habe leider selber miterleben müssen, wie Krebspatienten langsam dahinvegetieren, dass es fast nicht zum Aushalten ist. Diesen Leidensweg gönnt man keinem. Also wünsche ich Herrn Putin gute Besserung und auch allen Krebspatienten. Krebs wäre ja schon lange heilbar, aber die Pharmaindustrie verdient lieber an den Medikamenten die teuer sind mit fraglichem Nutzen, als an Präparaten, welche schon die Ureinwohner kannten, billig sind und grosse Heilungspotential haben.

Die weltweit braune Gesinnung, ich meine nicht die, welche sich Sorgen um ihr Land machen, sondern diejenigen, die wahllos alles zusammenschlagen, Bier saufen und sich an den Eiern kratzen, dieses Gedankengut ist das Krebsgeschwür der Menschheit. Dagegen gibt es keine Medizin, nur gesunden Menschenverstand. Nachdem die USA über 1000 Nazis Unterschlupf gewährten, haben sich die wiederum vermehrt und die Nachkommen wieder. Gleichzeitig wurde das braune Gedankengut weitergegeben wie die eigenen Gene und heute darf man sich über Millionen von Naziparolen schreienden Nacheiferern freuen.

So gesehen ist die USA einer der grössten Zuchtstationen für Nazis. Und mit ihrer weltumspannenden Militärpräsenz exportieren sie dieses Gedankengut in alle Welt. Wohin sowas führt haben wir im letzten Jahrhundert erleben können. Leider gibt es immer mehr Anzeichen, dass der Mensch aus der Geschichte nichts gelernt hat und sie sich wiederholt. Leider.


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26. Oktober 2014 erschienen in:Focus

Ohne Schutzkleidung: Männer räumen Wohnung von Ebola-Patient aus

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Fieber-Kontrolle unterm Sonnenschirm (!),By CDC Global [CC-BY-2.0 ], via Wikimedia Commons

Denn sie wissen nicht, was sie tun…
Ebola und die Amis. Die Geister welche sie riefen, werden sie nun nicht mehr los. Sie machen auch alles, um die Geister zu behalten. Wenn man den Medien „glauben“ schenken darf, haben die Amerikaner bis jetzt bei jedem Fall in den USA schwerwiegende Fehler gemacht. Obwohl sie es besser wissen müssten, ignorieren sie sämtlichen Erfahrungswerte und treten mit offenen Augen ins nächste Fettnäpfchen.

Entweder lassen sie Infizierte einfach sitzen oder tolerieren die vielen Kontaminierungs-Wege der Patienten. Selbst Mitarbeiter von der Müllabfuhr dürfen sich in Gefahr begeben. Sie räumen ohne Schutzanzüge die Wohnungen von Infizierten leer. Vorbildlich. Den Amis ist das eigene Volk so was von egal und jeder Ebola-Tote wird vermutlich vom Weissen Haus applaudiert. Sie haben eh zu viele Schmarotzer im Land. Jeder fünfte will Lebensmittelmarken, jeder zehnte sauberes Wasser, 60% der Amerikaner wollen den Obama in die Wüste schicken und die vielen Kriegsveteranen sind wie lästige Blutegel.

Also wird die amerikanische Führung alles daran setzen, wieder zufriedene, zahlende, mundhaltende Lemminge zu züchten. Alle anderen werden wegebolaisiert. Die vielen FEMA-Camps (über 800 allein in den USA) sind bestens dafür geeignet. Die Aussortierung wird ebenfalls einfach. Der Ami kennt nur schwarz oder weiss, ja oder nein, gesund oder krank. Alle Verdachtsfälle oder einfach unbequeme Bürger kommen in die Lager und können sich dort gegenseitig ausrotten. Das Militär muss nur draussen warten und aufpassen, dass niemand so ein Lager verlässt. Am Schluss ne Napalmbombe darüber und der Platz ist wieder klinisch rein. Ich möchte wetten, im Pentagon liegt so ein Plan in den Schubladen. Alles andere würde mich wundern und nicht zum Verhalten der Amis passen.

Eigentlich könnte uns egal sein, was die USA mit dem eigenen Volk macht. Aber sie ziehen alle anderen mit in den Dreck. Jetzt werden wieder Warnungen ausgesprochen, was alles passieren kann. Ausnahmsweise muss ich ihnen in diesem Bezug Recht geben. Die IS-Halsabschneider sind in ihrem Wahn derart verblendet, dass sie alle Möglichkeiten nutzen werden um den Rest der Welt zu schädigen. Wenn einer schon so dumm ist und für jemand anders seine Hintern in die Luft sprengt, dann ist er auch voll begeistert, wenn er sich mit dem Virus infiziert und als Selbstmord-Ebola-Infizierer unbekannte Länder bereisen darf. Hat strategische Vorteile. Ebola ist einfacher zu schmuggeln wie Sprengstoffgürtel.

Oder die neueste Angst der Amis, ein IS-Scherge bringt eine verseuchte Flüssigkeit ins Land und schüttet sie in ein Trinkwasserreservoir, verschmiert Türgriffe von öffentlichen Gebäuden, verunreinigt ein Hallenbad und so weiter. Mit diesen Bedrohungsmöglichkeiten, haben sich die Amis selber übertroffen. Ihr gezüchteter Ebola-Virus, den sie patentrechtlich als Bio-Waffe eingetragen haben, wendet sich gegen sie. War ja klar. Die USA sind historisch belegt unfähig, irgendwas richtig zu machen. Sie verbreiten nur Tot und Verderben, ok das machen sie richtig..zugegeben. Aber der Rest ist eine Ansammlung von Inkompetenzen im Quadrat.

Es wird amüsant zu sehen sein, wie die USA bei ihrer nächsten Herausforderung versagen werden und traurig sein, wie unschuldige Menschen aufgrund des Unvermögens ihrer Regierung das Paradies mit den unzähligen Jungfrauen besuchen dürfen. Ich hoffe, bei den vielen Opfern gibt es kein Gerangel, wer als Erster darf. Da frage ich mich, was bekommen die vielen verstorbenen Frauen? Gibt’s für die Jungmänner? Sind Musliminnen auch so scharf darauf, von den himmlischen Verführern rangenommen zu werden? Gibt’s da eine Gebrauchsanweisung im Koran?

Leider werden die politischen Führungen auf dem Planeten es nicht fertig bringen, gemeinsam gegen diese Seuche vorzugehen. Jeder bastelt ein wenig an einer eigenen Lösung. Koordination, Zusammenarbeit, Transparenz und Anteilnahme sollten ständige Begleiter in dieser Krisenintervention sein. Aber stattdessen wird weiter gelogen, verfälscht, weggeguckt und schlussendlich zigtausende an Verstorbenen als Kollateralschaden akzeptiert. Einzig die wirtschaftlichen Interessen werden mit viel Geld, Militär und Korruption vorangetrieben. Man muss nur sehen, wie viele Soldaten die Amis in kürzester Zeit nach Afrika verschifft haben mit Waffen und Zubehör, aber ein funktionierendes Seuchenzentrum mit Versorgungswegen bringen sie nicht fertig. Für mich ganz klar, die wollen nicht.

Also bleibt nur zu hoffen, dass die Bevölkerung ruhig und besonnen bleibt. Das ist der beste Schutz. Alle Panikattacken bringen nur weitere Komplikationen mit sich, siehe Amerika. Es wird spannend bleiben, was wir aus dem Land der unbegrenzten Blödheit noch zu hören bekommen. Ich vermute leider nichts Gutes.


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25. Oktober 2014 erschienen in:Stern

Dieter Nuhr wegen Islamfeindlichkeit angezeigt

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Dieter Nuhr,
By Elke Wetzig (Elya) (Own work) [GFDL, CC-BY-SA-3.0 or CC-BY-SA-2.5-2.0-1.0], via Wikimedia Commons

Satire ist lustig, Satire darf alles. Es war einmal...
Was heute in der Zeitung zu lesen ist, strapaziert meine Hirnwindungen auf's Äusserste. Nicht wegen des intellektuellen Inhaltes, sondern wegen der Lachmuskeln, die beim Lesen einen Krampf bekommen und anschliessend wie ein Windows-Fenster "einfrieren". Was war das jetzt? Nochmal...Dieter Nuhr wurde wegen "dummer und blöder Hetze" angeklagt. Also kann man jetzt klagen wenn Dummheit gesichtet wird? Oder Blödheit?

Wenn da die Gerichte drauf eingehen, haben sie Unmenschliches zu leisten. Denn dann könnte man praktisch die ganze Menschheit verklagen. Keine Rasse stellt sich in vielen Sachen so dumm und blöd an wie der Mensch. Oder was ist mit Dummheit gemeint? Beim Lesen stolpert man sehr schnell über das Wort "Islam". Aha! Da hat sich der Dieter Nuhr aber weit aus dem Fenster gewagt. Wenn ich ehrlich bin, finde ich in seinem Auftritt nicht mal ein Fenster. Die Begriffe "Dumm und Blöd" beginnen zu wandern. An was hat sich der bärtige Mann Namens Erhat Toka denn gestört? Dass Herr Nuhr als Nicht-Bärtiger das Wort Islam in den Mund genommen hat? Oder Texte von sich gibt, die zum Nachdenken anregen? Nachdenken? Die Begriffe "Dumm und Blöd" wandern weiter in Richtung des Herrn Toka. Hat sich der Mann überlegt, sprich nachgedacht, was seine Aktion für den Islam bedeutet? Diese Glaubensrichtung hat schon genug Image-Probleme. Da erinnern solche Anschuldigungen eher an das Verhalten eines pupertierenden Teenagers mit Identifikationsproblemen. Ein weiser Mann hätte anders gehandelt. Blöd und Dummheit sind angekommen.

Herr Toka, diese Begriffe können Sie für sich beanspruchen, uneingeschränkt. Dazu kommt noch Rassist. Wieso klagen Sie einen Nordrhein-Westfalen-Menschen Namens Dieter Nuhr an und der Bayer Michael Mittermeier lassen Sie in Ruhe? Der hat auch ein paar sehr aufschlussreiche Bemerkungen über das Paradies mit den unzähligen Jungfrauen. Zitat:
"Wenn jeder Märtyrer 72 Jungfrauen bekommen soll, muss der Himmel ja voll von Jungfrauen sein. Denn nach deren ihr Verständnis sind das ja Einwegartikel."
Herr Mittermeier bezeichnet die himmlischen Jungfrauen als Einwegartikel. Geht ja gar nicht Herr Toka. Das müssen Sie auch einklagen. Verklagen Sie gleich ganz Deutschland, nein, am Besten alle Nicht-Muslime. Dann ist endlich Ruhe im Garten.

Mich würde einmal interessieren, wenn es einen Gott gäbe, hätte er Sinn für Humor? Wenn nein, dann verstehe ich nicht, wieso er dem Menschen diese Gabe überlassen hat. Wo hat er die geklaut, wenn sie selber nicht besitzt? Wenn Gott dem Menschen etwas gegeben hat, dass er selber nicht mag, dann wäre er ein fieser Sadist.
Wenn er aber Humor besitzt und diese Gabe seiner Schöpfung "in die Wiege gelegt" hat, dann sollte es doch in seinem Sinne sein, wenn der Mensch sich mit satirischen Gedanken sein Glaubensbild überprüft. Das hat ja nichts mit einer Abkehr davon zu tun. Aber alle Religionsfanatiker haben Panik davor und verweigern deshalb jegliche Kritik oder simple Fragen. Auch hier zeigt sich, wie der Glaube eigentlich auf sehr wackeligen Beinen steht. Ein gefestigter Glaube, egal an was, erträgt jegliche Kritik und Satire. Im Gegenteil, ein weiser Mensch kann mitlachen. Aber von Weisheit sind die Radikalen soweit entfernt wie die Bankster von Seriösität.

Jeder Religions-Junkie soll sich folgendes vor Augen halten:
Satire gibt es schon solange, seit der Mensch zur Selbstreflektion fähig ist. Satire beginnt bereits im Babyalter, wenn das Kleine die Eltern nachäfft und schaurig lustig findet. Satire ist demzufolge ein fester Bestandteil des Menschen. Das haben selbst die barbarischen Diktatoren vergangener Dynastien begriffen. Sie hielten sich einen Hoffnarren. Von dort kommt das Wort "Narrenfreiheit". Diese Menschen hatten die offizielle Erlaubnis, die Obrigkeit mit lustig-kritischen Texten zu unterhalten. Das war nicht ohne Eigennutz der Elite. So erfuhr sie, was im Volk brodelt und wo die Unzufriedenheit lag. Alle Informationen waren amüsant eingepackt, damit niemand ein Gesicht verliert. Solche Leute sind Wortkünstler. Die heutigen Satiriker, Komiker und Kabarettisten sind die modernen Hofnarren. Das Volk nuss nicht mehr in die Burg. Der feierlich geschmückte Festsaal wird frei Haus geliefert und flimmert jeden Abend in unzähligen Stuben.

Die heutige Elite macht das auch so. Man sieht immer wieder bekannte Gesichter im Publikum und manche Satiriker sind spontan genug, solche Persönlichkeiten direkt in ihr Programm zu integrieren, was nicht immer schmeichelhaft für den/die Betroffenen war. Aber niemand verlor sein Gesicht. Dieses unausgesprochene Gesetz der Satire gilt noch heute und wird von fast allen verstanden. Eben, fast allen.

Ich kann allen Fundis, egal von welcher Religion nur empfehlen: nehmt's mit Humor. Lacht mal. Ihr habt diese Gabe von eurem Gott bekommen, also braucht sie auch. Euer Gott wäre schön beleidigt wenn er sehen würde, wie ihr eine von ihm erhaltene Gabe, welche zu den schönsten Fähigkeiten des Menschen gehören, schlecht macht, nicht gebraucht und/oder andere dafür bestrafen wollt. Der wird euch die Leviten lesen und zur Strafe müsst ihr euch gegenseitig bis alle Ewigkeit religöse Witze erzählen. Jeder der dabei herzhaft lacht darf ins Paradies. Griesgrämige Nörgler haben dort oben nichts zu suchen.


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24. Oktober 2014 erschienen in:Der Standard

Frankreich: Obsoleszenz künftig Betrug

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Elekronikschrott,
By JosefLehmkuhl (Own work) [GFDL or CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons

Das ist aber eine interessante Nachricht. In Frankreich wird ein Gesetz erlassen, von dem viele noch behaupten, dass es den Verursacher der Gesetzesnotlage gar nicht gibt. Gemeint ist der Begriff "obsolet" oder "Obsoleszenz". Das Wort tönt irgendwie staubig und gar nicht bedrohlich. Stimmt, die Obsoleszenz hat noch niemanden überfallen, aber reihenweise die Kunden betrogen.

Was ist Obsoleszenz? Kurz gesagt, es ist der Einbau von Lebens/Funktionszeit verkürzenden Massnahmen. Die Geschichte dieser verwerflichen Marketingmethode habe ich in meinem Artikel "Die kontrollierte Obsoleszenz des menschlichen Verstandes" ausführlich beschrieben. Was einem sofort auffällt ist die Tatsache, dass es sich bei dieser Masche um gewerbsmässigen Betrug handelt. Er ist zwar vom Gesetz her bis jetzt nicht erfasst, respektive kann nicht geahndet werden, ausser die Franzosen machen den ersten Schritt rechtskräftig. Es gilt heute in der Wirtschaft "en vogue", mit solchen unlauteren Praktiken sich zu bereichern und den Kunden zu betrügen. Der Konsument hat fast keine Möglichkeit dagegen vorzugehen. Er kann höchstens den Erwerb boykottieren, hat aber unter Umständen mit Lebensstandard-Einbussen zu rechnen.

Was ist heute alles obsolet? Eigentlich alle Politiker...'tschuldigung, falsches Thema. Die meisten elektronischen Geräte, Software, Werkzeuge und sogar Autos. Paradebeispiel für Müllhaldenproduktion sind die Smart-Phones. Zig neue Modelle kommen pro Jahr auf den Markt, jedes verspricht die technischste Innovation und überleben aber nur knapp die Garantiezeit. Hat sich noch niemand gefragt, warum die Dinger so nach zweieinhalb Jahren den Geist aufgeben? Praktischerweise laufen zur gleichen Zeit die Abonnement-Verträge mit den Anbietern aus. Da fällt es leicht einen neuen Vertrag abzuschliessen, wenn man dazu billig bis gratis gleich noch das neueste Handy bekommt. Kaufverführung pur und die meisten fallen darauf rein. Mittlerweile hat man nicht ein Smart-Phone für alles, sondern für jeden Zweck/Freund/Anruf ein eigenes Modell. Viele schleppen ein halbes Kilo Telefontechnik mit sich rum und können ihrem Geltungsbedürfniss so Tribut zollen.

Ein anderes Beispiel für das Kaputtproduzieren sind Computer und allen voran die Drucker. Ich habe in den letzten vier Jahren zwei neue Drucker kaufen "müssen". Obwohl die Dinger eigentlich funktionierten, durfte ich sie dem Elektronikschrott übergeben. Der erste Drucker verweigert ohne sichtbaren Grund einfach plötzlich seinen Dienst. Den Grund fand ich später heraus. Im Gerät hat es einen Chip der die gedruckten Seiten zählt. Ab 10'000 Blatt ist Schluss. Man kann den Drucker zwar reparieren lassen, sprich der Zählchip wird einfach wieder auf Null gestellt, aber diese "Reparatur" kostet drei mal soviel wie ein neues Teil. Zudem wartet man solange auf den zu reparierenden Drucker, bis es keine Nachfüllpatronen mehr dafür gibt. Der nächste Printer verschmierte mir nach zwei Jahren das Papier. Der Grund war ein mit Druckfarbe versabberter Schlitten, wo alle Druckpatronen drin sind. Laut Hersteller kann man den nicht reparieren/putzen, nur neu bestellen. Aber das Plastikteil von der Grösse einer Zigarettenschachtel ist teurer als der ganze Drucker. Die Dokumentation "Kaufen für die Müllhalde" kann ich zu diesem Thema sehr empfehlen.


Dass wir zu Käufen gezwungen werden ist schon verwerflich genug. Aber eine Form der Obsoleszenz ist absolute vernichtend. Die menschliche Obsoleszenz. In meinem Bekanntenkreis, wir sind alle so um die 50, ist der grösste Teil für die Arbeitswelt obsolet. Jobsuche wird zum psychologischen Spiessrutenlauf und das Alter zum grössten Hindernis. Man ist für die Arbeitswelt zu alt, zu teuer, zu erfahren, kurz gesagt für die Arbeitgeber zu anstrengend. Man wird ausrangiert, weggeschmissen oder rausgemobbt. Nicht weil die Arbeitsleistung fehlerhaft war, sondern weil man die Lohnkosten reduzieren will, weil man erfahrenen Arbeitnehmern nicht so einfach einen unqualifizierten Schmuss erzählen kann und weil grundsätzlich ein unbefristeter Anstellungsvertrag nicht mehr zeitgemäss ist. Heute sind Ein-Euro-Jobs "in", befristete Kurzarbeitsverträge oder noch besser die Abschiebung in die Hartz 4-Hölle. In dieser Entwicklung sieht man, dass der rechtschaffende, langjährige Arbeiter obsolet geworden ist.

Das künstliche Kaputtmachen von eigentlich wertvollen Ressourcen gehört meiner Ansicht nach unter Strafe gestellt. Dasselbe mit dem Betrug am Kunden. Er kauft ein Gerät und geht davon aus, dass es mindestens die doppelte Zeit über die Garantie hinaus funktioniert. Im Idealfall noch länger. Aber seltsamerweise gehen die Dinger immer kurz nach Ablauf der Garantiezeit defekt. Dieses mafiöse Verhalten müsste mit Knast bestraft werden. Sollte ein solches Gesetz das Licht der Rechtssprechung erblicken, wären 80 % der Wirtschaftsbosse im Gefängnis. Die obsolete Masche ist weltumspannend. Deshalb glaube ich nicht an einen Erfolg dieses Vorstosses der Franzosen. Zuviel verdienen sich eine goldene Nase daran und wer führt schon freiwillig seinen Goldesel zur Schlachtbank? Niemand. Für den Endkunden wird es wieder mal am Schwierigsten. Wenn er sich der Obsoleszenz nicht ausliefern will, darf er keinen Job annehmen und keine Geräte kaufen. Man muss sich total aus dem gesellschaftlichen Leben nehmen und auf die meisten technischen Errungenschaften verzichten. Hat auch einen Vorteil. Viele merken dabei, dass sie die unzähligen "Lebenserleichterungen" gar nicht brauchen und es von Hand einfacher, schneller und spassiger geht. Uns wird immer nur eingtrichtert, was wir alles haben "müssen", damit wir glauben können, dass es uns gut geht. Diesen Glauben können wir auch haben, ohne diesen ganzen technischen Firlefanz. Probieren Sie's aus.

Weniger ist oft mehr!


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23. Oktober 2014 erschienen in:Deutsche Wirtschafts Nachrichten

Gegen Panik: USA trainieren mit EU-Kommission rasche Banken-Schließungen

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Geld, das Böse schlechthin,
By Fdkid (talk).Fdkid at en.wikipedia [CC-BY-1.0 ], from Wikimedia Commons

Die Banken haben Stress. Ein sogenannter Stresstest, wo eigentlich keiner so genau weiss, wie der vonstatten geht, setzt die Geldhäuser unter Druck. Der Satz stimmt so nicht ganz. Würde man die Bankhäuser wirklich unter Druck setzen, würden die Raubritterhallen beim kleinsten Gegenwind zusammenbrechen. Bis jetzt träumt der Otto Normalo immer noch von der Seriösität der Banken und belässt sein sauer verdientes Geld auf einem Konto mit beschränktem Zugriffsrecht. Obwohl es sein Geld ist, darf er nicht voll darüber verfügen.

Haben Sie ihr Geld noch auf der Bank? Fühlen Sie sich wohl dabei? Glauben Sie, dass Sie alles bekommen werden, wenn Sie das möchten? Die Meisten beantworten diese Fragen immer noch mit ja. Dann will ich genauer werden. Können Sie jederzeit über ihr Geld verfügen? 24 Stunden an 7 Tagen die Woche? Nein, das können Sie nicht. Man ist mindestens an die Öffnungszeiten der Bankschalter gebunden. Sie haben eine Bank-Karte? Ok, dann dürfen Sie Geld bei den Automaten beziehen und das jederzeit. Aber Sie können trotzdem nicht über das ganze Vermögen verfügen. Die Automaten haben eine Limite, gewisse Bankschalter auch, personell oder qualitativ. Dazu dürfen Sie eine Gebühr für die Benutzung der Bankkarte zahlen, was eigentlich eine absolute Frechheit ist.

Es wäre das Gleiche, als wenn Sie für den Schlüssel ihres Eigenheims eine Benutzungsgebühr zahlen müssten.Wenn Sie das nicht machen, wird der Schlüssel gesperrt und Sie kommen nicht ins Haus. Das würde keiner akzeptieren. Aber beim Geld schluckt der Michel solche Abzockermethoden. Er muss bezahlen, damit er seine Karte benutzen darf, respektive Zugriff auf sein Geld hat. Voll pervers! Zusätzlich wird im eine Kontoführungsgebühr abgeknöpft für's Nichtsmachen. Sämtliche Abrechnungen und Verwaltungen von Konten läuft heute automatisch inklusive Postversand. Da macht keiner mehr nur einen Finger krumm, verechnet wird aber eine Gebühr, die oft den mickrigen Zins auffrisst. Appropos Zins.

Der Michel produziert Realwert mit seiner täglichen Arbeit. Er bringt sein Geld auf die Bank, das heisst, er leiht sein Vermögen der Bank. Diese darf damit weitere Geschäfte machen. Dem Konteninhaber wird ein Augenwischerzins ins Gesicht geschmiert, damit er die unseriöse Abzockermethode der Bank nicht hinterfragt. Wenn er aber Geld von der Bank haben möchte, wird ihm ein Zins aufgebrummt, der jenseits aller Realität liegt. Der Michel schluckt die bittere Pille und glaubt sogar an die Rechtschaffenheit dieses Zinssystems. Falls einige die unlauteren Methoden der Banken immer noch nicht begriffen haben, hier ein Beispiel: Sie zahlen auf ihr Konto 1000 Euro ein. Sie müssen dafür einen "echten" Wert vorlegen in Form eines oder mehrerer Geldscheine. Die Bank hat nun einen Realwert von ihnen erhalten und gibt ihnen als Gegenleistung einen Zettel mit einer Zahl darauf, die Sie zum Bezug von 1000 Euro berechtigt. Fakt ist, Sie haben den Realwert nicht mehr und sind auf die Bank angewiesen. Öffnungszeiten, Bankautomaten, Strom, Software, Bankangestellte sind alles Faktoren, die einen Geldbezug verunmöglichen können, wenn sie nicht wollen. Diese Risiken nehmen Sie in Kauf, damit man ihre 1000 Euro mit 0,5 % oder weniger verzinst. Nun kommt Kundschaft und möchte bei der Bank Kredite aufnehmen. Das Geldhaus muss zwischen 1 - 5% des von Ihnen eingezahlten Geldes als Realwertreserve zurückbehalten. Mit dem Rest kann sie machen was sie will. Die Bank verleiht den Kreditnehmern nun das von Ihnen einbezahlte Geld an neun Personen zu jeweisl 100 Euro und verlangt dafür 10% Zins. Nach einem Jahr müssen sie den Zins berappen und jeder zahlt 10 Euro. Das macht zusammen 90 Euro. Wieviel haben Sie bekommen nachdem Sie der Bank ihr Geld geliehen haben? Ganze 5 Euro. Also nach einem Jahr macht die Bank mit ihrem Geld 85 Euro Gewinn für's Nichtstun. Im Folgejahr geht die Rechnung weiter und mit dem Zineszins schraubt sich die Gewinnkurve der Bank in die Höhe, während ihr Vermögen stagniert oder aufgrund der Gebühren sogar weniger wird.

Merken Sie was? Die Bank verleiht Geld, dass ihr nicht gehört und das gleich mehrmals. Sie streicht satte Gewinne ein und speisst Sie mit einem Zins ab, der in keinem Verhältnis zum eigentlichen Realwert ihre Geldes steht. Das ist staatlich geschützter Betrug. Sollten Sie als treuer Bankensponsor einmal in Verzug geraten, wird gleich mit der grossen Keule gedroht und das ganze Geld als Sicherheit zurückbehalten. Hier ist die andere Verbrechermentalität der Banken zu sehen. Sie versprechen Sicherheit. Das ich nicht lache! Keine einzige Bank der Welt garantiert auf das eingezahlte Vermögen. Wenn's weg ist, ist es weg. Kein einziges Bankhaus ist verpflichtet, die Gelder der Kunden jederzeit auszahlen zu können. Darum haben die Brüsseler Gauner so eine Angst vor einem Bankenrun. Wenn nur 5% der Bevölkerung ihr ganzes Geld von den Banken holen würden, stürzte das ganze System zusammen. Warum? Weil die Geldhäuser mit Geld "arbeiten", dass sie nicht haben und wenn zuviele Geld abheben, schlittern sie sofort in die roten Zahlen.

Warum passiert das nicht? Weil die meisten Bankkunden immer noch den Geldhäusern bedingungslos vertrauen. Einerseits aus Faulheit und andrerseits aus Unwissenheit, die sich aus der Faulheit ergibt. Würden sich die Menschen richtig mit dem Geldsystem auseinandersetzen und verstehen, hätten wir morgen ein Revolution. Aber die Bankenhörigkeit ist in den letzten paarhundert Jahren so stark in die Köpfe der Menschen eingpflanzt worden, dass die Geldinstitute täglich mit Manipulationvorwürfen konfrontiert werden können, Milliarden an Strafen zahlen müssen wegen unlauteren Methoden und reihenweise Menschen ins Unglück stürzen, die blind ihrer Hausbank vertraut haben. Da frage ich mich manchmal schon, wo die Intelligenz des Menschen geblieben ist. Trotz all dieser Verfehlungen der Banken, tragen immer noch die Meisten ihr Geld dorthin. Wieso bringen die Leute ihre Kohle nicht zur Mafia? Dort gibt es mehr Zins. Beide Organisationen arbeiten nach dem gleichen Prinzip. Das Geld von anderen rauben.

Wenn also immer noch jemand sein Geld auf der Bank hat ist er selber schuld. Wer glaubt, sein Geld sei auf der Bank sicherer wie zu Hause, der ist eingeladen endlich aufzuwachen und mit offenen Augen durch's Leben zu marschieren. Der einzige Weg der Geldindustrie ihr "Arbeitsmaterial" zu entziehen ist das komplette Ignorieren von Bankdienstleistungen. Das beginnt mit dem Auflösen von Konten oder mindestens alles Geld abheben, wenn was raufkommt. Wenn jemand Probleme damit hat und nicht weiss, wo er soviel Kohle verstecken soll hat meiner Ansicht nach eh zuviel davon.

Es soll sich jeder gut überlegen, zu wem er gehören will. Zu denen, welcher ihr Erspartes verlieren, weil sie der Bank vertraut haben oder zu denen, die alles geholt haben und sich nun freuen dürfen, komplett die Kontrolle über ihr eigenes Geld zu haben. Der Zinsverlust ist vernachlässigbar im Vergleich zur Sicherheit, jederzeit über den vollen Betrag verfügen zu können. Keine Abhängigleit von Bankautomaten, Öffnungszeiten, verlogenen Bankangestellten und Strom, ohne den gar nichts geht.

Zum Schluss eine Frage:

Was ist der Unterschied zwischen einem Bänker und dem lieben Gott?

Der liebe Gott hält sich nicht für einen Bänker...


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22. Oktober 2014 erschienen in:Sonnensturm Info

Sonnenfleckengruppe 2192 ein X10+ Kandidat?

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Sonnenflecken,
By Hans Bernhard (Schnobby) (Own work) [CC-BY-SA-3.0 or GFDL ], via Wikimedia Commons

Auf der Sonne braut sich was zusammen. Auf menschliche Massstäbe verkleinert könnte man es einen Furunkel nennen. Einen sehr grossen. Die Erde würde 8 x hineinpassen. Wenn der ausbricht, respektive platzt, gibt's eine gewaltige Sauerei.

Der Ort allen Übels könnte die Sonnenfleckregion 2192 sein. Mit seiner gigantischen Grösse erstaunt er selbst erfahrene Wissenschaftler, die schon einige grosse Sonnenflecken gesehen haben. Sie geben diesem "Schönheitsfleck" auf der sonst strahlenden Sonnenoberfläche ein Ausbruchpotential der X10 Klasse. Das ist so ziemlich die höchste Auszeichnung für eine Sonneneruption. Zudem dreht sich der Fleck langsam in Richtung Erde. Bis Wochenmitte sind wir in idealer Schussposition und bis Ende Woche haben wir die grösste Gefahr überstanden. br>
Was würde passieren, wenn die Erde voll von so einem gewaltigen Ausbruch getroffen werden wird? Kurz gesagt, wir wären von heute auf morgen im Mittelalter. Zuerst fällt der ganze Strom aus. Damit verbunden alle Versorgungswege sämtlicher Konsumgüter. Von der Produktion bis zur Auslieferung. Wasser fliesst nicht von selber aus dem Hahn. Die Pumpen haben keinen Strom. Atomkraftwerke können nicht regulär heruntergefahren werden, medizinische Einrichtungen haben nur solange Energie, wie der Öltank hergibt. Das gesammte Versorgungssystem würde zusammenbrechen und mindestens für ein Jahr nicht funktionieren. Das Koordinieren von Lebensmittelverteilungen, ärztliche Versorgung und Noteinsätze bei Bränden und anderen Katastrohen wird ohne technische Kommunikationsmittel sehr schwer bis unmöglich.< br>
Vemutlich wird sich die Sonne wieder sehr freundlich zeigen und warten, bis sich der grosse Sonnenfleck auf die Rückseite verzogen hat. Dort wird er dann mit einem gewaltigen Ausbruch die Wissenschaftler erfreuen und die Menschheit retten. Solche X-Flares hatten wir in den letzten Jahren einige. Der stärkste war am 23. juli 2012. Wäre dieser Ausbruch erdgerichtet gewesen, würden wir heute noch die Scherben wegräumen. Ich weiss nicht, warum die Menschheit soviel Glück hat. Da schrammen Asteroiden, so gross wie ein Wohnblöcke, haarscharf an der Erde vorbei und die Sonne "rülpst" nur auf der erdabgewandten Seite. Kavaliers-Verhalten in kosmischem Niveau. Da möchte ich mich doch herzlich dafür bedanken.

Andrerseits würde der Menschheit ein astronomischer Dämpfer schon gut tun. Die Selbstbeweihräucherung über die Krone der Schöpfung ist schon jenseits der Schmerzgrenze und das Verständnis für das menschliche Sein im Einklang mit der Natur geht gegen Null. Die Auswirkungen, allein wenn es keinen Strom mehr gäbe, wären gigantisch. Viele würden sich zuerst Sorgen machen, wo sie ihr Handy aufladen können bevor sie etwas Essbares suchen. Oder noch mehr Menschen würden wochenlang darauf vertrauen, dass der Staat das schon wieder richten wird. Sie könnten tiefgefroren, wartend die Winter überdauern, bis die ersten warmen Sonnenstrahlen des Frühlings neues Leben in ihre Larven zaubert. Der Staat macht nichts. ER IST SELBER MIT ÜBERLEBEN BESCHÄFTIGT! Und so wie ihm das Volk jetzt schon egal ist, werden bei einer Katastrophe die Bedürfnisse total ignoriert.

Also muss der einfache Bürger sein Überleben selber in die Hand nehmen. Dabei stolpern die ersten bereits über Konsum-Entzugserscheinungen. Das heulende Elend über die Versorgungsknappheit verbreitet sich lauffeuerartig, aber es kommt den wenigsten in den Sinn, dass Jammern nicht satt macht. Erst wenn sie kurz vor dem Abserbeln sind fällt ihnen ein, dass sie selber auf Nahrungssuche gehen sollten. Aber für das sind die meisten zu faul oder zu unwissend. Die meisten Toten werden nicht durch Verhungern oder Erfrieren entstehen, sondern durch raubende und mordende Banden. Mit der heutigen Gewaltsbereitschaft wird eine globale Katastrophe zur blutigsten Anarchie der Menschheitsgeschichte. Jetzt schneidet der Mensch aus Mordlust Köpfe ab, man wagt sich kaum vorzustellen was er macht, wenn es ums nackte Überleben geht. Kannibalismus wird der nächste Meilenstein menschlicher Entwicklung sein.

Mir würde es reichen, wenn das ganze Finanzsystem zusammenbrechen würde. Die heilige Kuh der Menschheit endlich zur Schlachtbank führen. Die Erde wäre von einem Schlag auf den anderen von einem der grössten Übel befreit. Das Zweitgrösste, der Mensch, würde bald folgen, zumindest sehr viele. Die Obrigkeit versteckt sich in ihren Bunkern und wird dort verotten. An die Oberfläche können sie sich nicht trauen. Sie wären die ersten, welche vom Volk gelyncht werden würden. Garantiert. Bei soviel Hass gegen die perverse Elite braucht es nur eine Gelegenheit und die Bürger würden den Politikern und Wirtschaftvasallen zeigen, wie gross ihre Sympathie für sie ist. Das sieht man heute schon. Ohne Polizeischutz traut sich fast keiner mehr in die Öffentlichkeit.

Also hier nochmals ein Appell an alle vernunftbegabten Mitbewohner dieser Erde. Sorgen sie vor. Hilfe können sie keine erwarten. Der Notfallplan unter "Dokumente" gibt einen Einblick, was alles in den Notvorrat gehört und wie man sich vorbereiten kann. Sollte die Katastrophe ausbleiben, hat man trotzdem sehr praktische Werkzeuge für Wanderungen, Camping oder Abenteuerurlaub. Es ist also keineswegs sinnlos investiertes Geld, dass nachher verstaubt. Üben sie die Handhabung der Werkzeuge, lernen sie Feuer machen ohne Feuerzeug oder Zündhölzer und lernen sie ein paar Kräuter kennen, die sie notfalls durch den Winter retten können. Verhungern müsste eigentlich niemand. Es wächst genug, selbst im Winter, um den Mindestbedarf an Nahrung zu decken. Jeder Autofahrer muss einen Nothelferkurs absolvieren um im Ernstfall anderen Menschen helfen zu können. Jeder Erdenbürger sollte ein Notüberlebenskurs machen müssen, um die grundlegensten Techniken zum Überleben zu erlernen. So ein Wissen gibt Selbstvertrauen und beruhigt.

Ich habe materiell vorgesorgt und mir ein Wissen angeeignet, dass mich durch jeden Winter bringt. Mit "Abenteuer-Wochenenden" Sommer und Winter überprüfte ich mein Wissen und Ausrüstung und verbesserte gegebenenfalls einige Lücken oder fehlendes Material. Das Ganze hat nichts mit Panikmache zu tun, vermutlich passiert eh nichts, sondern die Vorbereitung auf eine Katastrophe ist Eigenverantwortung übernehmen. Selber denken, selber handeln und seine Fähigkeiten laufend verbessern. Alles Punkte, welche die Politiker nicht können und deshalb kann ich nichts von ihnen erwarten, ausser ein Loch im Kopf, weil der einfache Bürger eher lästig ist und wertvolle Ressourcen verbraucht, die unsere Politiker lieber selber für sich beanspruchen. Haben Sie das Gefühl, dass ein Herr Gabriel seinen vollen Schnitzelteller mit jemanden teilt? Oder ein Schäuble, der muss selber schauen, dass ihm nicht die Luft ausgeht. Bei Frau Merkel will ich gar nicht weiterdenken. Den blanken Horror fabriziert sie jetzt schon.

Wenn jemand Interesse hat an einem Abenteuer, um die wichtigsten Überlebenstechniken zu erlernen, darf sich gerne bei mir melden. Es gibt keine Mindestzahl an Kursteilnehmern, den jede Gruppenkonstellation bringt neue Herausforderungen. Egal ob Einzelkämpfer oder 20 Personen eine Gruppe bilden. Die Kosten sind 50 Franken pro Person. Man lernt auf verschiedene Arten Feuer machen, Nahrung sammeln, Werkzeuge herstellen und vieles mehr. Das Ganze dauert zwei Tage und findet bei jeder Witterung statt, Sommer und Winter. Familien sind ebenfalls willkommen, denn die Bedürfnisse der Kleinen unterscheiden sich manchmal erheblich von den Erwachsenen.

Also gönnen Sie sich eine einzigartige Erfahrung und fördern Sie ihre persönlichen Überlebensfähigkeiten. Unabhängig ob eine Katastrophe kommt oder nicht. Hier ist eh die Frage nicht ob, sondern wann sie eintrifft. Die Erde wurde in der Vergangenheit immer wieder Schauplatz von globalen Tragödien und wird es auch in Zukunft sein. Daran können wir mit aller Technologie nichts ändern. Das sollte der Mensch endlich begreifen und sich entsprechend vorbereiten.


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21. Oktober 2014 erschienen in:Focus

Hier spukt der tote Bürgermeister von Liverpool

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Geister gibt es in allen erdenklichen Formen und Farben,
By EEIM (Own work) [CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons

Jetzt wird's gruselig. Geisterjäger haben in Grossbritanien eine Geistererscheinung mit der Kamera festgehalten. Ein Licht bewegte sich durch das Bild, dass in seinen Flugbewegungen an ein Insekt erinnert. Aber es gibt keine Insekten, die von sich aus so stark leuchten. Einzig Glühwürmchen können sehr hell strahlen. Die halten sich aber draussen auf und ich weiss nicht, ob es diese Insekten in England gibt.

Geister- oder Spukerscheinungen findet man so häufig in den Medien wie UFO-Nachrichten. Einen wirklich schlüssigen Beweis für Geister gibt es meines Wissens nach noch nicht. Einige Indizien und Menschen mit einer sehr sensiblen Wahrnehmung behaupten jedoch das Gegenteil. Ich persönlich glaube an Geister oder was sie sind. Es wurde mir auch schon die zweifelhafte Ehre zuteil, in einem Geisterwald zu übernachten (alleine), von dem ich vorher nichts gewusst/gemerkt habe. Es war eigentlich ein sehr schöner Flecken. Ich tingelte damals mit meinem Rucksack durch die Lande und übernachtete entweder in der Natur oder bei einem gastfreundlichen Bauern.
Nachdem ich ein ideales Plätzchen für das Nachtlager gefunden hatte, richtete ich mich ein. Feurstelle machen, Holz sammeln, Hängematte und Regendach montieren und Abendessen zubereiten. Der Abend war sehr angenehm, ein lauer Wind streifte durch die Baumwipfel und das Ruaschen der Baumkronen wurde begleitet durch die vielen Waldgeräusche. Eben Natur pur. Nachdem es dunkel wurde, löschte ich das Feuer und begab mich auf die Hängematte. Kurz darauf schlief ich ein. Bald stellten sich ein Traum ein, wo ich mich von oben in der Hängematte liegen sah und eine, ich sage mal "Energiewolke", die sich langsam von allen Seiten auf mich zubewegte. Der Schrecken im Traum liess mich aufwachen. Mit den letzten Traumbildern im Kopf und starkem Herzklopfen versuchte ich in der absoluten Dunkelheit etwas zu erkennen. Ich sah aber nichts ausser Schwarz. Bald schlummerte ich wieder ein und der Traum machte dort weiter, wo ich zuvor aufgewacht bin. Die Energiewolke bewegte sich wieder weiter auf mich zu und ich wachte wieder auf. Diesmal schon mit etwas Gänsehaut, sah aber wieder nichts. Nachdem mich der Schlaf nochmals übermannt hatte, sah ich mich wieder von oben und wie die Wolke nur noch ein paar Meter von mir entfernt war (mir lauft jetzt wieder ein Schauer über den Rücken). Ich wachte auf und wusste sogleich, dass ich umgehend alles zusammenpacke und diesen Ort verlassen musste. Diese Wolke war nichts Gutes, jedenfalls fühlte es sich so an und meine innere Stimme mahnte mich zur Eile. Fünf Minuten später verliess ich den Ort und bei jedem Schritt, der mich weiter von dem unheimlichen Waldstück wegbrachte, wurde es mir wohler.

Ich war dort nicht willkommen oder etwas wollte mich als Opfer. Jedenfalls war es keine Energie, die mich zum Bleiben bewegen konnte. Dafür hatte sie eine zu negative Wirkung auf mich. Man kann jetzt sagen, dass es ein Traum war und ich die Gefühle des Traumes in das bewusste Wachsein mitgenommen habe. Das kann schon sein. Aber ich arbeite seit Jahren mit der geistigen Welt. Ich kenne einige Energieformen aus der anderen Welt. Bei einer Häuser- Wohnung- Personen- oder Gegenstand-Reinigung trifft man die diversesten "Geister" an. In der Regel sind sie für unser Empfinden gutartig und man kann sehr effizient mit ihnen arbeiten. Sie sind sogar froh, wenn sich endlich jemand um sie kümmert. Aber es gibt auch Energien, die alles andere als gut sind. Wenn ich auf so eine treffe, hole ich Hilfe, damit mir jemand bei einer Reinigung "den Rücken frei behält". So gesehen habe ich etwas Erfahrung im Erspüren von positiver oder negativer Energie.

Aber das, was ich in desem Wald erlebt habe, war für mich abgrundtief böse. Ich habe keine Angst nachts alleine im Wald zu sein, aber hier bekam ich ganz schön das Muffensausen. Denn ich hatte nicht das Gefühl, dass ich mit dieser Energie fertig werde. Eher umgekehrt und auf das hatte ich schlicht keine Lust.

Da mich die geistige Welt sehr interessiert, finde ich diesen Artikel über die Filmaufnahmen äusserst spannend. Es wäre schön, wenn die geistige Welt wieder vermehrt im Alltag integriert werden würde. Sie sind permanent um uns herum, aber aufgrund von Technik, abgestumpfter Wahrnehmung und Angst fällt es uns immer schwerer mit ihnen zu interagieren. Dabei sind die meisten uns "Lebenden" wohlgesonnen. Wenn wir die geistige Welt mit unserer Realen besser verbinden könnten, würde die menschliche Entwicklung Riesenschritte machen. Aber das wird gefliessentlich verhindert. Warum wohl?

Bei diesem Thema kann ich nur für mich sprechen und ich behaupte, dass der Tod eines Menschen nicht das Ende ist. Die Lebensenergie verlässt beim Tod den physischen Körper, ist aber immer noch da. Sie verbindet sich mit der kosmischen Energie und integriert sich in die Ganzheit. Man kann es mit dem Wasser vergleichen. Wenn jemand stirbt ist seine Lebensenergie wie ein Regentropfen. Dieser fällt ins grosse Meer der kosmischen Energie. Der Tropfen ist nicht mehr individuell erkennbar. Er hat sich mit dem Meer vermischt, aber er ist immer noch da. Das Gleiche ist es mit der Lebensenergie. Deshalb kann ein Geist gleichzeitig überall sein oder nur an einem Ort. Die Energie ist nicht mehr physisch gebunden und kann erst nach dem Tod ihr ganzes Potential entwickeln. Bis ein neues physisches Leben entsteht und Mutter Natur etwas Energie aus ihrem unerschöpflichen kosmischen Ozean verwendet, um das neue Leben zu beseelen.

Sollten Sie also einmal selber ein unerklärliches Phänomen erleben, danken Sie der Energie dafür und entwickeln freundschaftliche Gefühle. Es wird Ihnen dann ebenfalls gedankt. Sollten Sie Angst, Beklemmtheit oder gar Panik verspüren, dann verlassen Sie den Ort. Geister sind oft örtlich gebunden und in der Regel reicht eine grössere Distanz aus, um wieder Ruhe zu haben. Aber grundsätzlich braucht man keine Angst zu haben. Wären alle Geister schlecht, würden wir viel mehr Negatives aus der Geisterwelt erfahren. Zudem ist es von Vorteil, wenn man sich dem Licht verschrieben hat und nicht der Dunkelheit. Denn Licht gibt Klarheit und Weitsicht.

Diese wünsche ich Ihnen, wenn Sie einem Geist oder sonstigen feinstofflichen Wesen begegnen. Liebe ist der Schlüssel für die geistige Welt.


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20. Oktober 2014 erschienen in:Deutsche Wirtschafts Nachrichten

Merkels Illusion vom globalen Markt treibt Deutschland in die Krise

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Angela Merkel macht(e) sich gerne Freunde, nur nicht beim eigenen Volk,
By Derrfuss (Own work) [CC-BY-3.0], via Wikimedia Commons

Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel ist in den Mainstreamblättern in letzter ziemlich omnipräsent. Eigentlich schön, wenn von der obersten Deutschen soviele Meldungen kommen. Die tut was. Erst beim genauen Betrachten ihrer Leistungen fällt auf, dass Frau Merkel alles macht um Deutschland zu ruinieren. Schützenhilfe bekommt sie vom obersten Raubritter Schäuble und dem Golem Gabriel, der nur noch TTIP im Kopf hat, seinem Schaaaatz!

Schauen wir uns die Verdienste der Frau Merkel und ihren Vasallen genau an. Zuoberst auf der Hitliste der Verfehlungen ist die Ignoranz einer gerichtlichen Instanz. Da kann der Bundesgerichtshof was sagen und der politischen Führung ist es egal. Gilt das für alle? Dann können wir die Gerichte, Staatsanwaltschaften usw. auflösen. Brauchts nicht mehr, wenn die Rotkappen ein Urteil fällen, dass keinen interessiert, dann sind diese Instanzen reine Geldverschwendung. Die Kohle kann man in den Führungsetagen sicher besser verteilen.

Ein weiterer Meilenstein der Unfähigkeit ist die Sache mit der Ukraine. Frau Merkel, leiden sie an Schizophrenie? In der Ukraine unterstützen sie mit Millionenbeträgen die Nazi-Führung und im eigenen Land gehen sie gegen die Rechten vor? Falls sie es vergessen haben Frau Merkel, Deutschland liegt nicht am schwarzen Meer. Ich glaube, sie hat immer noch die DDR-Karten im Kopf. Die DDR-Vergangenheit zieht sich bei der Kanzlerin wie unansehnliche Schleimspur durch ihr politisches Handeln. Ihr deutsches Volk rutscht dauernd auf dieser schmierigen Unterlage aus und holt sich aufgrund von irrwitzigen Beschlüssen der Kanzlerin laufend eine blutige Nase. Sie dürfen sprichwörtlich für die Geldverschwendung der Frau Merkel bluten.

Und was für "Freunde" sie hat. der Zechpreller Obama zählt dazu, der Anzug Jazenjuk, ein französischer Weichkäse namens Holland und die britische Windel Cameron. Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde. Aber die Kanzlerin bastelt an Beidem. US-Präsident Obama pinkelt ihr laufend ans Bein und sie geniesst die freundschaftliche Wärme. Der Franzose Holland lässt die Wirtschaft verschimmeln und sie lässt ihn weiter reifen. Der Brite Cameron, Kinderfreund- und Vergesser macht ihr gegenüber auf harten Mann und sie nimmt ihn auch noch ernst. Bei so viel Menschenkenntniss der Kanzlerin würde es mich nicht wundern, wenn plötzlich der nordkoreanische Jungspunt von ihr hofiert wird.

Ihr Schatzmeister, das rollende Unheil namens Schäuble unterstützt sie in ihren landesvernichtenden Ambitionen. Er beraubt das Volk und verteilt die Kohle an die, welche eh schon genug haben. Der Mann hat noch nie für Geld arbeiten müssen. Das was er macht ist keine Arbeit, sondern das Vernichten von Volksvermögen, da muss er nicht viel tun. Er rollt ein wenig die Brüsseler Gänge rauf und runter und bei jeder Kurve rutscht ihm eine Milliarde aus dem Jacket. Der Mann würde keine Woche mit Harzt 4 überleben. Er weiss gar nicht, dass man für Geld arbeiten muss. Er weiss nur, wie man sinnlos Geld ausgibt. Nicht seines, das von anderen.

Aller guten Dinge sind drei. Wäre dann noch der Erzengel Gabriel. Was diese Erscheinung mit dem eigenen Volk macht, erinnert mich an den Vorhof der Hölle. Er verscherbelt die Kultur Deutschlands an den Meistbietenden. Dabei merkt er nicht mal, dass der Bietende selber pleite ist. Also verschenkt er Deutschland. Als Gegenleistung darf der Michel Verträge akzeptieren, deren Inhalt er nicht mal kennt, die Amis dürfen Lebensmittelgift auf den Markt bringen und die Deutschen sollen fressen was ihnen vorgesetzt wird. Da kennt sich der 2-Meter-Umfang-Gabriel aus. Masslosigkeit und Eigennutz. Als ehemaliger VW-Lobbiyst, im Volksmund Schmiergeldzahler genannt, weiss er, wie man das eigene Volk betrügt und für dumm verkauft. Dumm ist eigentlich nur er, denn viele Deutsche haben geschnallt, wie er nur seine Interessen und nicht die des deutschen Volkes vertritt,

Fehlt eigentlich nur noch einer um die vier Reiter der Apokalypse zu vervollständigen. Man muss nicht weit suchen. Martin Schulz übernimmt diesen Part gerne. Ich weiss ehrlich gesagt nicht, was der Herr Schulz den ganzen lieben Tag so macht. Aber eines weiss ich mit Sicherheit... er macht nichts Sinnvolles. Habe jedenfalls noch keine Meldung über ihn gelesen, die ein positives Licht auf sein Handeln wirft. Er bewegt sich eher in einer Dunkelkammer, wo niemand genau sieht, was er so den ganzen Tag lang mauschelt. Aber bezahlen darf man ihn mit Steuergeldern, egal ob er was tut oder nicht. Er soll besser nichts machen, die ganze Zeit auf seinem Stuhl sitzen, von mir aus kann er noch in der Nase bohren, aber ja nicht mehr. Sonst wird's für den Steuerzahler wieder teuer.

Oh Deutschland, was hast du da nur gewählt. Die Parteien outen sich als Volksfeind Nummer eins, verschleudern Unmengen an Steuergeldern, ignorieren sogar Gerichtsbeschlüsse und manipulieren die Medien, dass es schon weh tut und hofieren alle radikalen Gruppierungen. Einzig das eigene Volk wird niedergeknüppelt, weggesperrt oder einfach in die Armut getrieben.

Frau Merkel, ihre politische Qualität ist wie ihre Doktorarbeit - unauffindbar. Haben Sie überhaupt eine geschrieben? Oder haben das Parteigenossen für Sie erledigt? Wenn die Doktorarbeit inhaltlich wertvoll wäre, würden sie die politischen Marketingstrategen als Aushängeschild ihrer politischen Qualifikation nutzen. Aber da man ihre Abschlussarbeit nirgends finden kann, wird sie so nichtsagend sein wie ihr politischer Führungsstil. Das beweist auch ihr Verhalten gegenüber den Amerikanern. Die USA diktieren ihnen alles und sie setzen die Anweisungen in Taten um. Plagiat'sche Politik nenne ich das. Zu keinen eigenen Entscheidungen fähig und die ganze Zeit irgendwelche politischen Sätze abkupfern.
Wenn Sie am Morgen in den Spiegel schauen, falls Sie noch einen haben, was sehen Sie? Ich meine nicht die Tränensäcke oder hängenden Mundwinkel. Ich frage mich, können Sie sich überhaupt noch in die Augen schauen? Wieviel Aufputschmittel müssen Sie schlucken, damit Sie ihren Anblick ertragen? Oder gibt's am Morgen schon 'nen Appel und 'nen Korn.
Eines kann ich Ihnen mit Sicherheit bezeugen und das wird in Zukunft auch in den Geschichtsbüchern zu lesen sein, dass Sie eines der grössten Desaster der deutschen Geschichte sind. Ich kenne nur noch einen, der schlimmer war. Aber wenn Sie sich Mühe geben, werden Sie auch diesem Kriegstreiber den Rang streitig machen. Sie können sich nur noch mit Polizeischutz in der Öffentlichkeit bewegen. Nicht weil Sie so viele Fans haben, sondern weil ihnen das deutsche Volk am liebsten den Hintern versohlen würde. Haben Sie das gemerkt? Ich glaube nicht. Sie suhlen sich im Volkshass und nutzen jede Gelegenheit, ihrer Unbeliebtheit eins draufzusetzen.

Gönnen Sie sich den Ruhestand und danken ab. Das ist das Sinnvollste, dass Sie in ihrer Amtszeit machen können. Hinterlassen Sie einen Scherbenhaufen, den das deutsche Volk gerne für Sie aufräumt. NAch Ihnen kann es nur noch besser werden. Und nehmen sie ihre apokalyptischen Reiter mit. Die braucht keiner, die will keiner. Erweisen Sie dem deutschen Volk den letzten grossen Dienst, damit folgender Spruch zu Tragen kommt:

Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.


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19. Oktober 2014 erschienen in:Spiegel

Familiensynode im Vatikan: Homosexuelle enttäuscht von Kardinälen

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Agogisch wertvoll, genageltes Folteropfer als Symbol der Kirche..treffender geht's nicht,
von OlliFoolish (Eigenes Werk) [CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons

Die pädophile Glaubensgemeinschaft mit Hauptsitz in Rom hat wieder erfolgreich an ihrer Lächerlichkeit gearbeitet. Da kann ich nur vollen Lobes sein, wenn selbstgefällige Kuttenträger über Sachen reden, die sie offiziell anprangern, inoffiziell fördern und grundsätzlich keine Ahnung davon haben, ausser der Verbundenheit mit den eigenen Trieben.

Aber da stolpern sie über die eigenen Geschlechtsteile. Einerseits tun sie sich schwer mit Schwulen und andrerseits ist der ganze Vatikan die grösste Schwulenkonzentration auf der Welt. Wenn dem nicht so wäre, würden die Pfaffen über minderjährige Mädchen steigen, was sie auch machen, aber ein Grossteil der Anusfetischisten sucht sich lieber Jungs aus. Damit das auch Spass macht, sollte man schon ein wenig homosexuelles Gedankengut mitbringen. Mindestens eine bisexuelle Veranlagung gehört zur Grundausstattung eines christlichen Kuttenträgers, nach dem Motto: lieber bi als nie!

Gleichgeschlechtliche Zuneigung ist so alt wie der Mensch selber. Nur die Kirche begreift das nicht. Seit tausenden von Jahren predigt sie Familiensinn, Nächstenliebe, Toleranz und sonstige, eigentlich ehrbare Grundsätze. Sie lebt es auch vor. Der Pfaffe soll als Familienberater tätig sein, dabei kennt er den Begriff nur aus Büchern, da er selber ja nicht heiraten darf. Würden Sie ihr Auto zu einem in die Reparatur bringen, der das Fahrzeug nur aus hörensagen kennt? Vertrauen sie einem solchen Schönredner ihre Kinder an? Ich hoffe nicht, denn sonst ist die Chance gross, dass plötzlich der Vater mit Mami angesprochen und die Mutter zur Konkubine degadiert wird.

Welche Kompetenzen hat die Kirche sonst noch? Verlogenheit ist eine. Wenn man die letzten 2000 Jahre anschaut, haben die Kirchenfetischisten eigentlich nur eines Zustande gebracht. Die Verhinderung menschlicher Entwicklung und das so ziemlich in allen Belangen. Würde der Mensch haargenau nach der Doktrin der Kirche leben, wären wir vermutlich schon längst ausgestorben. Sexuelle Genüsse sind ja verpönt, ausser mit Kindern, und wenn jeder so gehandelt hätte, gäbe es keine Kinder mehr. Hier allein sieht man schon den hirnrissigen Wiederspruch. Was poppen die denn, wenn es keine Kinder mehr hat? Wie soll der Mensch überleben, wenn er keine Nachkommen zeugen darf? Auf die unbefleckte Empfängniss kann man sich nicht verlassen, da ist ein Lottosechser schon eher wahrscheinlich. Also ist die Entsagung körperlicher Genüsse völliger Schwachsinn.

Ein anderer Punkt ist die Wissenschaft. Die Kirchenfanatiker sind eigentlich strunzdumm. Sie glauben immer noch, dass die Welt in ein paar Tagen erschaffen wurde, dass es einen Himmel gibt und eine Hölle, dass ein Gott über alles wacht, der meiner Ansicht nach eher alles verpennt und dass Selbstgeiselung die Seele reinigt. Sie reinigt höchstens die Samenstränge der Berufsmasochisten. Damit die Leute nicht realisieren, wie sie von der Kirche dumm gehalten werden, verfassten die Schreiberlinge die Texte in Latein und/oder versteckten Wissen in der Vatikanbibliothek. Man sieht, dass dies allein zur Machterhaltung diente und nicht dem Aufklären der Menschen. Einzelne kluge Köpfe wagten die Verblödung der Kirche anzuprangern und landeten entweder auf dem Scheiterhaufen oder im Kerker.

Die Kirche ist ein so gewaltiger Bremsklotz der menschlichen Entwicklung, dass man mit einer Stagnation des menschlichen Intellektes zufriedens ein darf. Meist ist sie aber rückläufig. Man sehe nur die vielen privaten Kirchen, Sekten und Heileweltverkünder, die immer noch regen Zulauf haben, was nicht gerade von intelligentem Handeln spricht. Man nehme die Schönwettergruppe um die selbsternannte Quasselheilige Uriella. Wenn man die Typen sieht und hört glaubt man nicht, dass ein denkendes Wesen hinter diesen weissen Westen steckt. Eher ein Hohlkörper mit Fernbedienung.

Ein weiterer Punkt von religiösem Idiotismus ist die Tatsache, dass sich Christen und Islamis gegenseitig die Köpfe einschlagen, dabei beten sie eigentlich zum gleichen Gott. Wie bescheuert ist das denn? Sie ziehen sich gleich an, beide tragen Kutten, beide sind intolerant gegenüber Andersdenkenden, beide lieben Kinder, entweder zum killen oder vergewaltigen und beide Religionen Lügen ihre Untergebenen an und ziehen ihnen den letzten Verstand aus dem Hirn. Das Gleiche passiert mit dem Geld. Die Obrigkeit lässt sich die Pädopartys von den Hörigen finanzieren, der Staat wird als Inkassobüro eingespannt und der Reichtum dient allein den Gelüsten der oberen Kuttenträger. (Sex)Spielzeug für Kinder ist nicht billig. So gesehen haben die IS-Halsabschneider und die christlichen Rektaltherapeuten viele Gemeinsamkeiten. Doch anstatt sich auf die gemeinsamen Tugenden zu konzentrieren, streiten sie sich um die minderjährigen Hinterteile. Dummheit in seiner reinsten Form.

Wenn ich mir das ganze Tun und Treiben der einzelnen Glaubensgemeinschaften anschaue, ist es eigentlich klar, dass die Welt vor die Hunde geht. Mit soviel Schwachsinn, Perversion und Lügnerei kommt keine Gesellschaft voran. Nach biblischem Glauben gibt es nur eine Instanz, die zu solchen unmenschlichen Tätigkeiten fähig ist. Der Teufel oder das Böse. Die ganzen zehn Gebote werden von der Kirche gewissenhaft ignoriert und dem Volk gepredigt. Man spielt heile eine Welt vor und bringt im Hinterzimmer Andersdenkende um, oder verscharrt die lebenden, frisch geborenen Säuglinge irgendwo im Klosterkeller. Das sind alles Tugenden, die ich dem Bösen zuspreche und nicht dem propagierten "Alle-haben-sich-lieb-Verein".

Das lässt nur den Schluss zu, Religion ist die Hölle und in Rom sitzen die Höllenfürsten. Das Böse ist im Vatikan..nein falsch... das Böse ist der Vatikan. Millionen von unschuldig Ermordeten bezeugen diese These. Der Wolf im Schafspelz. Ganz in weiss gekleidet und abgrundtiefscharz in der Seele. Der Gute-Miene-Papst ist für die Medien gemacht, damit sie die "heile" Welt den Naivlingen auf dem Petersplatz und anderswo verkaufen können. Aber im Hinterzimmer geht das Denunzieren, Vergewaltigen, Morden, Lügen und abkassieren weiter. Ich weiss nicht was schlimmer ist. Die Brutalität der IS-Schergen oder die offensichtliche Verlogenheit der christlichen Kirche mit ihren gefallenen Erzengeln.

Solange der Mensch irgendeinem religiösem Hirngespinnst nacheifert, solange ist er nicht zum eigenständigen Denken fähig. Sollte noch etwas Vernunft im Kopf übrig geblieben sein, wird er mit christlicher Gehirnwäsche ausgehölt oder von IS-Schlächtern abgeschnitten. Egal welchem (Irr)Glauben man folgen will, das Endresultat ist das Gleiche. Man verliert seinen Kopf - physisch oder geistig. Die Wirkung ist die Gleiche. Man ist nicht mehr zu eigenständigen Denken fähig. Das sollte sich jeder genau überlegen, solange er das noch kann.

Darum kann ich nur sagen, hört endlich mit dieser Märchenstunde auf. Dank Religionen gibt es nur Mord und Totschlag. Die Menschen haben genug davon. Sie wollen wieder selber denken und nicht alles einem Gott übertragen, der eh nie da ist, wenn man ihn braucht oder eben, noch gar nie da war. Dann entfernt bitte die ganzen genagelten Leichen, die überall rumstehen. Das Anhuldigen eines gefolterten und gekreuzigten Menschen ist schon pervers genug. Aber das sinnlose Aufstellen solcher Gekreuzigter und die Nötigung, dass man das anschauen muss, ob man will oder nicht, ist nur noch verwerflich. Dasslebe mit dem Gebimbel der Kirchenglocken. Braucht's nicht, aber verursachen Lärm. Und die ganzen Kirchen. Energieschleudern ohne Ende. Stehen die meiste Zeit leer und verbrauchen Unmengen an Ressourcen. Wieso bietet die ach so menschenfreundliche Kirche nicht den ganzen Flüchtlingen ihre Gebetshallen als Notunterkünfte an? Selbst hier ist ersichtlich, wie die Kirche unfähig ist, ihre gepredigten Worthülsen in Taten zu verwandeln.

Solange es Religionen gibt, wird der Mensch nie sein eigentliches Potential erfahren können. Deshalb ist jeder Religionfetischist eingeladen sich zu überlegen, ob er sich entwickeln will mit all den Lebenserfahrungen, die dazu gehören oder ob er lieber als blökendes Schaf vorbehaltslos dem Wolf in den Rachen springen möchte und sein Leben einer religiösen Sinnlosigkeit widmet.


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18. Oktober 2014 erschienen in:Grenzwissenschaft Aktuell

Wasser-Forscher Masuru Emoto verstorben

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Wasser, By Pwilby14 (Own work) [CC-BY-SA-4.0], via Wikimedia Commons

Heute fasse ich mich kurz. Die Meldung über den Tod des weltweit bekannten Wasser-Forschers Dr. Masuru Emoto hat mich berührt. Dank ihm haben wir eine ganz spezielle Sichtweise auf das "Medium" Wasser bekommen. Seine fotografierten Wasserkristalle beweisen, dass Wasser mehr ist, als nur ein lebensnotwendiges Elixier. Der Film "what the *bleep* do we know?" zeigt dies auf eindrückliche Weise. Ich habe ihn in englisch gefunden und kann jedem den Kauf der DVD empfehlen, wenn man ihn in deutsch ansehen will.


Ausserdem lade ich Sie zu einem Experiment ein. Suchen Sie sich eine schöne, ruhige Stelle an einem Gewässer (See, Fluss, Bach, laufender Wasserhahn) aus, wo Sie ihre Hände in das Wasser tauchen können. Wenn sie im Wasser sind stellen Sie sich bildlich vor, wie ihre Energie dem Wasser folgt bis in die Meere und schlussendlich um den ganzen Globus. Man umarmt mit seiner Energie liebevoll die Erde. Achten Sie jetzt auf ihre Gefühle und lassen Sie sich überraschen. Viel Vergnügen.


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17. Oktober 2014 erschienen in:20 Minuten

«Wir werden die Salafisten jagen»

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Demo im Jahr 2008, aber das Thema ist heute noch aktuell,
By Cyzen (Own work) [CC-BY-SA-3.0 or GFDL], via Wikimedia Commons

Das musste ja so kommen. Wer heute etwas gegen eine Rasse, Glaubensrichtung und/oder Gesinnung sagt, wird schnell als Rassist, Antisemit oder einfach Störenfried bezeichnet. Wenn ein Ausländer, Muslim oder Fundamentalist irgendeiner Hirnwäsche was gegen das Land sagt, das ihn aufgenommen hat, wird er noch von der Polizei geschützt. Dasselbe in den Auffangzentren für Flüchtlinge.

In meiner beruflichen Laufbahn als Baumaler habe ich etliche Wohnungen und Liegenschaften renovieren dürfen, die von Flüchtlingen und/oder Asylbewerbern bewohnt wurden. Was ich hier meist angetroffen habe, war ein Chaos und eine Zerstörung der Immobilie, als wäre eine Büffelherde durch das Haus marschiert. Zerschlagene Scheiben, komplett verdreckte Toiletten, ruinierte Kücheneinrichtungen, verschmierte Wände, teils mit Fäkalien und generell ein Gestank, der jeden Kuhstall als Duftoase erscheinen lässt.

Was sind das für Leute, welche die Gastfreundschaft derart missbrauchen. Respekt vor fremden Eigentum, Werterhaltung und Sorgfalltspflicht sind Begriffe, welche die meisten Flüchtlinge nicht kennen. Bereits nach einem halben Jahr sahen frisch renovierte Wohnungen aus, als hätte eine Bombe eingeschlagen. Für den Vermieter heisst das mindestens 20'000 Franken in die Renovation und Wiederherstellung des Mietobjektes zu investieren. Kein Wunder tun sich immer mehr private Vermieter schwer, an Flüchtlinge ihre Wohnungen zu vermieten. Viele Liegenschaften gehören den Gemeinden. Hier darf dann die Allgemeinheit für die Renovationskosten aufkommen. Und das mehrmals im Jahr.

Wenn die"Gäste" dann noch in der Öffentlichkeit negativ auffallen, muss einem die Entwicklung, wie im Artikel beschrieben nicht wundern. Ich kenne einige Personen, die von Asyllanten bedroht wurden, teils sogar mit Körperverletzung. Viele wagen sich am Abend nicht mehr auf die Strasse, weil die Chance gross ist, zwischen die ethnischen Fronten zu gelangen. Wenn ich als Bürger dieses Landes und Steuerzahler mich hier nicht mehr frei bewegen kann, dann läuft etwas falsch. Ich musste mir sogar schon anhören, Zitat:

"Wir sind bald mehr als ihr und dann schmeissen wir euch raus!"

Da bleibt einem im ersten Moment die Luft weg, ab soviel Arroganz. Was bilden sich die ganzen Balkanesen, Schwarzen, Kutten- und Bartträger eigentlich ein? Wir zeigen humanitäres Handeln, finanzieren das mit unseren Steuern, teilen das wenige Land, das die Schweizer haben mit Flüchtlingen und Immigranten und als Dank bekommt man eine auf's Maul, wenn man reklamiert. Danke dafür!

Da kann ich die Rechten ausnahmsweise verstehen. Dass sie sich sogar mit verfeindeten Gruppierungen verbünden und zusammen gegen die Zustände vorgehen ist ein neues Phänomen. Ob es ein Gutes ist, wage ich zu bezweifeln. Die geballte Ladung an Frust, und Fremdenhass entlädt sich meist unkontrolliert und verursacht mehr Schaden als Nutzen. Hier sollten die glatzköpfigen Patrioten mal ihre Sichtweise überlegen, aber das stellt sie vor die gleichen Probleme wie die Immigranten. Ohne Hirn kann man nicht studiern.

Die Polizei besitzt ebenfalls nur eingeschränkte Hirnmasse, sonst würde sie anders agieren. Wenn Salafisten durch die Strassen ziehen und Hassparolen von sich geben, kuschen die Uniformierten. Wenn aber das eigene Volk demonstriert, wird ein Polizeiaufgebot aufgefahren, dass es an einen Bürgerkrieg erinnert. Und dieser wird kommen, wenn sich die Politiker nicht endlich für ihr Volk entscheiden. Bis jetzt wird der rechtschaffende Bürger betrogen, beraubt, genötigt, krank gemacht und wenn's geht sogar unter die Erde versorgt. Haben die da oben das Gefühl, dass sich das Volk diese Diskriminierung ewig gefallen lässt?

Wenn vor einem Jahr ein "Experte" gesagt hat, dass in Europa ein Bürgerkrieg ausbrechen wird habe ich mich immer gfragt, wie das passieren soll. Der deutsche Michel ist so stark mit Medienmüll und Konsumzwängen sediert, dass er keine Zeit, Lust und Kraft hat auf die Strasse zu gehen um seine Rechte einzufordern. Aber an diese Entwicklung hätte ich nie gedacht. Verfeindete Hooligans und Rechtsextreme verbünden sich. Ein Novum der besonderen Art. Und ein gefährliches. Wenn diese Solidarität sich auf das ganze Land ausbreitet, hat die Polizei wirklich ein Problem. Diese grosse Menge an Gewaltbereitschaft und Selbstjustiz können sie nicht mehr, mit einfachem Präsenz markieren, lösen. Sie werden mit zunehmender Härte reagieren. Wenn das erste bleihaltige Argument einen Rechtsextremen umhaut, eskaliert die Situation. Unterschwellig ist soviel Hass und Wut am brodeln, dass sich diese zuerst entladen muss, bevor man wieder rationell argumentieren kann. Ob die Polizei diese brenzlige Situation realisiert, wage ich zu bezweifeln. Ihr Verhalten in der letzten Zeit weist eher auf eine Eskalation der Sache hin.

Genährt wird die Volkswut mit dem assozialen Verhalten in Berlin, Bern und Brüssel. Die Politiker machen es vor, wie man sich über das Gesetz stellt und das eigene Volk für dumm verkauft. Diese Meldung beweist es: "> Höchstgericht ignoriert: CDU und SPD festigen staatliche Kontrolle des ZDF . Diese Verhalten ist der Gipfel der Arroganz. Die Politiker ignorieren das Gesetz. Wenn die geplüschten Sesselpupser das dürfen, darf das Volk das sicher auch. Keiner muss sich an Gesetze halten oder an die Weisungen der Polizei. Die da oben machen es auch nicht. Also wieso soll es dann der einfache Michel machen? Deutschland wird zur gesetzfreien Zone. Jeder kann machen was er will. Er muss nur aufpassen, dass er nicht erschossen wird.

Man sieht in keinem einzigen Verhalten der Landesverräter ein Indiz, dass sie für das eigene Volk regieren. Sie machen alles, um die eigenen Bürger gegen sich aufzubringen und Unruhe zu stiften. Dann wundern sie sich, wenn der einfache Michel auf die Strasse geht. Der nächste Schritt ist die Verbrüderung von Links und Rechts. Wenn das der Fall ist, dann müssen sich die Volksverräter in Berlin und Brüssel warm anziehen. Wenn der Mob erst mal am marschieren ist, dann kann ihn so schnell nichts mehr aufhalten. Es wird in den Teppichetagen die nackte Angst herrschen und was dann passiert, haben schon andere Sonnenkönige und Landesverräter erfahren müssen. Es ist traurig, wenn es soweit kommt. Das Volk ist sehr geduldig mit seinen Führern, aber wenn die rote Linie überschritten ist und das ist der Fall, wenn auf das eigene Volk geschossen wird, dann wird sich die Geschichte wiederholen. 1939 war es schon so und 2014 zeigt, dass nichts aus der Geschichte gelernt wurde. Das stimmt so nicht ganz. Das einfache Volk hat die Zeichen der Zeit erkannt und möchte eine gerechte, zivilisierte Gesellschaft. Die Einzigen, welche das nicht wollen sind die sozial inkompetenten und grössenwahnsinnigen Volksverräter, die nur noch ihrer eigenen Bereicherung nacheifern und dafür über Leichen gehen - siehe Ukraine.

Und sowas wurde vom Volk gewählt? Man kann hier einen Spruch, leicht abgeändert, zitieren:

Die Politiker bekommen das vom Volk, was sie verdienen. Und das ist sicher kein Lob!


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16. Oktober 2014 erschienen in:Spiegel

Ebola in den USA: Infizierte Krankenschwester hatte im Flugzeug Fieber

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Ebola-Virus unter dem Elektronen-Mikroskop,
By See Source [CC-BY-2.5], via Wikimedia Commons

Das Thema Ebola geistert permanent durch die Medien. Eigentlich wäre es wichtig, die Bevölkerung genau über den Verlauf der Seuche zu informieren, doch die Meldungen wiedersprechen sich manchmal schon so stark, dass es fast weh tut. Da bleibt wieder einmal nur die Möglichkeit, zwischen den Zeilen zu lesen und sich so ein Bild zu machen, wie es mit dieser Epidemie weitergeht.

Eines scheint sicher, so schnell werden wir diesen Virus nicht los. Die Neu-Ansteckungen nehmen immer noch zu und die WHO rechnet im Dezember mit 10'000 neuen Infizierten - pro Woche. Zur Zeit haben wir gleiche Zahl erreicht, aber in einem Zeitraum von Februar 2014 bis jetzt. Also haben sich innerhalb von 9 Monaten ca. 10'000 Menschen angesteckt, wovon 4'500 Patienten starben. Nun soll die gleiche Ansteckungsrate pro Woche passieren? Bei einer Sterbewahrscheinlichkeit von 70% kämen so 28'000 Tote zusammen - pro Monat.

Die Statistikkurve zeigt somit steil nach oben. Da kann ich nicht verstehen, wie ein Arzt behaupten kann, dass Ebola ab anfangs nächsten Jahres zurückgehen wird. Wenn man Regionen betrachtet, wo es praktisch keine Nicht-Infizierten mehr gibt, dann kann das schon stimmen. Doch wie sich die Seuche bis jetzt ausgebreitet hat, mit fachkundiger Unterstützung der USA, ist nach meiner Ansicht nach noch kein Licht am Ende des Tunnels in Sicht.

Bei all unseren technischen Errungenschaften ist es fast nicht nachvollziehbar, wie stümperhaft sich der Mensch bei der Bekämpfung dieser Seuche anstellt. Seit Februar 2014 ist die Krankheit bekannt. Kein Land hat es geschafft, ein Seuchenzentrum in den betroffenen Gebieten aufzustellen. Die Politiker dieser Länder sind immer noch mehr an der persönlichen Bereicherung interessiert, als dem eigenen Volk zu helfen. Es werden Soldaten und Unmengen an Geld in die Regionen geschickt, aber kein einziger Einsatzplan publiziert. Jeder mauschelt ein bisschen vor sich hin und ist nur an den eigenen Zielen interessiert. Die Amerikaner wollen Nigeria, Liberia, Sierra Leone entvölkern, damit sie später ungehindert sich die Erdölreserven unter den Nagel reissen können. Wieso schicken sie sonst 3000 schwer bewaffnete Soldaten dorthin? Mit Patronen kann man keinen Virus bekämpfen, aber die eigene Industrie und/oder Infrastruktur schützen. Abgesehen davon, die USA schafften es innert kürzester Zeit tausende von Soldaten mit Material dorthin zu verlegen, aber Seuchenzentren mit Nachschub zu errichten schaffen sie nicht. Für mich ganz klar - sie wollen nicht.

Der normale Menschenverstand sagt, dass bei einer Seuche die Gebiete so gut als möglich abzuriegeln sind, dort werden Behandlungszentren errichtet mit verschiedenen Quarantänestufen bis hin zum Krematorium. Verstorbene sind hoch ansteckend und die Viren können nur durch Verbrennen "neutralisiert" werden. Genügend Personal und Material stellen alle hilfsbereiten Staaten zur Verfügung und die Pharma-Industrie müsste ohne Umsatzabsichten einen Grossteil ihrer Ressourcen in die Entwicklung und Bekämpfung der Seuche investieren. Sie haben eigentlich die moralische Verpflichtung unentgeltlich zu helfen. Sie haben als Einzige das Wissen und die Technik um diese Krankheit zu heilen und sind es schlicht der Menschheit schuldig, dieses Know-How der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen. Denn wenn sie es nicht machen, ist die Chance gross, dass ihnen der Grossteil der menschlichen Kundschaft wegstirbt, denn nur wenige können sich die teuren Heilmittel leisten. Also müssten sie eigentlich alles daran setzen, ihre "Stammkundschaft" so gut es geht zu schützen, damit sie später wieder fett an ihnen verdienen können. Aber so wie ich die Pharma-Industrie bis jetzt mit ihrem Handeln kennen gelernt habe, wird sie diese Weitsicht nicht haben.

Bis jetzt sieht man, dass die Politiker und "Experten" alles machen, damit sich die Seuche weiter ausbreiten kann. Es werden auf der ganzen Welt die Infizierten verteilt und mit schlecht ausgebildetem Personal betreut. Die Schutzkleidung ist gleich lückenhaft wie das fachliche Wissen und die Kommunikation derart verlogen, dass jeder Lügendetektor augenblicklich explodieren würde. Die USA machen es wieder mal vor, wie man stümperhaft mit dieser Seuche umgehen kann. Ebola-Patienten werden nach Hause geschickt, stundenlang in der Notfallaufnahme mit anderen Patienten zusammengesteckt und ungeschützt im Flugzeug transportiert, obwohl schon erste Symptome aufgetreten sind. Dieses Verhalten der Amerikaner ist nicht gerade vertrauenserweckend, was die Panik in der dortigen Bevölkerung zeigt.

Wie geht es weiter mit dieser Epidemie? Hier noch eines vorneweg. Bei der Vogelgrippe wurde sofort eine Pandemie ausgerufen und hysterisch die Lager der Pharma-Riesen leergekauft. Es gab, verglichen mit Ebola, nur wenige Todesfälle und Ansteckungen. Aber eine unverhältnissmässige Panikmache. Jetzt, wo der Mensch wirklich eine Bedrohung hat, die sich über mehrere Länder verteilt und sogar auf verschiedenen Kontinenten Fuss gefasst hat, in dieser prekären Situation wird das Ganze behandelt, wie eine lokale Filzlaus-Invasion. Also, wie geht es weiter?

Jetzt begebe ich mich auf den dünnen Ast der Spekulation. Sollte sich die Prognose der WHO bestätigen, kommt die grosse Ansteckungsorgie erst noch. So wie bis jetzt die Hilfe funktioniert, sind die Chancen gut, dass die WHO recht behält. Ein weiteres Problem sind die unzähligen Toten, die immer noch hochansteckend sind. Soviele Leichen kann man gar nicht mehr verbrennen. Man müsste mehr Holz einführen wie medizinisches Material. Zudem braucht es für diese Aufgabe sehr viele Helfer.

Viele Länder schickten bereits Hilfeleistende, von denen sich mit Sicherheit einige anstecken werden. Diese bringt man dann unverzüglich nach Hause, um sie "optimal" versorgen zu können. Wenn ich die wenigen Fälle ansehe, die bis jetzt auf der Welt verteilt wurden und wieviele Leute sich wiederum von ihnen angesteckt haben, sieht die Zukunft alles andere als rosig aus. Mit zunehmenden Heimführungen von Infizierten, wird die Ausbreitung forciert. Der Mensch macht Fehler, das war immer schon so, aber bei brenzligen Sachen macht er meist ganz dumme Fehler. Die USA haben das jetzt schon wieder bewiesen. Und so wie die Europäer amihörig sind, werden sie die gleichen Fehler gerne nachmachen.

Also sollte nicht in kürzester Zeit ein Umdenken im Umgang mit dieser Seuche geschehen, sehe ich schwarz. Die Epidemie wird zur Pandemie (was sie eigentlich schon ist) und sorgt für die weltweite Bevölkerungsreduktion von 80% der Menschheit. WHO und NWO dürfen jubeln.

Ich habe bereits vorgesorgt und mir diverse Dinge angeschafft, die bei einer Seuche in umittelbarer Nähe helfen können. Plastifizierter Schutzoverall mit Kopfhaube, Haushaltshandschuhe (Latex), Schutzbrille, Gummistiefel, Feinpartikelmaske bis 0.4 Mikron und Salmiakgeist 24%. Das alles gibt es im Malerfachhandel. Pro Person sind zwei bis drei Sets zu empfehlen. Bei Masken und Handschuhen nicht sparen. Lieber zuviel als zuwenig bunkern. Der Salmiakgeist ist zum Desinfiszieren. Stinkt zwar, aber ist für alles Mikrobielle tödlich.

Tönt vielleicht übertrieben, die Anschafferei, aber den Politikern vertraue ich keinen Millimeter. Wir sind denen sowas von egal, also muss man sich selber schüzten und einrichten. Wer detailliertere Angaben für eine Überlebensausrüstung haben möchte, kann unter "Dokumente" den Notfallplan zu Hilfe nehmen. Wenn jemand Ergänzungen oder Anregungen zu diesem Plan hat, darf er sie mir gerne mitteilen.

Ich wünsche den Verantwortlichen Weisheit und Weitsicht bei ihren Entscheidungen, denn das Überleben der Menschheit hängt davon ab.


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15. Oktober 2014 erschienen in:Grenzwissenschaft Aktuell

Angebliche NASA-Aufnahmen des Black-Knight-Satelliten erklärt

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"der schwarze Ritter" scheinbar irdischer Herkunft,
By NASA ([1]) [Public domain], via Wikimedia Commons

Ein Mysterium der besonderen Art. Dieses oder mehrere Objekte soll die Erde schon seit tausenden von Jahren umkreisen. Sogar Nicola Tesla hat sich damit beschäftigt und scheinbar Signale aufgefangen. Aber leider hat die Aufklärungsbereitschaft der Wissenschaftler und der diktierenden Staaten nicht gerade zur Lösung dieses Rätsels beigetragen. Der Film im Artikel zeigt jedoch eine plausible Erklärung. Aber nicht, wieso das Objekt schon viel früher beobachtet wurde.

Es gibt noch viel mehr seltsame Dinge, welche auf und oberhalb der Erde passieren. Das Objekt ist nur eines von vielen, die Fragen aufwerfen und nicht eindeutig bewiesen oder widerlegt werden können. So bleibt nichts anderes übrig, als sich selber ein Bild zu machen und den gesunden Menschenverstand walten zu lassen. Selbst dann bleiben immer noch Zweifel, ob die Beobachtungen gefälscht oder real sind. Deshalb biete ich hier heute einen Querschnitt von UFO-Beobachtungen oder sonstigen Merkwürdigkeiten an, die ich selber nicht mit Sicherheit als Fäschung bezeichnen kann.
Fangen wir mit unseren Nachbarn an, dem Mond. Keiner kann mit Sicherheit sagen, ob der Mensch wirklich dort oben war. Meine persönliche Meinung ist, er war schon auf dem Mond, aber erst später. Der Allgemeinheit wurde die Apollo 11-Mission als Monderoberer verkauft. Jetzt wurde ein Mondfoto veröffentlicht mit einer Auflösung von ungefähr 2 Metern pro Pixel. Die Datei ist über 500 MB gross und braucht etwas Geduld zum Runterladen. Wenn man dann über die Mondoberfläche scrollt dauert es nicht lange, bis man die ersten geschwärzten Bereiche findet. Seltsamerweise sind es nicht einfach schwarze Balken, man erkennt, dass die Verdeckung in die Höhe geht. Pyramiden und hohe Gebäude wurden wegretuschiert, daher der Eindruck eines drei-dimensionalen Gebildes.

Ein weiteres Rätsel sind die Himmelserscheinungen. Keiner kann sagen was diese Objekte sind. Sie erscheinen am Himmel, zaubern wunderbare Bilder dorthin und verschwinden wieder. Praktisch kein Sender oder Zeitung berichtet über dieses Phänomen. Aber sehen sie selbst:



Wer sich über die seltsamen Bauwerke auf der Welt wundert, wie die Ebene von Nazca, Pyramiden, jahrtausend alte Präzisions-Steinarbeiten usw. informieren möchte, empfehle ich die Doku von Herrn Däniken. Egal wie man zu ihm steht, die Sachen welche er zeigt sind nicht mit normalen wissenschaftlichen Ausreden erklärbar. Er zeigt in seinen weltumspannenden Recherchen, dass wir vermutlich nicht die ersten intelligenten Lebewesen auf diesem Planeten sind. Die Diskussion von menschlicher Intelligenz möchte ich hier aussen vor lassen. Aber sehen Sie selbst, welche wundersamen Bauwerke auf der Erde verteilt sind, auf die die Wissenschaft keine plausible Erklärung hat:



Eine weitere Seltsamkeit ist die Ostsee-Anomalie . Man erfährt nur spärliches darüber, aber das Militär scheint grosses Interesse daran zu haben. Ob hier jemals die Wahrheit ans Licht kommt, bleibt fraglich.

Ein anderes Beispiel für ungelöste Rätsel oder der Verbreitung von falschen "Wahrheiten" sind die Pyramiden. Wussten Sie, dass die uralten Steinhaufen acht Seiten haben, anstatt die in den Büchern beschriebenen vier Seiten? Wer sein Wissen über die ägyptischen Pyramiden über den Haufen werfen will, darf sich gerne diese Dokumentation anschauen. Sie ist auch auf der Doku-Seite verlinkt:



Ein kleiner Lichtblick in der manipulierten Wissenschaft ist das Hessdalen-Phänomen. Hier traut sich die Wissenschaft endlich ein unerklärliches Phänomen zu ergründen. Sie haben eine Station errichtet, die permanent das Gebiet überwacht und es werden dort jährlich Workshops durchgeführt, wo die aufgezeichneten Resultate überprüft werden. Bis jetzt konnten noch keine schlüssigen Beweise gefunden werden, ausser die Filmaufnahmen. Aber es ist ein gutes Zeichen, wenn sich die Wissenschaftler an Themen wagen, die sie sonst nur aus Science-Fiction-Filmen kennen:





Ich glaube, es würde den Menschen einiges effizienter in seiner Entwicklung voranbringen, wenn er sich unvoreingenommen dieser Rätsel annehmen würde. Schon allein die Techniken, welche vor tausenden von Jahren angewandt wurden werfen Fragen auf. Namhafte Architekten, Ingenieure und Wissenschaftler sind sich einig, bei vielen der gefundenen Bauwerke ist der Mensch heute noch nicht in der Lage, solche extrem genauen Steinarbeiten zu tätigen. Wie also kommen diese Dinger auf die Erde und wer, vor allem wie wurden sie gemacht.

Ich hoffe, dass ich zu Lebenszeit noch die eine oder andere Lösung der vielen Rätsel dieser Welt erfahren darf.


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14. Oktober 2014 erschienen in:20 Minuten

Einwanderer sollen 5000 Franken pro Jahr zahlen

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Ideenschmiede des Idiotismus in Bern genannt Bundeshaus,
via Wikimedia Commons

Die Schöne Schweiz. Das Heidi-Land mit Kühen und Käse erweckt mit diesen Klischees fast schon einen niedlich-naiven Eindruck. Hier ist alles friedlich und schön. Die Menschen sind glücklich, die Kühe auch, auf den Gipfeln liegt kolumbianischer Schnee und in den Tresoren der Banken das nackte Grauen. Dieses kleine Land hat so ziemlich alle unlauteren Geldgeschäfte praktiziert, die es zu machen gibt. Geld hat in der Schweiz einen speziellen Status. Man kann alles damit erreichen. Die neueste Meldung zeigt die Denkensweise der schweizer Politiker und wie sie dem Ruf der grössten Kapitalhure der Welt gerecht werden.

Nun soll jeder Einwanderer bis zu 5000 Franken zahlen, sozusagen eine Nutzungsgebühr der schweizerischen Infrastruktur und Vorzüge. SVP-Imperator Blocher, einer der reichsten Schweizer, findet den Vorschlag gut, das heisst er ist für eine Diskussion offen. Das glaube ich ihm sofort. Geredet wird nicht warum man soviel zahlen soll, sondern wer wieviel bekommt. Die raffgierigen Politiker kriegen den Hals nicht voll genug und sind in ihrer Geldhörigkeit derart verblendet, dass sie alle Probleme mit Geld lösen wollen.

Der Vorschlag wurde im Artikel nicht datailliert geschildert. Wer zählt zu den Einwanderern. Die, welche schon hier sind oder nur die welche in die Schweiz kommen. Sollte das Erste der Fall sein, dann ergibt sich eine tolle Rechnung, die Herr Blocher sofort zum sabbern bringt. 5000 Franken mal 2 Millionen Einwanderer, die es zur Zeit in der Schweiz hat, ergibt die sagenahfte Summe von 10 Milliarden Franken. Und das jedes Jahr. Ausgenommen sind natürlich Flüchtlinge, Asylbewerber, Strafgefangene, Spitzensportler und reiche Ausländer. Bluten darf jeder, der ehrlich arbeitet, wenig zum Leben hat und sich sonst nicht wehren kann.

Ein anderes Beispiel, wie die Schweizer glauben, alles mit Geld kösen zu können. Der schweizerische Malermeister und Gipserverband (SMGV) will die Schwarzarbeit bekämpfen und Betrieben im Baugewerbe mit unlauteren Absichten das Handwerk legen. Dazu soll jeder Betrieb einmalig 10'000 Franken deponieren. Sozusagen eine Garantiesumme für seriöse Geschäftspraktiken. Wie naiv ist das denn? Die glauben tatsächlich mit Geld eine Qualitätsgarantie erwerben zu können. Naja, Kuhmist liegt in der Schweiz nicht nur auf den Wiesen.

Herr und Frau Schweizer sind dem Kapitalgott so stark ergeben, dass sie sogar für gleiche Podukte das Doppelte zahlen wie im angrenzenden Ausland und sie das nicht mal gross stört. Deshalb können hier die Politiker solchen Schwachsinn wie diese "Benutzungsgebühr für die Schweiz" zur Diskussion bringen. Und ich glaube, dass sie sogar den Vorschlag annehmen werden. Zuviel Geld kann man abkassieren. Diese Bereicherungsmöglichkeit will sich kein Politiker entgehen lassen.

Ich habe eher das Gefühl, dass die schweizer Obrigkeit ihr Geld vermehrt ins Auland bringen will, so wie es der Bundesrat Amman macht. Das nennt sich Steueroptimierung und ist ab gewissen Kreisen legal, respektive erst möglich. Wenn schon die politische Spitze das eigene Volk derart betrügt, muss man das finanzielle Loch stopfen. Dafür sind die 10 Milliarden gerade recht. Dem Volk kann man das Geld abknöpfen und die Elite darf den gleichen Betrag an Steuern hinterziehen..äh entschuldigung..optimieren. Das nennt man patriotische Weitsicht. Die staatliche Finanzrechnung nicht gefährden mit den eigenen Geldtransfers und dafür das Loch mit einer Benutzungsgebühr stopfen. Unterm Strich sehen die Zahlen gleich aus, aber die Raffgier-Elite kann weitere 10 Milliarden ausser Landes bringen, ohne dass es im Finanzhaushalt auffällt.

So machen es die Schweizer schon seit Generationen. Die Reichen werden gepudert und die Armen gesteinigt. Jedem wird gerade soviel belassen, dass er ein Gefühl von Selbstbestimmung hat (Konsum) und so Freiheit und Eigenverantwortung vorgekaukelt wird. Aber das läuft nicht nur in der Schweiz so. In anderen Ländern passiert das gleiche Spiel. Zahlen darf immer der, welcher sich am wenigsten wehren kann.

Wer die Geschichte der Schweiz ansieht merkt schnell, dass die Eidgenossen ein Volk von Opportunisten sind. Ihre Meinung schlägt immer in die Richtung, wo das meiste Geld versprochen wird. Die Fracking-Lobby ist zur Zeit ihre Sponsor-Konten am füllen und schmiert jeden, der sich kaufen lässt. Egal wie gross die Umweltbedenken sind. Die Schweiz ist ein "Wasserhahn" Europas und diese Verantwortung lassen sich die schweizer Politiker mit Geld aus dem Hirn blasen. Oder die Invalidenversicherung (IV). Dort wird das bedürftige Volk krankgespart. Aber Hauptsache die Führungsetage kann sich saftige Löhne einstreichen und andere Institiutionen füttern, die mit Bedürftigen Kasse machen. Selbst die ganzen Spendenorganisationen, eigentlich humane Projekte, die Eigennutz aussen vor lassen sollten. Betonung auf "sollten". Dreiviertel der gespendeten Geldern erreichen nie den eigentlichen Bestimmungsort und versickern in den unüberschaubaren Bürokratiegängen der einzelnen Organisationen. Sie werben immer, was sie alles Gute machen wollen, aber Resultate bekommt man höchst selten zu sehen, eher nie.

Die Schweiz baut ihren "Reichtum" auf gestohlenem Geld, hortet das Vermögen von Volksplünderern aus aller Welt, manipuliert den internationalen Handel, beherbergt die grössten Umweltverschmutzer und Vernichter wie Glencore, Novartis, Ems-Chemie, Syngenta und die Atomindustrie. Alle werden mit Staatsgewalt beschützt, egal welchen Schaden/Betrug sie anrichten. Ich habe ein grösseres Problem, wenn ich einem Polizisten "Vollidiot" an den Kopf schmeisse, als wenn eine der Firmen ganze Ländereien/Meere vergiftet, Menschen verjagt oder tötet (im Ausland, wo's keiner merkt) oder den Staat um Millionen an Steuern prellt.

Wenn man das ganze Geschäftsgebahren der Schweizer anschaut, wo sie überall die Finger im Spiel haben, sind sie fast auf gleicher Höhe wie die USA. Die Amis bauen ihre Macht auf Militärgewalt auf und die Schweizer auf ihren weltumspannenden Opportunismus. Ich weiss nicht was verwerflicher ist. Deshalb wundert mich ein solcher Vorschlag einer schweizer Benutzungsgebühr nicht. Die Eidgenossen haben wirklich das Gefühl, alles mit Geld lösen zu können. Vielleicht sollte denen einmal einer sagen, was ein Indianerhäuptling schon vor 200 Jahren gesagt hat:

"Erst wenn ihr alle Bäume gefällt , alles Land vernichtet und alle Tiere ermordet habt werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann."


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13. Oktober 2014 erschienen in:20 Minuten

«Metzger gehen mit Tieren respektvoller um»

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Der tägliche Fleischkonsum in Deutschland,
von Heinrich-Böll-Stiftung [CC-BY-SA-2.0], via Wikimedia Commons

Gestern war Schlachttag. Da passt diese Meldung und ich widme mich heute unserem Fleischkonsum. Der ist, gelinde gesagt, masslos. Es gibt in den Supermärkten Fleisch in allen Formen und Farben. So wie die verpackten Kadaverstückchen aussehen, schön rot, vakuumiert und drüberettikettiert erinnern sie nur noch selten daran, dass diese von einem Tier kommen.

Unser Verhalten zu Nutztieren ist mittlerweile so gestört, wie das Verhalten der Politiker zu uns. Sie verprassen unser Geld, obwohl sie keine Ahnung haben von wem es geklaut wurde. Hauptsache es hat genug. Unser Fleischkonsum ist genau gleich. Wir wissen nicht von welchem Vieh das Schnitzel kommt, aber Hauptsache es hat genug davon. Diese Anonymisierung des Fleisches hat einen gravierenden Nachteil. Der Mensch vergisst, dass ein Tier sein Leben hergab, damit wir satt werden. Unsere Wertschätzung dafür ist die Masslosigkeit, weil wir entweder das Fleisch weggeschmeissen oder sinnlos Unmengen in uns reinstopfen.

Als ich vor einigen Jahrem im Harz Ferien machte und abends in ein Restaurant ging, um die heimische Küche zu erkunden, setzte man mir eine Menge vor die Nase, welche locker eine 4-köpfige Familie satt gebracht hätte. Da stand eine Schüssel voll Pommes vor mir, daneben eine Platte mit ca. einem Kilo Gemüse drauf und gekrönt wurde das Menu mit vier 200 Gramm-Steaks. Das Ganze kostete gerade mal 15 Euro. Da stand also mehr als 2 Kilo Lebensmittel auf dem Tisch, die für mich alleine waren. Diese Masslosigkeit hat mir schlichtweg den Appetit verdorben. Dreiviertel musste ich zurückgeben, da ich kein Vielesser bin. Ich höre in der Regel auf, wenn ich kein Hungergefühl mehr habe, nicht erst wenn ich satt bin. Dann bin drüber und der übervolle Bauch straft mich stundenlang.

Solch ein verhältnisloses Auftischen von Lebensmitteln ist nur möglich, wenn man selber nichts dafür tun muss. Einkaufen und ab in die Pfanne. Egal ob Gemüse oder Fleisch. Wer selber Kartoffeln von Hand ausgegraben hat, weiss welche Arbeit dahinter steckt und geht ressourcenschonender damit um. Dasselbe mit dem Fleisch. Wer selber sein Fleisch herstellt überlegt sich zweimal, ob er einmal isst und dreiviertel wegschmeisst oder viermal essen kann und alles verwertet.

Wie am Anfang betont war gestern Schlachttag. Ich kaufe praktisch kein Fleisch mehr im Supermarkt, sondern stelle es selber her. Aus Platzgründen kann ich nur Hühner halten, die Eier geben und zum Schluss ihr Fleisch. Hühner vermehren sich gerne, daher gibt es immer wieder Küken. Und von denen mutieren halt oft einige zu Gückeln, die dann, wenn sie erwachsen sind, als Fleischlieferant herhalten müssen. Gestern war's dann für drei Herren soweit.

Für jeden wird eine Kerze und ein Räucherstäbschen angezündet. Das Einfangen geht einfach, da die Hähne/Hühner fast handzahm sind. Wir füttern unser Federvieh oft mit Mehlwürmern (auch aus eigener Zucht) und das macht sie ziemlich zutraulich. Sie hören auf Rufe und kommen aus dem ganzen Garten dahergeflattert wenn sie das Wort "Mädels" hören. Sebst die Hähne fühlen sich angesprochen. Dann schnappt man sich einen Kandidaten, streichelt ihn bis er sich beruhigt hat, legt ihn auf einen Holzbock und bevor er merkt, dass es jetzt komisch wird ist der Kopf auch schon ab.

Das was jetzt kommt, sollte meiner Meinung nach jeder erleben, der Fleisch isst. Einerseits in die Augen des abgetrennten Kopfes sehen und erkennen, wie das Leben entweicht und er die Augen langsam schliesst. Dazu hält man den Körper fest, bis die letzten Zuckungen vorbei sind und auch dort das Leben entschwunden ist. Dazu ein kleines Dankesgebet, dass er sein Leben für uns hergegeben hat, damit wir zu Essen haben. Jeder Hahn ist mir mindestens eine Träne wert aus Dankbarkeit und Ehrfurcht. Anschliessend geht es ans rupfen. Den noch warmen Körper in den Händen halten und die Federn rausziehen ist nochmals eine spezielle Erfahrung, die ich vielen empfehlen kann. Ich bin überzeugt, wenn jeder ab und an seinen Fleischlieferanten selber töten und verwerten würde, sähe der Fleischkonsum anders aus.

Der geschlachtete Gückel wird ganz verwertet. Das Fleisch mariniert oder eingefroren, die Knochen und Innereien ausgekocht für einen Hühnerfond und wenn er schöne Federn hatte, mache ich Räucherfächer daraus.

Für mich und meine Frau ist diese Art des Schlachtens respekt- und würdevoll. Wir machen das zusammen und jeder hat seine Aufgabe. Ich kann nur jedem empfehlen, selber diese Erfahrung zu machen. Mit dem Partner und /oder den Kindern. Die Kleinen gehen ganz anders mit dem Tod um wie wir Erwachsenen, da können wir von ihnen lernen. Und der natürliche Prozess des Tötens, Verwertens und Essens vermittelt automatisch einen Respekt für das Leben, egal ob Huhn, Schwein oder Rind. Solche Kinder haben eine viel grössere Sozialkompetenz allem Leben gegenüber, egal wieviele Beine es hat, und werden von sich aus gegenüber Lebensmitteln massvoll und bescheiden. Das konnte ich schon öfters beobachten.

Wenn Sie also die Möglichkeit haben, eine Schlachtung selber durchzuführen, machen Sie es. Suchen Sie sich fachkundige Unterstützung, wie man tötet und schlachtet. Nehmen Sie die Kinder mit und lassen sie aktiv an diesem Erlebnis teilhaben. Besprechen Sie die Anatomie des Körpers, studieren die Eingeweide, riechen sie. Lernen Sie, wie das Leben aufgebaut ist und erfahren gleichzeitig etwas über sich selber.

Selber schlachten ist viel mehr als nur töten und verwerten. Es zeigt, wie das Leben ist, wie wir Menschen seit tausenden von Jahren uns ernähren und wie wertvoll jedes einzelne Lebewesen ist. Wenn jemand schlachtet und nichts dabei empfindet, ist er sehr abgebrüht. Dann sollte er sich überlegen, bei welchen Dingen im Leben er ebenfalls so "gefühlstot" ist. Das zieht sich meist durch viele Facetten menschlichen Verhaltens. So gesehen müssen wir wirklich jedem Opfer danken, denn es ermöglicht uns daran zu erinnern, wie wertvoll wir Leben einschätzen oder eben nicht.

Vielleicht fällt es dem einen oder anderen beim nächsten Schnitzel ein, dass vor ihm auf dem Teller liegt:

"Ich danke dem Tier für sein Leben, damit ich essen kann. Und ich danke mir, dass ich so den Respekt für das Leben bewahren darf."


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12. Oktober 2014 erschienen in:Welt

Die Amtsstube wird zur Gefahrenzone

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Aktivisten vom Arbeitskreis Arbeitslose Linde,
By Bernd Schwabe in Hannover (Own work) [CC-BY-SA-3.0 ], via Wikimedia Commons

Eins und eins gibt zwei. Eine einfache Rechnung, bei der aber die Politiker reihenweise versagen. Jetzt wundern sie sich über die Gewaltbereitschaft des Volkes gegenüber Beamten. Dabei hat dies eine lange Tradition. Immer wieder werden Beamte von frustrierten Bürgern in den Himmel befördert. Egal in welchem Land man schaut. Überall sind es die gleichen Probleme, welche solche Gewalteskalationen hervorbringen.

Was sind das für Probleme? Sehr menschliche. Ich lade Sie ein, sich in diverse Situationen zu fühlen und kurz zu überlegen, wie Sie reagieren würden.

1. Man arbeitet ein Leben lang (über 40 Jahre), zahlt brav seine finanziellen Verpflichtungen, und merkt am Schluss, dass die Pension, obwohl immer eingezahlt wurde, nicht reicht oder ganz weg ist.

2. Man opfert sich für die Berufswelt und ruiniert seine Gesundheit. Anstatt vom Staat gepflegt oder unterstützt zu werden, muss man sinnlose Kurse, Abklärungen und Arbeitszwänge akzeptieren, obwohl dies die persönliche Verfassung weiter verschlechtert.

3. Man wird jeden Monat zu Schutzgeldzahlung (Steuer) verdonnert, sonst steht der Staat vor der Türe und klaut einem die letzte Unterhose.

4. Man wird zu "obligatorischen" Zahlungen genötigt, egal ob man die Dienstleistung haben will oder nicht.

5. Man sieht täglich, wie die Politiker gegen das Volk regieren und nicht für das Volk. Kriege, Handelsverträge und Bankensponsoring sind Sachen die kein einziger Bürger will, aber von der Politik kompromisslos durchgeboxt werden.

6. Menschen welche auf Ehrlichkeit bauten, wurden von den Banken über den Tisch gezogen und müssen nun ihre Wohnungen/Häuser verlassen, weil die Banken für keine Schuld zu belangen sind und die Polizeigewalt immer hinter sich wissen.

7. Man muss zusehen, wie das Heimatland von den unfähigen Politikern ruiniert und die Schulden für zukünftige Generationen unbezahlbar werden.

8. Die Menschen müssen zusehen, wie ihr Land und Heimat durch Profitgier vergiftet, zerstört und unbewohnbar gemacht wird. Natürlich geschützt von der Politik und der Polizeimacht.

9. Der rechtschaffende Eingeborene malocht den ganzen Tag für einen Hungerlohn und Wirtschaftsflüchtlinge werden mit fünfstelligen Beträgen zufrieden gestellt - ohne Arbeit wohlgemerkt.

10. Jeder Einheimische muss akzeptieren, dass die Politik mehr auf Immigranten schaut, als auf das eigene Volk. Man darf auch nichts sagen. Sofort ist man Antisemit. Wenn sogar ein Salafist sagen kann, wem der Islam nicht passt, der soll Deutschland verlassen. Das schlägt dem Fass den Boden raus.

Die Auflistung könnte noch weitergehen, jeder hat schon Ungerechtigkeiten mit dem Staat erfahren. Zum die Wurzel des Übels anzuschauen nochmals eine Auflistung:

1. Beamte haben oft das Gefühl von Unnahbarkeit. Sie wissen, dass sie durch die Staatsgewalt geschützt sind und geben sich demzufolge ziemlich assozial.

2. Beamte wissen, dass der Bittsteller von ihrem "Goodwill" abhängig ist. Da mutieren gerne unbedeutende Provinz-Novizen zu kleinen Kaisern.

3. Logische und menschliche Argumente sind bei Beamten in der Ausbildung aus den Hirnwindungen entfernt worden. Sie kennen nur ihre "Wahrheit", können diese aber nicht mal fachlich untermauern.

4. Menschen die einen Beruf wählen der anderen Geld wegnimmt, zu Massnahmen zwingt, die gegen das Rechtsempfinden eines gesunden Menschenverstandes verstossen, haben meiner Meinung nach sowieso nicht mehr alle Nadeln an der Tanne.

5. Sozialkompetenz ist in den Ämtern ein Fremdwort. Viele Beamte kennen den Sinn dieses Wortes nicht mal oder reagieren allergisch auf diesen Begriff. Wenn man alle obigen Punkte betrachtet wundert es nicht, wenn der eine oder andere ausrastet mit teils verheerenden Folgen. Ich denke, die Übergriffe auf Beamte wird eher noch zunehmen. Die Ungerechtigkeiten nehmen jeden Tag zu und die meisten Bürger schnallen, wie sie täglich von den Medien und der Politik betrogen, belogen, genötigt und manchmal getötet werden. Der eine oder andere wehrt sich halt, respektive will aus der Machtlosigkeit ausbrechen.

Mir tut kein Beamter leid, höchstens die Hinterbliebenen. Wer so einen Beruf wählt um Macht über andere ausüben zu können, ist meiner Ansicht nach krank im Hirn. Wie kann man an so einer Arbeit Spass haben, die berufliche Erfüllung finden oder zufrieden den Feierabend geniessen mit dem Wissen, während des Tages etliche Menschen ins Unglück gestürzt zu haben. Wie tief muss das Rechtsempfinden gesunken sein, wenn man einem rechtschaffenden Häuslebauer sein Haus wegnimmt, weil die Bank mit Falschaussagen, Urkundenfälschung und Betrug das ganze Vermögen des Häuslebauers verprasst hat? Wer sowas macht, kann kein Rechtsempfinden haben, sonst würde er an den vielen Ungerechtigkeiten zugrunde gehen. Also haben Beamte keines mehr. Denn es werden immer noch mit staatlicher Unterstützung die grössten Diebe und Mörder geschützt, während der einfache Michel, dem willkürlichen Treiben der Ämter ausgesetzt ist.

Schaut man die steigenden Zahlen von Arbeitslosigkeit, Burn-Out-Erkrankungen, Arbeitsunfällen, Sozialschmarotzern und Wirtschaftsflüchtlingen an, sieht die Zukunft düster aus. Das einheimische Volk fühlt sich immer mehr in die Ecke gedrängt und reagiert wie ein verletztes Tier. Es greift an, es will sich schützen, der reine Selbsterhaltungstrieb kommt zum Tragen. Er nimmt dann keine Rücksicht mehr auf Schäden und Tragödien.

Aber anstatt endlich für das Volk zu handeln um den sozialen Frieden wieder herzustellen, wird weiter gegen das Volk gearbeitet. Drohnen, Polizeipräsenz, Überwachungskameras und ein Waffenarsenal das nur gegen die eigenen Leute eingesetzt wird. Radikal-Islamis, Raffgier-Juden und Nazis werden verhätschelt, während man auf die eigene Bevölkerung einprügelt.

Die Politiker werden nichts ändern. Wir sind ihnen sowas von egal, das sollte mittlerweile der Hinterste und Letzte gemerkt haben. Aber ich zittiere gerne wieder einen Spruch, den sich die Sesselpupser in den Regierungshäusern hinter die Ohren schreiben sollten:

Wer Wind sät, wird Sturm ernten.


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11. Oktober 2014 erschienen in:20 Minuten

«Eigentlich möchte ich einfach nichts machen»

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Georgia Guidestones - unbekannter Auftraggeber, unbekannter Zweck,
By Ashley York (Own work) [CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons

Das Thema Jugendarbeitslosigkeit ist vielen Blättern nur eine Randnotiz wert. Den Politikern noch weniger. Dabei sind die Jungen es, welche zukünftig die Welt am Laufen halten und aus diesem Grund müssten sie eigentlich optimal auf ihre Verantwortung vorbereitet werden. Die Realität sieht allerdings alles andere als zukunftsorientiert aus.

Dazu möchte ich eine Beobachtung schildern, die ich selber in den letzten Jahrzehnten gemacht habe. Meine Mutter war mehrere Jahre alleinerziehend. Das war anfangs der Siebziger. Ich zählte damals gerade ein paar Lebensjahre und durfte mit fünf in den Kindergarten. Meine Mutter arbeitete in einer grossen Textilfirma mit mehreren hundert Angestellten. Früh am Morgen kurvte der betriebseigene Bus in den angrenzenden Dörfern umher und sammelte alle Angestellten mit Kindern ein. Am Anfang des Werksgeländes, gleich links hinter dem grossen Einfahrtstor war ein Haus, wo der firmeneigene Kindergarten untergebracht war. Meine Mutter konnte mich am Morgen dort abgeben, den ganzen Tag ungestört arbeiten und mich am abend wieder abholen. Der Bus verfrachtete alle Arbeiter wieder zu ihren Wohnorten und am nächsten Morgen begann der gleiche Ablauf.

Man beachte, die Firma hatte einen eigenen Kindergarten, einen Abholservice und natürlich die betriebseigene Kantine. Traumbedingungen für Alleinerziehende. Und heute? Jeder muss selber schauen, wie er zur Arbeit kommt, die Kinder bleiben zu Hause und müssen dort irgendwie betreut werden. Das bedeutet in den meisten Fällen Stress vom Aufwachen weg bis hin zum Einschlafen. Die Firmen nahmen sich immer mehr aus der sozialen Verantwortung und bauten nach und nach die Dienstleistungen für ihre Angestellten ab. Ich kenne heute keine Fabrik oder sonstwas, wo noch so auf die Belegschaft geachtet wurde, wie ich es anfangs der Siebziger erlebt hatte. Man stelle sich die Motivation der Mitarbeiter von damals, verglichen mit heute vor.

Als ich später eine Lehre begann, hatte es im Betrieb einige Mitarbeiter, welche dort selber schon die Ausbildung gemacht hatten und seit über 30 Jahren der Firma treu blieben. Einer wurde während meiner Lehrzeit pensioniert. Er kannte keine andere Werkstüre als diejenige, welche er beim ersten Tag als Lehrling öffnete. Und nun schloss er sie am letzten Feierabend als Pensionär. Klingt schon fast romantisch.
Heute kann man froh sein, überhaupt in die zweistelligen Dienstjahre beim gleichen Arbeitgeber zu kommen. Pleiten, Übernahmen, Verkauf und Stellenabbau sind heutzutage ständige Bedrohungen eines Arbeiters, das Damoklesschwert, welches ständig über ihn schwebt. Es gibt kein Gefühl mehr von "Arbeitsplatz-Sicherheit" und man ist sich nicht mehr sicher, ob der Betrieb hinter einem steht. Der Arbeiter wird zur Nummer degradiert. Das erleb(t)en viele, die irgendeinem "Rationalisierungs-Algorythmus" zum Opfer fielen.

Was hat das alles mit den Jugendlichen von heute zu tun? Sehr viel! In der Erziehung/Schule werden ihnen immer noch die Ideale von damals vermittelt. In der Realität sehen sie, dass es ganz anders ist. Sie werden darauf getrimmt, loyale Arbeitnehmer zu sein und müssen merken, dass sie als Arbeitnehmer gar nicht wirklich gefragt sind. Er konkurriert mit einem Automaten. Der Arbeitgeber hat oft die Wahl, Mensch oder Maschine. Meistens wird zu Gunsten der Maschine entschieden. Sollte der Arbeiter die Stelle bekommen, muss er dafür rackern wie eine Maschine. Über kurz oder lang zerbricht jeder Arbeiter daran. Burn-out-Diagnosen beschränken sich nicht nur auf Kaderjobs. Diese Krankheit zieht sich mittlerweile durch alle Berufsgruppen bis hin zur Schule. Die Jugendlichen sehen, was mit der Arbeiterschaft passiert und wollen nicht so enden. Da würde ich auch lieber den ganzen Tag chillen, als mir auf dem Bau den Rücken zu ruinieren.

Ein weiterer Frustfaktor für die Jungen sind die fehlenden Arbeitsplätze. Nicht genug, dass immer mehr Roboter den Mensch verdrängen, es werden noch die verbliebenen Arbeitsplätze ins Ausland verlagert. Die Bevölkerung wächst und die Stellenangebote schrumpfen. Hier hat die langfristige Planung der Industrie komplett versagt. Ich denke, sie haben gar keine. Sonst hätten sie gemerkt, wenn die Leute keine Arbeit haben, verdienen sie nichts, können nichts konsumieren und die Industrie kann nichts verkaufen. Ein Teufelskreis.

Ich denke eher, dass die Politik kein Interesse an einer Vollbeschäftigung für das Volk hat. Warum? Weil sie die Jungen zum Verheizen brauchen. Wir sind wieder an der Schwelle des grossen "Ausmistens". Es gibt Hochrechnungen über die Bevölkerungszunahme, wenn die beiden Weltkriege nicht passiert wären. Insgesammt kamen fast 100 Millionen Menschen ums Leben. Wenn allein die sich vermehrt hätten und dessen Nachkommen wieder, wir hätten heute ganz andere Probleme.
Die Politik und die Industrie können gar nicht für alle Arbeitsplätze schaffen. Für das sind wir wieder zu viele. Und alle einfach so durchfüttern ohne Arbeitsleistung ist auch zu teuer, respektive schmälert die persönliche Bereicherung. Bleibt als einziger Ausweg einen Krieg vom Zaun zu brechen mit möglichst vielen Opfern. Die Politiker verziehen sich in ihre Bunker und das Volk darf seine eigene Reduzierung durchführen... und macht es auch noch...aber das ist ein anderes Thema.

Die Vorbereitungsphase für eine Krieg in der Ukraine ist am Laufen und im Nahen Osten ist ist er bereits im Gange. Wer keine Arbeit hat, nix zu Essen, keine Zukunftsperspektive geschweige denn Hoffnung, ist ein Traumkandidat für's Militär. Das bezeugen die Freiwilligen, welche zu den IS-Halsabschneidern gehen. In der Regel sind sie jung, keinen Schulabschluss, keine Arbeit, haben viel Zeit und Frust. Gepaart mit einer rechten Portion sozialer Inkompetenz sind sie das ideale Kanonenfutter, mit oder ohne Sprengstoffgürtel.
Selbst das heimische Militär kann sich über viele neue Rekruten freuen. Wer nichts hat, der verkauft sein Leben seinem Staatsmilitär, erfährt dort Kameradschaft, die schnell zum Familienersatz wird. Dann bekommt er einen Einsatzbefehl, der ihn schnellstmöglichst zu den Toten befördert. Die Geschichte wiederholt sich. Vor den grossen Weltkriegen herrschte ebenfalls Arbeitslosigkeit und Armut. In Europa hat es ca. 500 Millionen Einwohner, von denen nach WHO und New World Order (NWO) ca. 400 Millionen weg müssten. Das Problem bei der Vernichtung von so vielen Menschen ist der Kolaterschaden an Natur und Infrastruktur. Die verbunkerte Elite will ja später nicht in einer Einöde leben. Oder selbst alles aufbauen müssen. Zudem sind nach einem grossen Krieg viele Landstriche vergiftet, vermint und/oder verstrahlt. Also ist eine kriegerische Auseinandersetzung zur Bevölkerungsreduktion in diesem Grössenmassstab eher destruktiv.

Aber wir haben ja zum Glück noch Ebola. Da bleibt der ganze Rest schön ganz.
Weitergehende Informationen zu NWO und ihren Zielen:
Georgia Guidestone: Was hat es mit dem neuen Schlussstein “2014” auf sich?


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10. Oktober 2014 erschienen in:Neopresse

USA: Washingtons aufgeblähter Verteidigungshaushalt

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USA - nein danke,
By Julo (Own work) [Public domain], via Wikimedia Commons

Stammgast in meinen Kommentaren sind die USA. Deshalb widme ich ihnen heute wieder meine ganze Aufmerksamkeit. Sie sind wie kleine Kinder, wenn man nicht aufpasst, machen sie irgendeinen Blödsinn, den nachher der Rest der Welt auslöffeln darf. Damit man nicht komplett überrascht ist was neu auf uns zu kommt, fasse ich die amerikanischen Absurditäten dieser Woche in einem Kommentar zusammen.

Fangen wir mit dem Lieblingshobby der Amis an - Leute umbringen. Das haben sie in der vergangenen Woche auch wieder geschafft. Dabei schrecken sie nicht mal vor geistig Behinderten , zurück. Im Artikel steht, dass nach 11 Minuten das Herz des Verurteilten zu schlagen aufhörte. In jeder OP bringt man einen Menschen innert Sekunden in den Schlaf, aber bei Exekutionen lässt man sich 11 Minuten Zeit. Vermutlich, damit sich die Zuschauer am Todeskampf ergötzen können.

Die nächste Meldung ist etwas verwirrend. Der Titel: Vereinte Nationen: Frankreich schuldet Uno 356 Millionen US-Dollar , ist sehr amerikafreundlich gewählt. Da beklagt sich die UNO, dass die Mitglieder ihre Beträge nicht einzahlen, prangert zuobrst Frankreich an, dabei sind die USA der grösste Brocken an ausstehenden Zahlungen. Insgesammt müssten sie über eine Milliarde Dollar zahlen, aber der betitelte "Bösewicht" ist Frankreich mit gerade mal 356 Millionen Dollar. Aber als Hauptsponsor der UNO darf man gerne mit dem Finger auf andere zeigen, um die eigene Zahlungsunfähigkeit zu kaschieren.

Appropos Unfähigkeit... die Ebola-Seuche ist in den USA wie ein Fuchs im Hühnerstall. Grundsätzlich tödlich, da nützt alles panikhafte Geflatter nichts. Jetzt werden Flug-Passagiere auf Ebola getestet, während gleichzeitig eindeutig Infizierte durch die Hintertür ins Land kommen. Ist verständlich, ich würde auch lieber im heimischen Krankenhaus behandelt werden, als irgendwo im Dschungel. Aber so, wie sich die Amis als unfähig darstellen, egal was sie machen, ist diese Meldung schon fast logisch: Putzkräfte streiken aus Angst vor Ebola-Ansteckung . Da nützen alle Vorsichtmassnahmen nichts. Das amerikanische Gesundheitssystem ist so marode wie die Infrastruktur und mit unprofessionellen Methoden, falschen Diagnosen, schlechtem Arbeitsmaterial und grundsätzlich fehlender Intelligenz können die nicht mal einen Husten richtig behandeln. Ausser man ist Gold-Member und kann sich die Spezialisten aus dem ganzen Land einfliegen lassen.

Die Polizei der USA lässt auch keine Gelegenheit aus, um sich als mordende Bande zu outen. Jetzt hat es wieder einen Schwarzen erwischt. US-Polizist "schießt 17 Mal", tötet 18-Jährigen. Bei den amerikanischen Polizisten scheint die Jagdsaison eröffnet zu sein. Dieses Jahr ist nicht das Rotwild auf der Abschussliste sondern das "Scharzwild". Geballert wird mit allem, was sie in die Finger kriegen. Egal ob Schusswaffe oder Teaser , egal ob Kind oder Erwachsene. Alles kann mit allem über den Haufen geschossen werden. Ich warte nur darauf, bis die amerikanische Bevölkerung die Nase voll hat und den Spiess umdreht.

Es wundert mich, wie die Amerikaner solange stillhalten können. Jeder fünfte kann nur noch mit Hilfe von Lebensmittelmarken überleben oder von Mitmenschen, die das Herz auf der richtigen Stelle haben, oder verkauft sein Haus für ein iPhone . Bei solchen Verhältnissen, die schlimmer sind als in einem Drittwelt-Land, kann man es den vierjährigen Kindern nicht verdenken, wenn sie sich ein wenig zudröhnen, um den Bockmist der Erwachsenen besser zu ertragen.

Und noch zu Schluss die Meldung über das Land der unbegrenzten (Klage)Möglichkeiten. Die amerikanischen Gerichte sind bekannt dafür, dass sie Dummheit und Raffgier grosszügig honorieren. Jetzt hat ein Ami Red Bull verklagt, weil ihm keine Flügel wachsen, wie es die Werbung verspricht. Nun hat der Flügellose 13 Millionen Schadensersatz erhalten. Ein besseres Beispiel, wie komplett abgehoben die finanziellen Klagen und die Rechtssprechnung in den USA ist, gibt es nicht. Wie ein solches Land überhaupt noch ernst genommen werden kann, frage ich mich. Die meisten Menschen haben die Amis durchschaut und können sie nur noch mitleidsvoll belächeln, aber selbst das birgt Gefahren.
Wer lacht ist verdächtig und wird erschossen. Wer nicht lacht wird trotzdem gekillt, denn er könnte noch lachen oder hat dies sicher schon mal gemacht.


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09. Oktober 2014 erschienen in:20 Minuten

«Ich habe nur noch auf die Likes geachtet»

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Facebook Daten-Center, Prineville Oregon.,
By Tom Raftery (Flickr) [CC-BY-SA-2.0], via Wikimedia Commons

Heute werden wir sozial. Das Thema Facebook geistert seit dessen Existenz durch das Internet. Es gibt Befürworter und Gegener. Ich selber zähle mich eher zu den Gegnern dieser Exibitionisten-Webseite. Einen Account hatte ich mal eingerichtet, aber seit dem verwest er still und heimlich vor sich hin. Das hindert Facebook aber nicht daran, mir mehrmals wöchentlich eine Mail zu schicken, wo ich vermeintliche Kontakte bestätigen kann.

Bei dieser "sozialen" Plattform und anderen verhalten sich viele Menschen immer gleich, egal wie alt sie sind. Wie an Weihnachten, wenn man ein lang ersehntes Geschenk bekommt. Man spielt damit bis zum Exzess und irgendwann, meist 2-3 Wochen später verstaubt das Geschenk in irgendeiner Schublade und wird, konsumverwöhnt wie wir sind, ins Reich des Vergessens geschoben. Genau gleich verhält es sich mit Facebook. Der eigenen verspürten Belanglosigkeit in der Gesellschaft kann man hier entfliehen. Man erstellt einen Account, füttert die leeren Zeilen mit persönlichen Inhalten, die einem als so wichtig erscheinen, dass sie jeder wissen muss. Am Besten noch mit ein paar Bildern untermalt, damit der Text auch wirklich einer Person zugeordnet werden kann. Fertig ist ein Profil, für das ein Geheimdienst Unmengen an Geld ausgeben müsste, um sie zu erfahren. Dann liegen die persönlichen Daten irgendwo auf einem Server und mit der Zeit legt sich der Nebel des Vergessens darüber. Viele Facebook-Nutzer können nicht mehr spontan sagen, was sie alles gehostet haben.

Kennt noch jemand das Progrämmchen ICQ? Habe es Anfangs mit Freunden rege benutzt und man kann es als einen der Urväter der sozialen Medien anerkennen. Es war Mitte der Neunziger beindruckend zu sehen, wie in Echtzeit die Lettern der Freunde am Bildschirm wuchsen und man ebenfalls in Echtzeit antworten konnte. Man tippte über alle und alles ohne sich bewusst zu sein, dass im Hintergrund alles aufgezeichnet wird. Damals war Speicher noch teurer als heute und die Datenmenge sprengte das Vorstellungsvermögen eines Durchschnitts-Users. Darum kam niemand auf die Idee, dass hier eine Datenkrake am Werk war/ist. Erst später erfuhr ich die Herkunft von ICQ. Grob gesagt kommt es vom israelischen Geheimdienst und dient allein dem Ausschnüffeln der Benutzer. Das war's für mich und ICQ.

Nachdem andere Länder gesehen hatten, wie die Leute unkritisch alles von sich im Netz offenbahrten, zogen sie nach. Natürlich allen voran die USA. Mit Facebook gelang den Amis ein taktischer Geniestreich. Anstatt nur Textnachrichten im Netz zu verschicken, konnte man hier der ganzen Welt seine Wichtigkeit demonstrieren. Das menschliche Grundbedürfniss nach Anerkennung spielt hier eine massgebliche Rolle. Eigentlich keine schlechte Sache. Jeder kann etwas Spezielles, was andere nicht können. Und jeder fühlt sich geschmeichelt, wenn sein Talent oder sonstwas auf Zuspruch stösst. Also wird ins Netz gestellt was die Leitung hergibt. Ich habe Kollegen gefragt, die alles von sich auf Facebook veröffentlichten, ob sie die Inhalte auf der Titelseite des grössten Massenblattes abdrucken würden. Alle haben verneint. Auf meine Frage, warum sie es dann im Netz machen wo zig Millionen Menschen das sehen können, herrschte unsicheres Schweigen. Einige hatten anschliessend ihr Profil gesäubert, was aber nichts mehr nützt. Einmal im Netz, immer im Netz. Und man kann davon ausgehen, dass jeder Eintrag sofort auf einer Festplatte landet und dort "verewigt" wird. Egal wie danach gelöscht und gesäubert wurde.

Die Geheimdienste kommen so an Millionen von Datensätzen, können diese den entsprechenden Personen zuordnen und haben damit die grösste Schnüffel-Datenbank der Welt. Nach Meldungen sind sie bereits in der Lage, aus nicht vorhandenen Daten ein Profil zu erstellen. Nun können die Geheimdienste Filterprogramme laufen lassen, welche die Daten nach Kriterien auswerten, Verbindungen zu anderen Accounts aufdecken und die Benutzer der sozialen Plattformen in Gefahrengruppen einteilen. Man kann sich vorstellen, dass die Inhalte von einer Gruppe 14-Jähriger, die über Musik, Klamotten und Kollegen tratschen in eine andere Gruppe fällt wie eine Handvoll Mittvierziger, die kritisch über das System diskutieren oder sogar irgendwelche gesellschaftskritische Aktivitäten durchführen. Nach Brüssel und den USA sind Systemkritiker Terroristen und müssen als solche behandelt werden.

Viele Benutzer von solchen Plattformen vertreten die Meinung: "Ich hab' nichts zu verbergen." Das kann schon stimmen, aber die persönliche Entwicklung vollzieht manchmal sprunghafte Kurswechsel, die ein bisher harmloses Profil in eine Zeitbombe umwandeln können. Ich frage mich, ob sich eine Person in ein politisches Amt befördern kann, wenn im Netz Bilder von Saufgelagen und anderem kursieren? Ich glaube eher nicht und diverse Persönlichkeiten sind schon über solche "Jugensünden" gestolpert. Denn eines ist Gewiss, solange es Strom gibt, wird das Netz niemals vergessen.

Zum Schluss bleibt noch die Verarmung menschlicher Kommunikation aufgrund dieser Selbstdarstellungs-Seiten. Die Kommunikation beschränkt sich auf das Visuelle und kann entsprechend kaschiert werden. Ich kann mein Gegenüber weder riechen, hören, fühlen oder gar schmecken. Alle diese Sinneseindrücke verkümmern in der Internet-Kommunikation. Kontakte werden immer oberflächlicher und direkte Kommunikation zwischen Menschen stellt für viele ein immer grösseres Problem dar. Die Leute finden die richtigen Worte nicht mehr, können sich nicht ausdrücken, geschweige denn sich selbst reflektieren. Mit der Folge, dass die menschliche Kommunikation verkümmert und das soziale Verhalten eher an Barbaren erinnert.

Ich will hier die sozialen Netzerke nicht generell schlecht machen, aber zur Besinnung auffordern. Es hat immer solche die mitlesen, wo man eigentlich nicht will, dass sie das tun. Aber sobald es im Netz ist, kann man es nicht mehr verhindern. Und als weiterer Punkt sollte man sich bewusst sein, dass alle Inhalte im Netz gegen einen verwendet werden können. Die Amerikaner sind in diesem Punkt absolute Spitze. Sie finden alle "Leichen im Keller" und setzen dieses Wissen zielorientiert bei Erpressungen/Verhandlungen ein.

Und abgesehen davon, einen Menschen persönlich kennen zu lernen finde ich immer noch spannender sowie schöner, als zuerst alles über ihn im Netz zu lesen.


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08. Oktober 2014 erschienen in:20 Minuten

Die Welt aus den Fugen – aber es geht uns gut

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Alles Glück dieser Erde,
By Peace_love_and_happyness.svg,via Wikimedia Commons

Uns geht es gut. Schön. Es ist toll, wenn in den Medien solche Meldungen kursieren. Wäre ich selber nie darauf gekommen. Stimmt aber schon. Uns geht es sehr gut. Jeder ist mit seinem Leben derart zufrieden, dass er gar nicht auf die Idee kommt, etwas zu ändern. Warum auch? Ist ja alles perfekt. Ausser der Handy-Akku ist leer oder die Kreditkarte wurde vom Automaten verschluckt.

In der Politik geht es auch allen gut. Keiner muss Hungern oder sich für irgendwas verantworten. Glückseeligkeit in Reinkultur. Man reist im volksfinanzierten Privatflieger von einem Prunkpalast zum nächsten, steuert sein Champagnerglas zielsicher durch die diversen Quassel-Runden oder pflegt die eigene Verfettung mit einem Fress-Marathon über mehrere Gänge. Dabei darf man Blödsinn von sich geben, welcher in der illustren Runde süffisant lächelnd beklatscht wird. Zwischen den einzelnen Mästereien werden Milliarden Euros rumgeschoben. Haben tut sie keiner, aber Versprechen tun sie alle. Uns geht es wirklich gut. Unsere Politiker können Milliarden an Steuergeldern verschenken, die sie nicht mal haben. Jetzt bekommt die Ukraine 11 Milliarden. Damit können sie die Hakenkreuze auf den Helmen der ukrainischen Armee endlich mit wasserfestem Filzstift aufmalen oder der Jazenjuk kann sich einen Sprachtrainer leisten. Bis anhin verstand ihn keiner so richtig. Man musste seine Aussagen interpretieren, was oft in Fehlern endet. Die deutsche Presse ist mehrfach darüber gestolpert.

Hauptsache es geht uns gut. Dank der umsichtigen Politik erhalten Millionen von Menschen Hartz 4. Wie toll ist das denn. Die Vorstufe des bedingungslosen Grundeinkommens. Ok, jetzt muss man das eine oder andere erledigen, damit man in den Genuss von Gratisgeld kommt, aber andere mit einer festen Arbeit malochen 8-9 Stunden täglich und bekommen auch nicht viel mehr. Dann gibt es immer mehr Gassenküchen oder Ausgabestellen für Lebensmittel. Danke, danke liebe Politiker. Endlich haben die mittellosen ihr eigenes Reich wo kein Elitekapitalist hinkommt. Man darf dort nur beziehen, wenn man Member ist. Reiche gehören nicht dazu. Das regelt der Staat ganz gewissenhaft.

Hach, uns geht es ja so gut. Das Lebensglück ist dermassen gewaltig, dass viele vor lauter trunkener Glückseeligkeit ihr Leben verschenken. Sie wollen andere an ihrem Glück teilhaben lassen. Auch dafür hat der Staat vorgesorgt. Entweder kann man als "Individual-Terrorist" an verschiedensten Kriegsschauplätzen in der Welt teilnehmen oder man schliesst sich einer staatlichen Reisegruppe an als Pauschalterrorist mit all-inclusive-Arrangement. Dort hat man nicht die freie Wahl, wo's hingehen soll, aber dafür ist man nicht alleine und darf sich selbst in der hintersten Wüste auf Schnitzel und Pommes freuen. Die Welt kann ja so schön sein.

Auch die Amis platzen vor lauter Glück. Die Pressebilder zeigen meist lachende Gesichter. Bei ihnen läuft alles am Schnürchen. Die Europäer folgen wie ein Schosshündchen und ruinieren sich selber, Feindbilder schiessen wie Pilze aus dem Boden, Geld ist im Übermass vorhanden, denn solange es Notenpressen gibt wird der Geldstrom nicht versiegen. Dann können sie den medialen Müllschluckern allen Unrat reinwerfen, diese recyclen den Informationsschrott zu wertlosen Rohstoffen und verfüttern sie anschliessend glaubwürdig dem Volk. Selbst der Friedensprozess, ein oberstes Gebot der Amerikaner, wurde in Form von Militärbasen auf der ganzen Welt verteilt. Jedes Land soll an den Friedensbemühungen der USA teilhaben können. Ob es will oder nicht.

Ein anderes Beispiel, wie der Mensch gerne sein Glück mit anderen teilt ist die Ebola-Seuche. Die Amerikaner besitzen seit den Siebzigern ein Patent auf den Virus als biologische Waffe. Es wäre gemein, wenn dieses Wissen von den Amis verborgen werden würde. Nein, das machen die nicht. Sie wollen die ganze Welt an ihrer Errungenschaft teilhaben lassen. Kein Land soll alleiniger Besitzer des Ebola-Virus sein. Jeder soll was davon haben. Darum wurden in den betroffenen Gebieten keine grossen Behandlungszentren eingerichtet, sondern jedes Land darf seine Bürger heimbringen und dort verarzten. Die Amerikaner wissen, dass der Mensch aufgrund seiner Naivität gerne alles teilt. Also wird es über kurz oder lang immer mehr Menschen geben, die sich an dem tödlichen Virus erfreuen dürfen.

Der Mensch müsste das glücklichste Lebewesen im Universum sein. Die Krone der Schöpfung ist er ja schon und als Einzigartig hält er sich auch. Alle E.T.'s müssten vor Neid erblassen wenn sie sehen würden, wie schnell und effizient der Mensch seine eigene Lebensgrundlage vernichtet. Nicht nur das, er sorgt auch dafür, dass nach ihm niemand mehr kommen kann, der seinen Ruf als katastrophalste Entwicklung der Evolution streitig macht. Nur die Geschwindigkeit seiner eigenen Ausrottung ist vom Pech verfolgt. Anstatt immer weniger zu werden, explodiert die Weltbevölkerung. Immer mehr Mäuler müssen gestopft werden und immer mehr wollen so sein wie die elitären Massenvernichter von der WallStreet oder City of London. Aber eben, das Glück ist uns hold. Wir haben Flüchtlingsströme, da wird wohl der eine oder andere an den Finanzplätzen hängen bleiben, wir haben Kriege, welche Menschen wegbomben und effizientes Terraforming betreiben und wir haben eine Seuche, die vielen unverhofft den Eintritt ins Paradies ermöglichen.

Es ist wirklich erstaunlich, wie viel Glück uns zufällt. Da kann man sich langsam fragen, womit wir so viel Glück verdient haben.


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07. Oktober 2014 erschienen in:Grenzwissenschaft Aktuell

Umstrittene Astrobiologen präsentieren weiteren "außerirdischen Organismus"

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Woher kommen wir?
by Rafoso (own work)made in Poser6 and Studio 3d Max, via Wikimedia Commons

Heute verlassen wir die Erde und begeben uns in unendliche Weiten. Die Nachricht, dass eventuell eine ausserirdische Lebensform entdeckt wurde erscheint immer wieder in den Gazetten. Jetzt sind es Mikroben, die in den oberen Schichten der Atmosphäre gefunden wurden. Wie der Autor richtig bemerkte, jetzt wird die Zankerei um die Richtigkeit dieser Entdeckung losgehen.

Wenn man bedenkt, wo überall schon Leben gefunden worden ist, scheint dieser Artikel gar nicht so abwegig. Man entdeckte blühendes Leben in der Tiefsee an den sogenannten "schwarzen Rauchern". Das sind Schlote, aus denen bis zu 200 Grad heisses Wasser austreten. Mineralische Ablagerungen lassen diese Gebilde immer weiter wachsen und an den Hängen siedeln Röhrenwürmer, Krabben, Bakterien und vieles mehr. Enormer Druck, extreme Temperaturschwankungen von mehrern Hundert Grad und für uns giftige Substanzen können diesen Tiefseebewohnern nichts anhaben. Letzthin las ich im PM-Magazin, dass sogar in vollen Haarspray-Dosen Bakterien gefunden worden sind. Es ist also möglich, dass Leben entstehen sowie wachsen kann unter, für uns, widrigsten Umständen. Dann sollte dies im All eigentlich auch möglich sein.

Das Universum ist nach bisherigem Wissensstand ca, 16,4 Milliarden Jahre alt. Oder anders gesagt, wir sind fähig Licht aus einer Entfernung von maximal 16, 4 Milliarden Lichtjahren zu messen. Ich bin mir nicht sicher, ob das die Grenze ist. Für unsere Technik ja, aber nicht für das Universum. In diesm riesigen Raum hat es Materie in allen Varianten. Sogar Alkoholwolken wurden entdeckt, welche die trinkfreudige Menschheit niemals leerschlürfen könnten. Es sind alle Elemente vorhanden welche, nach unseren Massstäben, Leben ermöglicht. Also ist es logisch, wenn sich im All Leben entwickelt hat und ich meine im Weltall, nicht auf einem Planeten. Nur in der Nähe. Dort sind die Bedingungen recht moderat. Wenn der Planet ein Magnetfeld besitzt, wäre das Leben auch im All geschützt. Die Temperaturen bewegten sich zwischen -150 Grad auf der Nachtseite und 200 Grad auf der Sonneneite. Es gibt irdische Mikroben, die solche Extreme aushalten. Dazu noch das Vakuum, was aber leichter zu bewältigen ist, wie die immensen Druckverhältnisse auf 5000 Meter Tiefe im Ozean.

Es sind also alle Zutaten vorhanden, die eine Entwicklung des Lebens voranbringen. Dazu noch die Zeit von über 16 Mia. Jahren. Ich denke, da wird sich schon der eine oder andere Einzeller oder sonstwas gebildet haben. Bei uns auf der Erde hat es geklappt und es braucht "nur" ca. 1 Mia. Jahre. Dann müsste bei 16 Mia. noch ganz andere Resultate drin liegen, wie das fragliche Ergebnis, dass sich selbst die Krone der Schöpfung nennt. In Anbetracht der grossen Zahlen und Dimensionen ist der selbstverherrlichende Grössenwahnsinn des Menschen unübersehbar.

Das hat leider zur Folge, dass der Mensch alles verbannt, was seinen, sich selbstverliehenen Titel gefährden könnte. Die Wissenschaft unterstützt dieses Treiben wie die Medien die Politiker. Alles was nicht dem Mainstream dient, wird gefiltert. Nur wenige nahmhafte Wissenschaftler wagen sich in Gebiete, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat und müssen dann mit Hohn und Spott der "Kollegen" rechnen. Am meisten fürchten Wissenschaftler kein Geld für ihre Forschung zu bekommen, also wählen sie Inhalte, die der allgemeinen Meinung entsprechen. Ist das Wissenschaft oder Wissenslobbyismus?

Ich würde es sehr begrüssen, wenn sich die Wissenschaft mehr mit Themen wie Kornkreise, Himmelsphänomene, Tiefsee, paranormale Erscheinungen, UFO's, Pyramiden usw. beschäftigten. Wir haben noch so viele Geheimnisse auf der Erde, die einfach in der Landschaft stehen oder liegen und um die sich keiner kümmert, oder nur sehr wenige. Klaus Dona, Erich von Däniken sind solche Personen, die Thesen aussprechen, welche grundsätzlich nicht wiederlegbar sind und sogar mit "irdischen" Bauwerken und Artefakten bewiesen werden können. Es wäre sehr hilfreich, wenn die Wissenschaft, solche Enthusiasten unterstützen würde. Ich denke, die Menschheit würde noch viel über sich lernen, wenn nur Einige der vielen Rätsel gelöst werden könnten. Aber genau vor dem haben viele Angst. Neue Entdeckungen verlangen eine Berichtigung der Geschichte und das passt wiederum gar nicht in die Machtgelüste der Obrigkeit.
Schade, dass die Wissenschaft mehr von Angst getrieben ist etwas zu verlieren, als von Neugier etwas zu gewinnen.


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06. Oktober 2014 erschienen in:Deutsche Wirtschafts Nachrichten

Obama-Vize blamiert Merkel: USA haben EU zu Sanktionen gegen Russland gezwungen

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Joe Biden - Vize von Obama, via Wikimedia Commons

Was alle schon wussten, weil es die Spatzen von den Dächern trällerten. Aber die Polit"grössen" ignorierten sämtliche Stimmen aus dem Volk. Sie meinen immer noch jeden Schmarrn von sich geben zu können und die ganze Welt glaubt es. Dabei ist die Permanent-Lügerei schon sowas von durchschaubar, dass man bei allen Aussagen direkt von Gegenteil ausgehen kann. Dann liegt man ziemlich richtig.

Die USA wollten, dass die EU Russland sanktioniert. Am Anfang haben alle noch applaudiert. Die Medien haben das gemacht, was sie mittlereile am Besten können, die Wahrheiten parteigerecht ummodeln bis sie manipulativ korrekt daherkommen. Putin wurde zum Klassenfeind Nummer 1 in Europa befördert und teilt sich seit dem mit den IS-Halsabschneidern die Titelseiten. Nun hat die ARD Fehler eingeräumt, aber auch nur halbherzig. Man merkt richtig beim anschauen des Videos, dass sie auf Druck des Allgemeinwissens handeln und nicht aufgrund von Reue. Sie haben es schlicht nicht nötig sich für irgendwas zu entschuldigen. Sie werden mit Staatsgewalt gemästet und es kann ihnen egal sein, welches Niveau und Lügen sie über den Äther verbreiten. Aber um in der fingierten Beliebtheitsskala nicht ganz nach unten wegzurutschen, opportunieren sich die öffentlich -rechtlichen Sender mit alternativen Meinungen. Und für sowas müssen wir auch noch zahlen. Vielen Dank.

Und was haben die Sanktionen gebracht? Ausser dem Ruin der heimischen Wirtschaft, nichts. Putin sitzt am längeren (Gas)Hebel und taktiert, wie man es von einem Schachspieler gewöhnt ist. Der Westen stellt sich in diesem Spiel bereitwillig als Baueropfer zur Verfügung. Mir ist nicht klar, warum die europäischen Politiker so handeln. Sie sehen doch auch die Hakenkreuze auf den Helmen der ukrainischen Armee, sie wissen genau Bescheid, wer der Initiator der Revolte ist und wer die Scharfschützen auf dem Maidan postiert hat. Oder die ach so geheimen Verhandlungen in Brüssel. Warum werden Verträge, deren Entscheid jeden Bürger betreffen, bis zur Unterzeichnung geheim gehalten? Was sollen wir nicht wissen? Geheimnisse sind in der Wirtschaft normal, da geht es um Konkurrenz. Aber in diesen Fällen (TTIP, CETA) frag ich mich, wo ist hier die Konkurrenz? Sind wir es, das Volk? So wie sie alles vor uns verbergen, liegt diese Annahme nahe.

Wurzel allen Übels sind, wie könnte es anders sein, die USA. Was haben die von der Destabilisierung in Europa? Sie könnten mehr nach Europa verkaufen, wegen der Sanktionen mit Rusland. Sie können Deutschland als Kanonenfutter anbieten, um einen Krieg vom Zaun zu brechen. Das Land ist immer noch von den Amis besetzt, wird als Nachschub-Knotenpunkt betrieben (Ramstein) und ist laut den Verträgen nach dem 2. Weltkrieg immer noch nicht frei. Die Amis können hier tun und machen was sie wollen.
Notfalls auch verheizen. Egal ob Land oder Menschen, solange es nur ihren Zielen dient.


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05. Oktober 2014 erschienen in:Deutsche Wirtschafts Nachrichten

„Nationale Interessen“ gegen China: USA rüsten die Philippinen auf

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Geografische Lage der Phillipinen ,
By Connormah (Own work) [CC-BY-SA-3.0 or GFDL], via Wikimedia Commons

Die Welt ist voller Gegensätze. Die Sonne scheint, es ist angenehm warm, ein schöner Herbsttag...eigentlich. Wenn man die Zeitungen durchblättert, zerfällt das Traumgebilde "heile Welt" sofort in seine Einzelteile. Das schöne Wetter kann die Tatsache, dass das Leben für den einfachen Menschen immer unwürdiger und katastrophaler wird, nicht überdecken. Mein Blutdruck gerät wieder in Wallung beim Lesen der einzelnen menschenverachtenden Aussagen und Beschlüsse von den politischen Kannibalen, die jeglichen sozialen Frieden auffressen.

Die nächste Meldung aus den Wirtschaftnachrichten. Großbritannien will Facebook und Twitter für „Demokratie-Feinde“ verbieten . Die Briten wieder. Die Windel Cameron bringt Vorschläge ins Land, welche eigentlich auf eine Geisteskrankheit schliessen lassen. Beispiel gefällig? Bitte sehr:

"Extremisten den Zugang zu Sozialen Netzwerken zu verbieten."

Dazu kommen Einschränkungen im Rede- und Versammlungsrecht, verdächtigen Individuen den Umgang mit anderen Personen zu verbieten und die Möglichkeit, Strafvervolgungen auch auf Menschen anzuwenden, die eine regierungskritische Meinung äußern. Dass die Dumpfbacke Cameron einen IQ eines leeren Kübels besitzt, hat er schon bewiesen wie mit dieser Aktion. Premier Cameron vergisst kleine Tochter im Pub. Da stellt sich mir die Frage, was macht ein achtjähriges Mädchen in einem Pub? Wenn man die pädophilen Neigungen der elitären Briten berücksichtigt, kommt ein schwerer Verdacht auf.

Eine weitere Meldung, die mich in Rage brachte ist diese Nachricht.Wer ein Auto hat, soll weniger Geld erhalten. Jetzt sollen wieder die abgestraft werden, welche eh schon alle Sünden der Wirtschaft auf ihrem Buckel tragen. Die SVP'ler ähneln in ihrem Denken immer mehr einer Fäkalfarbe. Würde die Wirtschaft ihre soziale Verantwortung wahrnehmen, hätten die Leute eine Arbeit und das Thema Sozialamt wäre keine Spalte wert. Aber dank der ausbeuterischen Geschäftspolitik eines Herrn Blochers, seines Zeichen Kaiser der SVP, wird im Rest der Partei sein Gedankengut als Religion angesehen und entsprechend nachgeeifert. Er selber beschäftigt tausende Ausländer zu Minimallöhnen, schmeisst sie einfach raus wenn es nicht rentiert und die gechassten müssen als Dank noch Kürzungen hinnehmen. Blocher, Brunner und wie die ganzen Menschenrechtsverräter heissen, sollten zuerst mal den eigenen Dreck vor der Haustüre kehren, bevor sie auf die sozial schwächsten losgehen, um sich bei ihren opportunistischen Parteigenossen braune Mundwinkel zu holen. Für diese kapitalistische Nazibande habe ich nur Verachtung übrig.

Und wo führen uns diese Massnahmen hin? Die Wirtschaftnachrichten geben darauf eine Antwort. Siegeszug der Dummheit: Die menschliche Intelligenz geht rasant zurück. Diese Entwicklung wundert mich nicht. Bildung können sich heute nicht mehr alle leisten, die Universitäten filtern Pöbel- und Elite-Studierende. Ein Student aus einer Arbeiterfamilie kann nicht überall studieren. Es gibt "Elite-Unis" die nur millionenschwere Gören und verwöhnte Goldkettchen-Bubis aufnehmen. Die oligarche Gesellschaft will unter sich bleiben. In den staatlichen Schulen herrscht mittlerweile ein derart grosses Multikulti, dass die Schüler hauptsächlich damit beschäftigt sind, sich noch ein kleines Stückchen Heimatgefühl zu erhalten. Der Unterricht selber verkommt zur Sprachheilschule, was nicht wundert, denn in einer Gruppe bestimmt der Langsamste das Tempo. Egal ob Wanderung, Sprache oder Kultur. Wenn die Gruppe zusammenbleiben soll, so wie in einer Klasse, dann ist das Tempo auf die Langsamsten eingestellt. Dass hier der Lerneffekt darunter leidet, liegt auf der Hand.

Die Verdummung des Volkes wurde von langer Hand geplant. Mündigen Bürgern kann man nicht so einfach einen Schmus erzählen wie das momentan täglich der Fall ist. Aber eben, die Mittelschicht, noch fähig zum selber denken, wird ausgemerzt und die Unterschicht ist so stark mit dem Überlebenskampf beschäftigt, dass keine revolutionären Gedanken aufkommen können. Da hat einer wohl Maslov studiert.

Und die wenigen Selbstdenker, die noch übrig sind, werden dann mit so komischen Gesetzen wie es der Tochtervergesser Cameron will, mundtot gemacht oder einfach kriminalisiert. Diese gepuderten Vasallen aus den Regierungshäusern sind so mit ihrem Machterhalt beschäftigt, dass sie die Volksmeinung komplett ignorieren. Ein Beispiel dafür ist dieser Artikel: Schottland, Plastiksack mit JA-Stimmen gefunden. Sie sind so weltfremd geworden, man könnte sie für Aliens halten. Aber das hat auch einen Vorteil. Sie merken nicht, welche gesellschaftliche Veränderung im Gange ist. Ich kenne immer mehr Menschen, die sich dem System entsagen und nicht mehr "kontrollierbar" sind. Diese Menschen sind selbstbestimmt, haben Eigenverantwortung und eine soziale Kompetenz, dass es eine Freude ist, sich mit denen zu unterhalten. Alles Eigenschaften, die den Volksverrätern fehlen. Eigentlich logisch. Hätten sie diese auch, würden sie sich gar nicht in die Situation bringen lassen, sich derart als machtgeile und korrumpierbare Huren prostituieren zu müssen. Aber da sie es machen zeugt von der assozialen, psychisch kranken Denkensart. Da sage ich es in klaren Worten: Wo Sch... drin ist, kommt nur Sch... raus. Sorry für die sprachliche Wahl, aber manchmal muss man die Sachen beim Namen nennen.


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04. Oktober 2014 erschienen in:20 Minuten

Wer Polizisten anspuckt, soll ins Gefängnis

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Farbige Argumente ,
Wikimedia

Dieses Thema habe ich schon mehrfach behandelt. Leider ist die Entwicklung der Polizeiarbeit, von meiner Sicht aus, in die falsche Richtung gegangen. Die Quittung erhalten sie nun dafür. Nicht das ich das gut finde, aber die sonst schon bröckelige Beziehung zwischen Bürger und Polizei wird mit solchen Meldungen weiter erodiert. Was sind die Gründe für diese Entwicklung?

Ich glaube, die Menschen sehen mittlerweile tagtäglich in den Medien, wie die Polizei teils erschreckende Übergriffe auf sie machen. Sei es die willkürliche Abkassiererei in den USA, wo Polizisten Autofahrer anhalten, ihnen ihr Bares abknöpfen mit der Begründung, es seien Drogengelder. Oder Thailand. Ich lebte selber fast 4 Jahre dort und konnte erleben, wie die Polizei dort funktioniert. Mit Bestechung geht alles. Oder Deutschland, oder Spanien, oder Brasilien...

Die Menschen sehen, wie sie behandelt werden. Sie demonstrieren gegen die Ungerechtigkeit, Korruption und Geldverschwendung. Alles ehrbare Anliegen. Sie sehen wie die Polizei diejenigen schützt, welche sie eigentlich verhaften müsste. Das löst Frust beim Volk aus, der sich Überspannungen im Stromnetz gleich, hier und dort entlädt. Ein natürliches Phänomen. Spannung baut sich auf und wenn sie hoch genug ist, entladet sie sich. Egal ob Gewitter oder Gewalt, es sind Entladungen. Solange Spannungen aufgrund von Ungerechtigkeiten aufgebaut werden, muss man sich nicht wundern.

Warum ändert die Polizei ihr Verhalten nicht? Weil die Spitze immer stark mit Politik und Wirtschaft verstrickt ist. Auch hier ist es egal, in welches Land man schaut. Überall schützt die Polizei den Staatsapparat, egal wie korrupt er sich aufführt. Selbst wirtschaftliche Interessen werden mit Polizeigewalt durchgeboxt. AKW's, Bahnhöfe, Flughäfen, Militärstützpunkte, Tageabbau und so weiter und so fort. Bei allen schützte die Polizei die Interessen der Wirtschaft und nicht der Bürger. Jetzt ist Fracking aktuell. In vielen Teilen Europas soll und wird gebohrt werden. Die Bevölkerung ist dagegen, vor allem die direkt Betroffenen. Mit Sicherheit werden auch hier die Interessen der Wirtschaft mehr gewichtet, wie die Gesundheit und das Grundbedürfnis der Bürger, auf unvergiftetem Grund zu wohnen.

Erst wenn ein oberster Polizeichef NEIN sagt. und auf die Begehren des Volkes eingeht und nicht auf die der Parteifreunde und Golfpartnern. Erst dann wird sich was ändern. Aber so ein Präsident hätte eine Lebenserwartung gleich null. Die gesammte Spitze ist komplett verstrickt, liiert, erpresst, bestochen und korrumpiert, dass ein einzelner Aussteiger keine Chance hat. Deshalb wird sich NICHTS ändern. Das stimmt nicht ganz. Es wird sich was ändern. Die Polizeiausrüstung wird moderner, effizienter, die Aussbildung härter und der Polizist kompromissloser. Alles zum Schutz der Obrigkeit.

Ich denke viele Polizisten haben zur Zeit mit moralischen Interessenskonflikten zu kämpfen. Von Natur aus will niemand jemand anderem weh tun. Der Mensch ist ein friedliches, träges Tier. Aber die Hilflosigkeit zwischen eigenen Moralvorstellungen und einem anspuckenden Demonstranten ist gigantisch. Stellen SIe sich vor, jemand spuckt Ihnen ins Gesicht. Ich denke, jeder empfindet das als äusserst entwertende, Respektlosigkeit. Das trifft emotional jeden. Dazu die geballte Energie der Demonstrantenmenge, die sich gegen ihn richten. Da sind Entladungen vorprogrammiert. Rockstars geniessen die Energie eines gefüllten Stadions, Polizisten haben Angst vor ihr.

Die Polizei und die Elite haben Angst vor der Energie der Masse. Also muss aufgerüstet werden. Alles andere gefährdet den persönlichen Vorteil und wird im Keim erstickt. Deshalb wird sich nichts ändern. Die Mächtigen haben den staatlichen Polizeiapparat hinter sich und der Bürger darf die ganze Sache mit seinen Steuern auch noch finanzieren. Tolles Gesellschaftsmodell!

Aber das läuft seit Jahrtausenden schon so. Die Elite hat die Waffen, das Volk blutet dafür. Wir haben uns schon längst an diese Versklaverei gewöhnt. Man könnte meinen, die Hörigkeit an die Elite ist genetisch verwurzelt. Wie sonst lässt sich erklären, dass die meisten Bürger die erste Hälfte Jahres arbeiten und alles abgeben müssen? Erst ab der zweiten Hälfte dürfen sie den Lohn behalten. Das macht jeder, murrt ein wenig und das war's. Dabei wäre jedes Volk zahlenmässig locker in der Überzahl um den ganzen Polizei-Militär- und Politikerwansinn einfach Hops zu nehmen. Aber eben, nach tausenden von Jahren Betrug am Volke sind alle so weich gespühlt, dass die Politiker, Wirtschaftsbosse und sonstige Furunkel der Erde jeden erdenklichen Idiotismus ausleben können. Egal ob Kernkraft, Militär, Fracking oder sonstige Perversionen an Mensch und Natur. Alles wird durch die Polizei beschützt und keiner will der Erste sein, der ins Gras beisst.

Bleibt als einziger Ausweg nur noch der einfache Polizist. Jeder der diesen Beruf ausübt, sollte sich bewust sein, für wen und was er gegen das Volk marschiert. Dazu soll er sich im Klaren sein, dass die Demonstranten, die er verhaften soll, sich für eine gerechte Welt einsetzen, die auch ihm zu Gute kommt. Er verhaftet seine eigene Hoffnung auf ein gerechtes Leben.


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03. Oktober 2014 erschienen in:Deutsche Wirtschafts Nachrichten

Territoriale Integrität verletzt: Türkei schickt Armee nach Syrien und in den Irak

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Diese Tafel sollte mittlerweile an jeder Grenze stehen,
siepmannH / pixelio.de

Manchmal ist die Welt schon kompliziert. Da dürfen die Amerikaner in fremdes Gebiet einfallen, Leute umbringen, Infrastruktur zerstören und die Welt applaudiert. Wenn das die Amis dürfen, dann kann das der Türkei nur recht sein. Die bringen sich gerade in Stellung und wollen an zwei Fronten in den Krieg ziehen. Dafür möchten sie in den Irak und Syrien einmarschieren. Für was gibt es noch Landesgrenzen, wenn jeder Kriegsgott einfach mal so schnell in ein anderes Land einfällt? Internationales Recht verkommt zur Farce, wenn diese Einmarschier-Mentalität weiter anhält. Ok, das Recht ist eh nicht mehr existent, kann man täglich in der Zeitung lesen, wie Menschrecht, Völkerrecht und Landesrecht missachtet werden, allen voran von den Amerikanern und den Israelis.

China hat das auch gemacht mit Tibet und zur Zeit streiten sie sich über ein paar nackte Felsen mit Japan. Dabei kann man die kranken Hirne erkennen, einerseits überfallen sie fremde Staaten und andrerseits verurteilen sie andere, die so etwas machen. Am lautesten wurde gegen Russland gewettert, obwohl die Sache auf der Krim nach internationalem Recht legitim war. Nur der Westen schnallt das nicht und hält sein eigenes Verhalten als einzig richtig.

Die Schotten sind knapp einer miltärische Besetzung entgangen. Mit Hilfe der gefälschten Wahl haben die Briten es wieder einmal geschafft, ein Nachbarland zu unterjochen. Wer die Geschichte anschaut sieht schnell, wie die Engländer mit besetzten Ländereien umgehen. Tod, Zerstörung und Ausbeutung sind Schlüsselqualifikationen des englischen Möchtegern-Imperiums. Und um die Moral komplett zu vernichten werden gleich noch die Kinder des besetzten Landes an den perversen Hunger der Briten verfüttert. Die Niederträchtigkeit der englischen Führung zeigt sich jetzt vermehrt, wo die Politiker sich für die Wahl im nächsten Jahr positionieren. Dazu hat der Premier Cameron bereits den ersten Schwachsinn von sich gegeben. Er kommt mir eh vor wie eine zweibeinige Windel. Fängt seinen ganzen Müll auf und trägt ihn durch die Welt. Bei gewissen Individuen sollte man die Windel mit dem Verschmutzer entsorgen können.

In Deutschland wir zum Glück (noch) nicht mit Waffengewalt einmarschiert. Hier macht man es politisch. Die ganzen Verträge wie TTIP, CETA und der restliche Schwachsinn sind im Grunde genommen nichts anderes als die Aufweichung wirtschaftlicher Grenzen. Alle Konsumenten bezogenen Gesetze, die ihn vor unlauteren Machenschaften schützen sollten, werden durch die neuen Verträge eliminiert. Schuld daran sind die Landesverräter erster Güte, Merkel, Gabriel und Schäuble. Sie unterstützen Verhandlungen, die geheim sind, wo das Volk nicht über den Inhalt informiert wird und schlussendlich überhaupt kein Mitspracherecht hat. Was sind das für Politiker, die das eigene Volk ans Ausland verraten, verscherbeln und für dumm verkaufen? Wenn alles so zu unserem Wohle ist, wie sie sagen, warum muss dann alles geheim sein? Wer keine Angst hätte, bräuchte nichts zu verbergen. So gesehen haben die drei Stabilitäts-Vernichter mindestens Panik, denn sie Lügen schon beim Atmen und wenn sie dann noch was sagen, biegen sich die Balken.

Eine andere Art von Anektion sind die Millionen an Flüchtlingen auf der Welt. Zur Zeit sind mehr Menschen auf der Flucht als im 1. und 2. Weltkrieg zusammen. Eine Tragödie unvorstellbarem Ausmasses. Die Menschen gehen dorthin, wo ihr Leben (scheinbar) sicher ist und wo sie Nahrung für sich und ihre Familien finden. Ein ganz natürliches Verhalten. Das hat aber die Konsequenz, dass alle Völker regelrecht durchmischt werden. An und für sich eine bereichernde Sache, wenn der Mensch dazu bereit wäre. Aber die Sozialkompetenz ist leider auf beiden Seiten eher spärlich vorhanden. Dann passiert das, was seit tausenden von Jahren immer wieder passiert, wenn ein sozial inkompetentes Volk auf ein anderes trifft. Die einen meinen besser zu sein als die anderen und wollen ihr "Vorrecht" mit Gewalt geltend machen. Die internationale humanitäre Hilfe ist oft beeindruckend wenn man die Geldbträge sieht, die schnell mal den Beitzer wechseln. Wenn man aber die soziale Verträglichkeit und Bereitschaft dazu nimmt, erinnert die Hilfe eher an ein Bankkonto mit Negativzins.

Die Menschen schlagen sich, seit sie aufrecht laufen können, regelmässig die Köpfe ein. Neu auch ab. Sie haben aber nur schwach gelernt, mit den Konsequenzen von abgeschlagenen Köpfen zu leben. Hass, Trauer, Hilflosigkeit, Traumatisierung und Verstümmelung werden ständige Begleiter bei den Betroffenen, ein Leben lang. Die Brutalität der IS-Halsabschneider könnte auch einen wertvollen Dienst erweisen. Die Menschen werden sich ihrer Brutalität bewusst und immer mehr wenden sich von diesem Gedankengut ab. In der Kommunikationstherapie wird das paradoxes Intervenieren genannt. So müssen wir jedem Opfer, das seinen Kopf hinhalten musste, danken. Denn erst durch diese grausamen Bilder wurden und werden sich viele bewusst, was sie eigentlichg machen und entdecken wieder die friedliche Seite in sich. Den IS-Schergen laufen die Soldaten in Scharen davon, weil sie sehen, dass die Glorifizierung in den Medien sich in keinster Weise mit den Handlungen deckt. Wer will schon als hirnloser, mordender Fanatiker in die Geschichte eingehen? Abgesehen von den Amerikanern und ISraelis, glaub' ich, niemand.


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02. Oktober 2014 erschienen in:der Standard

Macht korrumpiert auch die Ehrlichen

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Macht korrumpiert auch die Ehrlichen,
Black and white illustration in Hans Andersen's fairy tales (1913) London: Constable, Wikimedia

Eine, finde ich, interessante Studie. Der Mensch hat in den letzten paar tausend Jahren verschiedene Gesellschaftsformen, Strukturen und Mentalitäten durchlebt. Ein natürlicher Prozess, bei dem eigentlich die effizentesten Varianten überleben sollten. Dem war und ist aber nicht so. Sobald ein Mensch die Führung/Verantwortung von anderen Menschen übernimmt, kann er andere für sich machen lassen. Wenn viele dies tun wird der Einfluss beim Machthaber immer grösser, egal ob die vielen Menschen das wollen oder nicht.

Eigentlich gibt jeder "freiwillig" seine persönliche Macht ab. Wenn er es nicht täte, käme er schnell mit dem Gesetz in Konflikt, respektive mit dem Machthaber. Der darf ihn bestrafen und vor dem haben die vielen Menschen Angst. Darum geben sie freiwillig ihre persönliche Macht ab. Schon allein daran erkennt man, wie menschenunwürdig das Gesetz ist. Bestes Beispiel sind Steuern. Warum erdreist sich jemand mir zu sagen, dass ich ihm jeden Monat bis die Hälfte oder sogar mehr von meinem Lohn überlassen muss? Für was eigentlich? Wer gibt dem die Macht, sowas von mir zu verlangen und das ein Leben lang? Was hab' ich dem getan? Nur damit er mich in Ruhe lässt muss ich ihm jeden Monat soviel zahlen?

Ich wurde auf diesem wunderschönen Planeten geboren. Dazu bekam ich das Glück, dies in der sogenannten ersten Welt zu machen. Hier gibt es alles was es zum Leben braucht. Vernünftigt strukturiert reichen die nätürlichen Ressourcen schier unendlich. Aber seit meiner Geburt bin ich zu Zahlungen verpflichtet für etwas das ich nicht habe. Meine Freiheit. Überall sitzt irgendwo ein "Mächtiger" und glaubt zu wissen was gut für mich ist oder wieviel ich ihm zu geben hätte. Da wird über mich entschieden, obwohl ich die ganze Zeit zahle. Wo ist denn da das Motto: der Kunde ist König. Wenn es ums einfache Überleben geht ohne Ansprüche darf man trotzdem blechen das es weh tut.

Das verstösst gegen jedes Grundgesetz und ist nichts anderes als Schutzgelderpressung. Solange ich zahle, lässt man mich in Ruhe. Nur, wer hat dem die Macht gegeben, so über mich zu verfügen? Wenn wir ehrlich sind...wir selber. Vor jeder Wahl muss man die Gesichter auf den Plakaten anschauen und darf sich fragen, wer von denen einem an schnellsten in den Ruin treibt. Bei Merkel und Co. hatten die Wähler eine ganz gute Nase dafür. Neue Gesichter hingegen sind schwer einzuschätzen. Die Polit-Novizen können eigentlich nichts Wertvolles vorweisen, dass sie für die Allgemeinheit getan haben. Aber sie wollen unsere Macht und bekommen sie auch noch *kopfschüttel* für irgendeinen konstruierten Slogan der nur grauen Interessen folgt. Der Mensch bekommt den Führer, den er verdient. Die meisten heutigen politischen Machtpositionen braucht es gar nicht. Im Gegenteil. Sie sind Gift für die gesellschaftliche Entwicklung. Man sieht es jetzt wieder wieder, wie die Politiker Kriegshetze betreiben. Reinstes Gedankengift. Und solche Volkszertreter wurden aufgrund von Plakaten gewählt. Danke dafür.

Solange wir Menschen in Positionen hieven und uns denen dann völlig unterwerfen, solange wird sich die Gesellschaft nicht entwickeln können. Die Machtinhaber denken, sobald sie gewählt sind, nur an sich, was man an den verschiedenen Gesetzesänderungen nach einer Wahl beobachten konnte. Wen nur die Bewohner von Berlin sich aufmachen würden, den Bundestag besetzten und die unfähige Bande einem Gericht zuführten, dann wäre schnell Ordnung im Land, weil jeder merkt, dass es die Geldverschwender gar nicht braucht. Ich jedenfalls nicht, die sind mir zu teuer. Ginge ganz einfach. Wir sind locker in der Überzahl. Aber da ist leider noch ein Problem. Wir haben schon fleissig Schutzgeld bezahlt, dass man uns in Ruhe lässt. Und was man bezahlt hat, will man auch haben.


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01. Oktober 2014 erschienen in:lebenskreise

Baustelle

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Baustelle - An der Webseite wird geschraubt.

Liebe Leser Meine Webseite wird mit jedem Eintrag grösser. Aus diesem Grund muss ich den Aufbau, Gestaltung und Archivierung neu überarbeiten. Danach sollte die Übersicht besser sein sowie die Ladezeiten verkürzen.

Deshalb gibt es heute keinen Kommentar.

Es kann sein, dass während des Tages die Seite etwas komisch, falsch oder gar nicht erscheint, dann bin ich am rumschrauben. Ich bitte um etwas Geduld und spätestens morgen erstrahlt die Seite in neuem Glanz.

Ich wünsche einen erfolgreichen Tag.
Zigorio


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